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Leichtfüßig und poetisch kommt Sophie Hungers Debutroman daher, lyrisch wie ihre Musik. Wie auch sie selbst, ist die Protagonistin Diplomatentochter und muss oft umziehen. Zum Glück verbindet sie eine tiefe Freundschaft mit Niemand. Mit ihm hört sie Schallplatten und verliert sich in der Musik. Sie kartographieren die Welt neu nach Bandnamen und schreien im Klavierunterricht die Dezibelangaben heraus. Niemand erforscht außerdem das Leben der Walserinnen, denn dort kommt die Familie des Mädchens her, die Ergebnisse finden sich im Roman.
Im Winter 1941/42 überfiel die Armee des faschistischen Japans die südostasiatischen Inseln Malaya und Indonesien. In einer Art »Blitzkrieg auf Fahrrädern« gelang es ihnen, die ansässige Britische Kolonialherrschaft innerhalb kürzester Zeit zur Aufgabe zu zwingen und die Kontrolle über diese Gebiete abzugeben. Bereits vor der Invasion kämpften kommunistische Guerillakämpfer*innen gegen die Britische Kolonialmacht, nun also gegen die Faschisten.
In Bangladesch ereignete sich im Sommer 2024 eine Revolution, die in der Geschichte des Landes einzigartig ist: von Studierenden getragene Proteste schafften es, sämtliche Bevölkerungsgruppen hinter sich zu bringen, auf die Straße zu gehen und für mehr Demokratie und Menschenrechte im Land zu kämpfen. Und was niemand für möglich hielt: die Diktatorin Sheikh Hasina verließ am 05. August fluchtartig das Land. Der Weg war und ist nun frei für eine gerechtere Zukunft.
In the summer of 2024, a revolution took place in Bangladesh that is unique in the country's history: student-led protests managed to rally all sections of the population to take to the streets and fight for more democracy and human rights in the country. And what no one thought possible: the dictator Sheikh Hasina fled the country in a hurry on August 5. The path was and is now clear for a fairer future.
But the price was high, especially for the younger generation: more than 300 dead, including many students, most of whom were killed by police gunfire.
In der Maiausgabe des südnordfunk dreht sich fast alles um die junge Generation im Globalen Süden, die so genannte GenZ und um ihre Kämpfe für mehr Gerechtigkeit. Wir blicken nach Bangladesch und in die Türkei:
Jan und Jannike waren live im Musikmagazin zu Gast und stellten unter anderem ihr bald erscheinendes erstes Album "Proud Snail" vor, das ihr noch wenige Tage in ihrer Crowdfunding Kampagne unterstützen könnt.
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Am 08.03. gibt es von 15-17.30 Uhr einen Workshop von Rebekka Blum zum Thema:
Antifeminismus und sein Verhältnis zu Antisemitismus und Verschwörungserzählungen
Die Teilnahme ist kostenfrei
Anmeldung: [email protected]
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Die Geschichte der modernen Frauenbewegung in Ghana ist wesentlich älter als die im Globalen Norden: Lange vor 1968 und auch vor der Unabhängigkeit von Großbritannien im Jahr 1957 gab es große Versammlungen und es gründeten sich NGOs, die vor allem für politische Teilhabe und ökonomische Rechte von Frauen kämpften. Aseye Tamakloe ist eine Ghanaische Filmemacherin, die in ihrer Dokumentation »When Women Speak« Akteurinnen aus dieser Zeit zu Wort kommen lässt. Auch, um der heutigen Generation an Feministinnen zu zeigen, auf wessen Schultern sie stehen.
Ruth Klüger schildert ihre Kindheit und Jugend in Österreich und Deutschland als Jüdin. Sie erzählt vom brutalen Antisemitimsus, von ihrer Deportation nach Auschwitz und dem Kampf ums Überleben dort. Und sie reflektiert die (Un)Möglichkeit des Weiterlebens. Für Rezensentin Eva Gutensohn, die im November eine Reise in die Gedenkstätte Auschwitz angetreten hat ( Über Auschwitz darf kein Gras wachsen), ist das Buch die literarisch wertvollste und philosophisch klügste Reflexion über den Holocaust.
Lea ist 19 Jahre alt, kommt aus der Nähe von Dortmund und lebt derzeit in Oświęcim, wo sie in Rahmen der Aktion Sühnezeichen ihren Friedensdienst leistet. Oświęcim hieß zur Zeit der deutschen Besatzung Auschwitz und liegt unmittelbar neben der Gedenkstätte Auschwitz/Birkenau. Oświęcim ist heute eine ganz normale polnische Kleinstadt, doch gerade für deutsche Reisegruppen ein wichtiges Ziel für Erinnerungskultur.
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