Quotenmeter
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Quotenmeter episodes

  • Ausgabe 875: Steigt Comcast ins Satellitengeschäft ein? (03.07.2026)
    Das Unternehmen möchte NBCUniversal und Sky an die Börse bringen. Vermutlich wappnet sich der Kabelnetzbetreiber gegen Elon Musk.
    Das SpaceX-Unternehmen Starlink möchte in den Vereinigten Staaten Mobilfunkanbieter werden, weshalb das Unternehmen auch eine Kooperation mit dem US-Geschäft der Deutschen Telekom abgeschlossen hat. Bislang dominieren Kabelnetzbetreiber wie Charter und Comcast den Markt, doch mit Elon Musk könnte sich das ändern.
    Bereits Anfang des Jahres 2026 spaltete Comcast die NBCUniversal-Töchter wie CNBC, MSNBC und zahlreiche Unterhaltungssender in das neue Unternehmen Versant ab. Jetzt folgt mit NBCUniversal bereits der zweite Börsengang. Im nächsten Jahr soll das Unternehmen an der Börse gehandelt werden. Aus steuerlichen Gründen will Comcast allerdings zunächst noch 19,9 Prozent an dem Unternehmen halten.
    Daher stellt sich womöglich nicht die Frage, ob NBCUniversal mit seinen Kinofilmen, dem Studiogeschäft und Peacock strategisch falsch abgebogen ist. Vielmehr könnte Comcast daran interessiert sein, dass das Unternehmen sein erfolgreiches Kerngeschäft mit Internetdiensten langfristig absichert. Allerdings hat NBC selbst mit Problemen zu kämpfen, denn der teure NBA-Deal belastet derzeit immer häufiger die Bilanz.
    40 min
  • Ausgabe 874: «Doctor Who»: Wie die BBC ihre Kultserie verlor (26.06.2026)
    In dieser Folge hat Fabian Riedner den Science-Fiction-Experten Christian Lukas zu Gast. Die Beiden versuchen die Probleme der vergangenen Jahre aufzuarbeiten.
    Die Zukunft von «Doctor Who» ist ungewisser denn je. Nach dem Ende der Zusammenarbeit mit Disney+, ausbleibenden Produktionsankündigungen und schwachen Zuschauerzahlen stellt sich die Frage: Hat die BBC ihre einstige Vorzeigeserie gegen die Wand gefahren? Gemeinsam mit Christian Lukas blickt Fabian Riedner auf die jüngste Ära der Science-Fiction-Serie zurück.
    Im Mittelpunkt stehen die beiden Disney-Staffeln unter Russell T. Davies, die Rückkehr von David Tennant, der Auftritt von Ncuti Gatwa sowie die Frage, weshalb viele langjährige Fans den Anschluss an die Serie verloren haben. Dabei geht es um fehlende ikonische Gegner wie die Daleks, umstrittene Handlungsentscheidungen und die Schwierigkeit, eine traditionsreiche Marke gleichzeitig zu modernisieren und ihrem Erbe treu zu bleiben.
    Außerdem diskutieren die beiden Podcaster über die Ären von Steven Moffat, Chris Chibnall und Peter Capaldi, erinnern an legendäre Episoden wie „Blink“, „Let's Kill Hitler“ oder den Staffel-6-Handlungsbogen um den Tod des Doktors und wagen einen Blick nach vorne: Braucht «Doctor Who» einen kompletten Neustart oder genügt eine kreative Neuausrichtung? Eine ausführliche Diskussion über Aufstieg, Fall und mögliche Zukunft einer der wichtigsten Science-Fiction-Serien der Fernsehgeschichte.
    1 hr 10 min
  • Ausgabe 873: Wer hat bei ProSiebenSat.1 jetzt das Sagen? (19.06.2026)
    ProSiebenSat.1 baut seine Führungsstruktur um und verteilt Zuständigkeiten neu. Doch wer entscheidet künftig über das Programm der Sender?
    Bei ProSiebenSat.1 werden die Karten neu gemischt. Die Sendergruppe verabschiedet sich von einer Struktur, die das deutsche Privatfernsehen jahrzehntelang geprägt hat: Einzelne Senderchefs sollen künftig nicht mehr allein für ProSieben, Sat.1 oder Kabel Eins verantwortlich sein. Stattdessen setzt das Unternehmen auf senderübergreifende Verantwortlichkeiten und eine zentrale Content-Steuerung.
