Prompt mich mal! — Der Podcast über KI, ChatGPT & kreative Prompts

Prompt mich mal! — Der Podcast über KI, ChatGPT & kreative Prompts

By Tobias WachtelTechnologyEducation
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Prompt mich mal! — Der Podcast über KI, ChatGPT & kreative Prompts episodes

  • Altersprüfung bei ChatGPT - Was sich nun ändert
    OpenAI führt schrittweise neue Altersvorhersage- und Verifizierungsmechanismen für ChatGPT ein. Ziel ist es, Jugendlichen ein altersgerechtes und sichereres Nutzungserlebnis zu bieten, ohne sie grundsätzlich vom Dienst auszuschließen.Das System nutzt verschiedene technische Signale, um das ungefähre Alter von Nutzern einzuschätzen. Wird ein Nutzer als minderjährig eingestuft, schränkt ChatGPT automatisch den Zugriff auf sensible Inhalte wie Gewalt oder sexuelle Themen ein. Erwachsene, die fälschlich als Teenager erkannt wurden – oder Nutzer in Regionen mit strengen gesetzlichen Vorgaben – können ihr Alter über externe Identitätsdienste wie Persona oder Yoti bestätigen, etwa per Ausweis oder Selfie.Zusätzlich führt OpenAI neue Kindersicherungen ein: Eltern können Konten verknüpfen, Nutzungszeiten festlegen und werden in Notfällen benachrichtigt. Minderjährige dürfen ChatGPT weiterhin nutzen, allerdings unter Schutzauflagen. In Ländern wie Italien kann eine nicht abgeschlossene Verifizierung nach einer Frist von 60 Tagen sogar zur Deaktivierung des Kontos führen.Die Neuerungen zeigen, wie stark KI-Plattformen zunehmend zwischen Jugendschutz, Datenschutz und Nutzerfreiheitabwägen müssen – und wie komplex diese Balance in der Praxis ist.
    15 min
  • OpenAI plant Werbeanzeigen in ChatGPT
    OpenAI plant einen strategischen Schritt: Werbeanzeigen in ChatGPT.
    Ziel ist es, den kostenlosen Zugang sowie den günstigen Tarif ChatGPT Go langfristig zu finanzieren und künstliche Intelligenz für eine breite Nutzerbasis weltweit zugänglich zu machen. Hochpreisige Abonnements sollen dabei werbefrei bleiben.
    Die Anzeigen sollen dezent am Ende von Chats erscheinen und klar als Werbung gekennzeichnet sein. OpenAI betont ausdrücklich, dass Gesprächsinhalte nicht an Werbetreibende verkauft werden und dass die Antworten von ChatGPT weiterhin objektiv und unabhängig bleiben sollen.
    Damit versucht das Unternehmen, einen schwierigen Spagat zu meistern: Einerseits die eigene Mission der Demokratisierung von KI, andererseits den Schutz von Vertrauen, Datenschutz und inhaltlicher Neutralität.
    Die Einführung von Werbung wirft damit grundlegende Fragen auf: Wie finanziert man KI fair? Und wie viel Kommerz verträgt ein System, dem Menschen zunehmend vertrauen?
    16 min
  • Prompt Engineering: Wie man einen Voice KI Agenten entwickelt
    Prompt-Engineering wird oft als Kunst verkauft. Aber es ist eher Ingenieursarbeit.
    In dieser Folge geht es um Personas, Workflows, Guardrails und die Frage, wie man Sprach-KI so baut, dass sie im echten Betrieb funktioniert – nicht nur in Demos.

    Zentral ist dabei die Definition einer klaren Persona, die Tonfall, Verhalten und Grenzen des Systems festlegt. Darauf aufbauend werden strukturierte Arbeitsabläufe für konkrete Szenarien entwickelt – etwa im technischen Support oder bei Rückerstattungsprozessen.
    Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Guardrails, also Sicherheitsmechanismen, die Fehlverhalten verhindern, sowie auf der Integration externer Tools und Datenquellen, um reale Prozesse abzubilden.

