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Am 2. Mai 2022 starb Ante P. auf dem Marktplatz in Mannheim in Folge von Polizeigewalt. Die Initiative 2. Mai schreibt auf der Website: "Sein Arzt hatte Sorge, dass er sich selbst gefährden könnte, bat die Polizei um Hilfe. Daraufhin wurde Ante P. von der Polizei festgehalten, es wurde Pfefferspray gegen ihn eingesetzt, er wurde zu Boden gebracht und vier Faustschläge trafen in sein Gesicht, bevor er reglos liegen blieb – und in dieser Position, ohne seine Vitalzeichen zu überprüfen, wurde er 5 Minuten und 21 Sekunden liegen gelassen."
Am 2. Mai 2022 starb Ante P. auf dem Marktplatz in Mannheim in Folge von Polizeigewalt. Die Initiative 2. Mai schreibt auf der Website: "Sein Arzt hatte Sorge, dass er sich selbst gefährden könnte, bat die Polizei um Hilfe. Daraufhin wurde Ante P. von der Polizei festgehalten, es wurde Pfefferspray gegen ihn eingesetzt, er wurde zu Boden gebracht und vier Faustschläge trafen in sein Gesicht, bevor er reglos liegen blieb – und in dieser Position, ohne seine Vitalzeichen zu überprüfen, wurde er 5 Minuten und 21 Sekunden liegen gelassen."
Nach 15 Jahren an der Macht ist die Präsidentin Sheikh Hasina am 05. August 2024 nach Indien ins Exil geflohen. Die ursprünglich studentischen Proteste haben die autoritäre Despotin nach einem heftigen Sommer auf den Straßen Dhakas mit vielen Toten vorerst bezwungen und den Weg frei für eine demokratische Regierung gemacht. Wie es dazu kam, was das für das Land bedeutet und wie die Zukunft aussehen könnte, darüber sprachen wir mit dem Wissenschaftler Anas Ansar. (Ein Beitrag von Eva Gutensohn)
Nach 15 Jahren an der Macht ist die Präsidentin Sheikh Hasina am 05. August 2024 nach Indien ins Exil geflohen. Die ursprünglich studentischen Proteste haben die autoritäre Despotin nach einem heftigen Sommer auf den Straßen Dhakas mit vielen Toten vorerst bezwungen und den Weg frei für eine demokratische Regierung gemacht. Wie es dazu kam, was das für das Land bedeutet und wie die Zukunft aussehen könnte, darüber sprachen wir mit dem Wissenschaftler Anas Ansar. (Ein Beitrag von Eva Gutensohn)
"Die Polizei ist gefährlich, gewalttätig und unverantwortlich" sagt Mia Mingus. Sie sei nicht ausgebildet für den Umgang mit Menschen in psychischen Krisen, führt sie weiter aus. Davon zeugen auch die unzähligen Fälle brutaler Gewalt bis hin zu Tötungen von Menschen in psychischen Ausnahmesituationen, wenn sie in Kontakt mit der Polizei kommen und Todesfälle von BIPoC Menschen in Polizeigewahrsam.
Vergangenen Sonntag um fand eine Kundgebung in Gedenken an Ertekin Özkan statt mit der Forderung nach einem Gerichtsverfahren. In Mannheim werden derzeit Schweigeminuten an Schulen für den getöteten Polizisten abgehalten. Das Verfahren gegen die Beamten, die Ertekin Özkan erschossen, wurde eingestellt. Die Familie von Ante P., der am 2. Mai 2022 durch Polizeigewalt zu Tode kam, legte Revision gegen das ihrer Ansicht nach zu milde Urteil gegen die zwei gewaltausübenden Beamten ein.
Mia Mingus ist Autorin, Organisatorin und Pädagogin und lebt in Georgia in den USA. In meinem Gespräch mit ihr wurde klar, daß sie schon unzählige Fälle brutaler Gewalt mit Intervention und Mediation – den Mitteln der Transformativen Gerechtigkeit – begleitet hat. Sie arbeitet in diesem Bereich auch schon seit fast 20 Jahren. Sie arbeitet auch viel zu Hürdengerechtigkeit oder Barrierefreiheit.
"Journalistinnen und Journalisten werden immer häufiger so ein bißchen mitverhaftet wenn sie nur über aktivistische Organisationen berichten."
Wir sprachen mit Katharina Weiß, Pressereferentin von Reporter ohne Grenzen über die pressefeindliche Stimmung; über Knebelklagen; Mediensterben und darüber, wie sich Medienschaffende vor Übergriffen und staatlichen Repressialien schützen können.
Sollten manipulierte Polizeiakten Folter und Mord an Familienvater in Dessau vertuschen? Für den 28. März lud das „Recherche Zentrum“ bezüglich des Mordes an Hans-Jürgen Rose in 1997 zu einer Pressekonferenz ins Haus der Demokratie in Berlin. Eine dort vorgestellte Expertise des forensischen Schriftanalytikers John Richard Welch legt Vertuschungen durch verantwortliche Dessauer Beamte nahe. Neue Zeugenaussagen und Gerichtsmedizinische Begutachtungen untermauern Zweifel an der bisherigen Version von Polizei und Justiz.
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