PRIF talk
Download on the App Store

PRIF talk episodes

  • PRIF talk #006 // Die Transformation politischer Gewalt

    Welchen Einfluss hat der Angriff Russlands auf die Ukraine auf Transformation politischer Gewalt? Was ist der Zusammenhang zwischen politischer Gewalt und kollektivem Gedächtnis? Und was kann politische Gewalt eigentlich noch bedeuten? Warum es wichtig und spannend ist, Transformation politischer Gewalt interdisziplinär zu erforschen, diskutieren Christopher Daase und Astrid Erll mit Tina Cramer in der neuen Folge unseres Podcasts PRIF talk.

    Alle drei arbeiten seit April 2022 im neu gegründeten hessischen Forschungszentrum Transformations of Political Violence (TraCe). Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) erforschen darin um die dreißig Wissenschaftler*innen von April 2022 bis 2026 multiperspektivisch Transformationen politischer Gewalt.

    Christopher Daase ist Professor für Internationale Organisation an der Goethe-Universität Frankfurt und stellvertretender Direktor des Peace Research Institute Frankfurt (PRIF). Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Sicherheitspolitik sowie der internationalen Institutionen. Neben seiner Beteiligung an zahlreichen Forschungsprojekten ist er auch der Co-Sprecher des Forschungszentrums TraCe.

    Astrid Erll ist Professorin für Anglophone Literatures and Cultures an der Goethe-Universität Frankfurt. Ihre Forschungsinteressen umfassen unter anderem Literaturwissenschaft, Literatur- und Mediengeschichte, Kultur- und Medientheorie, transkulturelle Studien und Gedächtnisforschung. Sie ist ebenfalls Co-Sprecherin von TraCe.

    *Shownotes*

    • Webseite von TraCe
    • Verbundpartner von TraCe:
      • Peace Research Institute Frankfurt (PRIF)
      • Goethe-Universität Frankfurt
      • Justus-Liebig-Universität Gießen
      • Philipps-Universität Marburg
      • Technische Universität Darmstadt
      • Pinker, Steven. 2012a. The Better Angels of Our Nature. Repr. London; New York: Penguin Books.
      • Clausewitz, Carl. 1980. Vom Kriege, 19. Ed., Edited by Werner Hahlweg. Bonn: Dümmler.
      • YouTube-Video: Herfried Münkler zu zwischenstaatlichen Kriegen bei der TraCe-Auftaktveranstaltung (13.12.2022)
      • Bericht der Auftaktveranstaltung zum russischen Überfall auf die Ukraine in Berlin (13.12.2022)
      • „Memory Before Violence”: TraCe-organized Panel at MSA 2023, July 3 to 7 in Newcastle.
      • James V. Wertsch (2021): How Nations Remember. A Narrative Approach. Oxford University Press.
      • Bericht der TraCe-Jahreskonferenz 2023 „Language(s) of Violence“ (03.03.2023)
      • YouTube-Video: Dialogpanel „Sprache und Gewalt – Perspektiven aus Theorie und Praxis“, Christopher Daase über die Jahreskonferenz „Language(s) of Violence“, anschließende Diskussion mit Prof. Dr. Meron Mendel, Dr. Natasha A. Kelly und Dr. Nicole Rieber.
      • Forschungsfelder von TraCe
      • TraCe Working Paper Series & Working Paper No. 1:
      • Daase, Christopher/Driedger, Jonas/Mannitz, Sabine/Kroll, Stefan/Simon, Hendrik/Wolff, Jonas (2022): Transformations of Political Violence? A Research Program, Frankfurt/Main, DOI: 10.48809/PRIFTraCeWP2201.
      • YouTube-Kanal von TraCe
      • Twitter-Account von TraCe
      • Author informationChristopher Daase

        Prof. Dr. Christopher Daase ist stellv. geschäftsführendes Vorstandsmitglied der HSFK und Leiter der Programmbereiche „Internationale Sicherheit“ und „Transnationale Politik“. Seine Forschungsschwerpunkte sind Sicherheitspolitik, internationale Institutionen und politische Gewalt. // Prof. Dr Christopher Daase is Deputy Director at PRIF and head of PRIF’s Research Departments “International Security” and “Transnational Politics”. His research focusses on security policy, international institutions and political violence.

        |

        Der Beitrag PRIF talk #006 // Die Transformation politischer Gewalt erschien zuerst auf PRIF BLOG.