    In der neuen Ausgabe von Quotenmeter.FM sprechen Fabian Riedner und Mario Thunert über den Umbau bei ProSiebenSat.1. Hannes Hiller und Marc Rasmus bleiben zwar wichtige Führungskräfte des Konzerns, werden künftig jedoch nicht mehr als klassische Programmverantwortliche für einzelne Sender agieren. Stattdessen übernehmen sie genreübergreifende Aufgaben für verschiedene Programmbereiche, die kanalübergreifend für ProSieben, Sat.1 und Kabel Eins entwickelt werden sollen. Parallel gewinnt Arne Neumann weiter an Einfluss und soll die strategische Steuerung des gesamten Sender- und Genreportfolios koordinieren.
    Was bedeutet dieser Umbau für die Zukunft der Senderfamilie? Werden Programme künftig stärker plattformübergreifend geplant? Könnten Formate leichter zwischen ProSieben, Sat.1, Kabel Eins und Joyn verschoben werden? Und droht dadurch der Verlust klarer Senderprofile oder entstehen neue Chancen für die Programmplanung? Fabian Riedner und Mario Thunert diskutieren über die neue Machtverteilung in Unterföhring.
    33 min
  • Ausgabe 872: «Der Lehrer» bekommt keine Note Eins (12.06.2026)
    Die zehnte Staffel der RTL-Serie ist bereits gelaufen. Mario Thunert und Fabian Riedner haben die Folgen auf Fehler überprüft.
    Nach fünf Jahren hat RTL wieder neue Geschichten von «Der Lehrer» bestellt. Die Serie war zwischen 2013 und 2021 im Programm zu sehen und bescherte RTL tolle Reichweiten, bei den jungen Erwachsenen kam das Format von Sony Pictures hervorragend an. Nach der neunten Staffel warf der Sender das Handtuch, weil Hendrik Duryn das Handtuch warf.
    Jetzt ist Hendrik Duryn wieder als Hauptdarsteller verpflichtet worden. Yannick Posse schrieb sechs neue Geschichten, nachdem MadeFor Film für eine neue Staffel verpflichtet wurde. Kurz vor Pfingsten 2026 erfolgte die Fernsehpremiere mit tollen Reichweiten – zumindest in der Zielgruppe. Beim Gesamtpublikum waren die Reichweiten überschaubar. In dieser Folge besprechen Mario Thunert und Fabian Riedner die Fortsetzung.
    Dabei gibt es doch einige Fehler in der vorgelegten Arbeit. Bereits in der ersten Folge mit dem Titel „Einfach nur ein Ticket ziehen und einsteigen“ sind grobe Probleme zu erkennen. Beispielsweise ist die Einführung in den Schulalltag zu knapp geraten, auf der anderen Seite sind einige Figuren nicht glaubwürdig gezeichnet. Auch die Geschichten bedienen sich nicht am klassischen Schulalltag, sondern handeln von Nebenschauplätzen wie Lovestorys und sozialen Problemen im Elternhaus.
    33 min
  • «Thunerts Thema»: Synchron-Konflikt (II) – warum löst Netflix die Unsicherheit nicht auf? (11.06.2026)
    Heute zum einen mit Jurist David Wagner, zum anderen erneut mit Synchronsprecher Matti Klemm – sie vertreten die Sichtweise des VDS, der sich klarere Leitplanken und stärkeres europäisches Engagement für die KI-Regelung wünscht.
    Wie angekündigt «Thunerts Thema» diese Woche in einer erweiterten Form: Statt einer einzelnen Ausgabe gibt es zwei Beiträge. Nachdem am Dienstag (9. Juni) Till Voelger vom BFFS zu Gast war, ist nun am heutigen Donnerstag (11. Juni) nochmal die Zeit, die variierende Meinung vom VDS zu vertiefen – vertreten wird sie von Synchronschauspieler Matti Klemm (u.a. Jason Momoa) sowie David Wagner (Kanzlei Spirit Legal).
