
Sign up to save your podcasts
Or


Vorsorge: Ist sie wirklich so wichtig? Und für wen eigentlich?
Darüber – und über vieles mehr – spricht unser Moderator Hannes Büsscher mit den erfahrenen MFAs Tanja Fischer und Patricia Steffens-Korbanka. Sie erklären verständlich, worin sich Prävention, Prophylaxe und Vorsorge unterscheiden, werfen einen Blick auf gesetzliche Vorgaben und teilen persönliche Erfahrungen aus ihrem Arbeitsalltag.
Auch sensible Themen wie Scham, Angst und Unsicherheit kommen zur Sprache – und wie man Patient:innen einfühlsam und klar als Lotse zur Seite steht.
Eine Folge voller praktischer Impulse, um Vorsorge greifbar zu machen und Menschen nachhaltig zu motivieren.
Das nehmt ihr aus dieser Folge mit:
Das sagen unsere Expert:innen:
„Was ich mir wünsche, ist, dass ihr wirklich darauf achtet, was die Patienten euch erzählen. Und dass ihr ‚red flags‘ dabei erkennt.“
(Patricia Steffens-Korbanka, RFA und Resilienz-Coach, Osnabrück)
„Geht mit euren Patient:innen so um, wie ihr es euch selbst wünschen würdet – mit offenem Ohr, konkreter Unterstützung und dem sicheren Gefühl, einen Lotsen an der Seite zu haben.“
(Tanja Fischer, Spezialqualifikation „Versorgung CED“, Resilienz-Coach, Saarbrücken)
Hier findet ihr eine Übersicht zu allen Vorsorgeuntersuchungen, die ab bestimmten Altersgrenzen von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden.
Wir freuen uns über euer Feedback und Fragen unter [email protected].
Empfehlt Praxiswissen2Go gerne euren Kolleg:innen weiter und abonniert den Podcast, damit ihr keine Folge verpasst.
Alle Episoden findet ihr auf www.praxiswissen2go.de.
Vernetzung mit anderen Fachdisziplinen – nur ein Schlagwort oder längst unverzichtbar?
Darüber spricht unser Moderator Hannes Büsscher mit den erfahrenen medizinischen Fachkräften Kathrin Erl und Inès Baeblich.
Ihr erfahrt, wie interdisziplinäre Zusammenarbeit in der Praxis wirklich aussieht – mit allen Chancen und Herausforderungen. Dazu gibt’s konkrete Tipps, wie ihr als MFAs auch mit knappen Ressourcen das Beste für eure Patient:innen herausholt – und wie gutes Teamwork euren Alltag leichter und eure Arbeit noch wertvoller macht.
Lasst euch inspirieren, wie ihr euren Berufsalltag durch bessere Vernetzung wirksamer, empathischer und kollegialer gestalten könnt. Jetzt reinhören – für mehr Teamgeist, geschmeidigere Abläufe und das gute Gefühl, wirklich etwas zu bewegen.
Was ihr aus dieser Folge mitnehmt:
Das sagen unsere Expert:innen:
„Ich denke, ganz wichtig ist, das Fachgebiet des anderen kennenzulernen, Augen und Ohren aufzumachen und immer für andere Themen offen zu sein.“
(Inès Maria Baeblich, MFA in der Dermatologie im Charité Hautzentrum Berlin Tegel)
„Mir geht es vor allem um unsere Patient:innen. Sie müssen unterstützt und aufgefangen werden – egal mit welchen Anliegen sie kommen. Lasst uns in diesem Sinne handeln und uns aktiv vernetzen.“
(Kathrin Erl, Krankenschwester in einem MVZ für Hämatologie und Onkologie in Halberstadt)
Wir freuen uns über euer Feedback und Fragen unter [email protected].
Empfehlt Praxiswissen2Go gerne euren Kolleg:innen weiter und abonniert den Podcast, damit ihr keine Folge verpasst.
Alle Episoden findet ihr auf www.praxiswissen2go.de.
Über 600.000 Menschen leben in Deutschland mit einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung (CED) – mit steigender Tendenz. Doch was bedeutet das für die Patient:innen im Alltag? Welche Herausforderungen bringt die Erkrankung mit sich? Und vor allem: Wie könnt ihr als medizinische Fachkräfte die Patient:innen bestmöglich unterstützen?
