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Interpreten: Javier Camarena, Gli Originali, Riccardo Frizza
Label: Pentatone
EAN: 827949088667
„Javier Camarena ist ein mexikanischer Tenor, der auf wichtigen internationalen Bühnen auftritt und besonders für seine überragenden Leistungen im Belcanto-Repertoire bekannt ist.“ So steht es auf der Wikipedia Seite von Javier Camarena. Mit Superlativen, wie „überragend“, sollte man zwar prinzipiell vorsichtig sein, bei Camarena trifft er allerdings zu. Das beweist er aufs Neue auf seiner aktuellen CD Signor Gaetano.
Samstag, 12.11.2022
Christian Seiler war unter anderem Redakteur beim Wiener, bei der Weltwoche, beim profil, später Chefredakteur des profil, oder auch des schweizerischen Kulturmagazins Du. Seit 2005 ist er selbstständig als Kolumnist, Autor und Verleger tätig, unter anderem Autor von zahlreichen Biographien. Mit Christian Seiler spricht Golli Marboe.
Freitag, 11.11.2022
Donnerstag, 10.11.2022
Vor 40 Jahren erschien Umberto Ecos "Der Name der Rose" in der deutschen Übersetzung. Das mehrschichtige Werk ist ein Epochenporträt, philosophisches Essay und der äußeren Form nach ein breit angelegter historischerKriminalroman, der anno 1327 in einer italienischen Benediktinerabtei spielt, entwirft in der Substanz ein lebendiges Bild des späten Mittelalters mit seinen politischen, sozialen und religiösen Konflikten. Der deutsche Autor Dirk Schümer hat 2022 "Die schwarze Rose" herausgebracht. Sie setzt dort an, wo Umberto Ecos „Der Name der Rose“ aufhört. Ein packender historischer Roman im Avignon des Mittelalters, eine finstere Metropole der Religion.
In den Perspektiven spürt Stefan Hauser der Faszination des Mittelalters und der beiden Romane nach. Gesprächspartner sind dazu Thomas Prügl, Wiener Kirchenhistoriker von der Katholischen Fakultät der Universtität Wien und Buchautor Dirk Schümer.
Endzeitstimmung herrscht zurzeit. Wie immer in Krisenzeiten blühen die Spekulationen über das Ende der Welt. So war es zur Zeit Jesu. So ist es auch heute. Hat Jesus selber dazu beigetragen? Im Zentrum seines Wirkens und Redens stand das nahe Kommen des Reiches Gottes. Damit verbunden war immer auch die Ankündigung, dass diese Welt vergeht. Wann wird das geschehen? Steht es unmittelbar bevor?
Juden und Jüdinnen wurden in der Nacht vom 9. auf dem 10. November 1938 aus ihren Wohnungen vertrieben. Synagogen zerstört, Geschäfte verwüstet. Schaufenster zerschlagen und Eigentum beschlagnahmt. In jüdischen Synagogen wurden Türen und Fenster zerstört, der Davidstern von der Kuppel gerissen, Teppiche, Luster und Kerzenständer geplündert – so wie in der Synagoge von St. Pölten oder Klosterneuburg. Denn auch in Niederösterreich erging der Befehl an die Gestapo, mit Kreisleitung und Polizeibehörde die Durchführung der Pogrome zu besprechen. Es wurden Richtlinien ausgegeben, die den Schutz deutschen Lebens und Eigentums vorschrieben. Synagogen sollten nur dann niedergebrannt werden, wenn keine Gefahr für die Umgebung bestand. Aufgrund dieser Vorsichtsmaßnahmen wurde beispielsweise die Kremser Synagoge nicht niedergebrannt, jedoch 34 in Krems lebende Mitglieder der Jüdischen Gemeinde Opfer der Gewaltexzesse. Die Novemberpogrome sind Ausgangspunkt für die systematische Vertreibung, Enteignung und Vernichtung der jüdischen Bevölkerung in der Zeit des Nationalsozialismus. Wie viele niederösterreichische Jüdinnen und Juden im Zuge dieser gewalttätigen Ausschreitungen von NS-Kommandos ermordet wurden, ist bis heute nicht vollständig geklärt.
Diesen historischen Rückblick präsentiert Ihnen das Haus der Geschichte in St. Pölten.
Mittwoch, 9.11. 2022, Weihetag der Lateransbasilika
Es geht um ein Thema, mit dem wir zwei Mal in unserem Leben zu tun haben, das Erben. Fernsehjournalist Peter Resetarits und die Rechtsanwältin Elisabeth Scheuba haben das Buch "Wenn die Erben streiten" geschrieben.
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