        20 min
      • PRIF talk #005 // Die Nationale Sicherheitsstrategie

        Unser Podcast PRIF talk ist zurück: Ab sofort stehen die Forschungsthemen und Projekte unserer Wissenschaftler*innen ebenso wie ihre Einschätzungen zu aktuellen Fragen, Debatten und Entwicklungen der Friedens- und Konfliktforschung wieder regelmäßig im Gesprächsfokus.

        In der neuen Episode sprechen wir mit Sarah Brockmeier über den Entstehungsprozess der ersten Nationalen Sicherheitsstrategie für Deutschland.

        Sarah Brockmeier ist Doktorandin im Rahmen der Forschungsinitiative „ConTrust – Vertrauen im Konflikt“ am Peace Research Institute Frankfurt (PRIF) und an der Goethe-Universität Frankfurt. Ihre derzeitige Forschung konzentriert sich auf die Frage, ob und unter welchen Umständen Bürgerdialoge zu Außenpolitik das politische Vertrauen von Bürger*innen beeinflussen.

        *Shownotes*

        • Reihe „Nationale Sicherheitsstrategie“ auf dem PRIF Blog
        • Weißbuch 2016 zur Sicherheitspolitik und zur Zukunft der Bundeswehr
        • Leitlinien für Krisenprävention 2017
        • Regierungserklärung von Bundeskanzler Olaf Scholz am 27. Februar 2022
        • Koalitionsvertrag 2021 zwischen SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP
        • Rede von Bundeskanzler Olaf Scholz bei der Berliner Sicherheitskonferenz in Berlin, 30.11.2022.
        • Daase, Christopher (2022): Ein freiheitlicher Sicherheitsbegriff für die Nationale Sicherheitsstrategie, PRIF Blog, 27.6.2022. (Auch erschienen am 2.8.2022 bei 49security.)
        • Junk, Julian/Stephanblome, Isabelle (2022): Von Innen lernen – Eine Nationale Sicherheitsstrategie als Verschränkung von äußerer und innerer Freiheit, PRIF Blog, 9.8.2022.
        • 49security Blog – Impulse für die Nationale Sicherheitsstrategie
        • Informationen zum Dialogprozess des Auswärtigen Amtes auf dem Weg zur Nationalen Sicherheitsstrategie
        • Brockmeier, Sarah/Adebahr, Cornelius/Li, Melissa (2018): Stärkung von Bürgerdialog zu Außenpolitik in Deutschland, Berlin.
        • Brockmeier, Sarah (2022): Sprecht mit ihnen, in: Internationale Politik Special: Pott und die Welt, 3, 30–33.
        • Brockmeier, Sarah/Ruge, Boris (2022): Nationale Sicherheitsstrategie: Schreiben ist gut, Umsetzen ist besser, PRIF Blog, 29.9.2022.
        • Nationale Sicherheitsstrategie – Über diese vier Punkte streiten Scholz und Baerbock, DER SPIEGEL, 18.1.2023. (Paywall)
        • Nationale Sicherheitsstrategie: Beiträge der HSFK zur Debatte
        • Author informationSarah Brockmeier-Large

          Sarah Brockmeier-Large ist Leiterin des Berliner Büros von PRIF sowie wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin im Rahmen der Forschungsinitiative „ConTrust – Vertrauen im Konflikt“ am PRIF und der Goethe-Universität Frankfurt. Sie ist außerdem Non-Resident Fellow am Global Public Policy Institute (GPPi) in Berlin. // Sarah Brockmeier-Large is the head of PRIF’s Berlin Office as well as a doctoral researcher in the research initiative “ConTrust – Trust in Conflict” at PRIF and Goethe University Frankfurt. She is also a non-resident fellow at Global Public Policy Institute (GPPi) in Berlin. | Twitter: @sarahbrockmeier

          |

          Der Beitrag PRIF talk #005 // Die Nationale Sicherheitsstrategie erschien zuerst auf PRIF BLOG.

