Prompt mich mal! — Der Podcast über KI, ChatGPT & kreative Prompts

Prompt mich mal! — Der Podcast über KI, ChatGPT & kreative Prompts

By Tobias WachtelTechnologyEducation
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Prompt mich mal! — Der Podcast über KI, ChatGPT & kreative Prompts episodes

  • ChatGPT 5.5
    Mit GPT-5.5 verschiebt sich der Fokus von KI erneut – weg von reiner Textgenerierung hin zu autonomen, handlungsorientierten Systemen.

    Das Modell ist darauf ausgelegt, komplexe Aufgaben eigenständig zu planen, auszuführen und abzuschließen – mit deutlich weniger menschlicher Anleitung als bisher. Besonders in Bereichen wie Programmierung und Recherche zeigt sich diese Entwicklung deutlich.

    Ein zentraler Unterschied liegt in der „Zeit bis zur Fertigstellung“: Statt vieler kleiner Interaktionen liefert das System schneller vollständige Ergebnisse und reduziert Korrekturschleifen.

    Damit verändert sich nicht nur die Technologie, sondern auch die Rolle des Menschen.

    Wir bewegen uns weg vom aktiven Ausführen – hin zur Steuerung, Bewertung und Orchestrierung.

    Die Folge zeigt, warum GPT-5.5 mehr ist als ein Modell-Update – und was es bedeutet, wenn KI beginnt, wie ein eigenständiger digitaler Mitarbeiter zu arbeiten.
    21 min
  • Mit Claude Design wird Design zum Dialog
    Mit Claude Design startet Anthropic ein neues Tool, das den Designprozess grundlegend verändert.
    Statt statischer Tools entsteht eine kollaborative Umgebung, in der Textanweisungen direkt in visuelle Mockups, interaktive Prototypen und Präsentationen übersetzt werden. Designs lassen sich anschließend in Echtzeit über Kommentare oder direkte Anpassungen weiterentwickeln.
    Ein zentraler Unterschied: Die Integration von Designsystemen.
    Farben, Schriftarten und Markenrichtlinien werden automatisch berücksichtigt, sodass konsistente Ergebnisse entstehen – ohne manuellen Aufwand.
    Zudem können bestehende Dokumente oder Codebasen als Kontext eingebunden und fertige Ergebnisse nahtlos in Tools wie Claude Code oder Canva überführt werden.
    Die Folge zeigt, warum Design sich gerade von einem Tool-Prozess zu einem kollaborativen System entwickelt – und was das für kreative Arbeit bedeutet.
    21 min
  • 4 Updates an einem Tag: Claude 4.7, GPT Rosalind, Perplexity Personal Computer & Codex for (almost) everything
    Die KI-Welt erlebt gerade eine ungewöhnlich dichte Welle an Innovationen – und sie zeigen alle in dieselbe Richtung.Mit Claude Opus 4.7 wird ein Modell veröffentlicht, das speziell für komplexe, langfristige Aufgaben und agentische Workflows optimiert ist. Parallel dazu erweitert OpenAI "Codex for (almost) everything" zu einem System, das direkt auf dem Computer arbeitet, klickt und eigenständig Aufgaben ausführt. Mit GPT-Rosalind entsteht erstmals ein spezialisierter KI-Ansatz für die Life Sciences – von Literaturanalyse bis experimenteller Planung. Und mit Perplexity „Personal Computer“ sehen wir Agenten, die über Wochen oder Monate hinweg autonom arbeiten können. Was auf den ersten Blick wie einzelne Releases wirkt, zeigt in Summe einen klaren Trend:
     KI entwickelt sich weg vom einzelnen Modell – hin zu Systemen, Agenten und spezialisierter Intelligenz.
    17 min
  • KI skaliert jetzt anders und die meisten unterschätzen, was hier gerade passiert
    KI arbeitet nicht mehr alleine, sondern im Team. Und genau das verändert gerade alles.

    Statt einzelner Modelle entstehen koordinierte Teams aus spezialisierten Agenten, die Aufgaben parallel bearbeiten, sich abstimmen und gemeinsam komplexe Projekte umsetzen.
    Das Ergebnis: Anwendungen, die früher Monate gebraucht haben, entstehen plötzlich in wenigen Tagen.Doch genau hier liegt auch die Herausforderung.
    Die Rolle des Menschen verschiebt sich – weg von der direkten Umsetzung hin zur Orchestrierung. Gleichzeitig entstehen neue Risiken, neue Abhängigkeiten und eine Dynamik, die viele aktuell noch unterschätzen.
    Die Folge zeigt, warum KI gerade anders skaliert – und was das für die Zukunft von Arbeit, Softwareentwicklung und Automatisierung bedeutet.
    27 min
  • Claude Code ist geleakt – und das hat Konsequenzen
    Ein massives Datenleck sorgt aktuell für Aufsehen in der KI-Welt: Der vollständige Quellcode des Programmier-Tools „Claude Code“ wurde versehentlich veröffentlicht – und verbreitete sich innerhalb kürzester Zeit im Internet.Über 500.000 Zeilen Code gaben tiefe Einblicke in interne Funktionen, Produkt-Roadmaps und die Architektur moderner KI-Tools. Gleichzeitig entstanden erste Nachfolgeprojekte, während Sicherheitsforscher auf kritische Schwachstellen hinweisen.Doch damit nicht genug: Cyberkriminelle nutzten das enorme Interesse aus und verbreiteten manipulierte Versionen des Codes, um Schadsoftware zu platzieren.Die Folge zeigt, was dieser Leak wirklich bedeutet – für Entwickler, Unternehmen und die Zukunft von KI-Systemen.
    24 min
  • Die KI als dein persönlicher "Chief of Staff"
    Was ist der Chief of Staff?
    Ein persönlicher KI-Assistent, der dich über Sessions hinweg kennt. Kein Chat, der nach dem Schließen alles vergisst — sondern ein System, das deine Ziele, Projekte und offenen Punkte dauerhaft im Blick behält und bei jeder neuen Session direkt weitermacht wo du aufgehört hast.

