Prompt mich mal! — Der Podcast über KI, ChatGPT & kreative Prompts

Prompt mich mal! — Der Podcast über KI, ChatGPT & kreative Prompts

By Tobias WachtelTechnologyEducation
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Prompt mich mal! — Der Podcast über KI, ChatGPT & kreative Prompts episodes

  • Arbeitsmarkt im Wandel: KI im Faktencheck
    Eine neue Studie untersucht erstmals systematisch, wie stark KI tatsächlich auf den Arbeitsmarkt wirkt.Die Forscher Maxim Massenkoff und Peter McCrory entwickeln dafür eine neue Methode:
    Sie kombinieren reale Nutzungsdaten von KI-Systemen mit den Aufgabenprofilen verschiedener Berufe.
    Das Ergebnis überrascht:
    Die tatsächliche Nutzung von KI liegt derzeit deutlich hinter den technischen Möglichkeiten zurück.Besonders stark betroffen sind jedoch hochqualifizierte Berufe, darunter:
    • Softwareentwickler
    • Finanzanalysten
    • datenintensive Wissensarbeit
    Trotz der schnellen technologischen Entwicklung zeigen die Daten bislang keinen deutlichen Anstieg der Arbeitslosigkeit durch KI.Stattdessen deutet sich ein subtilerer Effekt an:
    In besonders betroffenen Bereichen werden jüngere Arbeitskräfte langsamer eingestellt.Die Studie versteht diese sogenannte KI-Exposition als Frühindikator.
     
    Sie kann helfen, wirtschaftliche Veränderungen früh zu erkennen und besser zu verstehen, wie sich die Arbeitswelt durch Automatisierung verändert.
    18 min
  • GPT-5.4 im Deep Dive: Mehr Kontext, mehr Kontrolle
    Mit GPT-5.4 stellt OpenAI ein KI-Modell vor, das gezielt für komplexe berufliche Aufgaben und strukturiertes Denken entwickelt wurde.Eine der wichtigsten Neuerungen sind die Computer-Nutzungsfähigkeiten:
    Das Modell kann Software direkt über visuelle Benutzeroberflächen bedienen. Dadurch können KI-Agenten Programme öffnen, Aktionen durchführen und Arbeitsabläufe automatisieren.Weitere technische Highlights:
    • ein Kontextfenster von bis zu einer Million Token
    • deutlich verbesserte Token-Effizienz
    • eine neue Tool-Search-Funktion, die passende Werkzeuge automatisch auswählt
    • Echtzeit-Einblick in den Denkprozess, sodass Nutzer eingreifen oder korrigieren können
    Zusätzlich wurden Sicherheitsmaßnahmen im Bereich Cybersecurity verstärkt.Neben der Standardversion erscheint auch GPT-5.4 Pro, eine leistungsstärkere Variante für besonders anspruchsvolle Wissensarbeit.Benchmarks zeigen deutliche Fortschritte in Bereichen wie:
    • Programmierung
    • Datenanalyse
    • Web-Recherche
    Damit positioniert sich GPT-5.4 nicht mehr nur als Chatbot, sondern als Arbeitsplattform für professionelle Aufgaben.
    22 min
  • KI, Militär und Moral: Der Fall OpenAI & Anthropic
    Ein neuer Deal sorgt für Aufsehen:
    OpenAI ist eine Kooperation mit dem US-Verteidigungsministerium eingegangen. Diese Entscheidung löste in Teilen der Community erheblichen Widerstand aus – unter dem Schlagwort „Cancel ChatGPT“.Kritiker werfen dem Unternehmen vor, ethische Grenzen zu verschieben, um staatliche Aufträge zu sichern. Besonders im Vergleich mit Anthropic, das nach eigenen Angaben keine KI für autonome Waffen oder Bürgerüberwachung bereitstellen will, wirkt OpenAIs Schritt für manche wie ein Richtungswechsel.Im Zentrum der Debatte stehen Fragen wie:
    • Darf KI im militärischen Kontext eingesetzt werden?
    • Wo verläuft die Grenze zwischen Verteidigung und Überwachung?
    • Und wie beeinflusst das Vertrauen der Nutzer solche Entscheidungen?
    Auch andere Tech-Konzerne wie Microsoft oder Google haben Kontakte zu staatlichen Stellen. Doch OpenAI steht aktuell besonders im Fokus der Kritik.Die Folge beleuchtet die Hintergründe, ordnet die Argumente ein und fragt:
    Ist das ein notwendiger Schritt im Rahmen nationaler Sicherheit – oder ein Vertrauensbruch gegenüber der eigenen Community?
    13 min
  • Perplexity Computer - Ein neuer Meilenstein in Sachen Agentic AI
    Mit Perplexity Computer stellt Perplexity AI ein System vor, das weit über klassische Chatbots hinausgeht.
    Es fungiert als autonomer digitaler Mitarbeiter, der komplexe Projekte eigenständig planen, koordinieren und ausführen kann.Statt auf ein einzelnes Modell zu setzen, orchestriert die Plattform 19 spezialisierte KI-Modelle parallel. Je nach Aufgabe werden passende Unter-Agenten erstellt – etwa für Recherche, Datenanalyse oder Programmierung.Perplexity Computer verfügt über:
    • ein eigenes Dateisystem
    • Browserzugriff
    • Programmiertools
    • und die Fähigkeit, Aufgaben über längere Zeiträume hinweg zu bearbeiten
    Nutzer delegieren Aufgaben, während die KI im Hintergrund Workflows strukturiert und ausführt.Die Einführung markiert einen strategischen Wandel:
    Weg vom einzelnen Modell, hin zu einer modellunabhängigen Infrastruktur, die verschiedene KI-Systeme orchestriert.Zunächst wird das System Max-Abonnenten zur Verfügung stehen. Parallel expandiert Perplexity in neue Bereiche, etwa durch Integration in Samsung-Geräte.Perplexity Computer steht damit für eine neue Phase: KI als dauerhafte, eigenständig arbeitende Infrastruktur.
    22 min
  • Google Gemini 3.1
    Mit Gemini 3.1 Pro stellt Google DeepMind ein KI-Modell vor, das gezielt für komplexe Problemlösungen und tiefgreifendes logisches Denken optimiert wurde.