          27 min
        • Podcast #004 // 50 Jahre HSFK – Über Mut, Neugierde und die Lust zu streiten
          Harald Müller stand 20 Jahre an der Spitze der HSFK, bevor Nicole Deitelhoff im Jahr 2016 das Ruder übernahm. Zum Anlass des 50. Jubiläums der HSFK haben wir ein Interview mit dem ehemaligen und der aktuellen Leiterin der Institution geführt. Im Podcast sprechen beide über erste Eindrücke, die Verbindung von Wissenschaft und Praxis und die Frage, was die HSFK seit 50 Jahren ausmacht.
          31 min
        • PRIF talk #004 // 50 Jahre HSFK – Über Mut, Neugierde und die Lust zu streiten
          Harald Müller stand 20 Jahre an der Spitze der HSFK, bevor Nicole Deitelhoff im Jahr 2016 das Ruder übernahm. Zum Anlass des 50. Jubiläums der HSFK haben wir ein Interview mit dem ehemaligen und der aktuellen Leiterin der Institution geführt. Im Podcast sprechen beide über erste Eindrücke, die Verbindung von Wissenschaft und Praxis und die Frage, was die HSFK seit 50 Jahren ausmacht.
          Author informationNicole Deitelhoff

          Prof. Dr. Nicole Deitelhoff ist Geschäftsführendes Vorstandsmitglied am PRIF und Leiterin des Programmbereichs Internationale Institutionen. Sie forscht zu Kontestation und Krisen von Institutionen und Normen, politischer Herrschaft, Opposition und Dissidenz sowie Demokratie und Zusammenhalt. // Prof. Dr. Nicole Deitelhoff is Executive Director at PRIF and head of PRIF’s Research Departments International Institutions. She conducts research on contestation and crises of international institutions and norms, political order, opposition and dissidence, democracy and societal cohesion. | Twitter: @ndeitelhoff

          |

          Der Beitrag PRIF talk #004 // 50 Jahre HSFK – Über Mut, Neugierde und die Lust zu streiten erschien zuerst auf PRIF BLOG.

          31 min
        • PRIF talk #003 // 25 Jahre Hessischer Friedenspreis

          Der Hessische Friedenspreis würdigt seit 1993 besonderes Engagement für Völkerverständigung und Frieden. Seitdem begleitet die HSFK die Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger. Gemeinsam mit dem Kuratoriumsvorsitzenden und ehemaligen hessischen Landtagspräsidenten Karl Starzacher und dem HSFK-Forscher Bruno Schoch blicken wir zurück auf die Entstehungsgeschichte und die Preisträger, an die wir uns heute noch erinnern.

           

          Das Interview ist in verkürzter Form auch in unserem Jubiläumsmagazin erschienen. Diese Fassung gibt es auch hier zu lesen:

           

          „Erfolg allein ist nicht das Kriterium“

           

          Was ist denn eigentlich der Hessische Friedenspreis?

          Bruno Schoch: Das Interessante ist, dass er inzwischen immer Hessischer Friedenspreis genannt wird. Er heißt aber eigentlich Friedenspreis der Albert Osswald-Stiftung und wird gar nicht vom Land Hessen verliehen. Nach dem, was ich über den früheren Hessischen Ministerpräsidenten Albert Osswald gelesen habe, wäre ihm diese Verkürzung aber wahrscheinlich keine besondere Last. Denn er war so etwas wie ein hessischer Patriot. In den Anfangsjahren hat man diesen Friedenspreis oft mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verwechselt. Oder, bis in die FAZ hinein, den Friedenspreis und die HSFK gleichgesetzt. Das war für uns als HSFK natürlich nicht besonders rufschädigend. Im Gegenteil.

          Karl Starzacher: Dass ich mit dem Hessischen Friedenspreis der Albert Osswald-Stiftung in Berührung kam, lag daran, dass ich Landtagspräsident war, als 1994 der erste Friedenspreis verliehen wurde. Albert Osswald als Stifter und ich haben damals vereinbart, dass der Preis im Hessischen Landtag vergeben wird. Der Landtag, die Staatskanzlei und der jeweilige Ministerpräsident haben dieses Projekt immer sehr positiv begleitet und unterstützt. Insofern ist es inzwischen auch Der Hessische Friedenspreis.

