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Im Oktober 2025 hat sich der Jahrestag der Resolution 1325 des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen zum 25. Mal gejährt. Dabei handelt es sich um die Resolution, die das Thema Frauen, Frieden und Sicherheit („Women, Peace and Security“) fest auf die internationale Friedens- und Sicherheitsagenda gesetzt hat. In der neuen Folge des PRIF talk tauchen Laura Camila Barrios Sabogal, Sophia Birchinger und Clara Perras in die Agenda „Women, Peace and Security“ ein und sprechen darüber, wie die Bilanz nach einem Viertel Jahrhundert aussieht und wie die Agenda im Jahr 2026 neu gedacht werden kann. Alle drei haben an der Blogreihe „25 Jahre Women, Peace and Security – Versprechen, Rückschläge und neue feministische Perspektiven“ mitgearbeitet, die das Jubiläumsjahr der Agenda zum Anlass genommen hat, um aus verschiedenen Forschungsperspektiven die Errungenschaften, Kämpfe und die Zukunft der Agenda kritisch zu beleuchten.
Laura Camila Barrios Sabogal ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin im Programmbereich Innerstaatliche Konflikte am PRIF. In ihrer Forschung untersucht sie das Verhältnis zwischen der gemeinschaftsbasierten gesellschaftlichen Reinkorporation ehemaliger Guerrilla-Kämpfer*innen in Kolumbien und der Sicherheit sowohl der Ex-Kombattant*innen selbst als auch der betroffenen lokalen Gemeinschaften.
Sophia Birchinger ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin im Programmbereich Lokale Friedensordnungen und der Forschungsgruppe African Intervention Politics am PRIF. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich mit der Afrikanischen Friedens- und Sicherheitsarchitektur und Peacebuilding insbesondere durch afrikanische Organisationen AU und ECOWAS.
Clara Perras ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin im Programmbereich Internationale Sicherheit am PRIF. Ihr Forschungsinteresse gilt feministischen Ansätzen in der Friedens- und Konfliktforschung, insbesondere zu internationaler Cybersicherheit, Gender, Frieden und Sicherheit und feministischer Außenpolitik.
*Shownotes*
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Laura Camila Barrios Sabogal ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin am PRIF-Programmbereich „Innerstaatliche Konflikte". // Laura Camila Barrios Sabogal is a doctoral researcher at PRIF's “Intrastate Conflict” research department.
Der Beitrag PRIF talk #016 // Frauen, Frieden und Sicherheit – 25 Jahre WPS Agenda erschien zuerst auf PRIF BLOG.
Medienberichte über neuste Entwicklungen im Rüstungsbereich können durchaus an Science Fiction erinnern. Insbesondere der Einsatz von Künstlicher Intelligenz wird auch für das Militär im sogenannten „Zeitalter der Algorythmen“ immer bedeutsamer. Aber in welche Bereiche der Kriegsführung ist KI bisher vorgedrungen? Und welche Ansätze zur Kontrolle gibt es? Darüber sprechen Niklas Schörnig und Elisabeth Waczek in der neuen Folge von PRIF talk.
Beide arbeiten im Cluster Natur- und Technikwissenschaftliche Rüstungskontrollforschung (CNTR). Das Cluster hat im November die zweite Ausgabe des CNTR Monitor unter dem Titel „Neue Realitäten in der globalen Sicherheit durch KI“ veröffentlicht.
Niklas Schörnig ist Senior Researcher im Programmbereich Internationale Sicherheit und Leiter der Forschungsgruppe Emerging Disruptive Technologies. Er forscht zu Emerging Military Technology, der Zukunft der Kriegsführung und Rüstungskontrolle.
*Shownotes*
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Dr. Niklas Schörnig ist Senior Researcher im Programmbereich Internationale Sicherheit und Leiter der Forschungsgruppe Emerging Disruptive Technologies. Er forscht zu Emerging Military Technology, der Zukunft der Kriegsführung und Rüstungskontrolle. // Dr. Niklas Schörnig is a Senior Researcher in the Research Department International Security and Head of the Research Group Emerging Disruptive Technologies. He focuses on emerging military technology, the future of warfare and arms control. | Twitter: @NiklasSchoernig
Der Beitrag PRIF talk #015 // KI, Krieg und Kontrolle erschien zuerst auf PRIF BLOG.