    Das Ganze läuft über Claude Code / Codex / Gemini (kombiniert mit einem optionalen strukturierten Obsidian-Vault).

    Was du brauchst:
    Claude Code / Codex / Gemini
    (Obsidian und Terminal optional)

    Schritt 1 — Claude Code installierenSchritt 2 — Vault-Ordner anlegenErstelle einen Ordner auf deinem Computer (z.B. Chief of Staff) mit dieser Struktur:

    Chief of Staff/
    ├── 00-inbox/
    │ └── capture.md
    ├── 01-context/
    │ ├── ich.md
    │ └── business.md
    ├── 02-brand/
    │ └── brand-voice.md
    ├── 03-strategy/
    │ ├── current-priorities.md
    │ └── open-loops.md
    ├── 04-projects/
    ├── 05-daily/
    ├── 06-team/
    ├── 07-intelligence/
    │ ├── decisions/
    │ └── meetings/
    ├── 08-resources/
    │ ├── prompts/
    │ └── frameworks/
    └── 09-reference/

    Schritt 3 — CLAUDE.md anlegen
    Im Hauptordner eine Datei CLAUDE.md erstellen. Das ist die Bedienungsanleitung für Claude — hier steht wer du bist, welche Regeln gelten und welche Commands es gibt.

    Minimale Version zum Starten:

    # Mein Chief of Staff
    ## Über mich
    [Wer du bist, was du machst, deine Ziele]
    ## Vault-Struktur
    - 00-inbox/ → Quick Capture
    - 01-context/ → Mein Profil & Business
    - 03-strategy/ → Prioritäten & offene Punkte
    - 04-projects/ → Aktive Projekte
    - 05-daily/ → Tages-Logs
    ## Commands
    - /start → Session starten (liest Kontext)
    - /capture → Schnell etwas festhalten
    - /shutdown → Session beenden, Daily Log schreiben
    ## Regeln
    1. Beim /start immer ich.md und current-priorities.md lesen
    2. Daily Logs sind append-only
    3. Kurze Antworten bevorzugen
    4. Sprache: Deutsch

    Schritt 4 — Kontext-Dateien füllen
    Die wichtigsten Dateien zum Start:

    01-context/ich.md — Wer du bist:

    # Ich
    ## Wer ich bin
    [Name, Beruf, Rolle]
    ## Meine Arbeitsweise
    [Wann arbeitest du am liebsten? Womit? Wie?]
    ## Ziele
    [Was willst du erreichen?]

    03-strategy/current-priorities.md — Deine Top 3 diese Woche:

    # Aktuelle Prioritäten
    Woche KW [XX] | [Datum]
    ## Business
    1. ...
    2. ...
    3. ...
    ## Persönlich
    1. ...

    Commands im Überblick:


    CommandWas passiert/start | Kontext laden, Session beginnen
    /capture | Gedanken, Tasks, Ideen schnell festhalten
    /plan | Projekt strukturieren und planen
    /review | Wöchentliches Review (Inbox leeren, Prioritäten setzen)
    /shutdown | Daily Log schreiben, Prioritäten updaten, Session schließen

    Obsidian als Frontend (optional, aber empfehlenswert)
    Obsidian kannst du einfach auf den gleichen Ordner zeigen — dann hast du eine schöne visuelle Oberfläche für deine Dateien, während Claude Code im Hintergrund darin liest und schreibt.

    Was macht das System besonders?
    • Gedächtnis über Sessions hinweg — Claude vergisst nichts, weil alles in Dateien steckt
    • Kein Cloud-Zwang — alles läuft lokal auf deinem Rechner
    • Wächst mit dir — je mehr du einträgst, desto besser arbeitet es
    • Vollständig anpassbar — deine Struktur, deine Regeln, deine Sprache

    Du willst das fertig haben?
    Ich biete das als fertiges Paket an — inklusive vollständiger Vault-Struktur, angepasster CLAUDE.md und einem Setup-Call:

    www.tobiaswachtel.org
    [email protected]




    26 min
  • Dark AI und die Sicherheit der High-End-Modelle – und kaum jemand spricht darüber
    Die Entwicklung künstlicher Intelligenz erreicht aktuell eine neue Stufe: Modelle werden leistungsfähiger, effizienter und vielseitiger – insbesondere in Bereichen wie Programmierung und Cybersicherheit.Doch mit diesem Fortschritt wachsen auch die Risiken.

