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Zu Weihnachten wird traditionell geschenkt, doch möchte man sich mit seinem Geschenk abheben von den Geschenken der anderen muss man sich etwas originelles ausdenken. Wir haben einen Onlineshop eröffnet und verkaufen euch nun absoluten Scheißdreck, absurder gehts wohl kaum.
Woher kommt eigentlich die Bezeichnung „zwischen den Jahren“. Ich finde die übrigens reichlich bescheuert. Außerdem bleibt die Frage, was ist das überhaupt für eine komische Zeit zwischen den Jahren?
Hier stehen wir also, zwischen Weihnachten und Silvester, in einem liminalen Raum, der weder das alte Jahr noch das neue Jahr sein will. Ein Ort, an dem die Tage in einer seltsamen Schwebe verharren, als ob die Zeit selbst kurzzeitig beschlossen hätte, eine Pause einzulegen und eine Tasse Tee mit dem Schicksal zu trinken.
Aber lasst uns tiefer graben – oder vielleicht eher schürfen- oder schlürfen *schlürf* – in diese bemerkenswerte Begrifflichkeit: „Zwischen den Jahren“. Als wäre die Zeit, die sich zwischen den Tagen verkriecht, eine vergessene Socke in der Waschmaschine der Existenz.
Ist es nicht faszinierend, wie wir diesen Zeitraum als etwas anderes betrachten, als wäre er ein magischer Übergang von einer Realität zur nächsten? Als würden die Uhrzeiger plötzlich entscheiden, sich zu verlangsamen, um uns Zeit zu geben, all die guten Vorsätze zu überdenken, die wir im neuen Jahr wieder brechen werden.
Vielleicht sollten wir diese Zeit des Jahres als ein kosmisches Scherzexperiment betrachten. Ein Zeitraum, in dem die Uhren stottern und die Kalenderseiten sich zögerlich umblättern, als hätten sie kurzzeitig den Sinn ihrer Existenz vergessen.
Und was ist mit den traditionellen Bräuchen dieses mysteriösen Zwischenreichs? Das Weihnachtsessen liegt wie ein Wackerstein im Magen, während der Countdown zu Silvester bereits in den Gehirnwindungen tickt. Es ist, als würde die Zeit, die zwischen den Jahren steckt, sich im Zickzack durch unsere Kalender navigieren.
In diesen mysteriösen Tagen zwischen den Jahren, wo die Uhrzeiger im Schneckentempo wandern und die Kalenderseiten zögerlich auf das nächste Kapitel umblättern, offenbart sich uns eine erstaunliche Bandbreite an Möglichkeiten. Ein zeitlicher Spielplatz, auf dem wir die Jonglierbälle der Verantwortung in die Luft werfen und uns fragen, ob sie tatsächlich wieder auf dem Boden landen müssen.
Zwischen den Jahren könnten wir uns jenen lästigen Aufgaben widmen, die wir das ganze Jahr über vor uns herschieben. Viel wahrscheinlicher ist jedoch, das wir diese, wie auch im restlichen Jahr, wieder nur mit einem triumphalen „Später!“ abweisen. Das Steuererklärungsformular? Morgen ist auch noch ein Tag zwischen den Jahren. Die Fitnessvorsätze? Starten wir vielleicht doch lieber im neuen Jahr – oder dem darauf folgenden. Es ist die Zeit des Aufschubs, ein vorübergehender Zufluchtsort vor den Forderungen der Produktivität.
Wir halten fest, zwischen den Jahren verbergen sich nicht nur die lästigen Dinge, die wir gerne aufschieben. Hier können wir auch die Freuden der Muße entdecken, die uns im eiligen Trubel des Alltags entgangen sind. Vielleicht ist es die perfekte Zeit, sich auf das heimelige Sofa zu kuscheln und einen Berg von Büchern zu erklimmen oder sich mit einer Tasse dampfenden Tees in die Gedankenwelten der Philosophie zu vertiefen. Zwischen den Jahren könnten wir uns sogar der Kunst des Nichtstuns hingeben – dem süßen Luxus der Zeit, die keine Eile kennt.