Kunst hat sich im Verlauf der Geschichte und weltweit immer wieder mit Gewaltkonflikten befasst, ob als Gegenstand der Betrachtung, als Dokumentation, als Transformation, als kritische Reflexion oder um auf Gewalt, dringende Anliegen und schwierige Wahrheiten aufmerksam zu machen. Im PRIF talk spricht Larissa-Diana Fuhrmann darüber, in welchem Dialog Kunst und Konflikt miteinander stehen, welches Wissen Kunst im Kontext von Gewalt produzieren kann und wie Kunst menschliche Erfahrungen im Krieg vermitteln kann.
Larissa-Diana Fuhrmann ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am PRIF im Programmbereich Glokale Verflechtungen und Kuratorin von zahlreichen Ausstellungen. In ihrer wissenschaftlichen und kuratorischen Arbeit untersucht sie, wie politische Gewalt verhandelt, dargestellt und durch verschiedene Wissensformen erfahrbar gemacht wird.
*Shownotes*
Social Media:
Larissa-Diana Fuhrmann arbeitet seit Sommer 2023 am PRIF als Teil des Programmbereichs Lokale Friedensordnungen mit ihrem Projekt „Konflikt und Kunst: Das transformative Potenzial ästhetischer Praktiken“. Sie interessiert sich für theoretische und künstlerische Auseinandersetzungen mit politischer Gewalt, wobei sie sich auf dekoloniale Perspektiven konzentriert und die Produktion und den Transfer von Wissen in akademischen und künstlerischen Kontexten kritisch hinterfragt. // Larissa-Diana Fuhrmann works at PRIF since summer 2023 as part of the Research Department Local Peace Orders with her project “Conflict and Art: The Transformative Potential of Aesthetic Practices”. She is interested in theoretical and artistic engagements with political violence, focusing on decolonial perspectives and critically questioning the production and transfer of knowledge in academic and artistic contexts.
Der Beitrag PRIF talk #014 // Kunst und Konflikt – Kunst im Konflikt erschien zuerst auf PRIF BLOG.
Die Zeit für Lösungen des menschengemachten Klimawandels drängt. Doch wie geht die Weltgemeinschaft damit um? 2015 haben sich die Staaten der Weltgemeinschaft unter dem Pariser Klimaabkommen auf das globale 1,5-Grad-Ziel im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter geeinigt. Zur Verhandlung und Umsetzung von Klimazielen findet jährlich die UN-Klimakonferenz „Conference of the Parties“ (COP) statt.
Als Politikwissenschaftler beschäftigt sich Markus Lederer mit Fragen der globalen Umweltpolitik. In der Folge erklärt er, warum Umweltveränderungen an sich schon als Gewaltphänomene verstanden werden können. Im Gespräch berichtet er außerdem von seinen Erfahrungen auf den teils kontrovers diskutierten COPs und ordnet deren Wirksamkeit ein. Dabei thematisiert er auch den erneuten Ausstieg der USA unter Präsident Trump aus dem Pariser Klimaabkommen und prognostiziert eine zunehmende Polarisierung auf den Klimakonferenzen.
Markus Lederer ist Professor für Politikwissenschaft an der Technischen Universität Darmstadt und Principal Investigator im Forschungszentrum „Transformations of Political Violence“ (TraCe).
*Shownotes*
Social Media:
Markus Lederer ist Professor für Politikwissenschaft an der Technischen Universität Darmstadt und Principal Investigator bei TraCe. Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf Globaler Umwelt-, Klima- und Entwicklungspolitik. // Markus Lederer is Professor of Political Science at the Technical University of Darmstadt and Principal Investigator at TraCe. His research focuses on global environmental policy, as well as climate and development policy.
Der Beitrag PRIF talk #013 // Klimagipfel im Zeichen politischer Gewalt erschien zuerst auf PRIF BLOG.
