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Außerdem: Social Hangover - Ertragen wir immer weniger Kontakte im Alltag? - Mehr spannende Themen wissenschaftlich eingeordnet findet ihr hier: www.quarks.de // Habt ihr Feedback, Anregungen oder Fragen, die wir wissenschaftlich einordnen sollen? Dann meldet euch über Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48 oder per Mail: [email protected].
SONNENCREME – WIEVIEL BRAUCHE ICH WIRKLICH IM ALLTAG?
Zu Sonnencreme gibt es immer wieder widersprüchliche Aussagen. Was stimmt denn jetzt? Klären wir hier.
Autorin: Julia Demann
Leitlinie zu Hautkrebsprävention:
https://hub.leitlinienprogramm-onkologie.de/leitlinie/praevention-von-hautkrebs
Studie zu Vitamin D-Produktion mit Sonnencreme:
https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/jdv.16681?msockid=35fde6d2fdbd66d71145f095fc7d670b
Review zur Wirkung von Sonnencreme gegen Photo-Aging und Hautkrebs:
https://onlinelibrary.wiley.com/doi/pdfdirect/10.1111/phpp.12688?utm_
SOCIAL HANGOVER – KANN ICH WENIGER LEITE TREFFEN ALS FRÜHER?
Dass sozialer Kontakt erschöpfend sein kann, ist normal, denn man braucht dafür Ressourcen. Und die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen habe sich geändert. Trotzdem lohnt es sich, in soziale Beziehungen zu investieren.
Christiane Tovar
Shownotes:
In dieser Folge von Quarks Daily haben wir drüber gesprochen, wie viele Kontakte wir brauchen, um gesund zu bleiben:
https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:fb7a88e3cafb1761/
Die Studie zeigt, dass soziale Interaktionen im Alltag kurzfristig Energie geben, später aber zu sozialer Erschöpfung führen:
https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC12179627
In dieser Studie wurde untersucht, welche Rolle Social Media bei sozialer Erschöpfung spielen kann:
https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0378720616300295
Außerdem: Den eigenen Bindungstyp kennen - Führt das zu glücklicheren Beziehungen? (13:42) Mehr spannende Themen wissenschaftlich eingeordnet findet ihr hier: www.quarks.de // Habt ihr Feedback, Anregungen oder Fragen, die wir wissenschaftlich einordnen sollen? Dann meldet euch über Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48 oder per Mail: [email protected].
Host in dieser Folge ist Yvi Strüwing.
Und hier kommen die wichtigsten Infos für euch.
BÖSER WEIZEN? - WARUM ER BESSER IST ALS SEIN RUF
Dass Weizen ungesund ist, ist ein Mythos und lässt sich wissenschaftlich nicht belegen. Wichtiger als die Getreidesorte ist, dass man sich für die Vollkornvariante entscheidet. Denn in der Schale stecken wertvolle Ballaststoffe.
Autorin: Christiane Tovar
Diese Studie zeigt, dass alter Weizen nicht unbedingt weniger Gluten enthält als neue Weizensorten: https://pubs.acs.org/doi/10.1021/acs.jafc.0c02815
Die Verarbeitung von Mehlen spielt eine wichtige Rolle für die Verträglichkeit, wie man an diesem Experiment sehen kann:
https://weizen.uni-hohenheim.de/fileadmin/einrichtungen/lsa-weizen/Bilder/Longin/Fodmap_teigfuerhung_final.pdf
Für eine bessere Verträglichkeit von Dinkel gegenüber Weizen gibt es in Studien keine überzeugenden Belege:
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35889757/
Dass Dinkel generell besser verträglich ist als Weizen, lässt sich nicht bestätigen. Es kommt auf die konkrete Sorte und die Anbaubedingungen an:
https://www.nature.com/articles/s41598-020-71712-5
Diese Studie belegt, dass nicht nur Gluten für Weizenunverträglichkeit verantwortlich ist, sondern auch die Amylase-Trypsin-Inhibitoren (ATIs):
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3526354/
MEINEN BINDUNGSTYP KENNEN - FÜHRT DAS ZU GLÜCKLICHEREN BEZIEHUNGEN?