    Gutes Prompt-Engineering ist kein einmaliger Akt ist, sondern ein kontinuierlicher Optimierungsprozess, der stark von Nutzerfeedback und sauberer Formatierung lebt.
    Das Ergebnis ist ein praxisnaher Baukasten für alle, die Sprach-KI nicht nur ausprobieren, sondern professionell einsetzen wollen.
    15 min
  • ChatGPT Health ist da - kommt die nächste Gesundheitsberatung von einer KI?
    Mit ChatGPT Gesundheit führt OpenAI eine spezialisierte Plattform ein, die Menschen dabei unterstützt, ihre Gesundheits- und Wellnessdaten besser zu verstehen und zu organisieren.
    Nutzer können medizinische Dokumente, Laborergebnisse oder Daten aus Fitness-Apps integrieren und erhalten daraus personalisierte, leicht verständliche Einblicke – etwa zur Vorbereitung auf Arzttermine, zu Ernährungsfragen oder zum Einordnen von Messwerten.Ein zentraler Aspekt ist der Datenschutz: Gesundheitsgespräche finden in einem isolierten Bereich statt und werden nicht für das Training von KI-Modellen verwendet. Zudem wurde die Plattform in enger Zusammenarbeit mit medizinischem Fachpersonal entwickelt, um die klinische Relevanz und Sicherheit der Inhalte zu gewährleisten.Wichtig ist die klare Abgrenzung: ChatGPT Gesundheit versteht sich nicht als Ersatz für ärztliche Diagnosen, sondern als unterstützendes Werkzeug, das hilft, informierte Gespräche mit medizinischen Fachkräften zu führen.
    Der Zugang erfolgt zunächst über eine Warteliste und wird schrittweise weltweit ausgerollt.
    0 min
  • Die Kampfansage von OpenAI an Bildschirme
    OpenAI richtet seine Strategie neu aus – und setzt alles auf Audio.
    Statt Bildschirme, Apps und Touch-Interfaces rückt die natürliche Sprache ins Zentrum der Mensch-KI-Interaktion. Ziel ist eine Zukunft, in der KI nicht mehr aktiv aufgerufen werden muss, sondern als akustischer Begleiter permanent verfügbar ist.Um diese Vision umzusetzen, bündelt OpenAI seine Ressourcen: leistungsfähigere Sprachmodelle, natürlichere Dialoge und neue Hardware-Konzepte, die voraussichtlich ab 2026 erscheinen sollen. Doch OpenAI ist nicht allein. Auch Meta, Google und Tesla integrieren sprachbasierte Assistenten zunehmend in Brillen, Fahrzeuge und Suchmaschinen.Parallel dazu drängen Start-ups mit radikal neuen Geräten auf den Markt: KI-Ringe, Anhänger oder Wearables, die vollständig ohne Display auskommen. Ihr gemeinsames Ziel: die Abhängigkeit vom Smartphone zu reduzieren und Technologie nahtlos in den Alltag einzubetten.Experten sehen darin den Versuch, aus früheren Designfehlern zu lernen. Statt Aufmerksamkeit zu binden, soll KI im Hintergrund arbeiten – zugänglich, intuitiv und jederzeit ansprechbar. Die Audio-Offensive markiert damit nicht nur einen technischen Wandel, sondern einen kulturellen: weg vom Bildschirm, hin zur direkten Verbindung zwischen Mensch und künstlicher Intelligenz.
    0 min
  • Die Google DeepMind Story
    Diese Folge erzählt die außergewöhnliche Geschichte von Demis Hassabis und Google DeepMind – eine Geschichte über den Versuch, Intelligenz selbst zu verstehen und nachzubilden.Ausgehend von Hassabis’ Kindheit als Schachwunderkind und Spieleentwickler folgt die Episode dem Weg eines Teams, das durch selbstlernende Algorithmen zunächst scheinbar spielerische Erfolge erzielte: Maschinen, die Go und StarCraft meistern. Doch diese Spiele waren nur der Testlauf.Der entscheidende Durchbruch kam mit AlphaFold, einem KI-System, das ein jahrzehntealtes Problem der Biologie löste: die Proteinfaltung. Damit wurde KI erstmals zu einem Werkzeug, das nicht nur spielt oder optimiert, sondern aktiv wissenschaftliche Erkenntnisse ermöglicht – mit enormem Einfluss auf Medizin und Forschung.Neben diesen Erfolgen thematisiert die Folge auch die Risiken: das globale KI-Wettrüsten, ethische Verantwortung und die Frage, wie viel Kontrolle eine Technologie dieser Größenordnung braucht. Die DeepMind-Story ist damit mehr als eine Unternehmensgeschichte – sie ist ein Spiegel für einen historischen Wendepunkt der Menschheit.
    17 min
  • ChatGPT integriert Apps in den Chat
    OpenAI macht den nächsten großen Schritt: ChatGPT wird zur Plattform.
    Mit einem neuen App-Verzeichnis können Entwickler ihre eigenen Anwendungen direkt in ChatGPT integrieren. Nutzer entdecken diese Tools zentral und können damit komplexe Aufgaben erledigen – etwa Immobilienanalysen, Recherchen oder Präsentationen – ohne den Chat zu verlassen.Die Einreichung erfolgt über ein spezielles SDK und durchläuft umfassende Sicherheits- und Datenschutzprüfungen, um Qualität und Vertrauen zu gewährleisten. Aktuell starten Apps per manueller Auswahl oder expliziter Nennung, doch OpenAI arbeitet bereits an einer kontextbasierten, KI-gesteuerten App-Empfehlung.Langfristig plant OpenAI zudem Monetarisierungsmodelle, um ein nachhaltiges Ökosystem für KI-native Anwendungen zu schaffen.
    Die Richtung ist klar: ChatGPT soll nicht nur antworten, sondern zur zentralen Oberfläche für digitale Arbeit werden.
    13 min
  • Die große KI-Hype-Korrektur von 2025
    2025 markiert einen Wendepunkt: Die große KI-Hype-Korrektur.
    Während generative KI wie ChatGPT jahrelang im Rampenlicht stand, zeigt sich nun Ernüchterung. Unternehmen kämpfen mit der Skalierung, der wirtschaftliche Mehrwert bleibt oft hinter den Erwartungen zurück, und die versprochenen Durchbrüche stellen sich langsamer ein als erhofft.
    Gleichzeitig rücken andere Formen der KI wieder stärker in den Fokus – insbesondere prädiktive KI, die fernab des Hypes bereits heute echten Nutzen liefert: in der Medizin, der Wettervorhersage oder der Optimierung komplexer Systeme.