          Sein Zustandekommen hat sicherlich mit Osswalds Lebenslauf zu tun: Er war von 1939 bis 1945 Wehrmachtssoldat, hat also am Krieg teilgenommen und war danach in Kriegsgefangenschaft. Ich bin sicher, dass auf Grund dieser Erfahrung das Thema Frieden für ihn immer eine große Bedeutung hatte.
          Dazu kommt, dass Albert Osswald und Ernst-Otto Czempiel, Mitbegründer und langjähriger Vorstandsvorsitzender der HSFK, auch persönlich guten Kontakt hatten. Ich kann mir durchaus auch vorstellen, dass Czempiel die Idee hatte, dass die Albert Osswald-Stiftung ja einmal im Jahr einen Friedenspreis vergeben könnte.

          Bruno Schoch: Albert Osswald ist ja 1976 unter etwas unglücklichen Umständen nach dem Helaba-Skandal zurückgetreten. Da fragt man sich natürlich: Warum hat er seine zuvor gegründete Stiftung im Jahr 1993 auf Frieden umgestellt? Schließlich haben sich die Sowjetunion und der Warschauer Pakt aufgelöst, US-amerikanische Politologen haben sogar das Ende der Geschichte proklamiert. Gleichzeitig gab es aber natürlich die Konflikte auf dem Balkan seit 1991, Kriegsbilder mitten in Europa. Da haben einige Leute gesagt: Jetzt brauchen wir das Engagement für den Frieden eigentlich erst recht. Insofern kann man das Jahr 1993 auch als Ausdruck von besonderer Weitsichtigkeit interpretieren.

          Wie läuft denn der Prozess rund um die Vergabe des Hessischen Friedenspreises ab?

          Karl Starzacher: Nach der Stiftungssatzung wird der Preis von der Stiftung vergeben. Es hat sich aber etabliert, dass das Kuratorium die Entscheidung trifft. Dort sind die bedeutenden deutschen Friedensforschungsinstitute vertreten, die sich dann unter der Federführung der HSFK miteinander abstimmen. In allen Fällen war es so, dass das Kuratorium sich doch einvernehmlich auf die Vorschläge der Friedensforscherinnen und -forscher verständigt hat. Aber es gab auch kritische Diskussionen.

          Bruno Schoch: Osswald muss ein unglaubliches Vertrauen in die Friedensforschung gehabt haben. Dass die Institute die Vorschläge machen sollten, war überhaupt nicht selbstverständlich. Denn die Friedensforschung war ja am Anfang politisch außerordentlich umstritten. Nicht bei Osswald, aber es gibt Artikel aus dem Bayernkurier, nach denen wir viel schlimmer sind als irgendwelche Sowjet-Hetzer.

          Welche der vergangenen Preisträgerinnen oder Preisträger haben Sie denn nachhaltig beeindruckt?

          Karl Starzacher: Alle. Jede und jeder für sich. Es ist natürlich ein Unterschied, ob sie dem Dalai Lama begegnen oder Ismail Khatib. Das ist ein ehemaliger palästinensischer Widerstandskämpfer, der die Organe seines elfjährigen Sohnes Ahmed zur Organspende an israelische Kinder freigegeben hat, nachdem sein Kind von israelischen Soldaten tödlich verletzt wurde. Aber jede dieser Begegnungen war unglaublich eindrucksvoll.

          Bruno Schoch: Ich teile ihren großen Respekt vor allen Preisträgerinnen und Preisträgern. Aber ich war damals beim Dalai Lama sehr kritisch, muss ich sagen. Er hat viele Preise erhalten – unter anderem den Nobelpreis, der, glaube ich, fast mit einer Million Dollar dotiert ist. Und dann bekommt er nachher noch den Hessischen Friedenspreis. Ich finde, darüber konnte man streiten, obwohl das Gespräch mit dem Dalai Lama in Wiesbaden außerordentlich interessant war.