    Nochmal als Replik: Im Mittelpunkt steht erneut der anhaltende Konflikt um die KI-Klausel bei Netflix. Zahlreiche Synchronschauspielerinnen und Synchronschauspieler arbeiten derzeit weiterhin nicht für den Streaming-Anbieter, weil sie eine Vertragsregelung ablehnen, die Netflix die Nutzung ihrer Stimmen für KI-Trainingszwecke erlaubt. Besonders aus den Reihen des Verbands Deutscher Sprecher*innen (VDS) kommt Kritik an einer Vereinbarung, die zwischen Netflix und dem Bundesverband Schauspiel (BFFS) ausgehandelt wurde. Nach dieser Regelung darf vorhandenes Sprachmaterial für Zwecke der Qualitätskontrolle und Optimierung von KI-Systemen verwendet werden.
    Gesprächspartner Matti Klemm als selbst betroffener Künstler äußert vor allem die Angst, das aus der Einspeisung seines Stimm-Materials in ein unübersichtliches KI-Geflecht ein unkontrollierbares Potpourri entstehen könnte, das die Nachvollziehbarkeit am Ende schwer macht. Auch Jurist David Wagner sieht darin eine signifikante Herausforderung, für die zwar technische Lösungen denkbar seien, deren Gerüst jedoch erst noch dezidierter herausgearbeitet werden müsse, um klarere Verbindlichkeiten in der Hand zu haben.
    Beide äußern in diesem Zusammenhang Bedauern über die Abwehrhaltung von Netflix – denn für einen Arbeitsprozess, der eine verbesserte Basis schafft, seien gemeinsame Gespräche von Nöten. Vor allem David Wagner sieht auf juristischer, als auch auf kultureller Ebene zudem die Politik gefragt, um zukünftig eine europäische Marschroute zu beschreiten.
    52 min
  • «Thunerts Thema»: Synchron-Konflikt mit Netflix hält an – vertiefende Sichtweisen auf die KI-Klausel (09.06.2026)
    Der heutige Gesprächspartner, Till Voelger vom BFFS, bewertet die aktuelle Vereinbarung als Fortschritt – aber es gibt auch andere Haltungen, auf die wir zurückkommen werden.
    In dieser Woche begegnet die Zuhörer und Zuhörerinnen der Podcast «Thunerts Thema» in einer erweiterten Form: Statt einer einzelnen Ausgabe wird es im Laufe der Woche zwei Beiträge geben. Dabei handelt es sich um eine Ausnahme, die sich aus dem aktuellen Thema ergibt und unterschiedliche Blickwinkel sichtbar machen soll. Anliegen ist es beide Argumentationslinien aufzuzeigen und einen ausweitenden Eindruck von der Komplexität des Zusammenhangs zu bekommen.
    Im Mittelpunkt steht nämlich erneut der anhaltende Konflikt um die KI-Klausel bei Netflix. Zahlreiche Synchronschauspielerinnen und Synchronschauspieler arbeiten derzeit weiterhin nicht für den Streaming-Anbieter, weil sie eine Vertragsregelung ablehnen, die Netflix die Nutzung ihrer Stimmen für KI-Trainingszwecke erlaubt. Besonders aus den Reihen des Verbands Deutscher Sprecher*innen (VDS) kommt Kritik an einer Vereinbarung, die zwischen Netflix und dem Bundesverband Schauspiel (BFFS) ausgehandelt wurde. Nach dieser Regelung darf vorhandenes Sprachmaterial für Zwecke der Qualitätskontrolle und Optimierung von KI-Systemen verwendet werden. Die Erzeugung künstlicher Stimmen ist davon laut BFFS ausgenommen und würde theoretisch eine zusätzliche, freiwillige Zustimmung erfordern.
    Der heutige Gesprächspartner, Till Voelger vom BFFS, bewertet diese Vereinbarung als Fortschritt. Aus seiner Sicht schafft sie erstmals einen rechtlichen Rahmen in einem Bereich, in dem KI-Trainingsprozesse bislang weitgehend ohne verbindliche Regeln stattgefunden haben. Die Vereinbarung könne Betroffenen künftig bessere Möglichkeiten geben, Verstöße nachzuweisen und zu verfolgen. Am Donnerstag werden wir zusätzlich nochmal auf eine andere Perspektive zurückkommen, der diese Regelung nicht ausreicht und zu unsicher erscheint.
    54 min
  • Ausgabe 871: Zuviel der Markenbildung! (05.06.2026)
    Mario Thunert und Fabian Riedner sprechen über die Ableger von «ZDF Magazin Royale» und «heute show».

