PODKAP
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PODKAP episodes

  • AURUM – 12.01.20
    Taufe und Fußball. Bruder Julian ist Theologiestudent. Als „Junior“ lebt er im Kapuzinerkloster Münster. Im Impuls zum Sonntagsevangelium, heute am Fest der Taufe des Herrn, vergleicht er die Taufe mit der Mitgliedschaft in einem Fußballverein. Hinkt der Vergleich oder ist er zutreffend? Höre und entscheide selbst!
    [Evangelium: Matthäus, Kapitel 3, Vers 3 bis 17]
    In
    jener Zeit kam Jesus von Galiläa an den Jordan zu Johannes, um sich
    von ihm taufen zu lassen. Johannes aber wollte es nicht zulassen und
    sagte zu ihm: Ich müsste von dir getauft werden, und du kommst zu
    mir? Jesus antwortete ihm: Lass es nur zu! Denn nur so können wir
    die Gerechtigkeit, die Gott fordert, ganz erfüllen. Da gab Johannes
    nach. Kaum war Jesus getauft und aus dem Wasser gestiegen, da öffnete
    sich der Himmel, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube auf sich
    herabkommen. Und eine Stimme aus dem Himmel sprach: Das ist mein
    geliebter Sohn, an dem ich Gefallen gefunden habe.
    Quelle:
    Evangelien
    für die Sonntage:
    Lektionar I-III 2018 ff. © 2019 staeko.net
    3 min
  • AURUM – 05.01.20
    Welche
    Sprache sprichst Du? Welsche Worte berühren? Viele Worte, die wir
    heute gebrauchen wirken abgenutzt. Das „Wort“ steht im
    Mittelpunkt des Evangeliums heute, am zweiten Sonntag der
    Weihnachtszeit. Im Anfang war das Wort und Gott war das Wort und
    alles ist durch das Wort geworden. Sprache, Worte können Leben
    erschaffen, helfen, geben Trost, geben Kraft, geben Mut – wenn sie
    nicht abgenutzt, viel zu oft gesprochen werden. Spreche ich eine
    Sprache, die Worte benutzt, aber nicht mehr berührt? Ein Impuls von
    Bruder Thomas Dienberg, Professor an der PTH Münster.
    [Evangelium: Johannes, Kapitel 1, Vers 1 bis 18]
    Im
    Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war
    Gott.Im Anfang war es bei Gott. Alles ist durch das Wort
    geworden, und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist. In ihm
    war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Und das
    Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht
    erfasst. Es trat ein Mensch auf, der von Gott gesandt war; sein Name
    war Johannes. Er kam als Zeuge, um Zeugnis abzulegen für das Licht,
    damit alle durch ihn zum Glauben kommen. Er war nicht selbst das
    Licht, er sollte nur Zeugnis ablegen für das Licht. Das wahre Licht,
    das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt. Er war in der Welt,
    und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannte ihn
    nicht. Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf.
    Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden,
    allen, die an seinen Namen glauben, die nicht aus dem Blut, nicht aus
    dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern
    aus Gott geboren sind. Und das Wort ist Fleisch geworden und hat
    unter uns gewohnt, und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, die
    Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater, voll Gnade und Wahrheit.
    Johannes legte Zeugnis für ihn ab und rief: Dieser war es, über den
    ich gesagt habe: Er, der nach mir kommt, ist mir voraus, weil er vor
    mir war. Aus seiner Fülle haben wir alle empfangen, Gnade über
    Gnade. Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben, die Gnade und die
    Wahrheit kamen durch Jesus Christus. Niemand hat Gott je gesehen. Der
    Einzige, der Gott ist und am Herzen des Vaters ruht, er hat Kunde
    gebracht.
    Quelle:
    Evangelien
    für die Sonntage:
    Lektionar I-III 2018 ff. © 2019 staeko.net
    4 min
  • AURUM – 29.12.19
    Am ersten Sonntag
    nach Weihnachten feiern wir das Fest der Heiligen Familie. Josef,
    Maria und Jesus – eine perfekte Ein­kind­fa­mi­lie?
    Feiern wir da ein Familienklischee des 19. Jahrhunderts, wie es
    manche Kunstwerke mit dem Titel „Die Heilig Familie“ nahelegen.
