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Noch immer werden junge Frauen während der Sommerferien im Ausland zwangsverheiratet. Die Frauenrechtlerin Seyran Ateş sieht nicht nur Schulen in der Pflicht, früh zu sensibilisieren.
Die Ankündigung von Frankreichs Premierminister Macron, Palästina anzuerkennen, sorgt für Kritik. Stefan Seidendorf vom Deutsch-Französischen Institut hat Zweifel, dass der Alleingang etwas bewirkt.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat sein umstrittenes Korruptionsgesetz zurückgenommen. Der Europaabgeordnete Helmut Brandstätter begrüßt, dass Selenskyj auf die Proteste im Land und den Druck aus dem Westen reagiert hat.
Ein Gipfeltreffen zwischen der EU und China über Handelsbeschränkungen hat keinen Durchbruch gebracht. Die Sinologin Kristin Shi-Kupfer ist pessimistisch, was die Beziehungen angeht.
Die scharfe Kritik an Israel wegen des Vorgehens in Gaza wächst. Martin Mogge von der Welthungerhilfe sagt: Israel verhindert, dass den Palästinenser geholfen werden kann.
Im Süden Syriens hat es zuletzt wieder schwere Kämpfe gegeben. Martin Keßler, Leiter der Diakonie Katastrophenhilfe, sagt, die Menschen dort seien traurigerweise daran gewöhnt. Dennoch hätten sie Hoffnung.
28 Staaten haben in einer Erklärung das Vorgehen Israels in Gaza verurteilt. Die Bundesregierung hat sich ihr nicht angeschlossen. CDU-Außenpolitiker Ruprecht Polenz sagt, diese Erklärung sei nicht das, was es brauche.
Die Bundesregierung will den Kauf von Waffen und anderen Rüstungsgütern für die Bundeswehr beschleunigen. Das Kabinett hat dazu einen Gesetzentwurf auf den Weg gebracht. Thomas Erndl (CSU) spricht von einem großen Schritt.
Die Präsidentin des Deutsche Pflegerats, Christine Vogler, fordert, das Pflegesystem grundlegend zu reformieren. Sie kritisiert, dass Pflegeheimbewohner Investitionskosten mitbezahlen müssten.
Polen will vor der Küste Usedoms Öl fördern. Rainer Sauerwein von der Bürgerinitiative "Lebensraum Vorpommern" warnt: Bei einer Havarie wäre die Küste auf Jahre verloren.
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