Podcast der INTERNET WORLD

Podcast der INTERNET WORLD

Download on the App Store

Podcast der INTERNET WORLD episodes

  • So funktioniert das Kundenmanagement bei der myToys Group
    Ulrich Hauschild war in seinem Leben schon bei einigen großen Brands, darunter HRS oder Lufthansa. Seit 2015 ist er bei der myToys Group. Die myToys Group gehört zur Otto Group und setzt sich selbst aus diversen Shopping-Angeboten zusammen, nämlich dem Spielwaren-Shop mytoys.de, dem Schuh-Shop mirapodo.de, yomonda.de (Home & Living) sowie dem Shopping-Club limango.de. Hauschild verantwortet bei der Gruppe das Marketing der drei erst genannten Shops.
    Alleine im Corona-Jahr verzeichnete die myToys-Gruppe einen Umsatzanstieg von rund 30 Prozent. Trotzdem galt es in der Krise einige Probleme zu meistern, stationäre Shops mussten geschlossen werden, es gab logistische Herausforderungen. Unerlässlich dabei: eine treue Stammkundschaft.
    Spannend beim Spielwaren-Shop mytoys.de ist, dass sich alles, was das Unternehmen in Sachen Kundenmanagement macht, um den Kundenlebenszyklus des Kindes dreht - auch wenn die Käufer die Eltern sind. Das reicht also von der Schwangerschaft bis hin zum 13. Lebensjahr, wenn der myToys-Lebenszyklus endet. Hinzu kommt, dass die Anzahl der Neukunden, basierend auf den Neugeburten in Deutschland, für gewöhnlich begrenzt ist. Das hat sich in der Pandemie geändert.
    Wie die Gruppe mit der neuen Customer Journey der Kunden umgeht, wie sie Stammkunden hält und Neukunden gewinnt und wie es in Sachen Data Mangement aussieht, erklärt Ulrich Hauschild, Bereichsleiter Marketing bei myToys Group, in der aktuellen "Touch Point"-Episode.
    33 min
  • So sagt Air Up ungesunden Softdrinks den Kampf an
    Wasser, das nach Pfirsich oder Apfel schmeckt, gibt es bereits auf dem Markt - künstliche Aromen machen es möglich. Das Münchner Start-up Air Up hat einen ganz neuen Ansatz entwickelt: Sie aromatisieren Wasser mit Duft. Das von dem Gründer-Team entwickelte innovative Trinksystem verleiht Wasser mittels sogenannter Duft-Pods Geschmack, ohne dass darin irgendwelche Zusätze landen.
    Was genau es damit auf sich hat, wie das Geschäftsmodell aussieht und warum das junge Unternehmen eine klare Multi-Channel-Strategie verfolgt, erklärt Co-Gründerin Lena Jüngst in der aktuellen Folge der "D2C Durchstarter", dem Podcast der INTERNET WORLD.
    18 min
  • Worauf es bei Amazon jetzt ankommt
    Generationswechsel bei Amazon: Gründer Jeff Bezos räumt seinen CEO-Sessel für Andy Jassy. Jassy war bislang Chef der erfolgreichen Amazon-Cloud-Sparte AWS, deren Betriebsergebnis immer wichtiger für den Gesamterfolg von Amazon ist.
    Stephanie Richter, Gründerin und CEO von Adspert, dem Anbieter des gleichnamigen Bid-Management-Tools für Performance-Kampagnen, kennt Amazon in- und auswendig, schließlich macht Amazon Advertising einen Großteil des Geschäftes des Berliner Unternehmens aus.
    In einer neuen Episode von Touch Point, dem Podcast von INTERNET WORLD sprechen wir mit Stephanie Richter über die zukünftige Strategie von Amazon, darüber, was den Konzern von seinen Wettbewerbern unterscheidet und was man als Händler tun muss, um mit den Eigenheiten der Plattform klar zu kommen.
    28 min
  • Wie sich OAK25 in der Nische behauptet
