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Brasilien steht vor einer entscheidenden Stichwahl. Auf der einen Seite der linke Präsident Luiz Inácio Lula da Silva, auf der anderen Flávio Bolsonaro, Sohn des früheren Präsidenten Jair Bolsonaro. Das Ergebnis der ersten Wahlrunde am 04. Oktober zeigt, wie stark die Rechte in Brasilien weiterhin ist.
Ein kalter 6.Januar vor zwei Jahren, als am Abend in Mülheim in einer Unterkunft für Geflüchtete die Polizei gerufen wird, weil ein Bewohner geschrien und sich aggressiv verhalten haben soll: Ibrahima Barry, er ist 23 Jahre alt und kommt aus Guinea. Er wird nicht mehr lange leben, denn die Polizeibeamtinnen und Beamten setzen einen Taser ein, sie fesseln ihn, er liegt auf dem Bauch. Kurz darauf ist er tot. Neun Polizistinnen und Polizisten mussten sich dafür vor dem Landgericht Duisburg verantworten.
Selten hat sich eine im Innern tief braune Partei so harmlos verkauft wie die AfD in Sachsen-Anhalt. Da wissen viele nicht worüber sich ihre Kritiker eigentlich empören - zumindest ist es leicht, es nicht zu wissen. Wie linke und bürgerliche Parteien und Medien auf die Tricks der Rechten reinfallen und was allenfalls helfen könnte. Ein Kommentar.
Der Zustand der Schulen, das fehlen von Lehrkräften viele Schüler*innen in Frankreich haben es satt und von den besonders betroffenen Banlieues bis teilweise sogar zu den Eliteschulen und Universitäten regt sich der Protest. Die Repression ist mit bisher 6200 Festnahmen (Stand Donnerstagmorgen) nicht weniger Aktiv. Indessen versucht die Regierung von Sébastien Lecornu offenbar Zeit zu gewinnen und sich in die nahenden Herbstferien zu retten. Indessen hat die Regierung wegen hoher Staatsschulden scheinbar wenig Spielraum, um den Forderungen der Schüler*innen nachzukommen.
Wer im Gefängnis sitzt, soll medizinisch so versorgt werden wie jemand mit gesetzlicher Krankenversicherung. So steht es im Gesetz, aber damit sind Gefangene rechtlich gerade nicht gesetzlich krankenversichert, sondern die Vollzugsanstalten stellen ärztliches Personal bereit.
Künstliche Intelligenz ist längst nicht mehr nur ein Werkzeug, das auf unsere Fragen antwortet. Sogenannte KI-Agenten sollen zunehmend selbstständig Aufgaben übernehmen, Entscheidungen treffen und mit anderen Systemen zusammenarbeiten.
Das klingt zunächst nach einer technischen Weiterentwicklung. Aber es wirft eine ziemlich grundlegende Frage auf: Was passiert, wenn eine solche KI nicht mehr das tut, was wir von ihr verlangen?
Nachdem die kurdische dominierte Region im Nordosten Syriens ihre de facto bestehende Autonomie verloren hat, versucht die aus der islamistischen HTS hervorgegangene Regierung in Damaskus, die kurdische Frage auf ein paar kulturelle Rechte zu reduzieren. Es soll Kurdisch als Wahlpflichtfach an den Schulen geben, aber nicht als Unterrichtssprache. Zugleich versucht man, die kurdische Bevölkerung im Sinne des salafistischen Islam zu missionieren. Die Frage nach politischen Rechten soll von der Agenda verschwinden. So sieht es Monzer Haider im Gespräch mit Radio Dreyeckland.
Erzählen und zugleich dem Publikum und "dem ganzen Raum" gewissermaßen zuzuhören, gehört zu Kathinka Marcks Beruf als Erzählerin. Es sei in unserer Zeit besonders wichtig, dass gegenseitige Zuhören wieder zu lernen, sagt sie treffend im Gespräch mit Radio Dreyeckland. Kathinka Marcks erzählt für Erwachsene und für Kinder und gibt auch Kurse in ausdrucksstarkem Erzählen. Am morgigen Freitag wird sie unter dem Titel "Zusammen!" für Kinder zwischen 4 und 8 Jahren erzählen. Die Veranstaltung ist teil der "Langen Nacht der Demokratie".
Stadtbibliothek Haslach
Am Freitag, 2.10.2026 findet die Lange Nacht der Demokratie zum zweiten Mal in ganz Baden-Württemberg statt - und der Breisgau ist dabei!
z.B. In Staufen
Freitag, 02.10.2026, 15–19 Uhr, Mediathek Staufen
Am heutigen Mittwoch stehen wichtige Gerichtsentscheidung im sogenannten Budapest-Komplex an. Verschiedenen Antifaschist*innen werden Angriffe auf Nazis beim sogenannten "Tag der Ehre" in Budapest vorgeworfen. Prominenteste angeklagte Person ist Maja T. Die nicht-binäre Antifaschist*in war verfassungswidrig von Deutschland nach Ungarn abgeschoben worden und war dort lange im Hungerstreik. Im Berufungsverfahren in Budapest wurde über Maja T., den Italiener Gabriele M. und Anna M.aus Berlin geurteilt. Majas Strafe wurde von 8 auf 7 Jahre reduziert.
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