Praxis:einfach.leichter.führen.

Praxis:einfach.leichter.führen.

By Michaela Prins, Klaus SchenkmannBusinessEducationCareersManagement
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Praxis:einfach.leichter.führen. episodes

  • Warum dein Gehirn ab 14 Uhr gegen dich arbeitet | #36
    Schwere Entscheidungen gehören in den Vormittag – und viele davon musst du gar nicht selbst treffen.
    Warum dein Gehirn ab 14 Uhr gegen dich arbeitet

    Jede Entscheidung kostet Energie. Die Wissenschaft nennt das Decision Fatigue, auf Deutsch Entscheidungsmüdigkeit. Laut Studien, die wir in den Shownotes verlinken, sinkt die Entscheidungsqualität ab dem frühen Nachmittag messbar. Das ist keine Charakterschwäche, sondern ein Mechanismus. Und wer ihn kennt, kann seinen Tag danach bauen.

    Ela erzählt, wie sie das selbst handhabt: Alles, was Abwägen, Strategie oder Vision braucht, erledigt sie vormittags. Routinearbeit geht auch bis Mitternacht. Viele Praxen planen ähnlich – Implantationen und größere Chirurgie nur am Vormittag, die Teamsitzung bei dentastico morgens um acht. Klaus beschreibt, was passiert, wenn er zu spät entscheidet: Er schiebt auf, erledigt das Leichtere statt das Richtige und wird abends gereizt.

    Der größere Hebel liegt aber woanders. Was Zahnärztinnen und Zahnärzte zermürbt, ist selten die fachliche Entscheidung am Stuhl. Es ist das Klein-Klein: die Mitarbeiterin, die am freien Tag des Chefs per WhatsApp meldet, dass die Modellkartons alle sind – obwohl sie selbst für die Bestellung zuständig ist. Mit klaren Rollen, Stellenbeschreibungen und einem QM, das konsequent gelebt wird, landen viele dieser Fragen gar nicht erst bei dir. Und wenn doch etwas Wichtiges am Nachmittag kommt, darfst du sagen: Gutes Thema, wir besprechen das übermorgen um zehn.

    Die wichtigsten Erkenntnisse
    • Schwere Entscheidungen gehören in den Vormittag: Patienten, Personal, Finanzen – alles, was Gewicht hat, entscheidest du gut vorbereitet und früh am Tag. Was über Routinen läuft, darf in den Nachmittag.
    • Unter Druck wird nicht besser entschieden: Entscheidungen fallen unter Zeitdruck schneller, aber nicht klüger. Oft sind sie schlicht falsch.
    • Struktur senkt die Zahl der Entscheidungen: Mit klaren Rollen und einem gelebten QM bleiben dir vor allem die Fragen, die nur du am Patienten beantworten kannst.
    • Ein QM ohne Konsequenz ist ein Ordner im Schrank: Wer Zuständigkeiten festlegt, muss sie auch durchsetzen – und übertragene Entscheidungen nicht wieder einkassieren.
    • Pausen sind kein Verlust: Zehn Minuten Luft zwischen zwei Patienten schaffen Raum zum Nachdenken. Ob die 01 im Oktober oder im November stattfindet, ist dem Patienten egal.
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      • P11-Folge #34: Trennen ist normal – aber bitte auf Augenhöhe
      • P11-Folge #18: Schuld sind immer die anderen und deine Praxis zahlt den Preis
      • Recherchelinks zur Episode
        • Studie zu Decision Fatigue
        • Burnoutanalyse bei deutschen Zahnärzten – Ein Elf-Jahres-Update
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          • 40 min
          • Warum Deine schlechte Stimmung das Team ansteckt | #35
            Wie deine Laune als Chef oder Chefin über die Stimmung im ganzen Team entscheidet.
            Schlechte Laune führen: Warum deine Stimmung zum Team-Thema wird

            Wer führt, gibt Stimmung vor – ob er will oder nicht. Klaus und Ela sprechen darüber, wie schnell sich schlechte Laune einer Führungskraft im Team verbreitet und warum gute Laune erzwingen genauso wenig hilft wie die eigene Laune einfach durchzuziehen. Ihr Thema: die eigene Stimmung erkennen, bevor sie unkontrolliert ins Team wirkt.

            Im Zentrum steht die Idee der Selbstdiagnose: Wer morgens merkt, dass der Tag schlecht anfängt, kann das Team kurz und klar informieren, statt Raum für Spekulationen zu lassen. Das nimmt Druck raus – vom Team und von der Führungskraft. Und es unterscheidet sich deutlich von dem, was oft für „authentische Führung“ gehalten wird: nicht jede Emotion raushauen, sondern bewusst und dosiert teilen.