Eisschilde schmelzen, Plastik findet sich in den entlegensten Ecken der Erde und Arten sterben: Längst sind Klima- und Umweltkrisen nicht mehr nur Kulisse politischer Konflikte, sondern führen zu Unsicherheit und Konflikten und bedrohen Existenzen. Patrick Flamm leitet eine neue Forschungsgruppe zu den Zusammenhängen zwischen Ökologie und Konflikt. In der neuesten Folge des PRIF talk taucht er ein in das Anthropozän – das Zeitalter, in dem der Mensch zum langfristig prägenden Faktor der Erde geworden ist. Im Gespräch erklärt er, warum die Forschung zur Verbindung zwischen Umwelt und Sicherheit wichtig ist und wie eine nachhaltige Friedenspolitik im Zeitalter des Anthropozäns aussehen könnte.
Patrick Flamm ist Leiter der Forschungsgruppe Ökologie, Klima, und Konflikt sowie Senior Researcher am PRIF im Programmbereich Internationale Sicherheit. Seine Forschung konzentriert sich auf das Verhältnis zwischen Umwelt, Frieden und Sicherheit im „Anthropozän“ sowie auf polare Geopolitik.
*Shownotes*
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Dr. Patrick Flamm ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am PRIF im Programmbereich Internationale Sicherheit. Seine Forschung konzentriert sich auf das Verhältnis zwischen Umwelt, Frieden und Sicherheit im „Anthropozän“ sowie auf polare Geopolitik. // Dr. Patrick Flamm is a Senior Researcher at PRIF in the Research Department International Security. His research focuses on the relationship between the environment, peace and security in the “Anthropocene” as well as on polar geopolitics.
Der Beitrag PRIF talk #012 // Klima und Konflikt im Anthropozän erschien zuerst auf PRIF BLOG.
Wann wird Forschung zum Sicherheitsrisiko? Im Zuge der Debatten um die „Zeitenwende“ wird verstärkt diskutiert, ob Universitäten auch für das Militär forschen dürfen oder ob sie rein zivile Forschung betreiben sollen. Oft ist diese Abgrenzung aber gar nicht so einfach. Viele Forschungsbereiche sind „Dual Use“ – sie haben legitime Anwendungen, können aber auch missbraucht werden, zum Beispiel zur Herstellung von Waffen, und damit zum Problem für die nationale oder globale Sicherheit werden. In der neuesten Folge von PRIF talk diskutieren Una Jakob und Malte Göttsche mit Elisabeth Waczek über das Spannungsfeld von Forschung zwischen Freiheit, Innovation und Verantwortung.
Alle drei arbeiten im Cluster Natur- und Technikwissenschaftliche Rüstungskontrollforschung (CNTR). Das Cluster hat im November die erste Ausgabe des CNTR Monitor unter dem Titel „Perspektiven auf Dual Use“ veröffentlicht.
Malte Göttsche ist Professor für naturwissenschaftliche Friedensforschung am PRIF und der TU Darmstadt, Co-Sprecher des Clusters Natur- und Technikwissenschaftliche Rüstungskontrollforschung (CNTR) und Leiter der Forschungsgruppe Science for Nuclear Diplomacy. Er arbeitet zu nuklearer Nichtverbreitung, Rüstungskontrolle und Abrüstung mit Schwerpunkt auf der Entwicklung von Verifikationsmethoden und -technologien.
Una Jakob ist Senior Researcher am PRIF im Programmbereich Internationale Sicherheit und Leiterin der Forschungsgruppe Biologische und chemische Abrüstung und Sicherheit. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen die Nichtverbreitung und Abrüstung biologischer und chemischer Waffen sowie biologische Sicherheit.
*Shownotes*
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Prof. Dr. Malte Göttsche ist Professor für naturwissenschaftliche Friedensforschung am PRIF und der TU Darmstadt, Co-Sprecher des Clusters Natur- und Technikwissenschaftliche Rüstungskontrollforschung (CNTR) und Leiter der Forschungsgruppe Science for Nuclear Diplomacy. Er arbeitet zu nuklearer Nichtverbreitung, Rüstungskontrolle und Abrüstung mit Schwerpunkt auf der Entwicklung von Verifikationsmethoden und -technologien. // Prof. Dr. Malte Göttsche is a Professor for Peace Research in Natural Sciences at PRIF and TU Darmstadt, co-speaker of the Cluster for Natural and Technical Science Arms Control Research (CNTR), and Head of the Research Group Science for Nuclear Diplomacy. He researches nuclear non-proliferation, arms control and disarmament with a focus on the development of verification methods and technologies. Twitter: @M_Goettsche
Der Beitrag PRIF talk #011 // Forschung als Sicherheitsrisiko? erschien zuerst auf PRIF BLOG.