Ängstlicher oder eher vermeidender Bindungstyp? Bindungstypen können helfen, eigene Muster zu reflektieren. Aber: Sie sind weniger fest, als viele denken.
Autorin: Julia Trahms
John Bowlby hat sich als Erster mit Bindung beschäftigt:
https://archive.org/details/attachmentlossvo00john/mode/2up
Kim Bartholomew hat die vier Kategorien der Bindung bei Erwachsenen festgelegt:
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/1920064/
Wie sich Lebensereignisse auf den Bindungsstil auswirken können, hat diese Studie untersucht:
https://psycnet.apa.org/record/2020-59857-001
Wie Menschen ihren Bindungsstil bewusst verändern können, hat diese Studie gezeigt:
https://journals.sagepub.com/doi/10.1002/per.2226
Sprecht ihr eine Fremdsprache? Oder sogar mehrere? Uns würde interessieren: Seid ihr in allen Sprachen, dieselbe Person? Fühlt ihr euch anders, je nach Sprache? Oder entdeckt ihr neue Seiten an euch? Meldet euch gerne, am liebsten per Sprachnachricht, Nummer findet ihr oben!
Außerdem: Kinder haben - Was, wenn man es bereut? (11:39) Mehr spannende Themen wissenschaftlich eingeordnet findet ihr hier: www.quarks.de // Habt ihr Feedback, Anregungen oder Fragen, die wir wissenschaftlich einordnen sollen? Dann meldet euch über Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48 oder per Mail: [email protected].
Host in dieser Folge ist Yvi Strüwing.
Und hier kommen die wichtigsten Infos für euch.
FUSSBALL-WM - WAS SIE MIT UNSEREM WIR-GEFÜHL MACHT
Viele Menschen erleben bei großen Fußballturnieren ein Gefühl von Gemeinschaft, Zusammenhalt und positiver Stimmung. Gleichzeitig gibt es eine verbreitete Skepsis gegenüber der oft wiederholten Aussage, solche Sportereignisse würden eine ganze Gesellschaft zusammenbringen. Was stimmt?
Autorin: Magdalena Schmude
Was gemeinsames Fußball-Gucken mit unseren Gefühlen macht, zeigen diese Untersuchungen:
https://budrich-journals.de/index.php/fug/article/view/34803/0
https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/14413523.2024.2329831?src=exp-la
Wie Fußball den Nationalstolz fördert, wird hier beschrieben:
https://link.springer.com/article/10.1007/s12662-018-0490-7
Welche Rolle Rituale spielen, wird hier beschrieben:
https://fussballlinguistik.de/wp-content/uploads/2018/06/Sozialer-Sinn-Das-Ritual-des-Jubels-im-Fuballsport.pdf
KINDER HABEN - WAS, WENN MAN ES BEREUT?
Wenn man irgendwann feststellt, dass man die eigenen Kinder zwar liebt, aber rückblickend lieber keine bekommen hätte - dieses Phänomen wird als „Regretting Parenthood“ beschrieben. Dabei geht es um mehr als einfach mal ne Phase voller Stress, sondern eine tiergehende Unzufriedenheit mit dem Leben als Familie.
Autorin: Annika Franck
Diese Studien haben sich die Situation in Schweden genauer angeschaut:
https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/13229400.2022.2156379#d1e132
https://link.springer.com/article/10.1007/s10826-024-02988-8
Unter welchen Umständen Eltern eher Parental Regret erleben, hat diese Studie untersucht:
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34288933/
Unser Spezial zum Thema „Erschöpfte Eltern – Wann ist das alles so anstrengend geworden?“ findet ihr hier: https://www.quarks.de/podcast/eltern-sein-anstrengend-daily-spezial/
Außerdem: Small Talk - Wichtiger als wir denken (09:30) // Mehr spannende Themen wissenschaftlich eingeordnet findet ihr hier: www.quarks.de // Habt ihr Feedback, Anregungen oder Fragen, die wir wissenschaftlich einordnen sollen? Dann meldet euch über Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48 oder per Mail: [email protected].