    Ein geleakter Bericht gibt Einblicke in ein bislang unbekanntes KI-Modell mit außergewöhnlichen Fähigkeiten. Gleichzeitig zeigt eine aktuelle Analyse, dass immer mehr Chatbots existieren, die gezielt Schutzmechanismen umgehen und problematische Inhalte ermöglichen.
    Damit entsteht ein Spannungsfeld: Während große Unternehmen die Grenzen des technologisch Machbaren verschieben, entstehen parallel Systeme, die genau diese Fortschritte für potenziell schädliche Zwecke nutzen.Die zentrale Frage ist nicht mehr nur, was KI kann – sondern wer kontrolliert, wie sie eingesetzt wird.
    22 min
  • Claude Code vs. Claude Co-Work
    Mit Claude Code und Claude Cowork bringt Anthropic zwei KI-Tools auf den Markt, die zeigen, wohin sich künstliche Intelligenz entwickelt:
    weg vom Chatbot – hin zum autonomen Agenten.Claude Code ist auf Softwareentwicklung spezialisiert.
    Es kann:
    •  Code analysieren und refaktorieren 
    •  Terminal-Befehle ausführen 
    •  komplexe Programmieraufgaben eigenständig bearbeiten 
    Claude Cowork überträgt dieses Prinzip auf die Wissensarbeit.
    Mit Hilfe von Konnektoren kann es:
    •  Büroprozesse automatisieren 
    •  Daten aus verschiedenen Systemen verknüpfen 
    •  Workflows planen und ausführen 
    Ein zentrales Konzept sind sogenannte Skills:
    Modulare Wissensbausteine, die es der KI ermöglichen, spezifische Aufgaben effizient und wiederholbar zu lösen.Beide Systeme zeigen einen klaren Trend:
    KI wird nicht mehr nur zur Unterstützung genutzt, sondern übernimmt zunehmend komplette Arbeitsprozesse.Gleichzeitig wächst die Bedeutung von:
    • Sicherheitsmechanismen
    • Governance-Strukturen
    •  und klaren Einsatzregeln in Unternehmen 
    Die zentrale Frage lautet daher:
     Welche Aufgaben wollen wir wirklich an autonome Systeme abgeben?
    20 min
  • Hat ChatGPT wirklich Krebs geheilt?
    Die Geschichte klingt spektakulär:
    Eine Hündin wird von Krebs geheilt – und plötzlich steht KI im Mittelpunkt der Schlagzeilen.Doch der Blick hinter die Geschichte zeigt ein differenzierteres Bild.
    Der Besitzer nutzte ChatGPT und andere Tools, um wissenschaftliche Informationen zu recherchieren und besser zu verstehen.Die eigentliche medizinische Arbeit jedoch wurde von Experten geleistet:
    Die Entwicklung eines mRNA-basierten Ansatzes basierte auf Genomik, Laborkompetenz und medizinischer Forschung.KI spielte dabei eine unterstützende Rolle:
    • Zugang zu komplexer Literatur
    • Strukturierung von Informationen
    • bessere Entscheidungsgrundlagen
    Aber sie ersetzte weder Forschung noch medizinische Infrastruktur.Der Fall zeigt deutlich:
    👉 KI kann Prozesse beschleunigen und Wissen zugänglich machen
    👉 aber echte Durchbrüche entstehen weiterhin durch menschliche Expertise.
    12 min
  • Zu viele KI-Tools: Ein Stall voller One-Trick-Ponys
    Im KI-Boom entstehen ständig neue Tools. Doch genau diese Vielfalt wird zunehmend zum Problem.
    Die Quellen zeigen:
    Zu viele Programme führen häufig zu fragmentierten Arbeitsabläufen, höheren Kosten und einem Verlust an Fokus.
    Anstatt jeden neuen Trend auszuprobieren, plädieren die Autoren für einen anderen Ansatz:
    bewusste Werkzeugwahl.
    Der Schlüssel liegt nicht darin, möglichst viele Tools zu nutzen, sondern die richtigen Tools gezielt auszuwählen und sauber in bestehende Prozesse zu integrieren.Echte Expertise zeigt sich deshalb nicht im Sammeln neuer Anwendungen, sondern in der Fähigkeit, Klarheit zu schaffen und Aufmerksamkeit zu schützen.Eine reduzierte, durchdachte Tool-Strategie kann:
    • Stress reduzieren
    • Kosten senken
    • Arbeitsabläufe stabilisieren
    • und langfristig bessere Ergebnisse liefern.
    Die zentrale Idee lautet:
    Technologie sollte die Arbeitsweise unterstützen – nicht dominieren.
    20 min

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