    Die Artikel aus argumentieren, dass nicht KI gescheitert ist, sondern die Erwartungshaltung.Der Hype um immer größere Sprachmodelle ist nicht mehr nachhaltig. Stattdessen braucht es einen realistischeren Blick: auf robuste Systeme, Vertrauen, Zuverlässigkeit und langfristige Integration.

    Die Forschung lebt weiter – aber ohne Illusionen. Und genau darin liegt die Chance für echten Fortschritt.
    14 min
  • ChatGPT-5.2: OpenAI schlägt gegen Google zurück
    In dieser Folge geht es um OpenAIs neues Spitzenmodell GPT-5.2, das gezielt für professionelle und wissenschaftliche Anwendungen entwickelt wurde.

    GPT-5.2 ist in drei Varianten verfügbar – Instant, Thinking und Pro – und erreicht neue Leistungsrekorde in Bereichen wie Programmierung, Mathematik, Faktenprüfung, wissenschaftlichem Denken und Tiefenanalyse.In Expertentests wie GPQA Diamond oder FrontierMath setzt das Modell neue Bestwerte – und besonders bemerkenswert: GPT-5.2 hat dazu beigetragen, ein bisher ungelöstes Forschungsproblem in der statistischen Lerntheorie aufzuklären.

    Damit positioniert sich OpenAI klar gegenüber Google und Gemini 3 und setzt erneut ein Ausrufezeichen im KI-Wettbewerb.

    Zusätzlich wurden die Recheneffizienz, das Langkontext-Handling und die Sicherheitsmechanismen, einschließlich der Reaktionen auf mentale Notlagen, deutlich verbessert.
    GPT-5.2 markiert damit einen Schritt in Richtung einer KI-Generation, die nicht nur textlich beeindruckt, sondern wissenschaftlich und praktisch anwendungsreif ist.
    15 min
  • Mehr Chaos oder mehr Kontrolle? So steuerst du, wie kreativ ChatGPT denkt
    Diese Folge erklärt die „versteckten Regler“ hinter ChatGPT und anderen Sprachmodellen – die Parameter, die bestimmen, wie die KI schreibt.Wir schauen uns an, wie ein LLM überhaupt funktioniert: Es berechnet Wahrscheinlichkeiten dafür, welches Wort als Nächstes kommt. Und genau hier setzen Parameter an:
    • Temperature steuert, wie kreativ oder konservativ die Ausgabe ist:
      niedrig = präzise & vorhersehbar, hoch = kreativ & überraschend.
    • Top-P begrenzt die Auswahl auf die wahrscheinlichsten Token.
      Damit lässt sich Kreativität auch ohne Chaos erhöhen.
    • Presence Penalty & Frequency Penalty beeinflussen Wiederholungen:
      weniger doppelte Wörter, mehr Vielfalt, neue Konzepte.
    • Max Tokens legt die maximale Länge der Antwort fest – wichtig für Kosten und Kontrolle.
    Auch wenn man diese Parameter in ChatGPT nicht mit Schiebereglern sieht, kann man sie mit klugen Prompt-Hinweisen steuern.
    Wir sprechen darüber, wie du die KI-Ausgabe bewusst formen kannst – von sachlichen Listen bis zu kreativen Story-Ideen.
    16 min

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