Trauer kann krank machen. Im schlimmsten Fall führt der Tod einer Person bei den Hinterbliebenen zu psychisch schwer verdaubaren Gemütsstimmungen wie beispielsweise Depressionen. «Puls» gibt Tipps zum Umgang mit dem Leid und fragt: Was können Sterbende tun, um beim Abschied zu helfen?
Hörschatz – Der Audio-Nachlass für die Familie
Der Verein Hörschatz bietet schwerkranken Müttern und Vätern die Möglichkeit, ihren Familien eine Audiobiografie zu hinterlassen. Die mehrstündigen Aufnahmen helfen vor allem den Kindern in ihrer Trauer um ein verstorbenes Elternteil.
Dignity Therapy – Helfen über den eigenen Tod hinaus
In der Dignity Therapy blicken Menschen in Palliativpflege auf positive Aspekte ihres Lebens zurück, teilen dies mit ihren Angehörigen und helfen ihnen, mit ihrer Trauer leichter leben zu lernen. Ein kurztherapeutischer Ansatz, der die Lebensqualität aller Betroffenen verbessern kann.
Anhaltende Erschöpfung – Wenn Trauer krank macht
Petra Wicki litt an einer Erschöpfungsdepression. Als sie dachte, diese überstanden zu haben, starb im Corona-Jahr 2020 ihre Schwester. In der Folge resultierte daraus eine anhaltende und sich aufrechterhaltende Erschöpfung. «Puls» erzählt sie nun, wie sie für sich positive Kraft aus der tiefen Trauer um ihre verstorbene Schwester schöpfte.
Trauergruppe – Trauer mit anderen Betroffenen teilen
Die Länge von Trauer lässt sich nicht messen in Tagen, Wochen oder Jahren. Wer trauert, sollte seinem Schmerz den nötigen Platz geben, egal, wie viel Zeit das kostet. Doch was tun, wenn das Umfeld die Geduld verliert und die Anteilnahme abnimmt? In Trauergruppen finden Betroffene Halt und teilen ihre Erfahrungen mit anderen.
«Puls»-Chat – Fragen und Antworten zum Umgang mit Trauer
Nadine Karnitz, Peter Muijres, Andreas Zimmermann und Hansjörg Znoj haben Ihre Fragen im «Puls»-Chat beantwortet.
«Puls Check» – Was passiert bei Trauer im Körper?
Trauern kann nicht nur das Risiko für Herz- und Kreislauferkrankungen steigern. Auch verschiedene Hirnregionen sind betroffen. Willi und Afreed erklären, was das für das Denken und Handeln von Trauernden bedeutet und welche Konsequenzen es für die Merkfähigkeit hat.
«Puls kompakt» – Vier Tipps für den Umgang mit der Trauer
Auf trauernde Menschen zugehen und Anteilnahme zeigen. Bestimmte Zeiten für bewusstes Trauern reservieren und sich dafür belohnen. Nicht darauf warten, dass Trauer vorbei geht, sondern damit zu leben lernen. Geerbte Gegenstände in den eigenen Alltag integrieren und bewusst Freude aus diesen Erinnerungen schöpfen.