In dieser Folge spricht unser Moderator Hannes Büsscher mit der MFA und CED-Versorgungsassistenz Petra Hartmann und mit der RFA Ulrike Erstling, was hinter chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen steckt, welche Themen CED-Patient:innen beschäftigen und was es mit einem Stoma auf sich hat. Ihr erfahrt, woran man eine CED erkennt, welche Rolle Ernährung, Bewegung und Lebensstil spielen und was beim Thema Fatigue hilfreich sein kann.
Außerdem gibt’s wieder praxisnahe Tipps: Wie könnt ihr auch als nicht-gastroenterologische MFAs Patient:innen gezielt unterstützen? Was solltet ihr zu CED wissen? Wann sollte man an spezialisierte Fachkräfte überweisen? Und warum sind Offenheit und Empathie so wichtig? – Jetzt reinhören und wertvolles Praxiswissen mitnehmen!
Mehr Freiheit für eure Patient:innen: Hier erfahrt ihr, wie der Euro-Toilettenschlüssel den Zugang zu barrierefreien Toiletten erleichtert.
Gemeinsam statt allein: Auf dieser Website können CED-Patient:innen Selbsthilfegruppen in ihrer Nähe finden und sich mit anderen Betroffenen austauschen.
Auf einen Blick: Was erwartet euch?
Das sagen unsere Expert:innen:
„Unser Ziel ist, dass CED-Patient:innen oder allgemein chronisch erkrankte Menschen ein ganz normales Leben führen können. Das ist es, was wir mit unseren Therapien und mit den Optionen, die wir in Praxen und Kliniken haben, erreichen wollen.“
(Petra Hartmann, MFA und Versorgungsassistenz CED in der Gastroenterologie; 1. Vorsitzende der FA-CED e.V.)
„Chronisch-entzündliche Erkrankungen können ganz schön am eigenen Körper- und Selbstbild rütteln. Denkt nur an die schuppigen Hautveränderungen bei Psoriasis, andauernde Durchfälle und Bauchschmerzen bei CED oder geschwollene Gelenke bei rheumatischen Erkrankungen. Sich an solche Veränderungen zu gewöhnen, braucht einfach Zeit, und das ist völlig normal und okay. Ermutigt eure Patient:innen, sich diese Zeit zu nehmen.“
(Ulrike Erstling, RFA und 1. Vorsitzende des Fachverbands Rheumatologische Fachassistenz e.V.)
„Mein Krankengeld läuft bald aus – wie geht es jetzt weiter?“
„Ich bin arbeitslos und jetzt auch noch krank. Bekomme ich weiter Arbeitslosengeld?“
„Wieviel und wie lange muss ich für meine Medikamente zuzahlen?“
Kennt ihr diese oder ähnliche Fragen aus eurem Praxisalltag? Dann geht es euch wie vielen MFAs. Denn Patient:innen wissen oft nicht genau, wie sie – vor allem bei längerfristiger Krankheit – finanziell abgesichert sind.
In dieser Folge tauchen wir tief in das Thema Sozialrecht ein, mit Fokus auf die finanzielle Absicherung im Krankheitsfall. Die Sozialrechtexpertin Nicole Scherhag spricht mit der medizinischen Fachkraft Viola Seyer und unserem Moderator Hannes Büsscher über brennende Fragen von Betroffenen. Neben Informationen zu Sozialleistungen im Krankheitsfall wie Lohnfortzahlung, Krankengeld oder Erwerbsminderungsrente kommen auch ganz praktische Tipps zur Sprache, etwa wie das Krankengeld aufgestockt werden kann oder dass bei Zuzahlungsbefreiung einer Person alle einberechneten gesetzlich krankenversicherten Familienmitglieder von Zuzahlungen befreit sind – auch wenn sie in unterschiedlichen gesetzlichen Krankenkassen sind.
Thema ist auch eure Rolle als medizinische Fachkräfte bei sozialrechtlichen Fragen. Denn zum einen könnt ihr eure Patient:innen enorm unterstützen, indem ihr sie – quasi als Lotse – informiert und beratet, wohin sie sich mit ihren Fragen wenden können. Mindestens genauso wichtig ist es aber, zuzuhören, empathisch nachzufragen und Verständnis zu zeigen. Denn das Thema Krankheit und finanzielle Sorgen ist für viele Patient:innen mit Scham behaftet – und ein vertrauensvolles Verhältnis mit euch als MFAs ermöglicht es Betroffenen oft erst, überhaupt darüber sprechen zu können.
