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Im Antifa-Ost-Prozess in Dresden prallen immer wieder Verteidigung und Gericht aufeinander. Seit fünf Monaten läuft das Großverfahren, an vielen Tage vor weitestgehend leeren Stühlen im Bereich der Prozessbesucher:innen.
Am kommenden Sonntag, den 12. April, finden in Ungarn Parlamentswahlen statt.
Wo die internationale Presse in Péter Magyar ein mögliches Ende der Orbán Regierung sieht, ordnet die Kulturwissenschaftlerin und politische Publizistin Dr. Magdalena Marsovszky den Diskurs im hoch polarisierten Ungarn kritischer ein. Inhaltliche Unterschiede seien zwar zu erkennen, aber eine wirklich emanzipatorische Opposition sei auch bei einem Wahlsieg von Magyar nicht zu erwarten.
Radio Dreyeckland ordnet den Wahlkampf 2026 im Gespräch mit der Analystin in die Kulturgeschichte Ungarns ein.
Radio Dreyeckland war zuletzt beim ersten Prozesstag in Düsseldorf, wo vor dem Oberlandesgericht gegen sechs Antifaschist:innen seit über zwei Monaten öffentlich verhandelt wird. Jetzt war RDL wieder im Gerichtssaal und wir berichten über zwei Prozesstage und hören, wie eine Mutter sowie ein Vater den Zustand der Angeklagten sowie das bisherige Verfahren einschätzen.
(tmf)
Ein Gerichtsprozess, der europaweit für Aufsehen sorgte ging heute in Budapest, Ungarns Hauptstadt, zu Ende. Nicht nur gegen Maja, auch gegen die Mitangeklagten Gabriel und Anna wurde ein hartes Urteil gesprochen und langjährige Haft-, bzw. Zuchthausstrafen verhängt.
In dem Interview mit Carlo erfahrt Ihr wie der Prozess ablief.
Kein letztes Wort – Majas Rede zum Prozessende gibt es auf basc.news
Auch wenn viele Sachen ungeklärt scheinen, will der Richter das Urteil am vierten Februar verkünden. Am bisher vorletzten Prozesstag gab es eine Pressekonferenz von Wolfgang Jarosch, Maja's Vater vor dem Gericht in Anwesenheit einiger pöbelnder Neonazis, aber auch Lichtblicke wie einen Bannerdrop im Gerichtssaal.
Wie der Prozesstag sonst ablief erfahrt Ihr von Carlo aus dem Solikomitee.
Die letzten Verhandlungstage in dem Prozess gegen das nichtbinäre Antifaschisti Maja in Budapest sind im Gange. Trotz unklarer Beweislage rückt die Staatsanwaltschaft nicht von ihrem Plädoyer von 24 Jahren Haft ab. Wie der sehr in die Länge gezogene Prozesstag sonst so war, erfahrt Ihr im Interview mit Carlo.
In etwa 2,5 Wochen steht die Urteilsverkündung an. Trotz starken Einschränkungen in der Demonstrationsfreiheit, Schikane solidarischer Menschen, Widersprüchen in Zeugenaussagen und Vielem mehr kämpfen Antifaschist:innen international für die Freilassung Majas.
Wie der heutige Prozesstag lief erfahrt Ihr in dem Interview mit Carlo, einer solidarisch den Prozess begleitenden Person.
Gestern, am 15.01 war internationaler Aktionstag für Maja, auf dem Instagram Account @free.maja könnt Ihr die vielfältigen Aktionen sehen.
Der Budapestkomplex: Einer der größten Einschüchterungsversuche gegen linke Bewegungen. Im Zentrum davon steht Maja. Ein:e nichtbinäre Antifaschist:in, welche:r seit über einem Jahr in Ungarn, einem Staat in dem queeren Menschen die Existenz abgesprochen wird in Isolationshaft ist. Nun stehen die letzten Prozesstage an. Im Interview ist Carlo, eine Person, die den Prozess solidarisch begleitet.
Heute hat vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf ein politisch hoch aufgeladener Prozess gegen sechs Antifaschist:innen begonnen, begleitet von Solidaritätskundgebungen und Protesten vor dem Gericht. Die Bundesanwaltschaft wirft den Angeklagten im sogenannten Budapest-Komplex vor, Nazis körperlich verletzt zu haben.
Radio Dreyeckland war vor Ort und berichtet von den Eindrücken des ersten Verhandlungstages.
Das Berufungsgericht von Paris hat am 24. Dezember beschlossen, Rexhino „Gino“ Abazaj unter Auflagen aus der provisorischen Haft zu entlassen. Der Antifaschist war am 16. Dezember durch einen Einsatz der Unterdirektion für Terrorismusbekämpfung SDAT festgenommen und in Untersuchungshaft verbracht worden. Die Bundesrepublik Deutschland hatte einen europäischen Haftbefehl gegen Gino erwirkt, da die Ermittlungsbehörden vermuten, er habe sich im Februar 2023 an Angriffen auf BesucherInnen des Nazievents „Tag der Ehre“ beteiligt.
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