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Herr, sollen wir sagen, dass Feuer vom Himmel fällt und sie verzehrt?
Chefredakteur Christoph Wellner berichtet von einem faszinierendem Projekt: Die Nature Writer & Alpenhirten Peter Gruber und Bodo Hell gehen anlässlich „70 Jahre bilaterale diplomatische Beziehungen zwischen Österreich und Kanada“ auf Lesereise. Autorenlesungen, Vorträge, Filmeinspielungen, Foto-Impressionen, Dialog mit Deutschstudierenden und Austrian Community in Kanada. Diese Veranstaltungen wurden vom Austria Kulturforum Ottawa (Österreichische Botschaft in Ottawa) in Kooperation mit dem Wirth Institute for Austrian and Central European Studies organisiert.
Bild (c) Didi Sattmann
"Alle sprechen über Menschen, die flüchten müssen, aber niemand hört den Menschen zu, die wirklich geflüchtet sind." Aus diesem Schmerz heraus ist das Buch "In unseren Worten" (mandelbaum verlag) entstanden. Es erzählt die Lebensgeschichten von Wienerinnen aus aller Welt. Mädchen und Frauen zwischen 12 und 70 Jahren haben für dieses Projekt ihre Erfahrungen und Gefühle, ihren Kummer, Wut und auch Freude in Worte gefasst.
Einige davon werden von den Autorinnen selbst oder in Stellvertetung der Mitherausgeberin des Buches Sarah Sulollari in der Sendung Lebenswege gelesen.
Herzliche Einladung zum offenen Zuhören - ganz im Sinne Papst Franziskus: "Durch die gegenseitige Offenheit wird Raum für den fruchtbaren Kontakt zwischen verschiedenen Visionen und Traditionen geschaffen." (Botschaft zum Welttag des Migranten und Flüchtlings)
Diese Woche heißt es, Vorhang auf für: Rosemarie Schön. Sie ist Leiterin der Abteilung für Rechtspolitik in der Wirtschaftskammer Österreich.
Dass es sie in die Interessensvertretung zieht, hat sich rückblickend schon während Rosemarie Schöns Schulzeit abgezeichnet. Ob als Klassensprecherin oder Ministrantin: "Ich habe mich schon damals gerne engagiert."
Nach ihrem Jusstudium merkt sie im Gerichtsjahr, dass sie keinen klassischen Rechtsberuf ergreifen will. Sie nimmt eine Referentenstelle für Arbeit und Sozialrecht bei der Wirtschaftskammer Österreich in der Bundessektion Industrie an: "Ich kam in eine reine Männerdomäne. Bei den berühmt-berüchtigten Metaller-Kollektivvertragsverhandlungen war man erstaunt, dass ich als junge blonde Frau am Verhandlungstisch den Mund aufmachen darf - und dass noch dazu ein guter Verhandlungserfolg herauskommt."
Später folgt der Ruf ins Kabinett des damaligen Wirtschafts- und Arbeitsministers Martin Bartenstein. Rosemarie Schön übernimmt die arbeitsrechtlichen Bereiche. Danach wird sie zur stellvertretenden Kabinettschefin der damaligen Gesundheits- und Frauenministerin Maria Rauch-Kallat.
Seit mittlerweile 17 Jahren leitet sie die Abteilung für Rechtspolitik in der Wirtschaftskammer Österreich. "Ich liebe meinen Job, weil er Recht und Politik verbindet und mir die Möglichkeit gibt, zu gestalten."
2017 folgt ein schwerer Schicksalsschlag. Rosemarie Schöns Mann verstirbt plötzlich. "Es ist ein großer Erfolg für mich, dass ich das Lachen nicht verlernt habe. Das habe ich mir selbst und meinen Kindern versprochen - und es ist gelungen."
Wer unter euch allen der Kleinste ist, der ist groß.
Musicalexpertin Lilo Bellotto berichtet über die Rückkehr des Musical Rebecca ans Wiener Raimundtheater.
Interpreten: Aureum Saxophon Quartett
Label: Preiser Records
EAN: 717281915731
Vor drei Jahren machte das junge Österreichische Aureum Saxophon Quartett mit einer spannenden Fassung der Bilder eine Ausstellung auf CD auf sich aufmerksam. Jetzt ist das sehnsüchtig erwartete Folgealbum „golden roots“ erschienen. Michael Gmasz hat sich wieder genauer durchgehört.
Für Bischof Stanislaw Szyrokoradiuk von Odessa-Simferopol war es diese Woche seine erste Auslandsreise nach Kriegsbeginn in seiner ukrainischen Heimat. Er weilte für das Friedensgebet diese Woche in Wien. Bischof Stanislaw schildert den Alltag in der besetzen ukrainischen Stadt am Schwarzen Meer. Bischof Stanislaw ist zuständiger Bischof für die Südukraine und für den römisch-katholischen Caritasverband der Ukraine („Caritas-Spes“). Er spricht überdie aktuelle humanitäre und kirchliche Situation der Ukraine und über die Kraft des Gebetes in Kriegszeiten. Gestaltung: Stefan Hauser.
Die 7,2 Zentimeter große und zehn Gramm schwere Figur – Venus von Galgenberg, Fanny vom Galgenberg genannt – wurde bei einer laufenden Ausgrabung unter der Leitung der Archäologin Christine Neugebauer-Maresch gefunden. Der Fundort liegt in Stratzing auf dem Galgenberg, eine Anhöhe fünf Kilometer nördlich von Krems. Nur 25 Kilometer von Stretching entfernt, befindet sich Österreichs bekanntester archäologischen Fund der im Jahr 1908 gefundenen Venus von Willendorf. Sie ist jedoch um tausende Jahre jünger. Die Venus von Galgenberg besteht aus grünem Serpentin. Die gemäß dem aktuellen Forschungsstand 32.000 Jahre alte Statuette ist weltweit sowohl die älteste aus Stein gefertigte Figur als auch die erste, die eine Frau darstellt. Sie weist eine dynamische, tänzerisch anmutende Haltung auf. Daher ihr Spitzname nach der bekannten Wiener Tänzerin Fanny Elsner. Einer anderen Deutung zufolge wird die Reliefplastik als Figur eines Jägers mit Keule gesehen.
Diesen historischen Rückblick präsentiert Ihnen das Haus der Geschichte in St. Pölten.
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