Host in dieser Folge ist Yvi Strüwing.
Und hier kommen noch die wichtigsten Infos für Euch:
GEFÜHLE KONTROLLIEREN - WIE GEHE ICH BESSER MIT EMOTIONEN UM?
Trauer, Wut oder Angst, Gefühle können wir uns nicht aussuchen. Aber wie wir mit ihnen umgehen. Von all den Strategien die es gibt, ist wichtigste: Flexibilität.
Autor: Fatih Yüsel
Wann Achtsamkeitsübungen eher schaden können, zeigt diese Studie:
https://acamh.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/camh.12760?af=R
Wie aus Gefühlen psychische Erkrankungen erwachsen können, zeigten diese Forscher:
https://journals.sagepub.com/doi/epub/10.1177/0272431618806053
Wie Menschen mit psychischen Erkrankungen mit Gefühlen umgehen, zeigen diese Forscher:
https://www.nature.com/articles/s44159-022-00040-4.epdf?sharing_token=pBGDRD_XMpG4IrOoH0wuatRgN0jAjWel9jnR3ZoTv0My83Un3eHHqteHPG59xVpn-NMumkux0jo0XYMpzrlu2UizkpnMnMUFqaUgjFpCSqg1n_s2CF6JFpQddu0FxTl7gSZ9AOQ9ORkrFFGPEvr2CcPVrWJak2OxKXd8wayYdaePfdln2O1jahoxxg_w_D6AR_Ycw4h-X3N55VOd64hpQA%3D%3D
SMALL TALK - WICHTIGER ALS WIR DENKEN
Viele halten Small Talk für oberflächlich. Dabei zeigt die Forschung: Schon kurze, beiläufige Gespräche machen uns glücklicher, geben uns ein Gefühl von Zugehörigkeit und stärken soziale Bindungen, mit langfristig positiven Folgen für unsere Gesundheit.
Autorin: Christiane Tovar
Dass Smalltalk über vermeintlich langweilige Themen deutlich angenehmer erlebt wird, als erwartet, hat diese Studie untersucht:
https://psycnet.apa.org/record/2027-48863-001
An Tagen mit mehr beiläufigen Kontakten fühlen sich Menschen glücklicher und spüren mehr Verbundenheit mit anderen:
https://doi.org/10.1177/0146167214529799
Hier geht’s zur Studie, die zeigt, dass kurze Gespräch die Stimmung heben können: https://doi.org/10.1177/1948550613502990
Nach Gesprächen unterschätzen Menschen systematisch, wie sympathisch sie wirken:
https://doi.org/10.1177/0956797618783714
Diskriminierung von jungen Ärztinnen - Warum das für uns alle in Problem ist (13:27) Mehr spannende Themen wissenschaftlich eingeordnet findet ihr hier: www.quarks.de // Habt ihr Feedback, Anregungen oder Fragen, die wir wissenschaftlich einordnen sollen? Dann meldet euch über Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48 oder per Mail: [email protected].
Host in dieser Folge ist Ina Plodroch.
Und hier kommen die wichtigsten Infos für euch.
MULTITASKING ODER FOKUS - WAS FUNKTIONIERT WANN BESSER?
Manche erledigen mehrere Aufgaben gleichzeitig, andere werden dabei abgelenkt - ist Multitasking produktiver oder bringt uns Fokus mehr?
Autorin: Verena Böttcher
Überblick zu Arbeitsunterbrechungen und Multitasking (BAuA):
https://www.researchgate.net/profile/Thomas-Rigotti-2/publication/233381035_Arbeitsunterbrechungen_und_Multitasking/links/02e7e530ca2552f1d8000000/Arbeitsunterbrechungen-und-Multitasking.pdf
Das Modell der multiplen Ressourcen:
https://www.youtube.com/watch?v=mUp2SQWexnQ
Eine Studie über das Stabilitäts-Flexibilitäts-Dilemma:
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0003687024002382
DISKRIMINIERUNG VON JUNGEN ÄRZTINNEN - WARUM DAS FÜR UNS ALLE EIN PROBLEM IST
Eine gleichberechtigte Behandlung von Frauen im Medizinstudium und auch im Job als Ärztin sollte nicht nur selbstverständlich sein - sie wäre auch gut für Patientinnen und Patienten.
