RADIO OKJ QuarantäneCast

RADIO OKJ QuarantäneCast

By RADIO OKJ RedaktionNewsDaily News
Download on the App Store

RADIO OKJ QuarantäneCast episodes

  • Interna der Bundesregierung: Testen und Isolieren
    In einem internen Strategiepapier des Bundesinnenministeriums diskutieren mehrere Experten verschiedene Szenarien zur Eindämmung des Coronavirus. Ihre Schlussfolgerung lautet: „effizient testen und isolieren.“
    Die Testkapazitäten der Labore müsse dabei größtmöglich erweitert werden. Von bis zu 200.000 Tests pro Tag ist die Rede. Nach Aussagen von Gesundheitsminister Spahn seien momentan 300.000-500.000 Tests pro Woche möglich.
    Getestet werden müsse nun jede Person mit Eigenverdacht sowie der gesamte Bekanntenkreis positiv Getesteter. Bisher ist der Coronatest ausschließlich Personen aus bestimmten Risikogebieten oder mit Kontakt zu positiv Getesteten vorbehalten.
    Ein großes Vorbild sei dabei Südkorea, das durch sogenannte „Drive-Thrus“ und andere mobile Testmöglichkeiten, die Verbreitung des Coronavirus schnell in den Griff zu kriegen scheint.
    Um die Kontakte der positiv getesteten Menschen ermitteln zu können, sollen computergestützte Lösungen, oder auch das sogenannte „Location Tracking“ von Handys genutzt werden.
    Sollten die Empfehlungen des Strategiepapiers umgesetzt werden, gehen die Experten im „Best-Case-Szenario“ von einer Fortsetzung der jetzigen Beschränkungen von ca. sechs Wochen aus. Nach dieser Phase könne man langsam beginnen, Schulen und Kitas wieder zu öffnen. Denn man wäre in der Lage aufkeimende Infektionsherde schnell festzustellen und Betroffenen die nötige Hilfe zukommen zu lassen. Das „Worst-Case-Szenario“, ohne jegliche Beschränkungen, sieht bereits im Mai, dass 80 % der Patient_innen, die eigentlich auf die Intensivstation müssten, dann abgelehnt werden müssten. Ohne schnelles Testen, sei mit einer wellenartigen Wiederkehr des Virus zu reichen und damit verbundenen monatelangen Ausgangsbeschränkungen.
    2 min
  • Bundesweites Kontaktverbot bis zum Ende der Osterferien verlängert
    Bund und Länder haben sich auf eine Verlängerung des wegen der Corona-Pandemie verhängten Kontaktverbots geeinigt. In einer Telefonkonferenz haben sich Bundeskanzlerin Merkel und die Ministerpräsident_innen der 16 Bundesländer auf eine bundesweite Fortsetzung der Regelung bis zum 19. April verständigt.
    Merkel forderte die Bürgerinnen und Bürger auf, keine Familienbesuche über Ostern zu unternehmen."Eine Pandemie kennt keine Feiertage", sagte die CDU-Politikerin. Das sogenannte Kontaktverbot sieht unter anderem die Schließung von gastronomischen Einrichtungen, nicht notwendiger Läden und die Kontaktbeschränkung auf zwei Personen im öffentlichen Raum vor.
    Bund und Länder diskutierten auch über den Alleingang der Stadt Jena, eine Maskenpflicht einzuführen. Sowohl die Kanzlerin als auch die Ministerpräsident_innen sprachen sich dagegen aus.
    1 min
  • Mehr Kurzarbeit in Jena durch Corona
    Ein drastischer Anstieg in den Anzeigen zur Kurzarbeit wurde bei der Agentur für Arbeit in Jena registriert. Bis Ende März seien mehr als 3.300 Anzeigen gestellt worden. Im gesamten Jahr 2019 habe es 101 Anträge gegeben. Unter Kurzarbeit versteht man eine Verkürzung der Arbeitszeit eines Angestellten. Damit der Arbeitsplatz aber nicht verloren geht, werden den Angestellten ca. 60% des Gehalts von der Agentur für Arbeit gezahlt. Allerdings nur, wenn die Kurzarbeit vom Betrieb vorher angemeldet wurde.
    1 min
  • Zahnloser Tiger: Sonderausschuss darf Stadtrat nicht ersetzen
    Der Sonderausschuss zur Gewährleistung der Handlungsfähigkeit des Stadtrates und seiner Ausschüsse, der wegen der vom Gesundheitsamt untersagten Stadtratssitzungen dringende Entscheidungen treffen sollte, ist nicht entscheidungsbefugt. Das geht aus einer Pressemitteilung der Jenaer Grünen hervor mit Verweis auf die Rechtsaufsicht des Freistaats Thüringen. Demnach könnte der Sonderausschuss nur Meinungen austauschen. Die Verwaltung der Stadt Jena ließ eine Anfrage von RADIO OKJ dazu bis jetzt unbeantwortet.
    Die Grünen fordern deshalb Vorschläge der Stadt, demokratische Gremien tagen zu lassen. „Demokratie ist kein Luxus, den man beliebig pflegen oder nicht pflegen kann“, sagt Grünen-Stadtrat Matthias Mieth. Es brauche einen handlungsfähigen Stadtrat sowie seine Fachausschüsse. Die Grünen stellen die Idee in den Raum, den Stadtrat mit dem gebotenen Mindestabstand tagen zu lassen und fordern darüber hinaus eine Reform der Thüringer Kommunalordnung. Sie soll es ermöglichen, unter erschwerten Bedingungen Sitzungen zumindest digital stattfinden zu lassen.
    Unterdessen sind Ort und Zeit für den nun mit deutlich weniger Befugnissen ausgestatteten Sonderausschuss bekannt. Am 07. April um 18 Uhr sollen die von den Fraktionen entsandten Stadträte im Volksbad zusammenkommen. Über die Tagesordnung ist bislang nichts öffentlich bekannt.
    2 min
  • Corona & soziale Arbeit
    Die Unterstützung von Wohnungslosen und die Jugendhilfe ist durch das Kontaktverbot derzeit erschwert und wird unter neuen Bedingungen geleistet.
    1 min
  • Spiele des Frauenfußballs frühestens ab Mai
    Die Fußballbundesliga der Frauen wird wegen des grassierenden Coronavirus mindestens bis zum 30. April ausgesetzt.
    Das gab der Frauenfußballbundesligaverein FF USV Jena unter Berufung auf den DFB bekannt. Alle im April angesetzten Spiele sollen demnach ersatzlos ausfallen, so auch die für den 05. April geplante Partie FF USV Jena gegen den SC Freiburg. Die Saison solle nach aktuellem Stand im Mai fortgesetzt werden. Erstes Spiel nach der Zwangspause wäre für die Jenaer Fußballerinnen das Heimspiel gegen Leverkusen am 03. Mai. Das Ende der aktuellen Spielzeit ist nach wie vor für den 30. Juni vorgesehen.
    1 min

About RADIO OKJ QuarantäneCast

From the publisher's feed

RADIO OKJ informiert im Quarantäne Cast Jena und Umgebung über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus und dessen Folgen.