Hier erhaltet ihr und eure Patient:innen konkrete und verständliche Informationen rund um das Thema Sozialrecht:
Diese Broschüre richtet sich vor allem an Personen mit einer chronisch-entzündlichen Erkrankung
Bei dieser Broschüre liegt der Schwerpunkt auf den Herausforderungen für onkologische Patient:innen
Hier liegt der Fokus auf den Herausforderungen für Dialyse-Patient:innen
Auf einen Blick: Was erwartet euch?
Das sagen unsere Expert:innen:
„Natürlich könnt ihr nicht alles wissen, logisch. Das geht mir genauso. Aber informiert euch so weit, dass ihr als Lotsen fungieren könnt, das heißt, die Patient:innen auffangen und gut beraten; ihnen vermitteln, dass sie nicht alleine sind, dass es Hilfen und Unterstützung gibt – man muss nur wissen, wo man sie bekommt.“
(Viola Seyer, Fachkrankenschwester für Onkologie, fachliche Leitung einer Onkologischen Schwerpunktpraxis in Berlin.)
„Ich arbeite seit 26 Jahren in der Medizin und Sie als MFAs sind meine Herzensberufsgruppe. Sie sind gerade für chronisch kranke Menschen unglaublich wichtig. Viele von Ihnen haben die Fähigkeit, solche schambesetzten Themen im Blick zu haben und sie anzusprechen, ohne dass das Gegenüber sich beschämt fühlt. Hut ab für das, was Sie jeden Tag leisten!“
(Nicole Scherhag, Dipl.-Sozialpädagogin und Supervisorin, Expertin und langjährige Beraterin zu sozialrechtlichen und psychosozialen Themen)
Palliative Versorgung: Für Viele kein leichtes Thema – und vielleicht beunruhigt es auch euch als medizinische Fachkräfte?
Diese Episode von Praxiswissen2Go möchte informieren, aufklären und Angst nehmen. Gisa Müller und Viola Seyer, zwei erfahrene MFAs aus der Onkologie erklären, was palliative Versorgung eigentlich ist und welche Möglichkeiten sie umfasst. Im Gespräch mit unserem Moderator Hannes Büsscher gehen die Expertinnen auf die zentrale Rolle von euch als medizinische Fachkräfte in der palliativen Versorgung ein – auch in nicht-onkologischen Praxen. Denn als wichtige Ansprechpartner seid ihr nah an euren Patient:innen dran. Ihr könnt ihnen zuhören, aufmerksam nachfragen, Symptome wahrnehmen und mit ärztlicher Absprache konkrete Maßnahmen anstoßen.
Auch Befürchtungen und Ängste werden offen angesprochen und eingeordnet. Denn „palliativ“ bedeutet nicht unbedingt „gleich sterben müssen“. Im Gegenteil stellt der palliative Ansatz den gesamten Menschen in den Mittelpunkt und bietet unterschiedlichste und individuelle Unterstützungsmöglichkeiten – alles mit dem Ziel, eine gute Lebensqualität und ein würdevolles Leben – und vielleicht auch Sterben – zu ermöglichen.
Lasst uns gerne wissen, was euch zum Thema palliative Versorgung bewegt und welche Erfahrungen ihr selbst damit gemacht habt.
Wir freuen uns über euer Feedback und Fragen unter [email protected]. Empfehlt Praxiswissen2Go gerne auch euren Kolleg:innen und abonniert den Podcast, damit ihr keine Folge verpasst. Auf der Website www.praxiswissen2go.de findet ihr alle bisherigen Folgen.
Neugierig geworden? Auf der Website der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. erfahrt ihr mehr rund um das Thema palliative Versorgung.
Auf einen Blick: Was erwartet euch?
Das sagen unsere Expert:innen:
„Natürlich haben die Patient:innen, die sich mit einer lebensbedrohlichen Erkrankung auseinandersetzen müssen, Angst vor dem, was auf sie zukommt. Aber mit der Perspektive einer häuslichen Betreuung kann man sehr viele Ängste nehmen.“
(Viola Seyer, Fachkrankenschwester für Onkologie, fachliche Leitung einer Onkologischen Schwerpunktpraxis in Berlin.)
„Ich finde es total wichtig, als MFA – egal aus welchem Fachbereich – hinzuhören und Präsenz zu schenken. Und: Die heutige palliative Versorgung ist absolut hilfreich – für die Patient:innen, aber auch für die Angehörigen.“
(Gisa Müller, MFA, Praxismanagerin und Onkologische Fachassistentin in einem MVZ für Onkologie und Hämatologie in Viersen und Nettetal)
Du bist als MFA auch beruflich digital unterwegs? – Ist ja fast schon klar. Aber was können Gesundheitsapps wirklich leisten? Welche digitalen Tools gehören in Praxen und Kliniken schon zum Alltag und wo gibt's noch Nachholbedarf? Was ist alles möglich, wo liegen die Grenzen digitaler Kommunikation?