Es ist die Gelegenheit, um über die Natur der Dinge nachzudenken. Zwischen den Jahren können wir uns fragen: Warum schieben wir bestimmte Dinge auf? Welche Freuden verbergen sich in den kleinen Pausen zwischen den Pflichten? Und warum nicht auch einmal die unerwarteten Ecken des Lebens erkunden, die wir sonst übersehen?
In der absurden Tanzfläche zwischen den Jahren können wir unsere Träume tanzen lassen, als wären sie schillernde Schneeflocken, die in der Wirklichkeit schmelzen. Wir können die Logik der Zeit für einen Moment aussetzen und die Freiheit genießen, zwischen den Minuten zu schweben. In diesen Momenten des „nichts tun“ bietet sich auch immer mal wieder die Gelegenheit ungehört Podcasts weiterzuhören, wie wäre es mit den ganzen ungehörten Ausgaben des Quatschbrötchens die noch in eurer Podcast-App warten?
In diesem Stapel an ungehörten Podcasts landet wahrscheinlich auch diese Folge, irgendwann um Ostern wird diese vielleicht gesichtet und als „gehört“ markiert. Wer mag denn noch Weihnachtsthemen zur Osterzeit?
In diesem Zwischenreich der Verrücktheit können wir lachen über die Vorstellung, dass die Zeit uns in einem Moment der Konfusion einen Streich spielt. Denn vielleicht, nur vielleicht, liegt die wahre Erkenntnis zwischen den Jahren im Mut, das Lachen über die Unsinnigkeit des Lebens zu erheben.
In diesem Sinne erhebe ich mein Glas – oder besser gesagt, meine imaginäre Tasse Tee mit dem Schicksal – auf die absurden, lachenden Minuten zwischen Weihnachten und Silvester. Möge die Zeit weiterhin tanzen, auch wenn wir manchmal vergessen, die Musik zu hören.
Prost, auf die Zeit zwischen den Jahren – eine Zeit, die uns lehrt, dass der größte Witz im Universum oft das eigene Dasein ist.
Oder eben: Frohe Ostern! Je nach dem wann ihr diese Folge hört!
Rot leuchtet meine Nase,
Der Reibungswiderstand
Ein dicker Mann im Schlitten
wenn ich in einer Nacht
So geht das jedes Jahr.
der Stress wär nicht so groß,
Meine Fritten, die vergisst er
Doch ich bin ihm nicht böse
Dein Rudi (4.12.2023)
Es rankt sich eine skurrile Theorie um die mysteriösen Glöckchen, die der Weihnachtsmann an seinem Schlitten befestigt. Einige behaupten, dass diese Glöckchen nicht nur dazu dienen, den festlichen Klang von Weihnachten zu verbreiten, sondern einen viel tieferen, geheimen Zweck erfüllen.
Die Theorie besagt, dass die Glöckchen in Wahrheit Hochfrequenzsender sind, die in der Lage sind, die Gedanken der Menschen zu beeinflussen. Der Weihnachtsmann soll demnach jedes Jahr, während er die Geschenke verteilt, Botschaften in die Köpfe der Menschen senden, um ihre Vorlieben und Verhaltensweisen zu steuern.
Einige behaupten sogar, dass die Glöckchen dazu verwendet werden, eine geheime Liste der „artigen“ und „unartigen“ Menschen zu erstellen, die dann für mysteriöse Zwecke verwendet wird. Angeblich sollen die „unartigen“ Menschen in einem speziellen Rentier-Trainingslager auf der Nordhalbkugel zu besseren Menschen erzogen werden.
Natürlich gibt es keinerlei Beweise für diese absurde Theorie, und die meisten Menschen betrachten sie als einen witzigen Weihnachtsscherz. Doch für einige Verschwörungsenthusiasten ist die Vorstellung, dass die Glöckchen des Weihnachtsmannes mehr sind als nur festliche Dekoration, ein faszinierender Gedanke. In der Zwischenzeit bleibt der Weihnachtsmann selbst schweigsam zu dieser angeblichen „Glöckchen-Verschwörung“ und genießt die festliche Zeit in seiner Werkstatt.