Autorin: Christina Sartori
Studie der Charité: Frauen in der Medizin sind häufig sexueller Diskriminierung ausgesetzt:
https://jamanetwork.com/journals/jamainternalmedicine/fullarticle/2705687
Umfrage an fünf Unis: Frauen haben oft schlechtere Chancen als Männer:
https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC10728668/
Diese Studie untersucht, warum man bei Patienten, die von Ärztinnen behandelt werden, eine geringere Sterblichkeitsrate beobachtet:
https://link.springer.com/article/10.1186/s12913-025-12247-1#Sec21
Internationale Studien: Ärztinnen oder gemischte Teams erzielen oft bessere Ergebnisse:
https://residencyadvisor.com/resources/women-in-medicine/patient-outcomes-by-physician-gender-parsing-the-major-studies
Diese Artikel zeigen: Diskriminierung führt zum Verlust qualifizierter Fachkräfte in der Medizin:
https://www.nejm.org/doi/10.1056/NEJMp1801164?url_ver=Z39.88-2003&rfr_id=ori:rid:crossref.org&rfr_dat=cr_pub%20%200pubmed
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38125897/
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29894119/
Unsere Folge zur Pränataldiagnostik:
https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:81d371896aeabde7/
Zu unserem Ista-Tipp bitte hier entlang, da geht es um das Thema, wie Männer und Frauen ihre Fruchtbarkeit steigern können:
https://www.instagram.com/p/DZnBd9rFy-_/?img_index=1
Männer haben beim Thema Verhütung zwei Optionen: Das Kondom oder eine Vasektomie. Theoretisch gäbe es aber deutlich mehr Möglichkeiten. Leider ist keine davon verfügbar. Woran liegt es?// Weitere Infos findet Ihr hier: https://www.quarks.de/daily-quarks-spezial / Habt ihr Feedback, Anregungen oder Fragen, die wir wissenschaftlich einordnen sollen? Dann meldet euch über Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48 oder per Mail: [email protected].
Host in dieser Folge ist Sebastian Sonntag.
Autorin und Reporterin ist Sophie Kuhlmann.
Und hier sind die wichtigsten Quellen zu dieser Folge:
Aktuellste Studie zur nicht hormonellen Pille YCT-529: https://clinicaltrials.gov/study/NCT06542237
Vergangene Studien zu YCT-529:
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40696162/
Aktuellste Studie zum NES/T Gel:
https://clinicaltrials.gov/study/NCT03452111
Probanden waren zufrieden mit NES/T Gel:
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30969032/
Viele Männer sind offen gegenüber neuen Verhütungsmethoden: https://www.kup.at/journals/volltext/15488.html
Die Entwicklung von Medikamenten ist teuer: https://www.malecontraceptive.org/challenges.html
Außerdem: Food-Noise - Gut oder schlecht für uns? Mehr spannende Themen wissenschaftlich eingeordnet findet ihr hier: www.quarks.de // Habt ihr Feedback, Anregungen oder Fragen, die wir wissenschaftlich einordnen sollen? Dann meldet euch über Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48 oder per Mail: [email protected].
Dein Host ist heute Ina Plodroch
Und das erwartet Dich:
DIVERSITY IN FILMEN, SERIEN UND GAMES: VERÄNDERT DAS WAS ODER IST DAS VÖLLIG ÜBERTRIEBEN?
Diversity in Filmen, Serien und Games: Längst überfällig oder nur Checkliste? Wir klären, ob Medien Vorurteile verändern können und ob Minderheiten wirklich „überall“ vorkommen.