In dieser Podcastfolge teilen die beiden MFAs Ines Baeblich und Patricia Steffens-Korbanka mit Hannes Büsscher ihre Erfahrungen zu Gesundheitsapps, die den Praxisalltag einfacher machen und die Patientenversorgung verbessern können.
Ihr erfahrt, was digitale Gesundheitsanwendungen (DiGAs) sind, wie sie sich von anderen Gesundheitsapps unterscheiden und welche Herausforderungen und Chancen damit verbunden sind. Natürlich kommt auch der Datenschutz nicht zu kurz.
Welche Erfahrungen hast du mit Gesundheitsapps und digitaler Kommunikation in der Praxis? Erzähl uns gerne von deinen guten und vielleicht auch nicht so guten Erlebnissen. Du willst mehr Infos?
Wir freuen uns über dein Feedback und deine Fragen unter [email protected]. Empfiehl Praxiswissen2Go gerne deinen Kolleg:innen und abonniere den Podcast, damit du keine Folge verpasst. Auf der Website www.praxiswissen2go.de findest du alle bisherigen Folgen.
Auf einen Blick: Was erwartet dich?
Das sagen unsere Expertinnen:
„Jetzt mal Butter bei die Fische: Personalmangel ist ja nicht selten, und da brauchen wir auch digitale Unterstützung in Form von Apps oder anderen Möglichkeiten.“
Ines Maria Baeblich, MFA in der Dermatologie und im Charité Hautzentrum Berlin Tegel
„Digitalisierung soll und kann den persönlichen Kontakt nicht ersetzen. Als Mensch seid ihr von euren Patient:innen immer gefragt.“
Patricia Steffens-Korbanka, RFA in einer Rheumapraxis in Osnabrück und 2. Vorsitzende des Fachverbandes Rheumatologische Fachassistenz e. V.
Hier findest du die Links zur Podcastfolge:
DiGA-Verzeichnis:
https://diga.bfarm.de/de/verzeichnis
DiGA & Datenschutz: https://www.bfarm.de/DE/Aktuelles/Blog/_docs/2022-03-11-diga-datenschutz.html
Welche Nebenwirkungen kommen bei Krebstherapien häufig vor? Wie könnt ihr onkologisch behandelte Patient:innen unterstützen – auch als nicht-onkologische MFAs? Und wann ist der Verweis an die onkologische Fachpraxis angebracht?
Darüber sprechen zwei erfahrene Fachkräfte aus der Onkologie. Sie richten den Fokus darauf, was vor allem auch MFAs in nicht-onkologischen Praxen bei Nebenwirkungen einer onkologischen Behandlung für ihre Patient:innen tun können. Denn diese sind häufig auch beim Allgemeinarzt oder in anderen Fachpraxen – und bringen die Beschwerden ihrer onkologischen Behandlung mit.
Zur Sprache kommen typische Nebenwirkungen wie Übelkeit, Appetitlosigkeit, chronische Erschöpfung oder Hautpflege. Die Expertinnen betonen, wie wichtig vorbeugende Maßnahmen sind, und geben Hinweise, wie sich die Lebensqualität der onkologisch behandelten Patient:innen verbessern lässt. Sie ermutigen mit konkreten Tipps dazu, die Patient:innen aktiv zu unterstützen, zeigen aber auch deutlich die Grenzen der nicht-onkologischen Beratung auf.
Hast du selbst schon Erfahrungen mit Nebenwirkungen bei onkologisch behandelten Patient:innen gemacht? Möchtest du gerne weitere Informationen zum Thema?
Wir freuen uns über Feedback und Fragen unter [email protected]. Empfehlt Praxiswissen2Go gerne auch euren Kolleg:innen und abonniert den Podcast, damit ihr keine Folge verpasst. Auf der Website www.praxiswissen2go.de findet ihr alle bisherigen Folgen.
Auf einen Blick: Was erwartet euch?