          Mich hat am meisten Lakhdar Brahimi beeindruckt. Und zwar, weil er in unserem Vorgespräch im Detail berichtet hat, wie er den Apartheid-Konflikt in Südafrika angepackt hat. Aber das heißt nicht, dass ich das beeindruckende Engagement der anderen mindern möchte. Das Problem ist, dass es weder in der Friedensforschung noch in der Philosophie eine praktisch definierte Vorstellung von Frieden gibt. Frieden ist ein weites Feld, deswegen gibt es auch ungefähr 60 Friedenspreise. Als Forscher ist man daher manchmal etwas pingelig und fragt: Ist moralisches Engagement für den Frieden schon gleichzusetzen mit bedeutenden diplomatischen Erfolgen?

          Karl Starzacher: Ich bin kein Friedensforscher. Für mich ist Frieden Frieden. Natürlich hat ein Lakhdar Brahimi als UN-Diplomat in seiner Vermittlungsfunktion ganz andere Gestaltungsmöglichkeiten als Ismail Khatib. Die Unterschiede sehe ich durchaus. Aber das persönliche Engagement für Frieden ist für mich das Bestimmende. Und jeder und jede, die sich für Frieden engagieren und einsetzen, selbst wenn sie am Ende nicht erfolgreich sind, sind eigentlich auszeichnungswürdig. Da möchte ich keinen Unterschied machen.

          Letztes Jahr wurde der äthiopische Ministerpräsident Abiy Ahmed Ali für seinen Einsatz für einen historischen Friedensschluss mit dem Nachbarland Eritrea ausgezeichnet. Kurze Zeit später erhielt er auch den Friedensnobelpreis. Abiy war erst kurze Zeit im Amt, als er den Preis erhielt. Ist das nicht etwas verfrüht?

          Karl Starzacher: Nein, das denke ich nicht. Er hat zu Beginn seiner Amtszeit ganz wesentliche Weichenstellungen in Äthiopien vorgenommen. Er wird –  ich weiß das aus Berlin – von der Bundesregierung sehr positiv wahrgenommen. Wir wollen mit dieser Auszeichnung würdigen, was er im Friedensschluss mit Eritrea bewirkt hat. Obwohl wir wissen, dass in Äthiopien noch nicht alle Probleme gelöst sind. Und wir wollen ihn damit ermutigen und motivieren, diesen Weg weiter zu gehen. Ich glaube, das rechtfertigt den Preis zu 100 Prozent.

          Bruno Schoch: Ich sehe das auch so. Wir müssen uns ja immer fragen: Was sind die Bemühungen? Was kann man dabei unterstützen? Und insofern ist die Auszeichnung absolut richtig. Manche der Preisträgerinnen und Preisträger sind rückblickend betrachtet gescheitert. Aber das ist kein Grund, das Engagement nicht zu unterstützen und auszuzeichnen. Insofern kann das Kriterium nicht nur der schlussendliche Erfolg sein.

           

          *Shownotes*

          • Informationen zum Hessischen Friedenspreis, Übersicht über die bisherigen 25 Preisträger*Innen
          • Der Hessische Landtag zur diesjährigen Verleihung
          • Dieses Interview ist auch Teil unseres Jubiläumsmagazins zum 50-jährigen Bestehen der HSFK. Das Magazin steht hier zum kostenlosen Download bereit (pdf, 5,42 MB).

            Zu den Einzelbeiträgen

            Author informationBruno Schoch

            Dr. Bruno Schoch ist assoziierter Forscher am Programmbereich „Innerstaatliche Konflikte“ am PRIF. Seine Forschungs­schwerpunkte liegen auf Nationalis­mus und Demo­kratie, Minderheiten­konflikten in Europa sowie inner­gesellschaft­lichen und innen­politischen Kon­flikten. // Dr Bruno Schoch is an associate fellow at the PRIF's Research Department “Intrastate Conflicts”. His research focuses on nationalism and democracy, minority conflicts in Europe, and internal social and domestic political conflicts.

            |

            Der Beitrag PRIF talk #003 // 25 Jahre Hessischer Friedenspreis erschien zuerst auf PRIF BLOG.

            28 min
          • PRIF talk #002 mit Antonio Arcudi // Internationale Normen im Streit

            In der zweiten Episode unseres neuen Formats PRIF TALK sprechen wir mit Antonio Arcudi über seine Forschung und die Promotion am Peace Research Institute Frankfurt (PRIF/HSFK).