    Wer Jacob Leffers und Emil Woermann googelt, landet schnell bei Beschreibungen wie "Überflieger". Zu Recht, haben die beiden Anfang 20-Jährigen doch bereits als Teenager Erfolge erreicht, die so manch Erwachsenen neidisch werden lassen. Dazu gehört nicht nur ein eigenes Buch ("Secret Book for Digital Boys"), sondern auch die Gründung verschiedener eigener Label. Das aktuelle ist OAK25, eine Direct-to-Consumer-Marke und ein Hersteller eines voll reflektierenden Rucksacks namens The Luminant Bag, der mehr Sichtbarkeit im Straßenverkehr verspricht.
    Wie es sich für eine klassische D2C-Marke gehört, hat OAK25 ein begrenztes Produktangebot und verkauft nur über Social Media und den eigenen Online Shop. Allerdings experimentiert man auch mit Marktplätzen und plant den Vertrieb über den stationären Handel. Hier reflektieren die jungen Gründer aber genau, wissen um ihre eigenen Vorteile und Stärken und haben strenge Ansprüche, was die Qualität der Produkte und die Kontrolle darüber angeht. "Die Nachfrage im stationären Handel ist aber enorm hoch, sodass wir den Kanal für uns testen möchten", erklärt Emil Woermann.
    Wie es die Gründer zur Profitabilität geschafft haben, welche Rolle Social Media spielt und welche Pläne die beiden noch haben, erklärt sie in der aktuellen Folge der "D2C Durchstarter", dem Podcast der INTERNET WORLD.
    28 min
  • Flyeralarm: Von der kleinen Online-Druckerei zum E-Commerce-Schwergewicht
    2.300 Mitarbeiter, 385 Millionen Euro Umsatz, 8 Standorte in Deutschland: Flyeralarm gehört zu den größten deutschen E-Commerce-Unternehmen und ist eine der führenden Online-Druckereien Europas im B2B-Bereich. 2002 von Thorsten Fischer, der immer noch Geschäftsführer der Flyeralarm GmbH ist, in Würzburg gegründet, bietet Flyeralarm seinen Kunden eine breite Produktpalette sowie einen Druckdaten- oder Layoutservice an. Zudem setzt Flyeralarm verstärkt auf digitale Lösungen und besitzt eine digitale Werbe-Einheit.
    Für die aktuelle Episode unseres Podcasts "Touch Point" haben wir mit der Marketingchefin von Flyeralarm, Simone Nierhaus, gesprochen. Sie hat uns erzählt, wie es die Online-Druckerei geschafft hat, dass das Business trotz Krise brummt, inwiefern das Thema Nachhaltigkeit großgeschrieben wird – und warum sich auch Mittelständler den Start-up-Spirit bewahren sollten.
    27 min
  • eBay Deutschland steht kurz vorm Abschluss eines Mammutprojekts
    Die Integration von eBays neuer Zahlungsabwicklung, die seit 2019 auf dem Marktplatz eingeführt wird, steht in Deutschland kurz vor dem Abschluss. Im ersten Quartal 2021 wurde bereits mehr als die Hälfte der gewerblichen Umsätze über die neue Zahlungsabwicklung abgedeckt. Bis zum Frühsommer 2021 sollen die letzten Händler auf den neuen Zahlungsprozess umgestellt sein. eBay verwaltet dann für alle teilnehmenden Händler den gesamten Zahlungsprozess, ein Drittanbieter wird nicht mehr gebraucht - auch PayPal nicht.
    Dennoch trifft eBays Mammutprojekt auch zwei Jahre nach dem Start auf Kritik aus der Händlerschaft. Zu kompliziert, zu teuer und zu retourenanfällig soll der neue Zahlungsprozess aus Händlersicht sein, lauten die Klagen in den Händlerforen.