Autorin: Nayomi Polcar
In diesem Bericht wird untersucht, wie häufig LGBTQ-Figuren in großen US-Studiofilmen vorkommen:
https://glaad.org/sri/2025/overview/
Die Studie untersucht, ob Serienfiguren Vorurteile gegenüber schwulen Männern beeinflussen können:
https://doi.org/10.1300/J082v51n04_02
Diese Meta-Analyse fasst zusammen, wie negative mediale Stereotype Schwarzer Menschen Einstellungen beim Publikum beeinflussen:
https://doi.org/10.1080/15213269.2019.1627888
Die Forschenden untersuchen, wie positive und negative Darstellungen ethnischer und rassischer Minderheiten beim Publikum wirken:
https://doi.org/10.1080/15213269.2025.2498374
In dieser Studie geht es um rassenspezifische Darstellungen in den Medien:
https://doi.org/10.1080/15213260701375660
Hier geht es um die Medienrollen von verschiedenen Ethnien:
https://doi.org/10.1111/josi.12093
FOOD-NOISE – GUT ODER SCHLECHT FÜR MICH?
Essen immer und überall: Das KANN für viele von uns durchaus inspirierend sein oder Stress machen.
Autorin: Annika Franck
Was ist Food Noise? Diese Studien beschreiben das Phänomen:
https://www.mdpi.com/2072-6643/15/22/4809
und:
https://www.nature.com/articles/s41387-025-00382-x
Wie beeinflussen soziale Medien das Essverhalten?
https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0272735816300150
und:
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0005791623000903
Welche Rolle Likes und das Vergleichen spielen:
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37677871/
Den Zusammenhang zwischen Screen Time und Essstörungen hat diese Studie untersucht:
https://link.springer.com/article/10.1186/s40337-023-00898-6
Studie mit Hochrechnungen im Auftrag der Krankenkasse KKH:
https://onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1002/eat.23599
Außerdem: Das kann doch kein Zufall sein! - Doch, meistens schon! (13:40) Mehr spannende Themen wissenschaftlich eingeordnet findet ihr hier: www.quarks.de // Habt ihr Feedback, Anregungen oder Fragen, die wir wissenschaftlich einordnen sollen? Dann meldet euch über Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48 oder per Mail: [email protected].
Host in dieser Folge ist Ina Plodroch.
Und hier kommen noch die wichtigsten Infos für Euch:
GANZ VIEL FREIZEIT - TUT MIR DAS AUCH IMMER GUT?
Die Annahme mehr Freizeit ist automatisch besser klingt sehr verlockend. Doch es kommt weniger darauf an, wie viel Freizeit man hat, als was man mit seiner Freizeit anstellt und welche Erfahrungen man dabei macht.
Autor: Max Dreier
In dieser Übersichtsarbeit stellen die Forschenden das DRAMMA-Modell vor und beschreiben, welche psychologischen Erfahrungen Freizeit besonders wertvoll machen. https://link.springer.com/article/10.1007/s10902-013-9435-x
In dieser Studie untersuchten Forschende den Zusammenhang zwischen Freizeit und Wohlbefinden bei rund 35.000 US-Amerikanerinnen und -Amerikanern.
https://psycnet.apa.org/doiLanding?doi=10.1037%2Fpspp0000391
DAS KANN DOCH KEIN ZUFALL SEIN! - DOCH; MEISTENS SCHON!
Wir denken an eine Person, von der wir vielleicht schon ewig nichts mehr gehört haben - und genau dann schreibt sie uns. Manche Zufälle fühlen sich so passend oder bedeutungsvoll an, dass sie kaum noch wie Zufall wirken. Aber es gibt mehr Zufall als wir denken.
Autorin: Anastasia Fotoglides
Warum Unsicherheit Mustersuche auslöst, zeigen diese Studien:
https://journals.sagepub.com/doi/abs/10.1111/j.1467-9280.2009.02414.x
https://doi.org/10.1111/j.1467-9280.2009.02414.x
Wie unser Gehirn unbewusst selektiver auf bestimmtes achtet ist hier untersucht:
https://web.stanford.edu/~zwicky/LSA07illude.abst.pdf
Warum wir Wahrscheinlichkeiten und Zufall so schlecht einschätzen können:
https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/0010028572900163
DOI 10.1016/0010-0285(72)90016-3
Außerdem: Routinen - wann sie uns Sicherheit geben und wann sie uns schaden (12:42)
Host in dieser Folge ist Ina Plodroch.
