Radio Dreyeckland

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Radio Dreyeckland episodes

  • Kurdische Perspektiven auf den Sturz Assads

    Am 8. Dezember 2024 eroberten Rebellen fast kampflos die Hauptstadt Damaskus, stürzten die Regierung und beendeten damit die mehr als 50 Jahre andauernde Herrschaft der Familie Assad, die sich sogleich nach Moskau absetzte. Eine Diktatur mit all ihren Menschenrechtsverletzungen wie willkürliche Hinrichtungen, Staatsfolter in Foltergefängnissen, Unterdrückung von Minderheiten schienen von einem auf den anderen Tag ein Ende zu haben und die Freude auf den Straßen war groß. Doch wie wird sich das Land in Zukunft entwickeln? Wird es zu einer stabilen Demokratie?

    18 min
  • Kitty Solaris - James Bond

    Was hat die erfahrene, emanzipierte und heimlicher Feuilleton-Liebling Kitty Solaris mit James Bond zu tun? Eigentlich nicht viel, außer der coolen Sonnenbrille und der Überzeugung, dass wir die Welt retten müssen - Selfempowerment (bitte ohne Waffen!). Auf ihrem neuesten Werk schlägt sie entsprechend eher pazifistische Töne an, nach dem Motto „Fighting for Peace is like fucking for Virginity“. Aber nicht nur der Frieden im Sinne von Frieden in der Welt, sondern auch als metaphorischer universeller Zustand für den Frieden im Zwischenmenschlichen wird er besungen.

    36 min
  • Interview mit Kathrin Zeiske über Probleme und Alltag in der gefährlichsten Stadt der Welt: Ciudad Juárez
    Das Bild der nordmexikanischen Metropole Ciudad Juárez wird in den Medien weltweit häufig durch Drogenkartelle, Armut und Femizide gezeichnet. Das ist zwar nicht falsch, doch bietet die Stadt an der US-Amerikanischen Grenze viel mehr als ihr Ruf suggeriert – Solidarität, menschliches Miteinander und kreative politische Protestformen sind nur einige Beispiele. Die gebürtige Bonnerin Kathrin Zeiske lebt seit vielen Jahren in Ciudad Juárez und spricht mit Eva Gutensohn vom südnordfunk über die schwierigen Bedingungen vor Ort – und warum es sich dennoch lohnt, dort zu leben.
    20 min
  • Anas Ansar vom Arnold Bergstraesser Institut über die studentischen Proteste in Bangladesch

    Nach 15 Jahren an der Macht ist die Präsidentin Sheikh Hasina am 05. August 2024 nach Indien ins Exil geflohen. Die ursprünglich studentischen Proteste haben die autoritäre Despotin nach einem heftigen Sommer auf den Straßen Dhakas mit vielen Toten vorerst bezwungen und den Weg frei für eine demokratische Regierung gemacht. Wie es dazu kam, was das für das Land bedeutet und wie die Zukunft aussehen könnte, darüber sprachen wir mit dem Wissenschaftler Anas Ansar. (Ein Beitrag von Eva Gutensohn)

    52 min
  • Studentischen Proteste in Bangladesch

    Nach 15 Jahren an der Macht ist die Präsidentin Sheikh Hasina am 05. August 2024 nach Indien ins Exil geflohen. Die ursprünglich studentischen Proteste haben die autoritäre Despotin nach einem heftigen Sommer auf den Straßen Dhakas mit vielen Toten vorerst bezwungen und den Weg frei für eine demokratische Regierung gemacht. Wie es dazu kam, was das für das Land bedeutet und wie die Zukunft aussehen könnte, darüber sprachen wir mit dem Wissenschaftler Anas Ansar. (Ein Beitrag von Eva Gutensohn)

    23 min
  • Kettcar am 31.07. beim ZMF

    Kettcar, mittlerweile Großväter in der Hamburger Schule haben noch immer nicht an Dringlichkeit und Mitteilungsbedürfnis verloren. Mit ihrem 5. Album „Ich vs. Wir“ aus dem Jahr 2017 haben sie sogar einen Meilenstein im deutschsprachigen Gitarrenpop gelegt, wenn es um die beängstigende Lage der Nation geht. Ein Statement gegen Rechts ganz ohne Hass oder Besserwisserei, sondern einfach nur klug. Eva sprach mit Gitarrist Erik Langer darüber.

    29 min
  • Interview mit der Menschenrechtsanwältin Ximena Gonzalez über die Bedeutung und Rechte der Flüsse

    Die aktivistischen Kämpfe ums Wasser werden in Lateinamerika leidenschaftlich geführt. Sei es, dass ein Megastaudamm in Costa Rica verhindert oder die Rechte des Kolumbianischen Flusses Adrato vom Verfassungsgericht verankert werden sollen. Doch welche politisch-juristischen, aber auch sozialen oder gar spirituelle Motivationen stecken dahinter? Wie sieht so ein Kampf ganz konkret aus? Und gibt es so etwas wie ein „Wesen“ des Flusses? Darüber sprachen wir mit der Menschenrechtsaktivistin und Anwältin Ximena Gonzalez am Beispiel von Kolumbien.

    11 min

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