            Am Ende bleibt ein klarer Satz hängen: Führungsaufgabe beginnt nicht an der Praxistür, sondern schon zuhause – mit der Entscheidung, mit welcher Stimmung du reingehst.

            Die wichtigsten Erkenntnisse
            • Schlechte Stimmung wirkt schneller als gute: Schon kleine emotionale Signale einer Führungskraft prägen laut Forschung die Stimmung im ganzen Team – oft ohne ein Wort.
            • Dein Team scannt dich, ob es will oder nicht: Gerade in unsicheren Teams achten Mitarbeitende genau auf Mimik und Tonfall der Führungskraft, um sich danach zu richten.
            • Schwäche zeigen ist keine Schwäche: Offen zu sagen „Ich bin heute nicht die Beste“ nimmt dem Team die Unsicherheit – und ist laut Ela eine Stärke, kein Kontrollverlust.
            • Raum für Spekulation ist der größte Stimmungskiller: Bleibt unklar, warum die Chefin schlecht drauf ist, erfindet das Team eigene Erklärungen – meist schlimmere, als es die Wahrheit wäre.
            • Miese Laune wird irgendwann zur Marke: Wer dauerhaft schlecht gelaunt führt, zieht am Ende Patienten und Mitarbeitende an, die genau dazu passen.
            • Recherchelinks zur Episode
              • Sigal Barsade (Studie 2002): Führungsemotionen – Wenn der Boss schlechte Laune hat
              • Nico Rose im Handelsblatt: Schlechte Stimmung verbreitet sich schneller als gute
              • organisationsberatung.net: Glaubwürdigkeit – Das wertvollste Gut eines Top-Managers
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                • 40 min
                • Trennen ist normal - aber bitte auf Augenhöhe | #34
                  Wie du dich als Praxisinhaberin oder Praxisinhaber fair von Mitarbeitenden trennst – ohne Beschämung, aber mit klarer Kante.
                  Kündigen auf Augenhöhe: Wenn die Entscheidung gefallen ist

                  Kündigungen gehören für die meisten Praxisinhaberinnen und -inhaber zu den unangenehmsten Führungsaufgaben – und werden deshalb gern in die Zukunft verschoben. Klaus und Ela lassen das Juristische bewusst außen vor – dafür gibt es Fachanwältinnen und Fachanwälte – und sprechen über den emotionalen Teil: den Punkt, an dem aus einer Bauchentscheidung eine wirkliche wird, und warum dieser Punkt oft aus Unbehagen oder Sorge ums Team hinausgezögert wird.

                  Konkret geht es um die Dokumentation von Auffälligkeiten, um klare Signale an Mitarbeitende vor einem Kündigungsgespräch und um Gründe, die nachvollziehbar sind, ohne zu beschämen. Ela zeigt an ihrem eigenen Beispiel, wie sie eine Abmahnung genutzt hat – und warum diese für sie noch keine Kündigung war, sondern ein letzter Warnschuss.

                  Zum Schluss geht es um das, was oft vergessen wird: die Kommunikation mit dem Team direkt nach der Kündigung. Wer hier Raum für Spekulation lässt, zerschmeißt mehr Porzellan als nötig.

                  Die wichtigsten Erkenntnisse
                  • Eine Entscheidung ist für Ela erst final, wenn nichts mehr hilft: Erst wenn Gespräche geführt wurden und sich am Verhalten nichts ändert, ist für sie der Punkt erreicht. Vorher bleibt die Trennung eine Überlegung.
                  • Dokumentation schützt beide Seiten: Wer Auffälligkeiten frühzeitig schriftlich festhält, kann später nachvollziehbare Gründe nennen statt nur ein Bauchgefühl.
                  • Vorbereitung heißt: keine Überraschung im Gespräch: Wer vorher offen über Verhalten und Erwartungen spricht, vermeidet eine Kündigung aus heiterem Himmel.
                  • Blaming und Shaming bringen nichts: Gründe nachvollziehbar zu erklären ist etwas anderes, als jemanden mit seinen Fehlern bloßzustellen.
                  • Das Team braucht zeitnahe Orientierung: Eine klare Information nach der Trennung kann Spekulationen begrenzen – ohne persönliche Details der betroffenen Person preiszugeben.
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                    • Lyck+Pätzold. healthcare.recht (Jens Pätzold) – Kanzlei für Medizinrecht
                    • P[e.l.f.]-Folge 33: Verbindlichkeit ist eine Führungsentscheidung, keine Charakterfrage
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                      • 33 min
                      • Verbindlichkeit ist eine Führungsentscheidung, keine Charakterfrage | #33
                        Warum gebrochene Absprachen im Team-Alltag die Regel sind – und was du als Führungskraft daraus machst.
                        Gebrochene Absprachen: Wann Vertrauen im Team kippt

