radio klassik Stephansdom - kurz & knackig

radio klassik Stephansdom - kurz & knackig

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radio klassik Stephansdom - kurz & knackig episodes

  • Schiffskapitän Markus Haider

    Markus Haider ist Käpt´n des historischen Fährschiffs „Carnuntum“ mit beheiztem Salon und Sonnendeck. Stefan Hauser hat ihn von Korneuburg nach Wien begleitet. In der Sendung erfahren Sie viel über das berufliche Wirken am Wasser, Gefahren und die Schönheit des Reisens mit dem Schiff.

    23 min
  • Zauberflöte die Zweite

    Den Inhalt der „Zauberflöte“ stringent zu erzählen, ist gar nicht so leicht. Emmanuel Schikaneder hat anno 1791 eine Wiener Vorstadtmischkulanz gemischt aus Märchen, exotischer Tierwelt und Freimaurerriten. Dazu die geniale Musik von Wolfgang Amadé Mozart. Die amerikanische Regisseurin Lydia Steier hat ihre Inszenierung aus 2018 kräftig überarbeitet. Am Pult der Wiener Philharmoniker stand nach der erfolgreichen „Così fan tutte“ der letzten beiden Jahre Joana Mallwitz.

    Die „Zauberflöte“ ist vom Großen Festspielhaus ins Haus für Mozart übersiedelt. Und das hat dieser Produktion mehr als gut getan. Die Erzählperspektive bleibt die gleiche wie vor vier Jahren: In einer wohlhabenden gutbürgerlichen Familie in einem Wiener Innenstadtpalais der Jahrhundertwende am Vorabend des Ersten Weltkrieges erzählt der Großvater seinen drei Enkelsöhnen die Geschichte der Zauberflöte. Burgschauspieler Roland Koch übernimmt diese Rolle in der Dialogfassung von Ina Karr und Lydia Steier und damit auch die meisten originalen Sprechtexte der Partitur. Die Zauberflötenfiguren entschlüpfen der häuslich gewohnten Umgebung und sind doch luzide Träume. Aus der hysterischen Mutter fährt die Königin der Nacht samt kolossalem Tischtuch mit ihrer ersten Arie förmlich in die Höhe und aus der Haut. Eine packende Szene. Tamino ist ein erwachter Zinnsoldat und der Papageno „ist doch der Sohn vom Fleischer“ rufen die Buben. Tenor Stefan Vitu rührt derweilen im Unterstock als dicke Köchin und spätere alte Papagena kräftig im Suppentopf. Eine geschickt ausgedachte Drehbühne von Katharina Schlipf erzählt die Geschichte räumlich weiter bis im zweiten Akt die geschlossene Welt der strengen Tugend Sarastros erreicht wird. Hier gibt es keinen Auf- und Einstieg ohne Prüfungen. Videoprojektionen von Momme Hinrichs werfen am Ende die Schrecken des Ersten Weltkrieges auf diese Männerwelt in Anzug und Melone inmitten von Karriertreppen und ebensolchen Türen. Hingegen dürfen bunte Schmetterlinge erscheinen, wenn es um die Liebe geht und die Kuscheltiere der drei Knaben spazieren ebenso überlebensgroß durch die zweigeteilte Bühne, mit einem Oben der Herrschaft und einem Unten der Dienstboten.

    Sängerisch weiß vor allem Regula Mühlemann als Pamina zu berühren. Die große Abschiedsarie „Ach ich fühl es“ in Mozart‘schem g-Moll gehört zu den musikalischen Höhepunkten des Abends. Mauro Peter als Tamino wirkt in der Höhe etwas verhalten und unsicher. Der junge Wiener Michael Nagl gab einen launig frischen Papageno, der mit Maria Nazarova schließlich auch seine Papagena findet. Tareq Nazmi als Sarastro und Brenda Rae als Königin der Nacht erfüllen ihre Aufgaben. Hervorzuheben sind unbedingt die luxuriös besetzten drei Damen, gesungen von Ilse Eerens, Sophie Rennert und Noa Beinart. Peter Tantsits als Monostatos sah furchterregender aus als er kaum hörbar sang.