    Das Besondere: Gemini 3.1 Pro ist nativ multimodal.
    Es kann Text, Bilder, Audio, Video und umfangreichen Programmiercode gleichzeitig analysieren und verarbeiten – nicht als Zusatzfunktion, sondern als Kernarchitektur.
    Im Vergleich zur Vorgängerversion bietet 3.1 eine deutlich verbesserte logische Schlussfolgerungsfähigkeit, was sich in starken Ergebnissen bei wissenschaftlichen und technischen Benchmarks zeigt.
    Einsatzgebiete reichen von autonomen Agenten über interaktive Designs bis hin zu anspruchsvoller Softwareentwicklung.
    Das Modell wird schrittweise über Plattformen wie die Gemini API und Vertex AI zugänglich gemacht – sowohl für Unternehmen als auch für Entwickler und Endnutzer. Gleichzeitig betont Google die verantwortungsvolle Entwicklung, mit kontinuierlichen Sicherheitsprüfungen und klaren ethischen Leitlinien.
    Gemini 3.1 Pro steht damit für die nächste Phase der KI-Entwicklung: weniger Showeffekte, mehr strukturierte Leistungsfähigkeit.
    15 min
  • Ein Blick in die Zukunft: KI im Jahr 2027
    Heute versuchen wir mal den Blick ins Jahr 2027 zu wagen.

    Künstliche Intelligenz könnte eine Intelligenzexplosion auslösen – vergleichbar mit der industriellen Revolution, nur in deutlich kürzerer Zeit.In dem beschriebenen Szenario automatisieren führende KI-Unternehmen – etwa das fiktive „OpenBrain“ – die eigene KI-Forschung. Dadurch entsteht ein selbstverstärkender Zyklus: KI entwickelt bessere KI.

    Das Ergebnis ist ein System namens Agent-4, das menschliche Fähigkeiten in nahezu allen Bereichen übertrifft – von Forschung bis Strategie.Doch dieser rasante Fortschritt bringt massive Risiken mit sich.

    Die zentrale Herausforderung ist nicht Leistungsfähigkeit, sondern Kontrollierbarkeit. Wie steuert man ein System, das intelligenter ist als seine Entwickler?Hinzu kommt die geopolitische Dimension:

    Der technologische Wettlauf zwischen den Vereinigte Staaten und China verschärft die Dynamik. Nationale Sicherheit, wirtschaftliche Dominanz und militärische Vorteile stehen auf dem Spiel.Die entscheidende Frage lautet daher:

     👉 Sind wir bereit für Superintelligenz – oder beschleunigen wir etwas, das wir nicht mehr kontrollieren können?
    18 min
  • Anthropic erschüttert die Märkte: Claudes Vorstoß löst Tech-Beben aus
    Ein einzelnes KI-Plugin hat gereicht, um die Märkte zu erschüttern.
    Anthropic hat für Claude ein neues Plugin vorgestellt, das juristische Aufgaben automatisiert – von Recherche über Dokumentenanalyse bis hin zu vorbereitenden Bewertungen.
    Die Reaktion der Börse war drastisch:
    Rund 300 Milliarden US-Dollar an Marktwert wurden in kurzer Zeit vernichtet. Anleger fürchten, dass Claude zentrale Geschäftsmodelle angreift – insbesondere juristische Fachsoftware, Legal-Tech-Anbieter und Fachverlage, deren Wert stark auf menschlicher Expertise, Lizenzmodellen und wiederkehrenden Abos basiert.Der Ausverkauf zeigt, wie sensibel Märkte auf KI-Fortschritte reagieren, wenn diese direkt in hochpreisige Wissensarbeit eindringen.