    Bruder Bernd,Pfarrer in Salzburg, mit einem Gedanken zum Fest.
    [Evangelium: Matthäus, Kapitel 2, Vers 13 bis 15 und 19 bis 23]
    Als
    die Sterndeuter wieder gegangen waren, erschien dem Josef im Traum
    ein Engel des Herrn und sagte: Steh auf, nimm das Kind und seine
    Mutter, und flieh nach Ägypten; dort bleibe, bis ich dir etwas
    anderes auftrage; denn Herodes wird das Kind suchen, um es zu töten.
    Da stand Josef in
    der Nacht auf und floh mit dem Kind und dessen Mutter nach Ägypten.
    Dort blieb er bis
    zum Tod des Herodes. Denn es sollte sich erfüllen, was der Herr
    durch den Propheten gesagt hat: Aus Ägypten habe ich meinen Sohn
    gerufen. Als
    Herodes gestorben war, erschien dem Josef in Ägypten ein Engel des
    Herrn im Traum und
    sagte: Steh auf, nimm das Kind und seine Mutter, und zieh in das Land
    Israel; denn die Leute, die dem Kind nach dem Leben getrachtet haben,
    sind tot. Da
    stand er auf und zog mit dem Kind und dessen Mutter in das Land
    Israel. Als
    er aber hörte, dass in Judäa Archelaus an Stelle seines Vaters
    Herodes regierte, fürchtete er sich, dorthin zu gehen. Und weil er
    im Traum einen Befehl erhalten hatte, zog er in das Gebiet von
    Galiläa und
    ließ sich in einer Stadt namens Nazaret nieder. Denn es sollte sich
    erfüllen, was durch die Propheten gesagt worden ist: Er wird
    Nazoräer genannt werden.
    Quelle:
    Evangelien
    für die Sonntage:
    Lektionar I-III 2018 ff. © 2019 staeko.net
    3 min
  • AURUM – 24.12.19
    Zu Weihnachten hörst Du heute außer der Reihe eine Sonderfolge AURUM.
    Hacker im IT-System, eingedrungen in ein fremdes System. Jetzt läuft nichts mehr so, wie es geplant war. Jesus in der Welt, aber nicht feindlich, so wie die Hacker in einem fremden System, sondern Mensch durch Menschen. Trotzdem läuft nichts mehr so, wie bisher geplant. Bruder Jens, Diakon im Kapuzinerkloster Frankfurt, spricht zum Evangelium am Heiligen Abend. – Wir wünschen allen AURUM-Hörern ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest!
    [Evangelium: Matthäus, Kapitel 1, Vers 1 bis 25]
    Buch des Ursprungs Jesu Christi, des Sohnes Davids, des Sohnes Abrahams: Abraham zeugte den Ísaak, Ísaak zeugte den Jakob, Jakob zeugte den Juda und seine Brüder. Juda zeugte den Perez und den Serach mit der Tamar. Perez zeugte den Hezron, Hezron zeugte den Aram, Aram zeugte den Amminádab, Amminádab zeugte den Nachschon, Nachschon zeugte den Salmon. Salmon zeugte den Boas mit der Rahab. Boas zeugte den Obed mit der Rut. Obed zeugte den Ísai, Ísai zeugte David, den König. David zeugte den Sálomo mit der Frau des Uríja. Sálomo zeugte den Rehábeam, Rehábeam zeugte den Abíja, Abíja zeugte den Asa, Asa zeugte den Jóschafat, Jóschafat zeugte den Joram, Joram zeugte den Usíja. Usíja zeugte den Jotam, Jotam zeugte den Ahas, Ahas zeugte den Hiskíja, Hiskíja zeugte den Manásse, Manásse zeugte den Amos, Amos zeugte den Joschíja. Joschíja zeugte den Jójachin und seine Brüder; das war zur Zeit der Babylonischen Gefangenschaft. Nach der Babylonischen Gefangenschaft zeugte Jójachin den Scheáltiël, Scheáltiël zeugte den Serubbábel, Serubbábel zeugte den Ábihud, Ábihud zeugte den Éljakim, Éljakim zeugte den Azor. Azor zeugte den Zadok, Zadok zeugte den Achim, Achim zeugte den Éliud, Éliud zeugte den Eleásar, Eleásar zeugte den Mattan, Mattan zeugte den Jakob. Jakob zeugte den Josef, den Mann Marias; von ihr wurde Jesus