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Die Oktoberrevolution in Russland unter der Führung von Lenin und Trotzki beseitigte den Großgrundbesitz und den Kapitalismus und brachte erstmals die Arbeiterklasse an die Macht. Damit wurde der Grundstein für eine der beispiellosesten Entwicklungen in Kultur und Wirtschaft in der Geschichte der Menschheit gelegt. Doch die Sowjetunion existiert nicht mehr und der Stalinismus führte zu den schlimmsten Niederlagen der Arbeiterklasse. Um in der kommenden Revolution erfolgreich zu sein und den Sozialismus in unserem Leben zu erreichen, ist es notwendig, die Prozesse zu studieren, die zum Untergang des ersten Arbeiterstaates in der Geschichte geführt haben, und die notwendigen Schlussfolgerungen für uns heute zu ziehen.
Aus der Stellung der Arbeiterklasse im Produktionsprozess folgt ihr objektives Interesse der sozialistischen Revolution. Doch dieses objektive Interesse schlägt sich nicht automatisch im Bewusstsein der Massen nieder. Von einzelnen Streiks, Jugendbewegungen bis zu den großen Massenaufständen unserer Zeit. All diese Kämpfe entzünden sich entlang konkreter Fragen und Alltagsprobleme. Bleiben die Kämpfe bei diesen stehen, münden sie in Zeiten der weltweiten kapitalistischen Krise in Niederlagen. Die Aufgabe von Kommunisten ist, mit der Übergangsmethode eine Brücke zwischen den konkreten Fragen und der sozialistischen Revolution zu schlagen. Mit dieser Methode haben die Bolschewiki die russische Revolution zum Sieg geführt. Leo Trotzki zeigte in seinem Übergangsprogramm meisterhaft die Prinzipien dieser Methode auf, die wir diesem Referat diskutieren werden.
Die AfD droht stärkste Kraft in den kommenden Wahlen zu werden. Linkspartei, SPD und DGB halten mit ihrer “Demokratie verteidigen” Kampagne nur ein schützendes Schild vor eine Regierung, die Angriffe auf die Arbeiterklasse fährt. Dabei hat dieses Programm der Klassenzusammenarbeit der traditionellen Arbeiterorganisationen mit den Kapitalisten die AfD in den letzten Jahren überhaupt erst groß gemacht. Durch ihre klare Oppositionshaltung konnte sie ein demagogisch verzerrter Ausdruck werden für die Wut der Arbeiterklasse gegen die herrschende Klasse. Deswegen kann der Kampf gegen die AfD nur mit einem revolutionären Programm geführt werden, dessen Ziel der Sturz der Merz-Regierung und die Eroberung der Macht durch das Proletariat ist.
Deutschland kommt nicht mehr aus der Krise. Die herrschende Klasse hat keine Möglichkeit, den deutschen Kapitalismus zu stabilisieren. Während die Merz-Regierung die Krise auf die Massen abschieben will, fürchtet sie sich gleichzeitig vor einer Explosion des Klassenkampfes. Die Führungen der DGB-Gewerkschaften und der SPD stützen das System, indem sie den Klassenkampf blockieren und die Kürzungspolitik und Deindustrialisierung mittragen. Daraus gewinnt die AfD, weil nur sie die Wut der Massen auf das Klassensystem demagogisch auffängt. Der Aufstieg der AfD sorgt für wachsende Ängste vor Faschismus. Die Linkspartei möchte einen Ausweg aus aufzeigen, aber ihre Strategie heißt: Demokratie retten. Damit stellt sie sich auf die Seite der Regierung und spielt dieselbe Rolle wie die Führungen aus SPD und DGB. Kommunisten wiederum kämpfen für die sozialistische Revolution. Wie muss dieser Kampf heute in Deutschland geführt werden?Abschlussreferat vom Karl-Marx-Seminar 2025
Der Kapitalismus ist im Niedergang und erzeugt enorme Instabilität in der Weltpolitik, der Weltwirtschaft und den Beziehungen zwischen den Weltmächten. Das sorgt für Kriege, Krisen und Umweltzerstörung, was auf lange Sicht das Fortbestehen des Lebens auf unserem Planeten gefährdet. Die Herrschenden rüsten auf, hetzen und zwingen den Massen die Kosten der kapitalistischen Krise auf. Aber das wiederum erzeugt Gegenwehr durch die Arbeiterklasse und Jugend. Weltweit zeigen Massenbewegungen, Aufstände und Revolutionen die Macht der Massen. Diese chaotische Weltlage gilt es zu erklären, um Orientierung zu behalten und den Weg zur erfolgreichen sozialistischen Weltrevolution zu finden. Dieser Aufgabe widmet sich diese Auftaktdiskussion vom Karl-Marx-Seminar 2025.P.S.: Weil das Mikrofon des Redners die Übersetzung nur schlecht aufgenommen hat, wurde die schlechtere Audiospur der Kamera verwendet, in der man sowohl Redner als auch Übersetzer hört. Es gibt 4 kurze Segmente, in denen die Audiospur des Mikrofons des Redners verwendet wird, weil an diesen Stellen die Kameraaufnahme fehlt.