    Die drei Knaben aus den Reihen der Wiener Sängerknaben sind ständig auf der Bühne und meistern ihre zentrale Rolle in dieser Inszenierung schauspielerisch und gesanglich bravourös und erhalten dafür vom Premieren-Publikum auch tosenden Applaus.

    Joana Mallwitz leitet die Wiener Philharmoniker absolut Sänger und Sängerinnen freundlich, wobei sich die berührende Schwerelosigkeit der Musik Mozarts gelegentlich etwas vermissen lässt.

    4 min
  • Evangelium, 31. Juli 2022

    Gedanken zum Evangelium von Kardinal Christoph Schönborn, am 31. Juli 2022

    Lukas 12, 13-21

    Es gibt kaum Schlimmeres für eine Familie als Erbstreitereien. Sie können die Beziehungen vergiften, den Zusammenhalt zerstören, Neid, Eifersucht, ja Hass untereinander säen. Dabei geht es oft nur um Dinge, die, nüchtern betrachtet, gar nicht notwendig sind. Statt die strittigen Fragen friedlich zu lösen, versuchen die Streitparteien andere, Außenstehende in den Konflikt einzubeziehen. So auch im heutigen Evangelium.

    10 min
  • Puccinis Il Trittico in Salzburg

    „Il trittico“, das Tryptichon ist die Zusammenfassung von drei einaktigen Opern zu einem Ganzen. Giacomo Puccini hat ein solches Tryptichon geschaffen. Gestern ging die Premiere der Salzburger Festspiele im Großen Festspielhaus über die Bühne. radio klassik Stephansdom Opernliebhaber Richard Schmitz berichtet.

    „Il trittico“ wird sehr selten an einem Abend gespielt. Es ist das Verdienst der Salzburger Festspiele, alle drei Opern ins Programm genommen zu haben. Mit der Oper „Gianni Schicchi“ ist Giacomo Puccini ähnliches gelungen wie Giuseppe Verdi mit „Falstaff“. Mit der Konzentration der Ausdrucksmittel ist eine Partitur entstanden, die keinen Ton zu viel aber auch keinen zu wenig enthält. Es geht um die Fälschung eines Testamentes im Florenz der Renaissance und um den pfiffigen Bauern Gianni Schicchi. Köstlich wird die geldgierige Familie des Erblassers karikiert. Nach dieser Oper versteht man nicht, dass Gianni Schicchi bei Dante in dessen Divina Commedia in der Hölle schmort.

    Die zweite Oper führt in die Welt der kleinen Hafenarbeiter an der Seine in Paris. Michele, der Besitzer eines kleinen Frachtkahns erdrosselt seinen Gehilfen Luigi, weil dieser ihn mit seiner Frau Giorgetta betrügt. Die Leiche wird unter einem Mantel versteckt. Deshalb „Il tabarro“, der Mantel. Giacomo Puccini und sein Librettist Giuseppe Adami haben da eine Vertiefung eines banalen Eifersuchtsmordes zu einer psychologischen Tragödie geschrieben. Mit Giovacchino Forzano, der schon für „Gianni Schicchi“ das Textbuch geschrieben hatte, entstand „Suor Angelica“, die Geschichte eines adligen Mädchens, das nach der Geburt eines unehelichen Sohnes ins Kloster gesteckt wurde und dort Selbstmord begeht, als sie erfährt, dass ihr Sohn schon vor zwei Jahren gestorben ist. Alle drei Opern sind vollwertige Werke; ob man sie wirklich in dieser Reihenfolge spielen muss, bleibe dahingestellt.