geboren, der der Christus genannt wird. Im Ganzen sind es also von Abraham bis David vierzehn Generationen, von David bis zur Babylonischen Gefangenschaft vierzehn Generationen und von der Babylonischen Gefangenschaft bis zu Christus vierzehn Generationen. Mit der Geburt Jesu Christi war es so: Maria, seine Mutter, war mit Josef verlobt; noch bevor sie zusammengekommen waren, zeigte sich, dass sie ein Kind erwartete – durch das Wirken des Heiligen Geistes. Josef, ihr Mann, der gerecht war und sie nicht bloßstellen wollte, beschloss, sich in aller Stille von ihr zu trennen. Während er noch darüber nachdachte, siehe, da erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum und sagte: Josef, Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria als deine Frau zu dir zu nehmen; denn das Kind, das sie erwartet, ist vom Heiligen Geist. Sie wird einen Sohn gebären; ihm sollst du den Namen Jesus geben; denn er wird sein Volk von seinen Sünden erlösen. Dies alles ist geschehen, damit sich erfüllte, was der Herr durch den Propheten gesagt hat: Siehe: Die Jungfrau wird empfangen und einen Sohn gebären und sie werden ihm den Namen Immánuel geben, das heißt übersetzt: Gott mit uns. Als Josef erwachte, tat er, was der Engel des Herrn ihm befohlen hatte, und nahm seine Frau zu sich. Er erkannte sie aber nicht, bis sie ihren Sohn gebar. Und er gab ihm den Namen Jesus.Buch des Ursprungs Jesu Christi, des Sohnes Davids, des Sohnes Abrahams: Abraham zeugte den Ísaak, Ísaak zeugte den Jakob, Jakob zeugte den Juda und seine Brüder. Juda zeugte den Perez und den Serach mit der Tamar. Perez zeugte den Hezron, Hezron zeugte den Aram, Aram zeugte den Amminádab, Amminádab zeugte den Nachschon, Nachschon zeugte den Salmon. Salmon zeugte den Boas mit der Rahab. Boas zeugte den Obed mit der Rut. Obed zeugte den Ísai, Ísai zeugte David, den König. David zeugte den Sálomo mit der Frau des Uríja. Sálomo zeugte den Rehábeam, Rehábeam zeugte den Abíja, Abíja zeugte den Asa, Asa zeugte den Jóschafat, Jóschafat zeugte den Joram, Joram zeugte den Usíja. Usíja zeugte den Jotam, Jotam zeugte den Ahas, Ahas zeugte den Hiskíja, H
    4 min
  • AURUM – 22.12.19
    „Maria wärst du hart geblieben, dann wäre uns Weihnachten erspart geblieben.“ – Ein Spruch auf einer Postkarte. Er lässt tief blicken, was Weihnachten eigentlich bedeutet und warum es doch gut ist, dass uns das alles nicht erspart geblieben ist. Im Evangelium hören wir von Josef, der versucht, irgendwie mit der Situation klar zu kommen, dass seine Freundin schwanger ist. Beide, Maria und Josef, sind nicht hart geblieben. Bruder Stefan Walser gibt den Impuls zum vierten Adventssonntag.
    [Evangelium: Matthäus, Kapitel 11, Vers 18 bis 24]
    Mit
    der Geburt Jesu Christi war es so: Maria, seine Mutter, war mit Josef
    verlobt; noch bevor sie zusammengekommen waren, zeigte sich, dass sie
    ein Kind erwartete – durch das Wirken des Heiligen Geistes.
    Josef, ihr Mann,
    der gerecht war und sie nicht bloßstellen wollte, beschloss, sich in
    aller Stille von ihr zu trennen.
    Während er noch
    darüber nachdachte, erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum und
    sagte: Josef, Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria als deine Frau
    zu dir zu nehmen; denn das Kind, das sie erwartet, ist vom Heiligen
    Geist. Sie
    wird einen Sohn gebären; ihm sollst du den Namen Jesus geben; denn
    er wird sein Volk von seinen Sünden erlösen.
