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Am heutigen Donnerstag haben alle Gewerkschaften in Frankreich zum Streik aufgerufen. Es geht um höheren Mindestlohn und die Forderungen von Schüler*innen und Studenten nach mehr Geld für Bildung, insbesondere die Sanierung und dringend erforderliche Maßnahmen geben Bruthitze im Sommer und Kälte im Winter. Kurz vor beginn der Hauptdemo in Paris sprachen wir mit unserem Frnkreichkorrespondenten Bernard Schmid. Dabei ging es auch um die unterschiedliche Art, wie die Proteste in Frankreich und Deutschland organisiert werden.
Jahrzehntelang konnten sich gewaltbereite Neonazis in Teilen der Schweiz organisieren, ihre Netzwerke ausbauen, sich gesellschaftlich verankern. Obwohl ihre Strukturen und zahlreiche Übergriffe seit Langem dokumentiert sind, gerieten sie zunehmend aus dem öffentlichen Blick. Der Tod eines jungen Mannes nach einem Konzert im schweizerischen Tuggen hat deren hohe Gefährlichkeit erneut sichtbar gemacht.
Seit Juni werden zwei Frauen aus Somalia im Transitbereich des Frankfurter Flughafens festgehalten. Beide sind nachweislich Opfer weiblicher Genitalverstümmelung, eine von ihnen hat zudem schwere sexualisierte und häusliche Gewalt erlebt. Trotzdem hat das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge ihre Asylanträge als offensichtlich unbegründet abgelehnt.
Statt politische Anliegen auszumachen, versuchen Politiker, insbesondere von der CDU, die für den 31. Oktober geplanten Demonstrationen von Jugendlichen mit schrillen Warnungen vor Gewalt medial zuzuschütten. Der Kommentar sieht indessen ein anderes Problem, dass nämlich eine kleine Gruppe, die sich "Gen Z regelt" nennt und die bisher nicht Teil der politischen Diskussion war, einfach indem sie die Proteste angesetzt hat und über eine Consulting Firma in der Schweiz dazu aufruft, den Eindruck erweckt, sie spreche für eine ganze Generation.
Obwohl Netanjahus Likud und die rechten und religiös-fundamentalistischen Parteien, die ihn unterstützen Stimmen verloren haben, könnte die Opposition nur mit Hilfe der arabischen Parteien eine Regierung bilden, doch eigentlich hatte man das ja ausgeschlossen. Myri Tukenich setzt sich für ein demokratisches, aufgeschlossenes Land Israel ein. Sie freut sich, dass so viele gegen Netanjahus Block gestimmt haben. Zugleich muss sie aber über ein Land berichten, aus dem viele säkulare und liberale Jüdinnen und Juden wegziehen, weil sie nicht wollen, dass ihre Kinder in ihm aufwachsen.
Angeblich sollen Jugendliche im Gefängnis lernen, künftig ohne Straftaten zu leben. Doch wie soll das funktionieren, wenn ihnen die Freiheit genommen wird, selbst über ihr Leben zu entscheiden? Welche Rolle spielen soziale Herkunft, Ausgrenzung und fehlende Perspektiven dabei, wer überhaupt im Gefängnis landet?
Am Sonntag, dem 25. Oktober, hat Brasilien in einer Stichwahl über seine politische Zukunft entschieden. Zur Wahl standen der bisherige Präsident Luiz Inácio Lula da Silva und Flávio Bolsonaro, der Sohn des früheren Präsidenten Jair Bolsonaro.
In Freiburg sprach letzte Woche der Parlamentarische Staatssekretär im Verteidigungsministerium, Nils Schmid, über Deutschlands Rolle in einer veränderten Sicherheitsordnung. Dabei ist Freiburg schon lange ein Standort, an dem Forschung und militärische Interessen eng miteinander verbunden sind.
Ein Kommentar von RDL-Kollege Thomas über die Verantwortung von Universitäten in Zeiten der Militarisierung der Gesellschaft.
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Seit November 20025 wird in Dresden gegen mehrere Antifaschist:innen verhandelt, die Neonazis körperlich angegriffen haben sollen. Einer von ihnen war Henry Aulich. Er stand über zwölf Jahre im Visier sächsischer Ermittlungsbehörden. Obwohl seine psychische Verfassung und seine Suizidgefährdung bekannt waren, hielt das Gericht daran fest, gegen ihn weiterzuverhandeln. Nun ist Henry tot.
Die Mehlschwalbe erobert die Herzen, aber ein Vogel des Jahres hat vor allem eins: Probleme.
Rudi Apel, Schwalbenbeauftragter des NABU, bringt uns seinen Schützling näher und erklärt, worauf es bei der Mehlschwalbe ankommt.
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