                        Eine Absprache wird gebrochen – und dann? Ela und Klaus sprechen in dieser Folge darüber, warum das im Team-Alltag ständig passiert und was den Unterschied macht zwischen einer Kleinigkeit, die sich klären lässt, und einem echten Vertrauensbruch. Zwei Studien liefern den Rahmen: Gebrochene Absprachen sind im Job die Regel, nicht die Ausnahme – und wenn eine Verbindlichkeit nicht eingehalten wird, verliert ein Großteil der Betroffenen sofort Vertrauen.

                        Ela erzählt, wie sie in ihrer eigenen Arbeit mit Verbindlichkeit umgeht: mit klaren Abstufungen zwischen Regeln, Absprachen und persönlichen Zusagen, mit einem Frühwarnsystem für schleichende Probleme und mit der Bereitschaft, eigene Entscheidungen zu erklären, statt sie einfach durchzusetzen. Klaus fragt nach, wo die Grenze zwischen Verständnis und Beliebigkeit verläuft.

                        Was du mitnimmst: Verbindlichkeit entsteht nicht durch starre Regeln, sondern durch nachvollziehbares Verhalten. Wer sein Team früh einbindet und Ausnahmen erklärt, baut Vertrauen auf – wer Dinge einfach verkündet, verspielt es.

                        Die wichtigsten Erkenntnisse
                        • Gebrochene Absprachen sind die Regel, nicht die Ausnahme: Eine Studie von Robinson und Rousseau aus dem Jahr 1994 zeigt: Im Job-Kontext gehören nicht eingehaltene Zusagen zum Alltag. Die Frage ist nicht ob, sondern wie ein Team damit umgeht.
                        • Vertrauen bricht schneller weg, als du denkst: Eine aktuelle Studie aus dem European Management Journal zeigt: Fast 85 Prozent der Befragten verlieren sofort Vertrauen, wenn eine Verbindlichkeit nicht eingehalten wird.
                        • Ein einziger unkommentierter Bruch zieht das ganze Team runter: Bleibt eine gebrochene Absprache ohne Reaktion, sinkt das Niveau aller auf das Level der Person, die sich nicht daran hält.
                        • Ausnahmen sind okay – Willkür nicht: Wer das Team proaktiv einbindet und Entscheidungen erklärt, statt sie einfach zu verkünden, stärkt Vertrauen, statt es zu gefährden.
                        • Vertrauen ist ein Konto, kein Sofort-Ergebnis: Wer heute in klare Kommunikation investiert, merkt die Wirkung oft erst Monate oder Jahre später.
                        • Links
                          • Episode #011: Psychologische Sicherheit – Ein Team ohne Angst performt besser
                          • Recherchelinks zur Episode
                            • Robinson & Rousseau (1994): Untersuchung zu gebrochenen Absprachen im Job-Kontext
                            • European Management Journal: Untersuchung zu Vertrauensverlust bei gebrochenen Verbindlichkeiten
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                              • Alle Episoden auf einen Blick
                              • 51 min
                              • Dental Angels 26: Ein Pilot mit Fehlerkultur und Kommunikation | #32
                                Warum eine kleine Fortbildung mehr bringt als ein großer Kongress – und was fehlende Konsequenz mit Fehlerkultur zu tun hat.
                                Live von den Dental Angels 2026 – Rückblick aus Hannover

                                Nach der Sommerpause geht's gleich mit einem Special weiter: Klaus und Michaela nehmen diese Folge live auf dem Messegelände Hannover auf, direkt nach dem Ende des sechsten Dental Angels Events. Michaela erzählt, warum das Format bewusst klein bleibt – maximal 50 bis 60 Teilnehmende, damit echte Gespräche entstehen und aus der Fortbildung keine reine Laufveranstaltung wird. Neue Gäste werden von den Stammgästen aufgenommen, Referentinnen und Referenten bleiben nahbar, und nach jedem Vortrag gibt es lange Fragerunden.