    Christof Loy verlegt die Handlungen in die Gegenwart und erzählt die Geschichten schnörkellos in praktikablen Bühnenbildern von Etienne Pluss. Das geht sich bei den beiden ersten Opern gut aus. Erbschaftsstreitigkeiten und Frauenmord im Transportgewerbe gibt es auch heute. Bei Schwester Angelica spießt es sich. Schon im 19. Jahrhundert hat man keine Mädchen mehr ins Kloster gesperrt, weil sie ein uneheliches Kind zur Welt gebracht haben; heute schon gar nicht. Selbstverständlich liegt es nahe die drei Stücke aufzuführen, wenn man eine Singschauspielerin wie Asmik Grigorian zur Verfügung hat. Und tatsächlich ist sie das Ereignis des Abends. Als Lauretta kann sie ihren Vater überreden, ein Verbrechen zu begehen, als Giorgetta erleidet sie die Zerrüttung ihrer Ehe und entdeckt ihren toten Geliebten unter dem Mantel, schließlich erlebt sie als Angelica unerfülltes Mutterglück. Asmik Grigorian setzt ihren geschmeidigen, wunderbaren Sopran ein und kann mit Puccinis Hilfe zu Tränen rühren. Nur bei der Angelica fällt ihr das schwer, da spießt sich einiges, die lässt kalt. Wie auch die Tante Prinzessin von Karita Mattila. Eine blonde Businesstussy im Kostüm kann kaum Entsetzen und Wut hervorrufen. Die sollte viel herrischer und boshafter klingen. Überlegen und pfiffig Misha Kiria als Gianni Schichi, nachdenklich bis zum Mord Roman Burdenko als Michele. Die übrigen 23 Sängerinnen und Sänger kann ich nicht alle aufzählen, aber sie hatten alle Festpielniveau. Dass die Wiener Philharmoniker mit Franz Welser-Möst prächtig harmonisierten, braucht man nicht zu betonen. Das Publikum war begeistert - auch ich war es nach den ersten zwei Opern. Meine Einschätzung der „Angelica“ hat sich auch nach dieser luxuriösen Realisation nicht verbessert.

    W

    5 min
  • Heute vor 1 Jahr: 30. Juli 2021

    30. Juli 2021: Eintragung des Donau-Limes in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes

    Unter dem Titel „Grenzen des Römischen Reiches“ soll in Zukunft der gesamte Verlauf des Limes in den Schutz der internationalen Staatengemeinschaft gestellt werden. Der Limes ist die Außengrenze des antiken Römischen Reiches. Diese reicht von Großbritannien über Mittel- und Osteuropa und den Nahen Osten bis nach Nordafrika. Der Donau-Limes in Österreich umfasst 40 sichtbare Denkmäler sowie 15 Museen. Er erstreckt sich über die Bundesländer Niederösterreich, Oberösterreich und Wien. Zur Römerzeit galt die Donau als wichtigste Verkehrsverbindung Mitteleuropas.

    Diesen historischen Rückblick präsentiert Ihnen das Haus der Geschichte in St. Pölten.

    3 min
  • Gerald Faschingeder

    Gerald Faschingeder beschäftigt sich mit transdisziplinärer Entwicklungsforschung und dialogischer Bildung. Er ist Lehrbeauftragter am Institut Internationaler Entwicklung der Universität Wien. Sein Forschungsschwerpunkt: Kultur, Religion und Entwicklung. Mit dem Entwicklungsexperten spricht Golli Marboe.

    38 min
  • Hommage Wolfgang Rihm

    Die Salzburger Hommage an Wolfgang Rihm brachte am zweiten Tag die Kammeroper „Jakob Lenz“. Die konzertante Aufführung im Mozarteum besuchte radio klassik Stephansdom Opernexperte Richard Schmitz.

    Festspiele wie sie sein sollen: Ein unbekanntes Werk in exzellenter Umsetzung. Tatsächlich ist diese Kammeroper ein beeindruckendes Werk. Jakob Lenz war ein Dichter im Sturm und Drang des 18.Jahrhunderts, dessen Weg in den Wahnsinn Georg Büchner aufgezeichnet hat. Der Sozialreformer und Pfarrer Johann Friedrich Oberlin hatte die entsprechenden Unterlagen geliefert. Seine Bemühungen um Lenz zeigt auch die Oper. Doch die Herausforderung ist zu groß. Kaufmann – ein Freund von Lenz – und Oberlin stellen fest, dass sie dem Dichter nicht mehr helfen können. Lenz murmelt nur mehr ein Wort: „konsequent“. Damit endet die Oper.