    Nazan Eckes bei "Welt"

    https://www.welt.de/iconist/gesellschaft/plus6a16cbfa074b8cc92f7282ac/nazan-eckes-ich-dachte-nur-oh-gott-wie-soll-das-alles-gehen.html

    Esther Sedlaczek bei "t-online"

    https://www.t-online.de/unterhaltung/stars/id_100794156/ard-moderatorin-esther-sedlaczek-ueber-karriere-und-familie.html

    44 min
  • «Thunerts Thema»: Behind the Games – Ein Blick hinter die FIFA-Bande (03.06.2026)
    Deutschlandfunk-Journalist Matthias Friebe ist zu Gast bei Mario Thunert und spricht mit ihm über Infantinos Weltmeisterschaft.
    Kurz vor der Fußball-Weltmeisterschaft meldet sich Thunerts Thema zurück. Und schon jetzt ist klar: Bei diesem Turnier wird es um weit mehr gehen als um Fußball. Das beginnt beim umstrittenen FIFA-„Friedenspreis“, den FIFA-Präsident Gianni Infantino an Donald Trump überreichte. Hinzu kommt ein aufgeblähtes Turnier in den USA, Mexiko und Kanada, hohe Ticketpreise sowie anhaltende Fragen zu Infantinos engen Verbindungen nach Saudi-Arabien.
    Für zusätzliche Kontroversen sorgt Donald Trump selbst: Der US-Präsident soll demokratisch regierten Austragungsorten mit dem Entzug von WM-Spielen gedroht haben, um Kritik an seiner Politik zu unterdrücken. Auch seine Einreisepolitik steht in der Kritik: Für Menschen aus mehreren Teilnehmerländern und Bevölkerungsgruppen könnte die Reise zum Turnier erheblich erschwert oder sogar unmöglich werden.
    Die FIFA-WM 2026 könnte also zur Bühne für politische Inszenierungen und autoritäre Machtdemonstrationen werden. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, warum das System FIFA gerade jetzt seine größte Wirkung entfaltet. Genau dieser Frage sind die Journalisten Matthias Friebe, Maxi Rieger und Thomas Kistner im Deutschlandfunk-Podcast «Behind The Games» – Gianni Infantino nachgegangen. Dessen Moderator ist in dieser Ausgabe zu Gast bei Mario Thunert.
    37 min
  • Ausgabe 870: Warum «Topmodel» nicht mehr der alte TV-Hit ist (29.05.2026)
    Am Donnerstag endete die 21. Staffel von «Germany’s Next Topmodel» bei ProSieben. Doch der Fernsehsender sucht dort nicht etwa wirklich nach Models, sondern produziert eine Unterhaltungsshow. Noch vor fünf Jahren erreichte die Sendung weit über zwei Millionen Menschen vor den Fernsehschirmen und war auch bei den jungen Zuschauern sehr gefragt. Heutzutage resultieren die hohen Marktanteile bei den Umworbenen daraus, dass das übrige Programm am Donnerstag ebenfalls kaum nachgefragt wird.
    Mario Thunert und Fabian Riedner reden über die inhaltliche Struktur der Reality-Show, in der seit drei Staffeln auch Männer mitwirken dürfen. Außerdem wurden über die vergangenen Jahre Zugangsvoraussetzungen wie ein bestimmtes Höchstalter oder eine Mindestgröße abgeschafft. Doch das führte nicht dazu, dass die Modelshow von ProSieben ihre Reichweiten stabilisieren konnte.
    Zahlreiche Fernsehzuschauer wechselten von ProSieben zu Joyn, um «Germany’s Next Topmodel» zu sehen. Doch der Streamingdienst der ProSiebenSat.1-Gruppe erzielt nur einen Bruchteil des Umsatzes der linearen Fernsehsender. Man kann durchaus sagen, dass die Produktion weiterhin durch die ProSieben-Ausstrahlung finanziert wird. Der Digitalumsatz des Unternehmens im Werbebereich lag 2025 bei 313 Millionen Euro – das war gegenüber dem Jahr 2024 ein Plus von einer Million Euro.
    50 min
  • Ausgabe 869: ESC-Flop für Deutschland, MDR in der Krise: Quotenmeter.FM über zwei TV-Baustellen (22.05.2026)
    Während der «Eurovision Song Contest» in Wien starke Quoten einfuhr, landete Deutschland trotz zwölf Punkten nur auf einem der letzten Plätze.
    Der «Eurovision Song Contest» im österreichischen Wien erreichte im Ersten über acht Millionen Fernsehzuschauer ab drei Jahren. Mit über drei Millionen 14- bis 49-Jährigen war die Produktion ebenfalls sehr beliebt. Deutschland bekam zwar insgesamt zwölf Punkte, landete damit jedoch nur auf dem drittletzten Platz. Sarah Engels konnte im Herzen der Zuschauer kein Feuer entfachen, weshalb Deutschland vom Jury-Voting nicht einmal einen Punkt erhielt.
    Das Bühnenbild wurde einmal mehr von Florian Wieder entworfen. Der Designer orientierte sich dabei an der Bildsprache der Wiener Secession und des Wiener Kaffeehauses. Die Moderatoren Michael Ostrowski und Victoria Swarovski führten durch die drei Sendungen und mussten sich Kritik gefallen lassen. Zahlreichen Fernsehzuschauern gefiel die lahme Show mit ihren vorgelesenen Texten überhaupt nicht.
    Als zweites Thema besprechen Mario Thunert und Fabian Riedner die finanziellen Probleme des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR), der nach der Beitragserhöhung vor fünf Jahren schon wieder nicht mit den finanziellen Mitteln auskommt. Neben dem Ende von «Mittagsmagazin» und «MDR um 2» werden auch die Krimireihen «Tatort» und «Polizeiruf 110» pausiert. Es herrscht Unverständnis darüber, dass ein Sender wie der MDR mit einem jährlichen Budget von 800 Millionen Euro offenbar nicht wirtschaften kann.
    48 min

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