                                Als Highlights des ersten Tages nennen beide den Vortrag der Profilerin Kati Johansen mit Werkzeugen für kritische Situationen im Team, Justus Hauschilds Vortrag zu Faszien und Dana Triebel-Regenhardts Beitrag zur Dentosophie. Dazwischen hörst du O-Töne, die Katja vor Ort mit dem Podcast-Mikro gesammelt hat: von Teilnehmenden, von Kati Johansen, Justus Hauschild, Sänger Laith Al-Deen und vom Piloten und Sicherheitskultur-Trainer Daniel Schwalbe.

                                Im zweiten Teil geht es um den Theken-Talk am Sonntag – Fragen aus dem Publikum zu Abrechnung, Praxismanagement und Hygiene – und um Daniel Schwalbes Vortrag zur Fehlerkultur. Michaelas Fazit: Das beste Qualitätsmanagement bringt nichts, wenn es auf Führungsseite nicht konsequent eingefordert wird. Wer seinem Team die Sicherheit gibt, Fehler machen zu dürfen, nimmt Druck raus – und senkt damit die Fehlerquote.

                                Die wichtigsten Erkenntnisse
                                • Kleine Formate schlagen große Kongresse: Bei maximal 50 bis 60 Teilnehmenden bleibt Zeit für echte Gespräche – und genau das nehmen Gäste als größten Mehrwert mit.
                                • Fachthemen brauchen einen Klebstoff: Vorträge zu Faszien oder Dentosophie wirken erst durch die Fragen zur eigenen Haltung und Praxisentwicklung drumherum.
                                • Konsequenz ist Führungsaufgabe: QM-Handbücher nützen nichts, wenn niemand ihre Einhaltung dauerhaft einfordert.
                                • Sicherheit verhindert Fehler: Wer Mitarbeitenden erlaubt, Fehler zu machen, nimmt ihnen den Druck – und senkt damit die Fehlerquote.
                                • 2027 kommt später: Das nächste Dental Angels Event findet am 18. und 19. September 2027 statt, wegen der Sommerferien in Bayern und Baden-Württemberg.
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                                  • Das EVENT 2026
                                    • Praxis [einfach. leichter. führen]
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                                      • Alle Episoden auf einen Blick
                                      • 46 min
                                      • Richtig loben für Anerkennung, die wirklich ankommt | #31
                                        Warum Kritik uns leichter über die Lippen geht als echtes Lob – und was Anerkennung eigentlich benötigt.
                                        Lob und Anerkennung

                                        Kritik geht uns leichter über die Lippen als Lob. Klaus und Ela sprechen darüber, warum das so ist und warum das kein Zufall ist, sondern tief in unserer Leistungskultur verankert. Ela bringt es auf den Punkt: Wir sind ein Meckervolk. Positives Feedback, situativ und ehrlich gemeint, ist bei uns die Ausnahme, nicht die Regel.

                                        Der zweite Teil der Folge geht in die Praxis: Was unterscheidet ein echtes Lob von einer austauschbaren Floskel? Ela nennt Fairness als zentrale Säule, nicht Gleichbehandlung, sondern das genaue Hinschauen, was der Einzelne wirklich benötigt. Dazu erzählt sie, wie sie in ihrer eigenen Praxis Dentastico individuelle Anerkennung lebt: von flexiblen Lösungen im Alltag bis zu kleinen, persönlichen Gesten im Team.

                                        Zum Schluss geht’s noch einmal zurück zu Folge 23 und einem Ausblick auf das Dental Angels Event am 5. und 6. September in Hannover, bevor sich Klaus und Ela für drei Wochen in die Sommerpause verabschieden. Zurück sind die beiden am 13. September, direkt mit einer Sonderfolge zum Event.