    Das Ensemble Le Balcon stellt nicht nur das kleine Orchester sondern auch sechs Sänger, die die inneren Stimmen des Titelhelden ausdrücken. Diese Formation entstand am Conservatoire de Paris. Sie ist für die Realisation von Rihms Vorstellungen prädestiniert. Die musikalische Leitung hat Maxime Pascal. Der französische Dirigent arbeitet alle Facetten der Partitur heraus.

    In der Titelrolle brilliert der Wiener Georg Nigl. Er packt alle sängerischen Fähigkeiten aus, Bruststimme, Kopfstimme, Falsett und gehauchte Töne immer in Übereinstimmung mit der Emotion, die er zum Ausdruck bringen will. Damien Pass singt den um Lenz bemühten Oberlin und John Daszak den Freund Kaufmann. Ebenfalls mit vollem Einsatz. Auch die vier Knaben der Salzburger Festspiele und Theater Kinderchors erfüllten ihre Aufgabe bestens.

    Nach Ende des Stückes brach nach einer Minute der Betroffenheit berechtigter Jubel aus. Das Mozarteum tobte. Auch der anwesende Komponist Wolfgang Rihm wurde einbezogen. Dass es bald Standing Ovations gab, mag auch auf die unbequemen Sitze zurückzuführen sein. Es spricht für Bundespräsident Alexander van der Bellen, dass er nicht nur die große Bühne sucht, sondern sich auch diesem sperrigen Juwel gewidmet hat. Erfreulich war auch, dass viele junge Besucherinnen und Besucher verstanden und gejubelt haben.

    Ein exemplarischer Abend. So sollen Festspiele sein.

    Wertnote: 8,8/10 Punkten.

    3 min
  • 260 Kilometer Leben

    Auf dem Lebensweg im südlichen Waldviertel kann man das Leben in 13 Etappen durchwandern, von der Zeugung über alle Lebensalter und den Tod bis zu den Ahnen. Es geht durch enge Klammen, auf hohe Gipfel, in lichtdurchflutete Weiten, über duftende Wiesen, vorbei an stillen Seen und durch tiefe Wälder.

    Monika Fischer wandert mit dem Initiator des Lebensweges, Dieter Juster, mitten durch die Pubertät.

    24 min
  • Erste Premiere in Salzburg

    Gestern hatte der vielumstrittene Teodor Currentzis bei den Salzburger Festspielen gleich zwei Werke zu dirigieren: „Herzog Blaubarts Burg“ von Béla Bartók und die Oratorienoper „De temporum fine comoedia“ von Carl Orff. Der radio klassik Opernexperte Richard Schmitz berichtet:

    Béla Bartóks Oper ist zweifellos ein Solitär im Reigen der symbolistischen Opern. Sie zeigt eine Reihe von Enthüllungen, weil das Mädchen Judith alle Räume im Schloss ihres Gemahls kennenlernen und mit Licht durchfluten will. Das gelingt ihr nur rudimentär; schließlich landet auch sie hinter der siebenten Tür und darf Blaubart als Nacht dienstbar sein. Die Musik ist impressionistisch mit einigen expressionistischen Momenten, sie kann die Zuhörerinnne und Zuhörer in ihren Bann ziehen. Unbestritten hat sie Qualität. Was man von Carl Orffs Musik nicht sagen kann. Da gibt es lange Minuten, wo ihm nichts anderes einfällt als Paukenwirbel und Windmaschine. Das Holzschnittartige fällt nach der raffinierten Komposition von Béla Bartók doppelt auf und wirkt primitiv. „De temporum fine comoedia“  hat allerdings mit dem Thema „Weltuntergang“ das viel aktuellere Sujet. Da gehen einige Textstellen unter die Haut. Auch dem Regisseur Romeo Castellucci ist da vielmehr eingefallen. Die Verwandlungen im „Blaubart“ werden, wenn überhaupt, nur angedeutet. Judith muss im Wasser waten und die Umwelt mit Gasflammen belasten. Nur im sechsten Bild wird es kurz hell auf der Bühne, da sieht man das primitive Metallbett,  auf dem die Ehe vollzogen wird, nachdem Judith unzählige Damenslips ausgezogen hat. In "De temproum fine comoedia" gibt es dagegen immerhin eine Steinigung, mehrfachen Kindesmord, die Auferstehung aus dem Bühnenboden und andere einprägsame Bilder. Die Menschheit kurz vor dem Ende als kastrierte Schafherde zu zeigen, ergibt einen gewissen Sinn.