Das sagen unsere Expert:innen:
„Ihr seid oft die erste Anlaufstelle für onkologische Patient:innen und könnt aktiv dazu beitragen, ihnen Befürchtungen zu nehmen und sie zu informieren. Habt einfach ein offenes Ohr und seid für sie da.“
(Diara Gueye, Stationsleitung einer hämatoonkologischen Therapieeinheit und Hochschulambulanz am Uniklinikum Erlangen)
„Scheut euch bitte nicht, uns als onkologische MFA-Kolleg:innen anzusprechen, wenn ihr bemerkt, dass ihr an eure Grenzen kommt. Wir unterstützen euch selbstverständlich immer gern.“
(Kathrin Erl, Krankenschwester in einem Medizinischen Versorgungszentrum für Hämatologie und Onkologie in Halberstadt)
Ernährung beeinflusst unsere Gesundheit – das ist unbestritten. Aber wie ist das bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen: Gibt es tatsächlich entzündungshemmende Lebensmittel? Kann Ernährung entzündliche Erkrankungen beeinflussen? Und können umgekehrt Nahrungsmittel entzündliche Erkrankungen verursachen?
Diese und andere Fragen diskutiert die Ernährungswissenschaftlerin Frau Prof. Siegmann-Thoss mit drei medizinischen Fachkräften aus unterschiedlichen Fachbereichen.
Neben aktuellem Wissen aus der Ernährungsforschung erfahrt ihr, was Patient:innen mit chronisch-entzündlichen Erkrankungen bei ihrer Ernährung beachten sollten und wie ihr als MFAs bei einer Ernährungsumstellung unterstützen könnt. Auch Themen wie Mangelernährung, Balance zwischen pro- und antientzündlichen Lebensmitteln oder Möglichkeiten der Ernährungsberatung kommen zur Sprache. Und als „Topping“ gibt’s viele praktische Tipps für eine ausgewogene anti-entzündliche Ernährungsweise – von denen ihr natürlich auch selbst profitieren könnt.
Interessiert an mehr? Die Broschüre „Clever essen“ enthält viele praktisch umsetzbare Tipps und leckere Rezepte für Patient:innen mit chronisch-entzündlichen Erkrankungen. „Besser essen“ wendet sich an Patient:innen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) und informiert ebenfalls ausführlich und konkret. Schaut gerne mal rein.
Habt ihr Fragen zur Folge? Möchtet ihr mehr zum Thema Ernährung wissen?
Schreibt uns gerne unter [email protected]. Wir freuen uns, wenn ihr Praxiswissen2Go abonniert und weiterempfehlt. Und schaut auch auf unsere Website www.praxiswissen2go.de
Auf einen Blick: Was erwartet euch?
Das sagen unsere Expert:innen:
„Die Besonderheit bei unseren CED-Patient:innen ist oft, dass sie direkt auf Ernährung reagieren. Sie haben mehr oder weniger jeden Tag Beschwerden und lassen dann vieles weg, von dem sie meinen, dass sie es nicht vertragen. Das führt leicht zu einer Mangelernährung.“
(Petra Hartmann, MFA und Versorgungsassistenz CED, 1. Vorsitzende der FA-CED)
„Ernährung ist kein Allheilmittel und kann keine medikamentöse Therapie ersetzen. Aber eine ausgewogene Ernährung ist auf jeden Fall relevant und kann unterstützend wirken."
(Ulrike Erstling, RFA, 1. Vorsitzende des Fachverbands Rheumatologische Fachassistenz e.V.)
„Ernährung ist so ein sensibles und komplexes Thema – und bei jedem und jeder unterschiedlich. Deshalb ist es mir so wichtig, dass wir individuell auf unsere Patient:innen eingehen und respektvoll mit ihnen umgehen.“
(Tanja Fischer, MFA, Versorgungsassistenz CED)
„Ganz entscheidend finde ich es, Patient:innen zur Ernährungsumstellung zu motivieren. Denn dabei können sie selbst aktiv werden und sich im Sinne von Selbstwirksamkeit sinnvoll und nachhaltig etwas Gutes tun.“
(Prof. Cordula Siegmann-Thoss, Ernährungswissenschaftlerin, Studiengangsleitung Ernährungstherapie EUFH Hochschule für Gesundheit, Soziales und Pädagogik)
Remission, Rezidiv, Progress: Was ist das eigentlich genau? Muss ein Port-Katheter gepflegt werden? Und wie unterscheidet sich eine adjuvante von einer neoadjuvanten Therapie?
Diese Podcastfolge klärt auf und informiert: Zwei medizinische Fachkräfte aus der Onkologie erläutern die wichtigsten Begriffe der Krebstherapie – und was sie für euch als MFA im Praxisalltag bedeuten können.
