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Sollten manipulierte Polizeiakten Folter und Mord an Familienvater in Dessau vertuschen? Für den 28. März lud das „Recherche Zentrum“ bezüglich des Mordes an Hans-Jürgen Rose in 1997 zu einer Pressekonferenz ins Haus der Demokratie in Berlin. Eine dort vorgestellte Expertise des forensischen Schriftanalytikers John Richard Welch legt Vertuschungen durch verantwortliche Dessauer Beamte nahe. Neue Zeugenaussagen und Gerichtsmedizinische Begutachtungen untermauern Zweifel an der bisherigen Version von Polizei und Justiz.
Am Abend des 13. 3. 24 entziehen sich zwei Jugendlichen in dem Pariser Vorort La Courneuve, in dem vor allem Menschen am unteren Ende der Einkommensskala leben, einer Polizeikontrolle. Eine zweite Streife soll bei der Verfolgung helfen, muss aber - so die Version von Polizei und Staatsanwaltschaft - einem Taxi ausweichen und prallt frontal auf den Scooter der beiden Jugendlichen. Der 18-jährige Wanys stirbt, sein Beifahrer wird verletzt und sagt, die Polizisten hätten nach dem Zusammenstoß gesagt: "Gut gespielt, wir haben sie gekriegt".
Am 8. August 2022 wurde der 16-jährige Geflüchtete Mouhamed Dramé in Dortmund von einem Polizisten erschossen.
Eine Einrichtung der Jugendhilfe in der Nordstadt in Dortmund hatte die Polizei gerufen. Es bestand die Befürchtung der aus dem Senegal stammende Jugendliche könnte mit einem Küchenmesser Suizid begehen. Er war erst seit einer Woche in Deutschland. Allerdings trat ihm dann die Staatsmacht mit 12 Polizist*innen entgegen. Am Ende war er tot! Er starb durch Kugeln aus einer Maschinenpistole der Polizei!
Am 2. Mai 2022 starb Ante P. auf dem Marktplatz in Mannheim in Folge von Polizeigewalt. Die Initiative 2. Mai schreibt auf der Website: "Sein Arzt hatte Sorge, dass er sich selbst gefährden könnte, bat die Polizei um Hilfe. Daraufhin wurde Ante P. von der Polizei festgehalten, es wurde Pfefferspray gegen ihn eingesetzt, er wurde zu Boden gebracht und vier Faustschläge trafen in sein Gesicht, bevor er reglos liegen blieb – und in dieser Position, ohne seine Vitalzeichen zu überprüfen, wurde er 5 Minuten und 21 Sekunden liegen gelassen.
Am 28. Februar 2024 ging vor dem Amtsgericht Freiburg das Verfahren gegen einen Bundespolizisten zuende. Ihm war vorgeworfen worden, auf dem Freiburger Polizeirevier der Bundespolizei, einen gefesselten Mann gewürgt und mit dem Kopf gegen die Wand geschlagen zu haben. RDL hatte schon über den ersten Prozesstag berichtet und nun auch den zweiten Prozesstag verfolgt.
Am 8. August 2022 rief eine Einrichtung der Jugendhilfe in der Nordstadt in Dortmund die Polizei, weil die Befürchtung bestand, ein Jugendlicher aus dem Senegal könnte mit einem Küchenmesser Suizid begehen. Der 16-jährige Mouhamed Lame Dramé war erst eine Woche in Deutschland. Nach Dortmund war er nach einer zweijährigen Odyssee gekommen und kurzfristig in psychiatrischer Behandlung gewesen.
Im Februar 2024 begann ein Prozess gegen eine Bundespolizisten aus der Region, ihm wird Körperverletzung im Amt vorgeworfen. Thomas, von RDL, kommentiert den Prozess.
Am 15.02.2024 verhandelte das Amtsgericht Freiburg gegen einen Bundespolizisten dem zur Last gelegt wird, am 29.10.2022 im Freiburger Revier der Bundespolizei, einen vorläufig festgenommenen Menschen am Hals gewürgt und mit dem Kopf gegen die Wand geschlagen zu haben. Das Verfahren wurde nicht durch eine Anzeige des Opfers eingeleitet, sondern in Folge eines Vermerks eines Polizeikollegen, der das Vorgehen des nunmehr Angeklagten für nicht hinnehmbar gehalten hatte.
Filmausschnitt Nahid Sprachnachricht: 1:13“ Seit ich in Bosnien bin, muss ich oft an die Ereignisse auf dem Flughafen von Kabul denken. Und ich erinnere mich, dass ich dachte, als ich diese jungen Männer, die auf das US-Militärflugzeug gesprungen waren, vom Himmel fallen sah: Alles im Leben wiederholt sich. Jede Geschichte. Jedes Bild. Jeder Schmerz. Alles ist ein Kreis."
Filmausschnitt Nahid Sprachnachricht: 1:13“ Seit ich in Bosnien bin, muss ich oft an die Ereignisse auf dem Flughafen von Kabul denken. Und ich erinnere mich, dass ich dachte, als ich diese jungen Männer, die auf das US-Militärflugzeug gesprungen waren, vom Himmel fallen sah: Alles im Leben wiederholt sich. Jede Geschichte. Jedes Bild. Jeder Schmerz. Alles ist ein Kreis."
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