Wie konnte China – ein ehemals halbkoloniales Land, später ein stalinistischer Arbeiterstaat – zur zweitgrößten imperialistischen Supermacht aufsteigen?In diesem Referat von der Anti-Militarismus-Konferenz 2025 erklärt Franz Rieger den Aufstieg Chinas und beantwortet die Frage, ob der chinesische Kapitalismus die USA einholen wird. In China brodelt es unter der Oberfläche: Streiks, Proteste und eine wachsende soziale Ungleichheit zeigen, dass auch im „Reich der Mitte“ Klassenkampf wieder auf der Tagesordnung steht.Mehr lesen auf derkommunist.de Unserer Partei beitreten auf derkommunist.de/tritt_ein
Gewerkschaften sind die grundlegenden Kampforganisationen der Arbeiterklasse. Sie bündeln unsere kollektive Stärke gegen Ausbeutung und Unterdrückung. Die Herausforderungen, vor denen die Arbeiterklasse heute steht – Wirtschaftskrise, Angriffe auf Rechte, Löhne und Arbeitsbedingungen, imperialistische Kriege – erfordern echte Klassenkämpfer, um sie zu bewältigen.
In diesem Referat von der Anti-Militarismus-Konferenz 2025 erklärt Tatjana warum die heutige reformistische Gewerkschaftsführung, die an Harmonie zwischen Kapital und Arbeit glaubt, uns in die Sackgasse führt. Der Kampf für Reformen darf nicht bei faulen Kompromissen stehen bleiben. Er muss verbunden werden mit dem Kampf gegen das kapitalistische System selbst.
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Wer verstehen will, wohin der Weltkapitalismus steuert, muss die Rolle der mächtigsten kapitalistischen Mächte verstehen.
In diesem Vortrag von der Anti-Militarismus-Konferenz 2025erklärt Alma Lieckfeld wie die USA sich von einer Kolonie zur Supermacht entwickelten. Mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion wurde der US-Imperialismus die einzige Supermacht auf der Weltbühne. Diese vollständige Dominanz hielt jedoch nicht ewig an. Jetzt befindet sich der US-Imperialismus im relativen Niedergang und wird vonaufstrebenden imperialistischen Mächten wie Russland und China herausgefordert.
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Der Marxismus analysiert die verborgenen Antriebsfedern, die der Entwicklung der mensch-lichen Gesellschaft zugrunde liegen, von den frühesten Stammesgesellschaften bis zum heu-tigen Tag. Die Art und Weise, wie der Marxismus diesen komplexen Weg nachzeichnet, wird als materialistische Geschichtsauffassung bezeichnet. In diesem Referat von der Anti-Militarismus-Konferenz 2025 erklärt Susanna Saarinen wie die wissenschaftliche Methode des historischen Materialismus ermöglicht, die Geschichte nicht als eine Reihe von unverbundenen und unvorhersehbaren Ereignissen zu verstehen, sondern als Teil eines klar nachvollziehbaren und zusammenhängenden Prozesses. Die Geschichte ist eine Abfolge von Aktionen und Reaktionen, welche die Politik, Wirtschaft und das gesamte Spektrum der gesellschaftlichen Entwicklung umfassen. Die komplexen dialektischen Bezie-hungen zwischen all diesen Phänomenen aufzuzeigen, ist die Aufgabe des historischen Ma-terialismus.Mehr lesen auf derkommunist.de Unserer Partei beitreten auf derkommunist.de/tritt_ein
Wer in den 2000er-Jahren aufgewachsen ist, kennt den Kapitalismus nur als Gesellschaft permanenter Krisen. Die Weltwirtschaftskrise 2008, die Eurokrise, die sogenannte Flüchtlingskrise, die Corona-Pandemie, der Ukrainekrieg, die Energiekrise und Inflation sowie der andauernde Wirtschaftskrieg. Die ausbleibende Erholung widerlegt alle Theorien der bürgerlichen Ökonomen.
In diesem Vortrag von der Anti-Militarismus-Konferenz 2025 erklärt Michele Rocco Troccolo, dass wir es nicht mit einer normalen Krise des Kapitalismus zu tun haben, sondern mit einer organischen Krise, welche die objektiven Grenzen dieses Systems aufzeigt.
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