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Die Bilder einer unterernährten israelischen Geisel sorgen für Bestürzung. Laut SPD-Politiker Ralf Stegner verdeutlichen sie auch: Einseitig zu argumentieren, beendet das Leid in Nahost nicht.
Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) beginnt am Donnerstag einen Besuch in Israel und den Palästinensergebieten. Die Grünen-Vorsitzende Franziska Brantner fordert von ihm, die israelische Regierung in die Pflicht zu nehmen.
Der Etat-Entwurf für 2026 sieht Ausgaben von mehr als 520 Milliarden Euro vor. Thorsten Rudolph (SPD) verweist darauf, dass trotz Lockerung der Schuldenbremse gespart werden müsse.
Deutschland beteiligt sich an der Versorgung der Menschen in Gaza aus der Luft. Ralf Südhoff vom Centre for Humanitarian Action kritisiert das als Symbol, das echte Hilfe behindere.
Die Zollvereinbarung mit den USA wird in der EU weiter massiv kritisiert. Svenja Hahn, FDP-Chefin im EU-Parlament, sagt: Kommissionschefin von der Leyen hat schlecht verhandelt.
Bei den UN in New York läuft eine Konferenz zur Zukunft der Palästinensergebiete. Andreas Reinicke vom Deutschen Orient-Institut will die Vision einer Zwei-Staaten-Lösung aufzeigen.
Israel hat am Sonntag erstmals seit Monaten die Einfuhr von Hilfslieferungen in den Gazastreifen in größerem Stil zugelassen. Sophia Buller von den Johannitern sagt aber, das sei noch lange nicht die Wende, die es für die humanitäre Hilfe brauche.
Nach den Zusammestößen zwischen Drusen und Beduinen in Syrien beschäftigt sich der UN-Sicherheitsrat mit der Situation dort. Sara Stachelhaus von der Heinrich-Böll-Stiftung ordnet die Lage ein.
USA und EU haben sich auf ein neues Handelsabkommen geeinigt. Laut Wirtschaftsstaatssekretärin Gitta Connemann (CDU) schafft es Planungssicherheit, wird aber Unternehmen belasten.
Israel hat nach monatelanger faktischer Blockade wieder größere Hilfslieferungen nach Gaza zugelassen. Korrespondent Julio Segador sagt jedoch: Was jetzt ankommt, reicht lange nicht.
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