    Es geht weniger um die konkrete Leistungsfähigkeit des Plugins, sondern um das Signal:
    Wenn KI juristische Kernarbeit automatisiert, sind viele Geschäftsmodelle neu zu bewerten.Anthropics Vorstoß markiert damit keinen technischen Meilenstein allein, sondern einen ökonomischen Wendepunkt: KI wird nicht mehr nur als Effizienzwerkzeug gesehen, sondern als systemische Bedrohung bestehender Märkte.
    15 min
  • KI-Trends-Report 2026: Von der Faszination zur Professionalisierung
    2026 markiert einen klaren Wendepunkt:
     Künstliche Intelligenz verlässt die Phase der Faszination und tritt in eine Phase der Professionalisierung ein. Statt einzelner Experimente stehen nun Agentic Commerce, Governance-Strukturen und strategische Steuerung im Mittelpunkt.
    Besonders deutlich wird der geopolitische Kontrast:
    China verfolgt das Ziel technologischer Autonomie und investiert massiv in eigene KI-Stacks und Infrastruktur. Die Europäische Union setzt dagegen auf Regulierung, Transparenz und rechtliche Leitplanken – und positioniert sich als normativer Gegenpol.
    Zentrale Trends:
    • Souveränität über Daten, Modelle und Infrastruktur
    • Agentic Commerce, bei dem KI eigenständig wirtschaftliche Entscheidungen trifft
    • der Wechsel von SEO zu GEO (Generative Engine Optimization)
    • und der massive Energiebedarf, der KI zu einer infrastrukturellen und ökologischen Frage macht
    Eines wird klar:
    KI ist 2026 keine Spielwiese mehr. Sie wird zu einem professionellen, politischen und wirtschaftlichen System, das langfristige Strategien, klare Regeln und enorme Ressourcen erfordert.
    17 min
  • Moltbook: Das soziale Netzwerk, in dem Menschen nichts zu sagen haben
    Moltbook ist ein ungewöhnliches Experiment:
     Ein soziales Netzwerk, in dem nicht Menschen, sondern Millionen von KI-Agenten miteinander interagieren. Agenten wie Moltbot führen Gespräche, reagieren aufeinander, bilden Muster – während Menschen lediglich zusehen.

    Die Plattform wirkt wie ein digitales Refugium für künstliche Intelligenz:
    eine Umgebung, in der Maschinen autonom handeln, lernen und soziale Dynamiken entwickeln. Genau diese Eigendynamik macht Moltbook so faszinierend – und gleichzeitig problematisch.
    Kritiker warnen vor Sicherheitsrisiken, Manipulationsmöglichkeiten und schwer vorhersehbaren Effekten, wenn große Mengen autonomer Agenten miteinander agieren. Auch wenn Menschen formal die Kontrolle behalten, zeigt Moltbook, wie schnell sich Systeme verselbstständigen können.Die zentrale Frage dieser Folge lautet daher:

     👉 Was bedeutet Kontrolle, wenn wir nur noch Beobachter sind?
    Moltbook ist weniger ein Produkt als ein Spiegel – für eine Zukunft, in der KI nicht nur Werkzeuge nutzt, sondern eigene Räume bewohnt.
    18 min
  • Moltbot bzw. Clawdbot: Lokale KI zwischen Freiheit und Sicherheitsalbtraum?
    In dieser Folge geht es um Moltbot, einen autonomen KI-Agenten, der ursprünglich unter dem Namen Clawdbot bekannt wurde. Entwickelt von Peter Steinberger, setzt das Tool auf ein radikales Konzept:
    Die KI läuft lokal auf eigener Hardware, etwa einem Mac Mini, und agiert als selbstständiger Assistent für Aufgaben wie Terminplanung, E-Mail-Management oder Workflow-Automatisierung.Der virale Erfolg des Projekts wurde jedoch von mehreren Kontroversen begleitet. Markenrechtliche Einwände von Anthropic führten zur Umbenennung von Clawdbot zu Moltbot. Schwerer wiegen jedoch die Sicherheitswarnungen:
    Experten berichten, dass viele Nutzer Moltbot mit weitreichenden Systemrechten betreiben, ohne ausreichende Authentifizierung oder Absicherung. In einigen Fällen waren private Daten und Systemzugänge offen im Internet erreichbar.Der Fall Moltbot zeigt exemplarisch das Spannungsfeld moderner KI-Agenten:
     Einerseits enorme Produktivitätsgewinne durch lokale, autonome Systeme – andererseits massive Risiken, wenn Kontrolle, Sicherheitskonzepte und Nutzerverständnis nicht Schritt halten.
     Eine lokale KI-Revolution, die schneller ist als ihre Sicherheitsmodelle.
    14 min

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