Denn auch wenn ihr in nicht-onkologischen Teams arbeitet, habt ihr mit Krebspatient:innen und ihren Fragen, Beschwerden und Anliegen zu tun. Dann hilft es zu verstehen und einordnen zu können, beispielsweise: Wie kann sich das Blutbild während oder nach einer Tumortherapie ändern und was muss beachtet werden? Wann muss die onkologische Praxis auf jeden Fall mit ins Boot? Und vor allem: Wie könnt ihr eure onkologischen Patient:innen mit Rat und Tat unterstützen?
Ihr erfahrt auch, warum die Zusammenarbeit mit betreuenden onkologischen Praxen so wichtig ist und wie ihr dazu beitragen könnt.
Welche Erfahrungen habt ihr im Umgang mit onkologischen Patient:innen? Was wäre für euch noch hilfreich zu wissen?
Wir freuen uns über Feedback und Fragen unter
Auf einen Blick: Was erwartet euch?
Das sagen unsere Expert:innen:
„Sagt euren Patienten klipp und klar, dass sie nicht leiden müssen. Bei Nebenwirkungen wie Übelkeit oder Schmerzen sollen sie auf keinen Fall zuwarten, sondern sich zeitnah in ihrer onkologischen Praxis melden.“
(Gisa Müller, MFA, Praxismanagerin und Onkologische Fachassistentin)
„Onkologie schaffen wir nur zusammen, und deswegen liegt uns mit euch eine gute Zusammenarbeit am Herzen."
(Ina Kupilas, MFA und Onkologische Fachassistentin)
„Die Onkologie ist ein unfassbar komplexes, aber auch super spannendes Gebiet, und sie zeigt am meisten Erfolg, wenn alle an einem Strang ziehen.“
(Hannes Büsscher, Moderator)
Wie sähe eine Welt ohne euch als medizinische Fachkräfte aus? – Ein kaum vorstellbares Szenario, denn ihr seid unverzichtbar für unser Gesundheitssystem.
Aber was zeichnet den Beruf aus, welche erfüllenden Seiten hat er, was kann herausfordernd sein? Diese Fragen und mehr diskutiert Hannes Büsscher mit zwei Fachassistentinnen, die ihrer Arbeit mit Leidenschaft nachgehen.
Ihr erhaltet Anregungen zum Umgang mit häufigen Herausforderungen, zum Beispiel: Was hilft bei Teamkonflikten? Oder wie geht ihr am besten mit einem Hierarchiegefälle in der Praxis um? Zur Sprache kommen auch aktuelle Themen wie Personalmangel und die Integration von Quereinsteigern.
Ihr erfahrt, warum ein unterstützendes Arbeitsumfeld so wichtig ist und was ihr selbst dazu beitragen könnt. Und ganz wichtig – vor allem für Neueinsteiger:innen: Mit dabei sind konkrete Hinweise, worauf ihr bei der Wahl eures Berufsumfeldes achten solltet und wie ihr herausfinden könnt, ob eine Praxis zu euch passt.
Ein inspirierender Austausch, der zeigt, auf was es für eine erfüllende Arbeit ankommt – und vor allem, wie essenziell ihr als medizinische Fachkräfte seid!
Teilt gerne eure Gedanken oder euer Feedback zum Thema mit uns unter [email protected]. Und wir freuen uns, wenn ihr den Podcast abonniert und weiter empfehlt.
Auf einen Blick: Was erwartet dich?
„Ich glaube, man braucht als MFA unbedingt Empathie mit im Gepäck. Ich würde sagen, das ist eine der wichtigsten MFA-Kompetenzen, die wir haben.“
(Patricia Steffens-Korbanka)
„… und ich möchte Mut machen, vor allem unseren Neueinsteiger:innen: Nicht gleich aufgeben, bleibt dran, sprecht darüber, was ihr braucht!“
(Ines Baeblich)
„Ich bin mir 100-prozentig sicher: Ohne euch MFAs könnten Praxen einfach nicht funktionieren. Wir brauchen euch, und wir sind dankbar, dass es euch gibt – jeden Tag.“
(Hannes Büsscher)
„Mir persönlich bedeutet Lob und Anerkennung meiner Patient:innen sehr viel … weil es mir zeigt, dass ich genau an dieser Stelle in unserer Praxis richtig bin."
(Patricia Steffens-Korbanka)
„Ich liebe diesen Beruf. Er ist toll, und er ist erfüllend, und er ist wichtig – denn wir sind relevant und unverzichtbar."
(Ines Baeblich)
From the publisher's feed

95 Listeners