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In der letzten Folge berichteten Bruder Andreas und Bruder Gjon von ihrer Arbeit als Missionare in Albanien. Daran knüpft diese Folge an. Was bedeutet eigentlich „Mission“ und warum ist uns das als Christen so wichtig? Viel Zustimmung findet jemand der sagt, er gehe und helfe armen Menschen. Wenn er nun aber sagt: „Ich gehe und verkünde auch das Evangelium“, dann kommt er durchaus mit Widerspruch in Berührung. Aber es gehört zur Mission, zur Sendung der Kirche dazu, zu Helfen und gleichzeitig auch das geistliche Wohl, das spirituelle Wohl der Menschen genauso in den Blick zu nehmen. Hunger und Not stillen. Aber darüber hinaus gibt es noch andere Bedürfnisse und wichtige Lebensfragen die da sind bei den Menschen überall in der Welt. Bruder Christian ist im Gespräch mit Bruder Helmut, der selber als Missionar in Mexiko war. Zuletzt wer er in Rom als Generalsekretär für die missionarische Animation des weltweiten Kapuzinerordens tätig. Mit dabei ist auch Bruder Michael. Als Sozialarbeiter leitet er den „Franziskustreff“, eine Obdachloseneinrichtung in Frankfurt. Er war für ein Auslandsjahr auf den Philippinen.
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Seit zehn Jahren lebt Bruder Andreas in Albanien. Der deutsche Kapuziner ist Missionar in der Bergregion um die Kleinstadt Fushë-Arrëz, im Norden des Balkanstaates. Wenn wir in Deutschland von Mission sprechen, dann hat das oft einen negativen Beigeschmack. Da denkt man vielleicht an die Kreuzzüge oder stellt sich einen Missionar mit Tropenhelm im Dschungel vor. Aber was bedeutet Mission heute wirklich und wie lebt man als Missionar? Bruder Andreas und der albanische Bruder Gjon berichten von ihrer Arbeit im ärmsten Land Europas. Sie erzählen von der Situation der Kirche in Albanien, von Armut, Arbeitslosigkeit und von Menschen ohne Perspektive. Die Kapuziner leben dort, wo alle eigentlich nur weg wollen.
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Berufung – was ist das eigentlich? Und was ist meine Berufung?
Wenn wir im kirchlichen Sprachgebrauch von Berufung sprechen, meinen wir meist (etwas fromm gesprochen), dass Gott jemanden zu einem bestimmten Dienst ruft. Zum Beispiel als Priester oder in eine Ordensgemeinschaft. Das ist aber nicht alles. Berufen sein kann man auch im „ganz normalen Leben“. Eine Berufung als Mutter oder als Familienvater zum Beispiel. Eine Berufung als Single zu leben. Eine Berufung zu einem bestimmten Beruf. Wie kann ich nun herausfinden wozu ich Berufen bin? Johannes ist auf der Suche und fragt sich, wie es nach seinem Studium weiter gehen soll. Julian hat schon etwas gefunden. Er möchte Kapuziner werden und ist als Postulant auf dem Weg in den Orden. Bruder Christian hat bereits eine Lebensentscheidung getroffen und sich mit den Gelübden an den Orden gebunden. In dieser Folge sprechen Johannes, Julian und Bruder Christian über ihre eigene Berufung, über Suchen und Ausprobieren und darüber, wie jeder eine Entscheidung für sich selbst und für sein Leben treffen kann.
Bruder Christian ist mit dem Klosterpodcast zu Gast im Kloster Salzburg. Dort spricht er mit dem Novizenmeister Bruder Bernd und dem Postulanten Julian über den Weg in den Orden, über das “Noviziat”. Was sind das für Männer, die in die Ordensgemeinschaft eintreten wollen?
Ein Hinweis: Diese Folge haben wir bereits vor dem Start von podkap aufgenommen. Bruder Julian ist inzwischen Novize. Und an einer Stelle wird in dieser Folge darüber gesprochen, dass es kalt sei, eben weil diese Folge im Februar aufgenommen wurde.
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