                                        Die wichtigsten Erkenntnisse
                                        • Wir sind konditioniert aufs Meckern: Negative Kritik kommt uns leichter über die Lippen als Lob – kulturell tief verankert, nicht individuelles Versagen.
                                        • Lob ist nicht gleich Anerkennung: Ein dahingesagtes „war ganz okay“ ist kein Lob. Anerkennung braucht Konkretheit und Ehrlichkeit.
                                        • Fairness heißt nicht Gleichbehandlung: Echte Anerkennung bedeutet, den Einzelnen mit seinen individuellen Bedürfnissen zu sehen – materiell, ideell, psychisch, physisch.
                                        • Schweigen wird immer negativ interpretiert: Wer nichts sagt, überlässt es dem Team, sich das Schlimmste zu denken – Desinteresse statt Zurückhaltung.
                                        • Anerkennung ist lernbar: Auch wer sich schwertut, kann es üben. Hauptsache, die Bereitschaft ist echt da. Mitarbeitende spüren den Unterschied.
                                        • Links
                                          • Podcast Folge 23: Vorschau-Folge zum Dental Angels Event, aufgenommen am Strand in Timmendorf > parsmedia.info/podcast/strandtalk-23
                                          • Dental Angels Event, 5.–6. September, Hannover > dentalangels.info
                                          • Recherchelinks zur Episode
                                            • Gallup-Studie zu Anerkennung und Fluktuation > Employee Retention Depends on Getting Recognition Right
                                            • Die fünf Säulen wirksamer Anerkennung > Workhuman: Recognition Programs That Drive Business Impact
                                            • Das EVENT 2026: Praxis [einfach. leichter. führen]

                                              p11.parsmedia.info

                                              • Klaus auf LinkedIn > linkedin.com/in/klausschenkmann
                                              • Michaela auf LinkedIn > linkedin.com/in/michaela-prins
                                              • parsmedia Praxismarketing > parsmedia.info
                                              • punk.tuell – der Praxismarketing-Podcast > parsmedia.info/marketing-podcast
                                              • dentastico > dentastico.de
                                              • Alle Episoden auf einen Blick > parsmedia.info/p11-podcast
                                              • 56 min
                                              • Plötzlich Chef: Everybody's Darling ist everybody's Depp | #30
                                                Warum der Sprung von der Kollegin zur Vorgesetzten so oft schiefgeht – und was vorher klar sein muss.
                                                Plötzlich Chef: Everybody’s Darling ist everybody’s Depp

                                                Wenn aus der Kollegin die Vorgesetzte wird, verändert sich nichts an den Menschen im Team – nur die Rolle. Genau das wird am Anfang oft verwechselt. Wer versucht, es allen recht zu machen, vermeidet klare Ansagen und trifft keine Entscheidungen mehr. Das Ergebnis: schleppende Prozesse, ein Team, das trotzdem zum Chef durchmarschiert, und eine neue Führungskraft, die zwischen allen Stühlen sitzt.

                                                Klaus und Ela zeigen, was vorher geklärt sein muss: ein klar umrissenes Aufgabenfeld, eine verbindliche Rückendeckung vom Praxisinhaber, und eine Person, die sich das auch selbst zutraut. Ohne diese Rückendeckung ist die neue Rolle laut Ela nicht zu halten. Am Ende geht es um den ersten Tag als Führungskraft – und um die ehrliche Frage, ob das eigene Team einen wirklich für einen guten Chef hält.

                                                Die wichtigsten Erkenntnisse
                                                • Rolle und Mensch trennen: Die Beziehung zum Team bleibt gleich, nur die Aufgabe ändert sich. Wer das vermischt, verliert beides.
                                                • Ohne Rückhalt vom Chef funktioniert keine mittlere Führungsebene: Wenn Mitarbeitende Entscheidungen am Vorgesetzten vorbei zum Chef tragen und der das durchgehen lässt, ist die neue Führungskraft handlungsunfähig.
                                                • Fachlichkeit ist kein Führungsnachweis: Wer fachlich stark ist, kann trotzdem als Führungskraft ungeeignet sein – und umgekehrt.
                                                • Der erste Tag entscheidet mit: Klare Ansagen zu Aufgabenfeld, Erreichbarkeit und dem, was sich ändert, geben von Anfang an Orientierung.
                                                • Der eigene Eindruck reicht nicht: Nur eine ehrliche, notfalls anonyme Rückfrage ans Team zeigt, ob die eigene Selbsteinschätzung als Führungskraft stimmt.
                                                • Recherchelinks zur Episode
                                                  • Gallup – Team-Engagement & wöchentliche 1-zu-1-Gespräche: State of the American Manager (2015) und Employees Want a Lot More From Their Managers
                                                  • Gallup – Selbstbild vs. Fremdbild: So können Führungskräfte dem Fachkräftemangel gegensteuern und Rote Karte für schlechte Führung
                                                  • Stepstone-Studie – Rollenwechsel & fehlendes Training: Aufstieg zum Chef ohne Vorbereitung macht nicht froh und BNW Karriere-Blog zum Rollenwechsel
                                                  • Das EVENT 2026: Praxis [einfach. leichter. führen]