Das globale Konfliktgeschehen hat sich im vergangenen Jahr weiter verschärft: Der Krieg zwischen Israel und der Hamas in Gaza, die anhaltende Aggression Russlands gegen die Ukraine sowie Militärputsche und dschihadistische Gewalt in Afrika forderten zehntausende Opfer. Militärische Interventionen in Konflikte zeigen dagegen kaum Erfolge, auch die Bekämpfung von Armut und Hunger stockt. Weltweit setzen zudem extremistische Bewegungen die Demokratien unter Druck. Das Friedensgutachten, das im Juni 2024 erschienen ist, schlägt in dieser „Welt ohne Kompass“ Orientierungspunkte vor. Mitherausgeber Christopher Daase fasst in unserem Podcast die wichtigsten Punkte zusammen.
Das Friedensgutachten erscheint seit 1987 jährlich und wird von PRIF gemeinsam mit dem Bonn International Center for Conflict Studies (bicc), dem Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg (IFSH) und dem Institut für Entwicklung und Frieden (INEF) der Universität Duisburg-Essen herausgegeben.
Christopher Daase ist Professor für Internationale Organisationen an der Goethe-Universität Frankfurt und stellvertretendes geschäftsführendes Vorstandsmitglied von PRIF. Er leitet den Programmbereich „Internationale Sicherheit“ und seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Sicherheitspolitik sowie der internationalen Institutionen.
*Shownotes*
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Prof. Dr. Christopher Daase ist stellv. geschäftsführendes Vorstandsmitglied der HSFK und Leiter der Programmbereiche „Internationale Sicherheit“ und „Transnationale Politik“. Seine Forschungsschwerpunkte sind Sicherheitspolitik, internationale Institutionen und politische Gewalt. // Prof. Dr Christopher Daase is Deputy Director at PRIF and head of PRIF’s Research Departments “International Security” and “Transnational Politics”. His research focusses on security policy, international institutions and political violence.
Der Beitrag PRIF talk #010 // Das Friedensgutachten 2024 erschien zuerst auf PRIF BLOG.
In der neuen Episode von PRIF talk sprechen wir mit Hendrik Simon über sein neu erschienenes Buch „A Century of Anarchy? War, Normativity and the Birth of Modern International Order“, das eine neue Geschichte der modernen internationalen Ordnung schreibt. „A Century of Anarchy?“ setzt sich dabei kritisch mit der in Forschung und Öffentlichkeit verbreiteten Vorstellung von einem freien Recht zum Krieg auseinander. Im Gespräch mit dem Autor geht es um seine Kernthese, um die Analyse von Kriegsdiskursen und Gewaltbegründungen und um die Frage, wie das Buch zu einem Coverbild von Hilma af Klint gekommen ist.
Hendrik Simon ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am PRIF im Programmbereich „Transnationale Politik“ und forscht zu Normen in der internationalen Politik und der Rolle des Völkerrechts. Zudem ist er Redaktionsmitglied des Völkerrechtsblogs.
*Shownotes*
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Hendrik Simon ist assoziierter Forscher im Programmbereich Internationale Institutionen und wissenschaftlicher Koordinator sowie Projektleiter am Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) in Frankfurt. Er forscht zu Normen in der internationalen Politik und der Rolle des Völkerrechts. // Hendrik Simon is an Associate Fellow at PRIF’s Research Department International Institutions and academic coordinator as well as Principal Investigator at the Research Institute Social Cohesion (RISC) in Frankfurt. He researches norms in international politics and the role of international law.
Der Beitrag PRIF talk #009 // Ein freies Recht zum Krieg? erschien zuerst auf PRIF BLOG.
In Brasilien und Kolumbien waren die beiden Wissenschaftlerinnen Kaya de Wolff und Verena Lasso Mena auf Feldforschung. Worum genau es in ihrer Forschung zu sozialen Medien und Umweltaktivismus geht, wie es ihnen in ihrer Rolle ergangen ist und was „Research in Solidarity“ bedeutet, erzählen sie Tina Cramer in der neusten Folge von PRIF talk.
