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Montag, 7.11.2022
50 starke Frauen vor den Vorhang.
Porträt des Kammerschauspielers und der Stimme von "Universum". Gestaltung: Stefan Hauser
Die Ausstattung des Atomkraftwerks bis hin zur Schutzkleidung stand bereit. 200 Techniker waren für das Werk speziell ausgebildet worden. Der Bau eines Atomkraftwerks war 1969 beschlossen worden. Die Bauarbeiten begannen 1972. Ab 1970 etablierte sich in Österreich eine Anti-Atomkraft-Bewegung. Es kam unter anderem zu einem Protestmarsch auf der Wiener Ringstraße. Im Gegenzug dazu startete die groß angelegte staatliche Informationskampagne "Kernenergie", die Bedenken in Hinblick auf die Atomkraft zerstreuen sollte. Die Volksabstimmung war die erste bundesweite Volksabstimmung der Zweiten Republik. Angeordnet wurde sie vom damaligen Bundespräsidenten Rudolf Kirchschläger. Am 13. September 1978 wurde als Tag der 5. November festgesetzt. Bei einer niedrigen Wahlbeteiligung von 64,1 % stimmten 50,47 % der Wählenden, eine äußerst knappe Mehrheit, gegen die Inbetriebnahme. Bundeskanzler Bruno Kreisky hat im Falle eines Nein seinen Rücktritt angekündigt, blieb jedoch im Amt. "Deshalb kann ich mich auch nicht aufhängen. Dann gibt es halt ein Kraftwerk nicht", so Kreisky über seinen Rücktritt vom Rücktritt. Im Dezember 1978 wurde das Atomsperrgesetz erlassen. In Zukunft dürfe kein Atomkraftwerk ohne Volksabstimmung errichtet werden.
Diesen historischen Rückblick präsentiert Ihnen das Haus der Geschichte in St. Pölten.
Interpreten: Hilary Hahn, hr- Sinfonieorchester, Andrés Orozco-Estrada
Label: DG
EAN: 0028948623839
Auch Superstars der Klassikwelt haben menschliche Problemen und Krisen. Eine solche durchlebte die Geigerin Hilary Hahn zu Beginn der Corona-Pandemie. Sehr offen schreibt sie darüber am Beginn des Beiheftes ihrer neuen CD „Eclipse“.
Nathanaela Gmoser, Schwester im Orden der Benediktinerinnen der Anbetung in Wien, spricht über das Evangelium des Tages.
Sa., 5.11.2022
Barbara Stöckl begann ihre journalistische Karriere beim Jugendmagazin Okay, moderierte unter anderem auch die Millionenshow, und etablierte sich als Wissenschaftsjournalistin mit Help TV. Bis heute ist sie außerdem mit „Stöckl" eine der versiertesten Talkerinnen des Landes. In Nachfolge des legendären Helmut Zilk fungiert sie darüber hinaus als Ombudsfrau der Kronen Zeitung. Mit der Journalistin spricht Golli Marboe.
Chefredakteur Christoph Wellner im Gespräch mit der Leiterin des Österreichischen Kultuforums in London, Gesandte Waltraud Dennhardt-Herzog.
Das Kulturforum London war vom 1.-4. November Gastgeber von Soundings, einer neuen Ausgabe der erfolgreichen Musik-Plattform. Zum letzten Mal 2015 durchgeführt, findet das innovative, länderübergreifende Konzept nun erstmals wieder in neuer Gestaltung statt. Dabei wurden junge österreichische und britische KomponistInnen, zusammen mit renommierten in UK lebenden MusikerInnen, vernetzt und für insgesamt eine Woche an das Kulturforum eingeladen.
In diesem Jahr mit dabei waren insgesamt sechs namhafte Komponist:innen: Hannah Eisendle, Daniel Oliver Moser, und Roozbeh Nafisi aus Österreich, sowie Litha Efthymiou, Bushra El-Turk und Robin Haigh aus UK. Die Erarbeitung und Präsentation der Werke erfolgte in Zusammenarbeit mit Darragh Morgan (violin), Louise McMonagle (cello), Mary Dullea (piano), Richard Jones (viola), Julian Warburton (percussion), Byron Fulcher (trombone), Sirius Chau (flute), Dave Larkin (violin) and Max Welford (clarinet).
Ein Highlight der diesjährigen Soundings Ausgabe war die Weltpremiere von Hannah Eisendles neuer Komposition grey, die exklusiv für das Kulturforum anlässlich des 65-jährigen Bestehens in 2021 erarbeitet wurde.
Musikchefin Ursula Magnes berichtet über den Eröffnungsabend des 8. Internationalen Janáček-festivals in brünn.
Richard Schmitz berichtet über die Wiederaufnahme der Künstler-Oper von Paul Hindemith.
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