                                                    p11.parsmedia.info

                                                    • Klaus auf LinkedIn > linkedin.com/in/klausschenkmann
                                                    • Michaela auf LinkedIn > linkedin.com/in/michaela-prins
                                                    • parsmedia Praxismarketing > parsmedia.info
                                                    • punk.tuell – der Praxismarketing-Podcast > parsmedia.info/marketing-podcast
                                                    • dentastico > dentastico.de
                                                    • Alle Episoden auf einen Blick > parsmedia.info/p11-podcast
                                                    • 42 min
                                                    • Delegieren oder blockieren: Nur wer abgibt, kann wachsen | #29
                                                      Kannst du wirklich gut delegieren – oder gibst du nur ab, was dir lästig ist?
                                                      Delegieren oder blockieren? Nur wer abgibt, kann wachsen.

                                                      Viele Praxisinhaber:innen sagen von sich, sie könnten gut delegieren. Michaela widerspricht: Die meisten verwechseln Delegieren mit reinem Abgeben. Der Unterschied ist entscheidend. Wer delegiert, übergibt echte Verantwortung und lässt los. Wer nur abgibt, holt sich Aufgaben in Gedanken doch wieder zurück, kontrolliert weiter und bleibt am Ende der Flaschenhals im eigenen Team.

                                                      Klaus und Michaela sprechen darüber, warum dieses Muster entsteht: aus unternehmerischem Druck, aus fehlendem Vertrauen ins Team, manchmal auch aus dem eigenen Selbstwertgefühl, das über die Menge der eigenen Aufgaben definiert wird. Die Folgen sind konkret. Teams verlieren Bindung, Prozesse werden nicht besser, sondern komplizierter, und irgendwann blockieren Mitarbeitende oder gehen in den Rückzug.

                                                      Am Ende wird es praktisch: Wie startet man mit dem Delegieren, welche Aufgaben eignen sich zuerst, wie kontrolliert man ohne zu misstrauen, und warum hört dieser Prozess nie ganz auf.

                                                      Die wichtigsten Erkenntnisse
                                                      • Abgeben ist nicht Delegieren: Wer eine Aufgabe im Kopf behält und weiter kontrolliert, hat nicht wirklich delegiert – Verantwortung bleibt beim Chef, beim Team kommt nur die Ausführung an.
                                                      • Der Rucksack wird nicht leichter, sondern schwerer: Mehr Personal, mehr Tools, mehr Unterstützung – wenn trotzdem alles stressiger wird, liegt das Problem meist bei der eigenen Führung.
                                                      • Ohne Wachstum kein Loslassen, ohne Loslassen kein Wachstum: Wer nichts abgibt, bleibt im eigenen Unternehmen verstrickt und verliert die Distanz, die es für strategische Entscheidungen braucht.
                                                      • Kontrolle darf bleiben, Misstrauen nicht: Klare Kriterien, ein Feedback-Rhythmus und der PDCA-Kreislauf sorgen dafür, dass Delegieren nicht zu Kontrollverlust wird.
                                                      • Anerkennung ist der Klebstoff: Kleine, anlassbezogene Rückmeldungen entscheiden oft mehr über gelingende Delegation als große Führungskonzepte.
                                                      • Erwähnte Quellen & weiterführende Inhalte
                                                        • Management Time: Who’s Got the Monkey? > Harvard Business Review | PDF über die University of North Carolina
                                                        • Delegating: A Huge Management Challenge for Entrepreneurs > Gallup News Archiv
                                                        • Engagement Index Deutschland 2025 > Bericht zum Gallup Engagement Index Deutschland
                                                        • Das EVENT 2026: Praxis [einfach. leichter. führen]

                                                          p11.parsmedia.info

                                                          • Klaus auf LinkedIn > linkedin.com/in/klausschenkmann
                                                          • Michaela auf LinkedIn > linkedin.com/in/michaela-prins
                                                          • parsmedia Praxismarketing > parsmedia.info
                                                          • punk.tuell – der Praxismarketing-Podcast > parsmedia.info/marketing-podcast
                                                          • dentastico > dentastico.de
                                                          • Alle Episoden auf einen Blick > parsmedia.info/p11-podcast
                                                          • 47 min
                                                          • Wer beim Krankstand an Blaumachen denkt, hat schon verloren. | #28
                                                            Wer bei Krankmeldungen zuerst an Blaumachen denkt, hat als Führungskraft schon verloren.

