Einen Grossteil des Lebens verbringt man in den eigenen vier Wänden. Wie lässt sich das Wohlbefinden an diesem so wichtigen Ort optimieren? Dieser Frage geht «Puls» nach und macht mit einer Expertin für Wohn- und Architekturpsychologie eine Reise durch unterschiedlichste Wohnrealitäten.
Zweckmässig bis heilend – Wie uns Räume prägen
Die Wechselwirkung zwischen Raum und Mensch. Das ist das Forschungsfeld der Wohn- und Architekturpsychologie. Grundlage bilden belegbare Kriterien, die das Wohnen positiv beeinflussen. So zeigen zum Beispiel Daten von Gesundheitsbauten, dass die Gestaltung von Räumen einen messbaren Einfluss auf die Heilung hat.
Dem Wohnglück auf der Spur – Unterwegs mit einer Expertin
Wie kann man Räume gesundheitsfördernd gestalten? Damit beschäftigt sich Elke Reitmayer, Architektin und Expertin für Wohn- und Architekturpsychologie. Mit Daniela Lager geht sie auf eine Reise durch drei Wohnsituationen. Reitmayer zeigt, was für das Wohlbefinden zu Hause förderlich ist und wo es Möglichkeiten zur Optimierung gibt.
Grosse Fenster, wenig Privatsphäre – So löst man das Dilemma
Die Reise von Daniela Lager und der Wohnpsychologin Elke Reitmayer startet in einer Single-Wohnung. Sofort fällt auf, dass dem Bewohner Manuel Wohnqualität sehr wichtig ist. Besonders attraktiv: grosse Fensterfronten, viel Tageslicht. Der Haken: Viel Intimität bietet die offene Architektur nicht. Elke Reitmayer zeigt eine Lösung, die Licht mit Privatsphäre verbindet.
Viele Bewohnende, wenige Zimmer – Die Wichtigkeit von Rückzugsorten
Jedes fünfte Kind in der Schweiz hat kein eigenes Zimmer. Das ist per se kein Problem, sagt die Wohnpsychologin. Viel wichtiger sei es, dass alle Bewohnerinnen und Bewohner Rückzugsmöglichkeiten haben. Ein Thema, das auch Familie Ansbach beschäftigt.
Ein Haus, zwei Bedürfnisse – Wie wird ein Gebäude zum Daheim?
Eine Landhausvilla, erbaut im toskanischen Stil. Ein parkähnlicher Garten. Jede Menge Platz. Und doch sagt Bewohnerin Julia: Sie fühle sich darin nicht wohl. Ihr Mann Martin hängt hingegen stark am alten Haus. Das sorgt auch für Konfliktpotenzial in der Beziehung. Die Wohnpsychologin zeigt den beiden eine Technik, um Erkenntnisse für ein besseres Zusammenwohnen zu gewinnen.
Vom Tipp zur Tat – Das Fazit der Bewohnerinnen und Bewohner
Was ist geblieben von der Beratung der Expertin für Wohnpsychologie? Drei Wochen nach dem Besuch zeigen die Bewohnerinnen und Bewohner der drei Wohnsituationen, ob die Tipps ihr Wohlbefinden steigern konnten.
«Puls»-Chat – Fragen und Antworten zum Thema Wohngesundheit
Sarah Brutschin, Claude Luder und Elke Reitmayer haben Ihre Fragen zu verschiedenen Aspekten des gesunden Wohnens beantwortet – live im Chat.
«Puls Check» – Unterschätzter Krankmacher «Lärm»
Lärm kann einen um den Schlaf bringen. Die Folge ist nicht nur unmittelbare Müdigkeit – Schlafmangel kann auf Dauer auch gravierende gesundheitliche Konsequenzen haben. Selbst Lärm, der nicht mehr bewusst wahrgenommen wird, kann langfristig schwer krank machen. Die Medizinstudenten Willi und Afreed ordnen ein.