    In der neuen Episode von "Touchpoint", dem Podcast-Format der INTERNET WORLD, stellt sich Fabian Schumacher, Seller Lead EU Payments bei eBay Deutschland, den typischen Händlerfragen rund um die neue Zahlungsabwicklung. Der Gegenwind gegen das Projekt sei "im erwartbaren Rahmen" gewesen, sagt Schumacher - und erklärt, welche Probleme und Schmerzpunkte vieler Händler bereits geklärt wurden. Dennoch sind auch 2021 noch Baustellen offen - zum Beispiel die Einführung der Zahlungsmöglichkeit "Kauf auf Rechnung". Hier gibt Schumacher Einblick in den aktuellen Entwicklungsstand.
    Mit vorm Mikrofon: Christian Zitterbart, Geschäftsführer des eBay-Sellers Retourenwelt. Er gehörte zu den ersten Händlern, die die neue Zahlungsabwicklung eingeführt haben und berichtet aus seinem neuen Payment-Alltag.
    23 min
  • Deutschland vs. USA: Wo bleibt unsere Internet-Wirtschaft?
    Über 90 Prozent aller Internet-Messenger-Nutzer in Deutschland nutzen WhatsApp, nur sechs Prozent die sicherere deutsche Alternative Threema. Vor zehn Jahren startete mit De-Mail der erste verschlüsselte Standard, mit dem sich E-Mails rechtssicher übertragen lassen - inzwischen siecht das Projekt nur noch vor sich hin, und selbst Behörden setzen es nicht ein. Und US-Plattformen erfreuen sich bei deutschen Nutzern trotz großer Datenschutzbedenken großer Beliebtheit.
    In der neuen Episode von INTERNET WORLD Touchpoint sprechen wir mit Jan Oetjen, CEO von GMX und Web.de. Wir gehen der Frage nach, woran es liegt, dass deutsche Nutzer immer häufiger US-Lösungen den Vorzug geben vor heimischen Alternativen. Welche Rolle spielt dabei das deutsche Verständnis von Datenschutz? Und wie brachial verteidigen die großen US-Konzerne ihre Position?
    Oetjen, der auch im Vorstand der European NetID Foundation sitzt, ist langjähriges Vorstandsmitglied der United Internet AG und profunder Kenner der europäischen Digitalwirtschaft. Und er warnt: Wenn die europäische Politik nicht bald etwas gegen die Dominanz der Plattformen aus den USA und China unternimmt, dann wird es eine nennenswerte Digital-Wirtschaft hierzulande bald nicht mehr geben.
    34 min
  • So geht das mit der Werbung auf TikTok
    Die Agentur Joli Berlin gilt als Shooting Star unter den Influencer Marketing-Agenturen. Sie wurde 2018 von Jonas Kunow und Lina Arnold gegründet und betreut Kunden wie Ahoji Brause, die Commerzbank oder Tiffany.
    Schon früh bezog die Agentur den aufstrebenden Kanal TikTok in ihre Influencer-Kampagnen mit ein. Was dazu führte, dass auch entsprechend früh entsprechendes Know-how aufgebaut werden konnte: Heute wird etwa die Hälfte der Aufträge über TikTok abgewickelt.
    In Kundengesprächen muss Lina Arnold dabei immer wieder mit Vorurteilen aufräumen. Nein, die Zielgruppe von TikTok ist nicht so jung, wie viele glauben. Und nein, die Plattform eignet sich nicht nur für Lifestyle-Marken.
    Was ebenfalls wichtig ist: Die Videos müssen speziell für den Kanal produziert werden. Sie dürfen gerne unprofessioneller sein, aber keinesfalls plumpe Werbung enthalten, denn das straft die Community sofort mit bösen Kommentaren ab.
    Lina Arnold gibt zudem den Tipp, nicht auf organische Posts zu vertrauen. Denn wisse man nicht genau, welche Zielgruppe man damiot wirklich erreiche. Besser geht es über den AdManager, wo man die Ausspielung der Kurzvideos exakt aussteuern kann. Arnold: "Das wissen viele Brands immer noch nicht."
    36 min
  • Wie Second Hand den Modemarkt verändert