                                                            Deutschland hat einen Rekord-Krankenstand, das ist kein Geheimnis. Auch in Zahnarztpraxen schlägt das durch – meistens montags, wenn ohnehin schon viel improvisiert werden muss. Ela beschreibt zwei typische Reaktionen: Die einen sagen „gute Besserung, wir organisieren das“, die anderen reagieren sofort mit Misstrauen. Beides hat Gründe, sagt Ela – und die liegen fast immer in der Führungsstruktur der Praxis.

                                                            Klare Ansage von Klaus: Blaumachen hat selten etwas mit Lust oder drei Bier am Sonntag zu tun. Wer wirklich keine Lust auf den Job hat, hat andere Gründe. Trotzdem hält sich der Generalverdacht hartnäckig – und genau der ist das Problem. Wer Mitarbeitenden mit Misstrauen begegnet, bekommt am Ende genau das Verhalten, das er eigentlich verhindern wollte.

                                                            Ela plädiert stattdessen für echtes Nachfragen: nicht als Verhör, sondern als ehrliches „Was kann ich für dich tun, damit es dir besser geht?“ Und für klare QM-Prozesse, die im Vorfeld regeln, wie Ausfälle laufen – statt erst am Montagmorgen zu improvisieren. Die geplante Attestpflicht ab dem ersten Tag sieht Ela kritisch: Sie bindet kranke Mitarbeitende länger im System, statt Vertrauen zu stärken – das regelt sich besser direkt in der Praxis.

                                                            Zum Schluss geht es um das, was Praxen aktiv tun können: Ergonomie, Pausen, gesunde Ernährung, Präventionsprogramme der Krankenkassen – und die Vorbildfunktion der Praxisleitung selbst. Wer auf die eigene Gesundheit achtet, hat beim Team schon halb gewonnen.

                                                            Die wichtigsten Erkenntnisse
                                                            • Verdacht erzeugt genau das, was er verhindern soll: Wer Mitarbeitende bei Krankmeldungen unter Generalverdacht stellt, schwächt Vertrauen und Bindung – und bekommt am Ende mehr Distanz statt weniger Ausfälle.
                                                            • QM-Prozesse ersetzen Bauchgefühl am Montagmorgen: Klare Wege für Krankmeldungen – wer wen informiert, ab wann eine AU nötig ist – nehmen dem Thema die Hektik und die Vorwürfe.
                                                            • Nachfragen statt kontrollieren: Ein ehrliches „Was brauchst du gerade?“ bringt mehr als jede Beweispflicht – vorausgesetzt, die Vertrauensbasis stimmt.
                                                            • Die Attestpflicht ab Tag eins löst das eigentliche Problem nicht: Sie bindet kranke Mitarbeitende länger im System, statt Führung und Vertrauen in der Praxis zu stärken.
                                                            • Prävention beginnt bei der Praxisleitung selbst: Ergonomie, Pausen und Präventionsprogramme wirken erst, wenn die Führungskraft sie auch selbst vorlebt.
                                                            • Erwähnte Quellen & weiterführende Inhalte
                                                              • DRK-Studie zu Krankschreibungsgründen: Klaus verweist auf eine Umfrage bzw. Studie des DRK aus dem letzten Jahr zu den häufigsten Krankschreibungsgründen (u. a. Rücken, Psyche) – er ist sich selbst beim genauen Format nicht ganz sicher. Keine exakte Quellenangabe im Transkript.
                                                              • Gallup-Studien zu Mitarbeiterbindung: Klaus bezieht sich allgemein auf „aktuelle Gallup-Studien“ zu sinkendem Vertrauen und emotionaler Bindung von Arbeitnehmer:innen in Deutschland. Keine konkrete Studie benannt.
                                                              • Social-Media-Hinweis zum Krankenstand im Bundestag: Michaela erwähnt einen Social-Media-Post (u. a. vom Zentrum für Politische Schönheit), der den Krankenstand im Bundestag dem Bevölkerungsdurchschnitt gegenüberstellt. Ohne verifizierte Quelle im Transkript.
                                                              • Nächste Folge – Delegieren und Abgeben: Ela und Klaus kündigen für die kommende Folge das Thema Delegieren/Abgeben-Können an. Folgennummer stand bei Aufzeichnung noch nicht fest.
                                                              • Recherchelinks zur Episode
                                                                • TK 2024: Krankenstand auf Rekordniveau (TK-Presseportal) und Gesundheitsreport 2024 (PDF)
                                                                • DAK 2024/2025: DAK-Gesundheitsreport 2025: Generation Z in der Arbeitswelt
                                                                • Gallup: Bericht zum Gallup Engagement Index Deutschland
                                                                • Das EVENT 2026: Praxis [einfach. leichter. führen]

