Erinnerungskultur geht weit über das errichten von Denkmälern und der Etablierung von Gedenktagen heraus. Erinnerungen hängen auch an Objekten und Kulturgütern. Wenn diese in traumatischen historischen Umständen enteignet wurden, zum Beispiel durch Kolonisation oder während der NS-Zeit, dann heißt Erinnern auch, die Geschichte dieser Objekte und ihrer ehemaligen Eigentümer*innen offenzulegen.