    Dies alles ist
    geschehen, damit sich erfüllte, was der Herr durch den Propheten
    gesagt hat: Seht,
    die Jungfrau wird ein Kind empfangen, einen Sohn wird sie gebären,
    und man wird ihm den Namen Immanuel geben, das heißt übersetzt:
    Gott ist mit uns.
    Als Josef
    erwachte, tat er, was der Engel des Herrn ihm befohlen hatte, und
    nahm seine Frau zu sich.
    Quelle:
    Evangelien
    für die Sonntage:
    Lektionar I-III 2018 ff. © 2019 staeko.net
    3 min
  • AURUM – 15.12.19
    Blinde sehen, Lahme gehen, Taube hören und Stumme sprechen. Bruder Stefan Maria feiert an diesem dritten Adventssonntag den Gottesdienst mit gehörlosen Menschen. Wie wird etwas von Außen nach Innen und von Innen nach Außen transportiert? Im eigenen Leben die Spuren Gottes ertasten und erspüren, begreifen und benennen können – und dann das Erlebte in Wort und Tat, in Haltung und Handlung in die Welt hinein zu tragen. Das dient dem Frieden und dem Heil aller Menschen.
    [Evangelium: Matthäus, Kapitel 11, Vers 2 bis 11]
    In jener Zeit hörte Johannes im Gefängnis von den Taten Christi. Da schickte er seine Jünger zu ihm 3und ließ ihn fragen: Bist du der, der kommen soll, oder müssen wir auf einen andern warten? Jesus antwortete ihnen: Geht und berichtet Johannes, was ihr hört und seht: Blinde sehen wieder, und Lahme gehen; Aussätzige werden rein, und Taube hören; Tote stehen auf, und den Armen wird das Evangelium verkündet. Selig ist, wer an mir keinen Anstoß nimmt. Als sie gegangen waren, begann Jesus zu der Menge über Johannes zu reden; er sagte: Was habt ihr denn sehen wollen, als ihr in die Wüste hinausgegangen seid? Ein Schilfrohr, das im Wind schwankt? Oder was habt ihr sehen wollen, als ihr hinausgegangen seid? Einen Mann in feiner Kleidung? Leute, die fein gekleidet sind, findet man in den Palästen der Könige. Oder wozu seid ihr hinausgegangen? Um einen Propheten zu sehen? Ja, ich sage euch: Ihr habt sogar mehr gesehen als einen Propheten. Er ist der, von dem es in der Schrift heißt: Ich sende meinen Boten vor dir her; er soll den Weg für dich bahnen. Amen, das sage ich euch: Unter allen Menschen hat es keinen größeren gegeben als Johannes den Täufer; doch der Kleinste im Himmelreich ist größer als er.
    Quelle: Evangelien für die Sonntage: Lektionar I-III 2018 ff. © 2019 staeko.net
    4 min
  • AURUM – 08.12.19
    Das Evangelium vom zweiten Adventssonntag erzählt von Johannes. Er lebt in der Wüste, predigt und Tauft. Er ist überzeugt, dass Jesus Christus, der Messias, der Retter, bald kommt. Den Impuls zum Evangelium gibt Bruder Christian, Koch im Kapuzinerkloster Stühlingen.