Und hier kommen die wichtigsten Infos für euch:
AGE GAP IN BEZIEHUNGEN - KANN DAS GUTGEHEN?
Große Altersunterschiede in Beziehungen lösen oft Skepsis aus. Begründet sind Bedenken vor allem dann, wenn ein Partner deutlich jünger und unerfahrener ist. Wissenschaftliche Belege dafür, dass Age-Gap-Beziehungen aber grundsätzlich schlechter funktionieren, gibt es nicht. Auch andere Faktoren sind entscheidend.
Autorin: Philine Elster
Quarks-Daily Folge zu „Welche Rolle spielt Alter in Beziehungen?“
https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:923ba5e0e4f6fce3/
Studie aus Kalifornien „Wahrgenommene Ungerechtigkeit sagt Vorurteile gegenüber Beziehungen mit Altersunterschied voraus" aus 2020: https://www.researchgate.net/publication/325808795_Perceived_inequity_predicts_prejudice_towards_age-gap_relationships
ROUTINEN - WANN SIE UNS SICHERHEIT GEBEN UND WANN SIE UNS SCHADEN
Routinen entlasten unser Gehirn. Gleichzeitig können sie uns aber auch einengen und gefühlt Lebenszeit kosten. Deswegen ist es gut, beides im Alltag zu integrieren: Routinen und Spontanität.
Autorin: Christiane Tovar
Wie lange es wirklich dauert, eine neue Gewohnheit zu etablieren hat diese Studie untersucht:
https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/23311908.2022.2041277#d1e471
Diese Metastudie hat unter anderem erforscht, wie sich fehlende Routinen auf die psychische Gesundheit auswirken:
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10835995/
Hier geht es zur Studie über Zeitwahrnehmung und Routinen:
https://www.nature.com/articles/nrn3452
Außerdem: Einfache Antworten, komplexe Welt - Ist das ein Widerspruch? (09:15) Mehr spannende Themen wissenschaftlich eingeordnet findet ihr hier: www.quarks.de // Habt ihr Feedback, Anregungen oder Fragen, die wir wissenschaftlich einordnen sollen? Dann meldet euch über Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48 oder per Mail: [email protected].
Host in dieser Folge ist Ina Plodroch.
Und hier kommen noch die wichtigsten Infos für Euch:
SITZ GERADE! - RICHTG SITZEN, GIBT ES DAS?
Wie man sitz, gerade, schief oder aufrecht ist weniger entscheidend. Wenn man Nacken- oder Rückenschmerzen vermeiden will, ist es wichtiger, dass man nicht zu lange in der selben Position sitzt. Also locker bleiben.
Autorin: Christina Sartori
Kein Zusammenhang zwischen Haltung und Rückenschmerzen ist hier zu erkennen:
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31451200/
Langes Sitzen fördert Rückenschmerzen
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32081511/
Kurz mal aufstehen könnte helfen:
https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0003687022000461?via%3Dihub
Quarks Daily Spezial Rückenschmerzen:
https://www.quarks.de/podcast/rueckenschmerzen-ruecken-was-hilft-ursachen/
EINFACHE ANTWORTEN, KOMPLEXE WELT - IST DAS EIN WIDERSPRUCH?
Unser Gehirn nimmt beim Denken gern eine Abkürzung. Das spart Energie und hilft uns im Alltag schnell Entscheidungen zu treffen. Problematisch wird es dort, wo komplexe Themen auf einfache Antworten reduziert werden, etwa auf Social Media.
Autorin: Christiane Tovar
Falschinformationen verbreiten sich auf Social Media schneller als wahre Informationen:
https://politics.media.mit.edu/papers/Vosoughi_Science.pdf
Menschen, die an Verschwörungserzählungen glauben, denken häufig weniger analytisch: https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0010027714001632
Hier geht’s zum Wissenschaftscomic: Processing Fluency
https://psychosophcomic.de/2023/11/12/das-gehirn-ist-eine-couch-potato-die-processing-fluency-theorie/
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