    Rund 22 Milliarden Euro haben deutsche Online-Kunden 2020 für Second-Hand-Mode ausgegeben - in den nächsten zwei Jahren könnte diese Summe um rund 70 Prozent wachsen, schätzen Experten. Damit trotzt der Second-Hand-Markt der Corona-bedingten Mode-Flaute - und ist eindrucksvolles Anzeichen für ein sich wandelndes Konsumentenverhalten, meint Maria Spilka, Co-Gründerin der Second-Hand-Plattform Mädchenflohmarkt im Internet World-Podcast "Touchpoint".
    Auch ihr Unternehmen hat vom Second-Hand-Aufwind kräftig profitiert: Mädchenflohmarkt wuchs 2020 um über 50 Prozent auf einen zweistelligen Millionenumsatz, bietet über eine Million gebrauchte Artikel von 15.000 Marken an und bedient 1,5 Millionen Nutzerinnen. Die Anstrengungen von klassischen Mode-Händlern wie Zalando oder H&M, die mit eigenen Initiativen versuchen, auf den Vintage-Zug aufzuspringen, sieht die Second-Hand-Pionierin gelassen.
    "Unser Ziel ist letztlich eine Revolution des Modehandels", so Spilka. "Und da wir ein immer noch kleines Start-up sind, schaffen wir das nicht allein. Deshalb freuen wir uns über jeden Player, der genauso wie wir an Second-Hand glaubt." Deshalb arbeitet Mädchenflohmarkt unter anderem mit eBay, About You und Breuninger zusammen.
    "Bei Kauf von neuer Mode ist es wie beim Kauf eines neuen Autos: Sobald man das Preisschild abgeschnitten hat, erfährt das Kleidungsstück einen enormen Wertverlust", sagt die Gründerin. "Verlängert man aber den Produktlebenszyklus durch den Second-Hand-Handel, ist der Wertverlust gar nicht mehr so hoch. Wenn man pfleglich mit seinen Sachen umgeht, wird der Modekauf fast zum Nullsummenspiel."
    Diesen Effekt würden vor allem die Generation Z und die Millenials für sich entdecken - und das hätte des Potenzial, den lang anhaltenden Trend zu einer immer noch größeren Überproduktion in immer noch mehr Kollektionen langfristig zu beenden.
    Viele Experten geben Spilkas Vorstellung recht: Bis 2028 könnte der Markt für Second-Hand-Mode über 56 Milliarden Euro schwer sein, so Prognosen - Fast Fashion dagegen nur 40 Milliarden Euro.
    32 min
  • Ist der Online-Handel wirklich an allem schuld?
    Der stationäre Einzelhandel in den Innenstädten ist in Not. Sogar in einer Metropole wie in München sind die Folgen der Corona-Krise inzwischen nicht mehr zu übersehen. Die Zahl der leerstehenden Ladenlokale nimmt zu, und mit ihr die Polarisierung in der öffentlichen Debatte. Oft stehen hier kleine, inhabergeführte Ladengeschäfte auf der einen und der große Riese Amazon auf der anderen Seite. Doch ist diese Sicht der Dinge gerechtfertigt?
    Manfred Gößl, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern zeichnet im INTERNET WORLD Touch Point ein differenziertes Bild der Lage. Strukturwandel im Handel habe es immer schon gegeben, weiß der promovierte Betriebswirt, das Sprichwort „Handel ist Wandel“ habe auch heute seine Berechtigung. Im Gespräch mit INTERNET WORLD entwirft Gößl eine Vision, mit der der Einzelhandel auch in Zukunft noch eine Chance hat. Und er erklärt, welchen Beitrag die IHK dazu leistet.
    26 min

About Podcast der INTERNET WORLD

From the publisher's feed

INTERNET WORLD goes Audio - der Podcast für die E-Commerce-Branche. Im "Touch Point" beleuchten wir die spannendsten Köpfe der Digitalbranche, während die "D2C-Durchstarter" aufstrebende, junge Marken porträtieren. "Let's talk Marketplace" ist der Marktplatz-Podcast von Ingrid Lommer und Valerie Dichtl. Alle Formate gibt es auch auf Deezer, Apple Podcasts und Spotify.