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Der Altenpfleger Aris erhält in einem deutschen Altenheim den Auftrag einer alten Dame, einen eingemauerten Koffer in Athen ihrer Enkelin zu überbringen. In einem zweiten Zeitstrang flieht ein junger Mann 1943 in Griechenland vor der deutschen Wehrmacht in ein Kloster. Durch Zufall hat er das Massaker von Kommeno überlebt.
Die drei vorgestellten Romanen kreisen aus sehr verschiedenen Perspektiven um Schauplätze in Griechenland, wo die deutsche Wehrmacht und die SS zwischen 1941 und 45 fürchterliche Massaker unter der Zivilbevölkerung angerichtet haben. Im Gespräch schauen wir uns die geschilderten Ereignisse an, sprechen über die Darstellung von Gewalt in den Romanen, über Partisan*innen und Widerstand und darüber, welchen Blick die drei Erinnerungsbücher auf das Hinterher werfen. Auf Traumata, Schweigen und Erinnerung.
Die deutsche Wehrmacht wütete in Griechenland von 1941 bis 45. Mit Massakern an der Bevölkerung wurde jede Partisanenaktion grausam gesühnt. Fast alle Juden und Jüdinnen wurden deportiert und ermordet. Die deutschen Täter wurden nicht bestraft, das Land erhielt keine Wiedergutmachung. Wir stellen drei Romane vor, die sich mit den Geschehnissen und deren Aufarbeitung beschäftigen.
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Sinti und Roma leisteten in Europa Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Als Partisan*innen, Soldat*innen und Teil der Résistance, im Alltag und als Retter*innen anderer Verfolgter bewiesen sie im nationalsozialistisch beherrschten Europa ihren Willen zur Selbstbehauptung und kämpften gegen Unrecht und Unmenschlichkeit.
Frederik Skorzinski kündigt die Veranstaltung am Donnerstagabend um 19:30h im Artik an. Die Lesung findet im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus. Eintritt: 5€.
"Rassismus wird verharmlost und systematisch negiert" sagt er. Deshalb hat die Lesereihe jedes Jahr einen Fokus auf rechte Gewalt und Diskriminierung.
Die Freiburger Autorin Sterna Meinhardt trägt ihren eigens für die Veranstaltung geschriebenen autobiografischen Text "Arie des Todes" am Samstagabend nach der Lektüre von Paul Brodowskys "Väter" vor.
Die Freiburger Autorin Sterna Meinhardt trägt ihren eigens für die Veranstaltung geschriebenen autobiografischen Text "Arie des Todes" am Samstagabend nach der Lektüre von Paul Brodowskys "Väter" vor.
Die Freiburger Autorin Sterna Meinhardt liest heute Abend um 19h in der Adolf-Reichwein-Schule, Bugginger Str. 83. Das Spannende an der Veranstaltung ist, daß Angehörige der sog. weißen deutschen Mehrheitsgesellschaft und Nachfahr*innen der Täter*innen des NS-Regimes sich zusammen mit Überlebenden des Porajmos und Angehörigen der sog. Minderheit mit ihrer eigenen Biografie, der ihrer Eltern und ihrer Großeltern auseinandersetzen.
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