    Musikalisch steht das ganze unter der Leitung von Teodor Currentzis, und das ist nicht zu übersehen, wird er doch durchgehend von einem Scheinwerferkegel ausgeleuchtet. Er dirigiert sicher und routiniert. Ob er einem anderen Orchester – es spielt das Gustav Mahler Jugendorchester – mit seinen ausdrucksstarken Händen differenziertere Töne entlocken kann?

    Star des Abends war sicher Ausrine Stundyte als Judith, die nicht nur gesanglich sondern auch darstellerisch höchsten Ansprüchen genügt hat. Mika Kares kommt ihr als Herzog Blaubart durchaus nahe. In der Oratorienoper wurden die kleinen solistischen Partien von Mitgliedern des musicAeterna Chors gesungen. Der Bachchor Salzburg, der Salzburger Festspiele und Theater Kinderchor und zahlreiche Tänzer und Statisten fürchteten sich gekonnt vor dem Weltuntergang. Dass Carl Orffs Werk 1973 in Salzburg unter Herbert von Karajan ein Erfolg war, ist wahrscheinlich darauf zurückzuführen, dass es nicht von einem wirklichen Kunstwerk konkurrenziert wurde.

    Nach dem „Blaubart“ wurde herzlich aber kurz applaudiert. Nach Carl Orffs "De temporum fine comoedia" blieb das Saallicht verdächtig lange dunkel. Die Publikumszustimmung war anhaltend, echte Begeisterung kam aber nicht auf.

    Wertnote: 7,5/10 Punkten

    4 min
  • Wachsen lassen

    Auf dem Freihof in Sprögnitz (Waldviertel) wächst ein fröhliches Durcheinander. Üppiges Grün in allen Schattierungen, mit Namen wie Haferwurz, Baumspinat oder Scheibengurke, wiegt sich im sachten Wind, dazwischen leuchten lila und gelbe Blüten hervor, zarte Kräutlein schmiegen sich an mannshohe Stauden. Mittendrin watscheln Laufenten und scharren Hühner, Schwalben sausen durch die Lüfte und über drei kleinen Teichen schwirren Libellen mit ihren schillernden Flügeln, Hummeln und Bienen brummen und summen.

    Sigrid Drage bewirtschaftet den Freihof in Permakultur. Die Pflanzen danken es ihr mit reicher Ernte und vielfältigen Geschmackserlebnissen.

    Monika Fischer besucht die leidenschaftliche Gärtnerin und Köchin zu einem Sommergespräch über seltenes Gemüse, ausgefallene Rezepte und die Rettung der Welt.

    Sigrid Drage ist in der Steiermark aufgewachsen, hat in Wien ihren Doktor in Ökologie gemacht, sich eines Winters in die Permakultur eingelesen und im Frühjahr darauf am Stadtrand erste Feldversuche unternommen. Seit zehn Jahren unterrichtet sie an der Permakultur-Akademie PIA, seit 2016 bewirtschaftet sie den Freihof in Sprögnitz. Ab 2023 wird sie einen Hof im Weinviertel übernehmen.

    26 min

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