            Antonio promoviert im PRIF-Programmbereich „Internationale Institutionen“. In seiner Forschung konzentriert er sich auf die Anfechtung internationaler Normen und Institutionen, dabei insbesondere auf den Internationalen Strafgerichtshof und die Internationale Schutzverantwortung (Responsibility to Protect).

            Einen kürzeren Zusammenschnitt des Gesprächs haben wir auch als Video bei youtube veröffentlicht.

            *Shownotes*

              • Weitere Informationen über Antonios Projekt
              • Arcudi, Antonio (2017): The International Criminal Court in Difficult Times: Challenges for the 16th Assembly of States Parties, PRIF BLOG, 4.12.2017.
              •  

                Sie haben die erste Episode von PRIF TALK verpasst? Hier geht es zum Podcast #001 mit Vera Rogova // Wirtschaft in Russland

                Author informationAntonio Arcudi

                Antonio Arcudi ist Assoziierter Forscher im Programmbereich „Internationale Institutionen“ der HSFK. In seiner Forschung konzentriert er sich auf die Anfechtung internationaler Normen und Institutionen, insbesondere des Internationalen Strafgerichtshofs und der Schutzverantwortung (Responsibility to Protect). // Antonio Arcudi is Associate Fellow in the Research Department “International Institutions” at PRIF. In his research, he focuses on the contestation of international norms and institutions, in particular the International Criminal Court and the Responsibility to Protect. | Twitter: @AntonioArcudi2

                | Twitter |

                Der Beitrag PRIF talk #002 mit Antonio Arcudi // Internationale Normen im Streit erschien zuerst auf PRIF BLOG.

                19 min
              • PRIF talk #001 mit Vera Rogova // Wirtschaft in Russland

                Gleich mit der ersten Episode starten wir eine kleine eigene Reihe über unsere DoktorandInnen. Zehn bis fünfzehn Promovierende gibt es bei PRIF. In erster Linie arbeiten sie natürlich an ihrer Dissertation, aber DoktorandIn bei PRIF zu sein, bringt auch so einige andere Aufgaben mit sich.

                Wir finden, da lohnt es sich nachzuhaken. Uns interessiert, wie sie zu ihrem Dissertationsthema gekommen sind oder wie das Zeitmanagement und die Selbstmotivation klappen? Wie ist das, wenn man auf einer internationalen Konferenz Vorträge hält oder Telefoninterviews zu aktuellen politischen Themen geben muss? Oder aber auch: Was könnte die deutsche oder EU-Politik besser machen?

                Den Anfang macht unser Gespräch mit Vera Rogova. Sie promoviert im PRIF-Programmbereich „Innerstaatliche Konflikte“ zur wirtschaftlichen Entwicklung Russlands.

                Einen kürzeren Zusammenschnitt des Gesprächs haben wir auch als Video veröffentlicht, und zwar bei youtube.

                *Shownotes*

                • Weitere Informationen über Veras Projekt
                • Webseite der Schlangenbader Gespräche
                • Bericht über 20 Jahre Schlangenbader Gespräche: EVGENIYA BAKALOVA, VERA ROGOVA // Twenty years of German-Russian relations through the prism of the Schlangenbad Talks
                • Author informationVera Rogova

                  Vera Rogova ist assoziierte Forscherin der HSFK und seit 2021 stellv. Leiterin des Bereichs „Osteuropa, Zentralasien und Südkaukasus“ des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD). Ihre Forschungsschwerpunkte sind Innen- und Außenpolitik Russlands und wirtschaftliche Reformpolitiken in autoritären Regimen. // Vera Rogova is Associate Fellow at PRIF and deputy head of Section “Eastern Europe, Central Asia, South Caucasus” at German Academic Exchange Service (DAAD). Her research focusses on economic reform policies in authoritarian regimes and the case of Russia. | Twitter: @vvrogova

                  | Twitter |

                  Der Beitrag PRIF talk #001 mit Vera Rogova // Wirtschaft in Russland erschien zuerst auf PRIF BLOG.

                  28 min

                About PRIF talk

                From the publisher's feed

                Der Podcast des Peace Research Institute Frankfurt

                More shows like PRIF talk

                OK, America? by DIE ZEIT

                OK, America?

                98 Listeners