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Wir sind da. Wir geben Zuversicht.
Unter diesem Motto entstand im Jahr 1994 die Südtiroler Plattform für Alleinerziehende. Eine Trennung der Eltern stellt oft eine einschneidende und traumatische Erfahrung für die Kinder dar. In dieser Lebensphase sind Beratung, rechtliche Unterstützung und Mediation von entscheidender Bedeutung. Der ehrenamtliche Verein setzt sich für die Belange allein- und getrenntlebender Eltern sowie deren Kinder und Patchworkfamilien ein. Romy Brugger und Astrid Ceol erzählen über die zahlreichen Hürden und Mehrbelastungen, mit denen Alleinerziehende konfrontiert sind und warum Unterstützung in dieser Phase so wichtig ist.
Katia Trevisani ist eine erfahrene diplomierte Krankenpflegerin im Krankenhaus Bozen und sie übt ihren Beruf seit über 32 Jahren mit Passion aus. Die Rolle der Krankenpfleger:innen hat sich im Laufe der Zeit maßgeblich gewandelt. Sie sind hochqualifizierte Fachkräfte, weit mehr als nur Assistenzpersonal der Ärzte. Dank ihrer fundierten Ausbildung übernehmen sie entscheidende Aufgaben im Gesundheitswesen und ihre Rolle geht weit über die medizinische Versorgung hinaus. Als Schlüsselfiguren im interdisziplinären Team tragen Krankenpfleger:innen maßgeblich zur ganzheitlichen Betreuung und Verbesserung der Patientenergebnisse bei. Katia Trevisani spricht mit großer Leidenschaft über ihren Beruf, trotz der widrigen Umstände in den letzten Jahren würde sie sich immer wieder für diesen Beruf entscheiden.
Sabine Mahlknecht ist engagierte Lehrerin für Recht und Wirtschaft. Sie findet ihre Berufung nicht nur im Klassenzimmer, sondern auch als Gemeinderätin des Team K im Gemeinderat in Brixen. Die Doppelrolle als Pädagogin und Gemeinderätin sieht die Brixnerin in vielerlei Hinsicht als Bereicherung, vor allem wenn es darum geht, pragmatische Lösungen für die Anliegen der Bürger:innen zu finden. Oppositionsarbeit gestaltet sich dabei oft besonders schwer und schnell kommt man in der Realität des politischen Alltags. Sabine Mahlknecht hat diese Herausforderungen nicht gescheut und stellt sich für die kommende Legislatur als Bürgermeisterkandidatin des Team K zur Verfügung.
Gewalt gegen Frauen ist nicht immer sichtbar. Statistisch erfährt jede dritte Frau einmal in ihrem Leben Gewalt. Ulli Velano ist eine leidenschaftliche Filmemacherin und mit ihr spreche ich über ihre neue Filmproduktion auf Rai Südtirol. Ihre aktuelle Dokumentation beleuchtet die unsichtbare Seite von Gewalt gegen Frauen, zeigt, warum sie im Verborgenen bleibt, und fordert uns auf, genauer hinzusehen. Wo und wann beginnt Gewalt? Ein tiefgehendes Gespräch über ein wichtiges Thema, das in unserer Gesellschaft zu oft vernachlässigt wird. Denn da, wo die Würde anderer verletzt wird, beginnt Gewalt.
Unzufriedenheit trotz Wohlstand ist ein Phänomen, das derzeit in vielen Gesellschaften anzutreffen ist. Gründe dafür können zu hohe Erwartungen und soziale Vergleiche sein, aber auch die eigene Wahrnehmung der persönlichen Zufriedenheit. Wie beeinflusst der soziale Druck unser Konsumverhalten? Ist es Jammern auf hohem Niveau? Viele Menschen fühlen sich ärmer als frühere Generationen, obwohl es uns eigentlich besser geht. Im Gespräch mit Christian Pfeifer spreche ich über die Diskrepanz zwischen dem, was als Wohlstand betrachtet wird, und dem Gefühl der Unzufriedenheit.
Das Studium kann eine aufregende und herausfordernde Phase im Leben eines jungen Menschen sein. Die Kosten eines Studiums sind beträchtlich und der akademische Druck während des Studiums kann hoch sein. Prüfungen, Hausarbeiten und Projekte erfordern viel Engagement und harte Arbeit. Ich spreche mit Lea über die Herausforderungen und Perspektiven von Studierenden. Für die Studentin hängen die Herausforderungen und Perspektiven des Studiums von vielen Faktoren ab, unter anderem vom gewählten Studienfach, den persönlichen Zielen und den individuellen Lebensumständen.
Barbara Perri ist von Beruf Schulbibliothekarin und geht derzeit einer Gewerkschaftstätigkeit nach. Sie beschreibt ihre Arbeit als erfüllend, da sie in ihrer beruflichen Tätigkeit oft Unterstützung bieten kann und somit auch vielen Menschen aus einer Notlage hilft. Allerdings stellt sie fest, dass der Gewerkschaftsgedanke insbesondere bei jüngeren Kolleg:innen nicht mehr so stark ausgeprägt ist. Viele Mitglieder verlassen die Gewerkschaft, wodurch sie an Einfluss und Bedeutung verliert, denn die Macht der Gewerkschaften basiert auf der Anzahl seiner Mitglieder.
Giada Del Marco ist Unternehmerin und leidenschaftliche Aktivistin. Sie setzt sich nicht nur für soziale und gesellschaftliche Themen ein, sondern engagiert sich auch aktiv für Frauen in Gewaltsituationen. Gemeinsam mit anderen Frauen hat sie mit der gemeinnützigen Organisation "Es geat di a un - tocca a te" ein Netzwerk geschaffen, um Betroffenen Unterstützung zu bieten. Durch ihre langjährige Arbeit als Vereinspräsidentin, hat sie die Zunahme der Gewalt gegen Frauen hautnah miterlebt. In dieser Podcast-Episode erfahren wir mehr über ihre Arbeit und wie jeder von uns dazu beitragen kann, Gewalt gegen Frauen zu bekämpfen. Es geht darum, nicht wegzuschauen, sondern darüber nachzudenken, wie wir aktiv helfen können.
Tanja Rainer ist Kindergartenpädagogin und arbeitet ehrenamtlich mit Jugendlichen. Sei es in ihrer Arbeit mit Kindern als auch in ihrer Arbeit mit Jugendlichen steht sie immer wieder vor der gleichen Aufgabe. Wie können wir Kinder und Jugendliche in ihrer persönlichen Entwicklung fördern. Die Antwort darauf ist "Beteiligung". Denn je mehr Kinder und Jugendliche mitreden und auch mitbestimmen können, umso stärker fühlen sie sich zugehörig und ernst genommen. Das hat langfristig auch positive Auswirkungen auf unsere Gesellschaft.
Als Lucia Russo und ihre Familie die Diagnose erhielten, dass ihr Sohn an einer Autismus-Spektrum-Störung leidet, wurde das Familienleben auf eine harte Probe gestellt. Die Suche nach Hilfe und Unterstützung erwies sich als sehr schwierig. Mit viel Mühe und persönlichem Einsatz ist es der Familie gelungen, ein gutes Netzwerk aufzubauen, um ihrem Sohn die bestmögliche Förderung in seiner Entwicklung zukommen zu lassen. In einem sehr offenen Gespräch sprechen wir über die täglichen Herausforderungen mit diesen besonderen Kindern.
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