Heute: Die Martinsgans, Anser boerp
Es war einmal, in einer Welt voller Federvieh, eine Spezies, die ihren Namen mit solcher Allgegenwart teilt, dass selbst der gewöhnlichste Spaziergänger sich verwundert die Frage stellte: „Warum zum Federvieh heißen so viele Gänse eigentlich Martin?“
Die Geschichte der Martinsgans beginnt in einem Zeitalter, in dem die Namensgebung eher einem Spiel ähnelte als einer tiefgründigen Überlegung. Einst, so erzählt man sich, saß eine Gruppe von Gänseeltern um ein knisterndes Lagerfeuer. Der Patriarch der Gänsefamilie, Gänserich Gansbert von Gänsenhausen, rief, inmitten seiner Geschwister, „Wir sollten unsere werten Küken mit einem Namen ehren, der Großartigkeit und Würde verkörpert!“ Und da kam es, dass er ebenso spontan wie unüberlegt vorschlug, sie alle nach dem damals sehr angesagten Martin, einem stattlichen und eindrucksvollen Vogel, zu benennen.
Und so geschah es. Der Ruf nach dem Namen „Martin“ erklang, und bevor einer der Gänselinge auch nur piepen konnte, waren sie mit eben diesem Namen belegt. Ein Name, der seitdem wie Gänsefutter herumgereicht wurde, als ob er nichts weiter als ein modisches Accessoire wäre.
Und doch, als die Gänse heranwuchsen, fanden sie sich inmitten einer gigantischen Schar von Martinsgänsen wieder. Ein Gedanke schlich sich in ihre Federn: „Warum bloß tragen wir alle denselben Namen? Gibt es vielleicht einen geheimen Martin, dem all diese Gänse ihre Namensgebung verdanken?“
Und so entstand eine Legende. Eine Sage von einem sagenumwobenen Martin, der einst als die „Gans aller Gänse“ galt, ein heiliger Vogel, dessen Name für Wohlstand, Freude und eine nie endende Quelle von Gänsestreichen stand. Man munkelte, dieser geheimnisvolle Martin hätte einst die Gänse in einem glorreichen Fest versammelt und sie beehrt, indem er ihnen einen gemeinsamen Namen schenkte – den Namen Martin.
Die Gänse verehrten diesen mythischen Martin so sehr, dass sie seinem Namen Tribut zollten, um seine Gunst und Schutz zu erlangen. Ob es jedoch nur eine uralte Ganslegende oder ein wahrer Mythos war, bleibt bis heute unklar.
Doch wie das Schicksal es manchmal so will, neigte sich das Ende der Martinsgans herbei. Nachdem sie eine Epoche lang unter dem Namen Martin existiert hatte, wurde sie schließlich von einer Gruppe hungriger und unwissender Menschen eingefangen. Sie planten ein prächtiges Festmahl und beschlossen, dass die Martinsgans mit all ihrer symbolischen Bedeutung die Hauptattraktion sein sollte.
Und so, in einem Akt unvermeidlichen Ironie, endete die Geschichte der Martinsgans nicht in einer großen Ehrung, sondern auf einem Teller, umgeben von knusprigen Beilagen und lachenden Gästen, die sich darüber amüsierten, dass die berühmte Gans namens Martin nun das Mittagessen bildete.
Und wenn man dem Ganzen eine moralische Note verleihen möchte, könnte man sagen, dass die Gans – wie so viele Ikonen vor ihr – letztlich dem Schicksal erlag, das sie zu einer Legende machte. Oder aber, sie genoss ein kurzes, aber intensives Stelldichein mit Ruhm und Gaumenfreuden, bevor sie in den Annalen der Humorvögel verschwand.
Wissenschaftler haben eine Verwandtschaft zu ihrer Schwester, der Weihnachtsgans (Anser ruelps) nachweisen können.
Die Stadtverwaltung Köln hat angekündigt 2028 auf das FAX zu verzichten. Wir tauchen ein in die Abenteuer von Raumschiff Enterprise:
Das Faxgerät, unendliche Seiten. Wir schreiben das Jahr 2028. Das sind die Abenteuer der Stadtverwaltung Köln mit seiner 22.000 Mann starken Besatzung, die ab sofort ohne Faxgeräte auskommen möchte und neue Welten erforschen möchte, neues Leben, Digitalisierung. Viele Faxgeräte stehen noch in Köln, die noch nie ein Mensch zuvor gesehen hat!
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