    [Evangelium: Matthäus, Kapitel 3, Vers 1 bis 12]
    In jenen Tagen trat Johannes der Täufer auf und verkündete in der Wüste von Judäa: Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe. Er war es, von dem der Prophet Jesaja gesagt hat: Eine Stimme ruft in der Wüste: Bereitet dem Herrn den Weg! Ebnet ihm die Straßen! Johannes trug ein Gewand aus Kamelhaaren und einen ledernen Gürtel um seine Hüften; Heuschrecken und wilder Honig waren seine Nahrung. Die Leute von Jerusalem und ganz Judäa und aus der ganzen Jordangegend zogen zu ihm hinaus; sie bekannten ihre Sünden und ließen sich im Jordan von ihm taufen. Als Johannes sah, dass viele Pharisäer und Sadduzäer zur Taufe kamen, sagte er zu ihnen: Ihr Schlangenbrut, wer hat euch denn gelehrt, dass ihr dem kommenden Gericht entrinnen könnt? Bringt Frucht hervor, die eure Umkehr zeigt, und meint nicht, ihr könntet sagen: Wir haben ja Abraham zum Vater. Denn ich sage euch: Gott kann aus diesen Steinen Kinder Abrahams machen. Schon ist die Axt an die Wurzel der Bäume gelegt; jeder Baum, der keine gute Frucht hervorbringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen. Ich taufe euch nur mit Wasser (zum Zeichen) der Umkehr. Der aber, der nach mir kommt, ist stärker als ich, und ich bin es nicht wert, ihm die Schuhe auszuziehen. Er wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen. Schon hält er die Schaufel in der Hand; er wird die Spreu vom Weizen trennen und den Weizen in seine Scheune bringen; die Spreu aber wird er in nie erlöschendem Feuer verbrennen.
    Quelle: Evangelien für die Sonntage: Lektionar I-III 2018 ff. © 2019 staeko.net
    3 min
  • AURUM – 01.12.19
    Bruder Karl, Guardian im Kapuzinerkloster Salzburg, richtet zum Beginn der Adventszeit unseren Blick auf das, was wir an Weihnachten feiern werden, die Ankunft des Herrn in unserer Welt. Mit Einem Taschen-Adventskalender können wir uns in den Tagen der Adventszeit darauf vorbereiten – und bereit halten.
    [Evangelium: Matthäus, Kapitel 24, Vers 29 bis 44]
    In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:Sofort nach den Tagen der großen Not wird sich die Sonne verfinstern, und der Mond wird nicht mehr scheinen; die Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräfte des Himmels werden erschüttert werden. Danach wird das Zeichen des Menschensohnes am Himmel erscheinen; dann werden alle Völker der Erde jammern und klagen, und sie werden den Menschensohn mit großer Macht und Herrlichkeit auf den Wolken des Himmels kommen sehen. Er wird seine Engel unter lautem Posaunenschall aussenden, und sie werden die von ihm Auserwählten aus allen vier Windrichtungen zusammenführen, von einem Ende des Himmels bis zum andern. Lernt etwas aus dem Vergleich mit dem Feigenbaum! Sobald seine Zweige saftig werden und Blätter treiben, wisst ihr, dass der Sommer nahe ist. Genauso sollt ihr erkennen, wenn ihr das alles seht, dass das Ende vor der Tür steht. Amen, ich sage euch: Diese Generation wird nicht vergehen, bis das alles eintrifft. Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen. Doch jenen Tag und jene Stunde kennt niemand, auch nicht die Engel im Himmel, nicht einmal der Sohn, sondern nur der Vater. Denn wie es in den Tagen des Noach war, so wird es bei der Ankunft des Menschensohnes sein. Wie die Menschen in den Tagen vor der Flut aßen und tranken und heirateten, bis zu dem Tag, an dem Noach in die Arche ging, und nichts ahnten, bis die Flut hereinbrach und alle wegraffte, so wird es auch bei der Ankunft des Menschensohnes sein. Dann wird von zwei Männern, die auf dem Feld arbeiten, einer mitgenommen und einer zurückgelassen. Und von zwei Frauen, die mit derselben Mühle mahlen, wird eine mitgenommen und eine zurückgelassen. Seid also wachsam! Denn ihr wisst nicht, an welchem Tag euer Herr kommt. Bedenkt: Wenn der Herr des Hauses wüsste, zu welcher Stunde in der Nacht der Dieb kommt, würde er wach bleiben und nicht zulassen, dass man in sein Haus einbricht. Darum haltet auch ihr euch bereit! Denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, in der ihr es nicht erwartet.
    Quelle: Evangelien für die Sonntage: Lektionar I-III 2018 ff. © 2019 staeko.net
    5 min
  • AURUM – 24.11.19
    Der Christkönigssonntag ist der letzte Sonntag im katholischen Kirchenjahr, also der letzte Sonntag vor der Adventszeit. Heute starten wir unsere neue Serie AURUM. Jeden Sonntag hörst Du von einem Kapuzinerbruder einen Impuls zum Evangelium, das in der Eucharistiefeier gelesen wird. Den Anfang macht heute unser Provinzialminister, Bruder Christophorus.