                                                                  p11.parsmedia.info

                                                                  • Klaus auf LinkedIn > linkedin.com/in/klausschenkmann
                                                                  • Michaela auf LinkedIn > linkedin.com/in/michaela-prins
                                                                  • parsmedia Praxismarketing > parsmedia.info
                                                                  • punk.tuell – der Praxismarketing-Podcast > parsmedia.info/marketing-podcast
                                                                  • dentastico > dentastico.de
                                                                  • Alle Episoden auf einen Blick > parsmedia.info/p11-podcast
                                                                  • 46 min
                                                                  • Ausbilden in der Zahnarztpraxis: Nur mit Herz reicht nicht! | #27
                                                                    Warum viele Praxen ihre Azubis früh verlieren – und was die Guten anders machen.

                                                                    Viele Praxen bilden aus, weil sie den Nachwuchs brauchen und junge Menschen gern begleiten. Trotzdem endet ein großer Teil der ZFA-Ausbildungen vorzeitig, und viele Azubis wechseln früh den Betrieb. Klaus und Ela gehen der Frage nach, woran das liegt, und was die Praxis selbst in der Hand hat.

                                                                    Ein Teil des Problems sitzt außerhalb der Praxis: Die Berufsschule prüft Amalgamfüllungen, die kaum noch jemand legt, und lässt Kommunikations- oder Fachsprachentraining weg. Daran ändert sich kurzfristig wenig. Also muss die Praxis ran, mit einem eigenen Lehrplan, einer Ausbildungsbeauftragten und geblockter Zeit. Ela sagt es klar: Ein Azubi ist kein halbes Teammitglied, sondern ein Projekt.

                                                                    Was Azubis hält, sind nicht Titel und Lebensleistung, sondern eine Bezugsperson, die sie sieht. Ein wöchentlicher Jour fixe, klare Regeln für alle, ehrliches Interesse. Wo das passiert, bleiben die jungen Leute. Und weil zur Folge auch der Spaß gehört: Zu Beginn blicken Klaus und Ela auf ihre komplett danebenliegenden WM-Tipps zurück.

                                                                    Die wichtigsten Erkenntnisse

                                                                    • Ausbildung ist ein Projekt, keine billige Kraft: Ein Azubi braucht geblockte Zeit und Aufsicht. Wer ihn als reduzierte Arbeitskraft einplant, nutzt ihn aus, statt ihn auszubilden.
                                                                    • Die Berufsschule schlägt die Brücke zur Praxis nicht mehr: Prüfungsthemen wie Amalgam gehen am Alltag vorbei. Praxen, die es ernst meinen, bilden zusätzlich selbst aus.
                                                                    • Ein Ausbildungsbeauftragter hält Azubis in der Praxis: Eine verantwortliche Person mit echter Zeit ist die wichtigste Struktur. Sie ist der Draht zwischen Praxis und Azubi.
                                                                    • Respekt kommt nicht vom Doktortitel: Junge Menschen folgen dem, der sie sieht und hört, nicht dem Status. Zwei Doktortitel ersetzen keine soziale Kompetenz.
                                                                    • Klare Regeln halten das Team zusammen: Handy im Sozialraum, kein TikTok auf dem Klo, aber für alle. Regeln schützen das Miteinander, nicht nur den Azubi.
                                                                    • Das EVENT 2026: Praxis [einfach. leichter. führen]

                                                                      • Klaus auf LinkedIn
                                                                      • Michaela auf LinkedIn
                                                                      • parsmedia Praxismarketing
                                                                      • punk.tuell – der Praxismarketing-Podcast
                                                                      • dentastico
                                                                      • Alle Episoden auf einen Blick
                                                                      • Erwähnte Quellen & weiterführende Inhalte

                                                                        • AUBI-plus: Duale Ausbildung im Krisenmodus
                                                                        • Studie: Azubi-Recruiting Trends 2026 (haufe.de)
                                                                        • P11-Folge zum Onboarding
                                                                        • Statistik Ausbildungsabbrüche (springermedizin.de)
                                                                        • 49 min

                                                                        About Praxis:einfach.leichter.führen.

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                                                                        Manchmal mit Bauchschmerzen zur Arbeit? Führung fühlt sich kompliziert an und du fragst dich, wie andere das eigentlich so entspannt hinbekommen?