Ors1032: Mit dem Rennrad im Windkanal / Santiago Botero und das Team Telekom vor der Tour de France: - Querverweis: O-Töne werden über ors versandt und sind unter
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Bonn (ors) -
Anmoderation
Mit dem Rennrad im Audi-Windkanal - was im ersten Moment wie eine
Wette bei Thomas Gottschalk klingt, ist Teil der Vorbereitung des
Team Telekom auf die Tour de France. Mit dabei auch Santiago Botero,
Zeitfahrweltmeister und einer von fünf Neulingen des Teams.
Hightech-Training für die Ritter der Landstraße - es kommt
schließlich auf jede Sekunde an.
ATMO: kurzes Fahrgeräusch und Rücktrittsschnarren und "Achtung, es
kommt gleich Wind, ja?!" dann Wind- und Reifen-/Fahrgeräusche
Trainingsort: Audi Windkanal-Zentrum Ingolstadt. Der leiseste
Windkanal der Welt dient heute ausnahmsweise als Testlabor für die
Radprofis vom Team Telekom. Mit bis zu 60 Stundenkilometern bläst
der Wind den Spitzensportlern ins Gesicht. Mitten im Luftstrom - die
Rennmaschine von Santiago Botero. Der Zeitfahrweltmeister des
vergangenen Jahres gehört zu den neuen Stars der Mannschaft. Er ist
vom Nutzen des "stürmischen" Trainings überzeugt.
O-Ton (ors10321) Santiago Botero
"Hauptsächlich geht es um die richtige Position fürs Zeitfahren,
sonst verliert man unnötig Sekunden, das muss man optimieren, weil es
auf Sekunden ankommt."
Für die Tests sind die Rennräder auf kurze Stelzen montiert, die
Reifen laufen auf Gummirollen. So werden die Messwerte an die
zahlreichen Sensoren unter der Plattform übermittelt. Für jeden
Fahrer müssen die Rennmaschinen neu eingestellt werden. Wo sonst an
den Autos der Zukunft gefeilt wird, geht es deshalb heute zu wie in
einer Boxengasse. Aber nicht nur die optimale Sitzposition gilt es
auszuprobieren, so Dr. Stefan Dietz, sozusagen der "Wind-Ingenieur"
bei Audi, Ausstatter des Team Telekom.
O-Ton (ors10322) Dr. Stefan Dietz
"Man kann Ausrüstungsgegenstände tauschen, wie wirkt ein anderer
Helm, was passiert mit breiterem Lenker, das kann man hier bequem
testen."
Windkanal und HighTech-Räder - damit allein ist jedoch keine
Etappe, keine Rundfahrt zu gewinnen. Für Mario Kummer, den
Sportlichen Leiter des Team Telekom, ist dieser Test deshalb nur eine
sinnvolle Ergänzung beim letzten Feinschliff von Mensch und Maschine.
O-Ton (ors10323) Mario Kummer
"Letztlich ist es immer noch der Rennfahrer, der über die Leistung
entscheidet und weniger das Material. (...) Es sind kleine Nuancen,
die man mit dem Material noch rausholen kann und das versuchen wir
eben hier (...) zu optimieren."
Ziel all dieser Anstrengungen ist die Tour de France - auch in
diesem Jahr ganz klar der Saisonhöhepunkt. Telekom-Fahrer Santiago
Botero hat im Winter in den Bergen seiner kolumbianischen Heimat ein
paar Tausend Kilometer unter die Reifen genommen. Die Vorbereitung
für die Frankreich-Rundfahrt ist jedoch eine Jahresaufgabe.
O-Ton (ors10324) Santiago Botero
"Es ist ein Zusammenspiel von vielen Faktoren, eigentlich die
Arbeit von acht, neun Monaten. Das Essen ist wichtig, das Fahrrad,
die Sitzposition, man muss die Tour-Etappen kennen."
Und manchmal auch auf einer festgeschraubten Rennmaschine dem
Gegenwind trotzen. Santiago Botero jedenfalls hofft mit dem Team
Telekom jetzt die Mannschaft gefunden zu haben, um seinen Traum zu
verwirklichen: In Paris unter die ersten Drei zu kommen.
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