Alle drei arbeiten im April 2022 gegründeten hessischen Forschungszentrum „Transformations of Political Violence“ (TraCe), das von PRIF koordiniert wird. Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) erforschen dort Wissenschaftler*innen Transformationen politischer Gewalt aus verschiedenen Perspektiven.
Kaya de Wolff ist Postdoktorandin und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Goethe-Universität Frankfurt und bei TraCe. Erinnerungen an politische Gewalt aus medien- und kommunikationswissenschaftlicher Perspektive, insbesondere in Brasilien, sind ihr aktueller Forschungsschwerpunkt.
Verena Lasso Mena ist Doktorandin und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Technischen Universität Darmstadt und bei TraCe. Im Zentrum ihrer Forschung steht politische Gewalt im Zusammenhang mit Umwelt- und Klimakonflikten rund um den Abbau natürlicher Ressourcen, insbesondere in Kolumbien.
*Shownotes*
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Dr. Kaya de Wolff ist Postdoktorandin und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Goethe-Universität Frankfurt und bei TraCe. Erinnerungen an politische Gewalt aus medien- und kommunikationswissenschaftlicher Perspektive sind ihr aktueller Forschungsschwerpunkt. // Dr Kaya de Wolff is a postdoctoral researcher at Goethe University Frankfurt and TraCe. Her current research focuses on memories of political violence from a perspective of media and communication studies.
Der Beitrag PRIF talk #008 // Auf den Spuren politischer Gewalt erschien zuerst auf PRIF BLOG.
Seit 1987 veröffentlichen das Peace Research Institute Frankfurt (PRIF), das Bonn International Center for Conflict Studies (BICC), das Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg (IFSH) und das Institut für Entwicklung und Frieden (INEF) der Universität Duisburg-Essen jährlich ein gemeinsames Gutachten, in dem internationale Konflikte analysiert und klare Handlungsempfehlungen für die Außen-, Sicherheits- und Entwicklungspolitik gegeben werden. In diesem Jahr steht das Friedensgutachten unter dem Titel „Noch lange kein Frieden“.
Welchen Beitrag die vier Forschungsinstitute mit dem Friedensgutachten leisten wollen, wie die Abläufe und die Zusammenarbeit zwischen den Instituten während des Entstehungsprozesses funktionieren, und ob der diesjährige Titel ein Ausdruck von Pessimismus ist, diskutieren wir mit Claudia Baumgart-Ochse. Sascha Hach gibt uns einen Einblick in die Thematik des Kapitel 3 „Rüstungsdynamiken“ des Friedensgutachtens und erörtert, was unter strategischer Stabilität zu verstehen ist, wie eine zeitgemäße Rüstungskontrollpolitik aussehen kann, und ob und inwiefern eine Kooperation mit Russland in diesem Bereich noch möglich ist.
Claudia Baumgart-Ochse leitet am PRIF den Programmbereich „Transnationale Politik“ und beschäftigt sich in ihrer Forschung u.a. mit der Rolle von Religion in Konflikten, der Politik Israels und dem Nahost-Konflikt. Seit 2017 ist sie die Redaktionsleiterin des Friedensgutachtens.
Sascha Hach ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand im Programmbereich „Internationale Sicherheit“ am PRIF. In seiner Forschung beschäftigt er sich mit Abrüstung und Rüstungskontrolle, Nuklearwaffen, Deutscher Außenpolitik sowie den Vereinten Nationen. Er ist Co-Autor des diesjährigen Kapitels zu Rüstungsdynamiken im Friedensgutachten.
*Shownotes*
Dr. Claudia Baumgart-Ochse leitet den Programmbereich „Transnationale Politik“ am PRIF und ist Redakteurin des Friedensgutachtens. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich u.a. mit der Rolle von Religion in Konflikten, der Politik Israels und dem Nahost-Konflikt. // Dr Claudia Baumgart-Ochse heads PRIF’s research department “Transnational Politics” and is the editorial director of the Peace Report. Her research interests include, inter alia, the role of religion in conflicts, Israel and the Middle East conflict.
Der Beitrag PRIF talk #007 // Das Friedensgutachten 2023 erschien zuerst auf PRIF BLOG.
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