    [Evangelium: Lukas, Kapitel 23, Vers 35B bis 43]
    In jener Zeit verlachten die führenden Männer des Volkes Jesus und sagten: Andere hat er gerettet, nun soll er sich selbst retten, wenn er der Christus Gottes ist, der Erwählte. Auch die Soldaten verspotteten ihn; sie traten vor ihn hin, reichten ihm Essig und sagten: Wenn du der König der Juden bist, dann rette dich selbst! Über ihm war eine Aufschrift angebracht: Das ist der König der Juden. Einer der Verbrecher, die neben ihm hingen, verhöhnte ihn: Bist du denn nicht der Christus? Dann rette dich selbst und auch uns! Der andere aber wies ihn zurecht und sagte: Nicht einmal du fürchtest Gott? Dich hat doch das gleiche Urteil getroffen. Uns geschieht recht, wir erhalten den Lohn für unsere Taten; dieser aber hat nichts Unrechtes getan. Dann sagte er: Jesus, denk an mich, wenn du in dein Reich kommst! Jesus antwortete ihm: Amen, ich sage dir: Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein.
    Quelle: Evangelien für die Sonntage: Lektionar I-III 2018 ff. © 2019 staeko.net
    4 min
  • podkap#11 – wenn Kapuziner Fenster putzen
    Die Brüder Pascal und Julian sind Novizen in unserem Noviziatskloster in Salzburg. Die Zeit der Noviziatsausbildung geht für die beiden nun zu Ende. Am 7. September werden sie die Profess, also das Versprechen nach der Ordensregel, mit den Gelübden, zu leben. Zunächst ist es ein zeitlich begrenztes Versprechen, nämlich für drei Jahre. Dennoch ist es ein großer und wichtiger Schritt für die zwei jungen Männer, die als Kapuziner leben wollen. Bruder Christian spricht mit Bruder Julian über seinen Weg in den Orden und in den bisherigen Ausbildungsstufen. Und Bruder Julian erzählt, was er als Postulant und Novize erlebt und gelernt hat, wie er sich bisher auf die Zeitliche Profess vorbereitet hat, und welche Dinge jetzt noch anstehen. Neben der spirituellen Vorbereitung und dem wiederholten Prüfen der Entscheidung, zum Beispiel in den Exerzitien, gehört auch eine praktische Vorbereitung auf das Fest. Dazu gehört es, dass das Kloster für die Gäste auf Vordermann gebracht wird und die Brüder Fenster putzen
    In der Liturgie der Professfeier legt der Professkandidat, seine Hände in die des Provinzalministers. Dabei spricht er die Professformel und bindet sich damit an die Brüdergemeinschaft. In der Folge war gerade nur eine veraltete Übersetzung griffbereit, deshalb gibt es die Formel hier noch einmal zum Nachlesen:
    Gepriesen sei der dreifaltige Gott,der Vater, der Sohn und der Heilige Geist.Auf Gottes Eingebung hinwill ich dem Evangeliumund den Fußspuren unseres Herrn Jesus Christusaufmerksam und mit großer Bereitschaft folgen.Darum gelobe ich, Br. N. N.,in der ganzen Kraft des Glaubensvor euch, meinen Brüdernund in deinen Händen, Br. N. N.,Gott unserem heiligen und allmächtigen Vater,für drei Jahrein Gehorsam,ohne Eigentumund in Keuschheit zu leben.Zugleich verspreche ich,das Leben und die Regel der Minderen Brüder,wie sie von Papst Honorius bestätigt wurde,gemäß den Satzungen der Minderen Brüder Kapuzinertreu zu befolgen.Aus ganzem Herzen vertraue ich mich dieser Bruderschaft an,damit ich, geführt vom Heiligen Geist,nach dem Beispielder ohne Erbsünde empfangenen Gottesmutter Maria,auf die Fürsprache unseres Vaters Franziskus und aller Heiligenund mit eurer brüderlichen Hilfezur Vollkommenheit der Liebe gelangeim Dienste Gottes,der Kircheund der Menschen.
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    51 min

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