RADIO OKJ QuarantäneCast

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RADIO OKJ QuarantäneCast episodes

  • Nitzsche verteidigt Maskenpflicht
    Ab Montag gilt die Maskenpflicht in Jena unter anderem in Supermärkten und dem ÖPNV. Damit ist Jena die erste Stadt in Deutschland, die ihre Bürger_innen zum Tragen eines MNS verpflichtet. Die Stadt Jena lud aus diesem Anlass zur Pressekonferenz am Freitag Vormittag am Ernst-Abbe-Platz.
    9 min
  • Einreise von Erntehelfenden geregelt
    Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner und Bundesinnenminister Seehofer haben sich nach Informationen der Nachrichtenagentur AFP auf eine begrenzte Einreise von Erntehelfenden geeinigt. Im April und Mai sollen jeweils bis zu 40.000 Arbeiter_innen unter strengen Auflagen nach Deutschland kommen dürfen.
    So soll beispielsweise ein Gesundheitscheck bei Einreise durch den Arbeitgeber veranlasst werden. Weiter sollen die eingereisten Helfenden an anderen Orten arbeiten und leben als die Einheimischen. Ebenso soll ein Mindestabstand von 1,5 Metern gewahrt werden. Wo dies nicht möglich sei, setze man auf Gesichtsmasken und Handschuhe.
    Die Einigung zwischen den beiden Ressortchefs erfolgte, nachdem der Bauernverband vor steigenden Preisen für Obst und Gemüse warnte.
    1 min
  • Keine Klassenfahrten und Wandertage in diesem Schuljahr mehr
    In Thüringen wird es in diesem Schuljahr keine Klassenfahrten, Wandertage oder Lehrveranstaltungen außerhalb der Schule geben. Das bestätigte Thüringens Bildungsminister Holter gegenüber der Deutschen Presseagentur.
    „Natürlich schmerzt es Schulen, Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler, eine Klassenfahrt, auf die man sich bereits lange gefreut hat, abzusagen. Aber die angespannte Situation im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie lässt uns keine andere Wahl“, so Holter.
    Sofern sie sich nicht mehr stornieren lassen, will das Land die Kosten für bereits geplante Reisen und Ausflüge übernehmen. Laut dem Linken-Politiker müsse ein Verfahren für die Abwicklung der Kostenerstattung noch entworfen werden. Er bitte um Geduld.
    Damit die Kosten für Stornierungen nicht noch weiter steigen, sollen Schulen die gebuchten Reisen direkt absagen. Reisen für das kommende Schuljahr dürfen nur gebucht werden, wenn sie sich gebührenfrei stornieren lassen.
    1 min
  • Robert Koch Institut: Masken könnten helfen
    Das Robert-Koch-Institut hat seine Einschätzung zum Tragen eines Mund-und-Nasenschutzes in der Öffentlichkeit geändert. Auf seiner Webseite argumentiert das RKI, dass das Tragen von Masken, Tröpfchen beim Sprechen, Husten oder Niesen zurückhält. Damit dienen die Masken mehr dem Fremdschutz als dem Eigenschutz. Viele Infizierte zeigten schwache oder keine Symptome, seien aber immer noch ansteckend. Ob Masken gesunde Menschen vor einer Infektion schützen, sei nicht wissenschaftlich belegt, so das Robert-Koch-Institut.
    Das Institut warnt zudem vor einem falschen Sicherheitsgefühl: Auf keinen Fall solle das Tragen eines MNS oder einer Behelfsmaske dazu führen, dass Abstandsregeln nicht mehr eingehalten oder Husten- und Niesregeln bzw. die Händehygiene nicht mehr umgesetzt würden, heißt es auf der Website des RKI.
    1 min
  • Zahl der Intensivbetten in Deutschland auf 40.000 erhöht
    Die Zahl der Medizinischen Gerätschaften zur Versorgung von schweren Fällen der COVID-19 Infektion ist gestiegen. Derzeit stehen 40.000 Intensivbetten und 30.000 Beatmungsgeräte zur Verfügung. Für die nächste Zeit sei das ausreichend, sagte der Chef der Deutschen Krankenhausgesellschaft Gerald Gaß der Rheinischen Post.
    Vor der Coronakrise gab es rund 28.000 Betten, jetzt seien es rund 40.000. Davon seien momentan schätzungsweise 15.000 bis 20.000 Betten frei. Rund 2.000 Betten sind derzeit mit Coronafällen belegt, so Gaß.
    Auch die Anzahl der verfügbaren Beatmungsgeräte ist bundesweit gewachsen. Hier hat sich die Zahl von 20.000 auf 30.000 erhöht. Gaß äußerte sich zuversichtlich für die Aussicht der kommenden zwei Wochen. Allen Coronapatient_innen, die beatmet werden müssen, würde ein Gerät zur Verfügung stehen.
    1 min
  • Uniklinikum ruft zu Blutspenden auf
    Das Uniklinikum Jena ruft zu Blutspenden auch während der Coronapandemie auf. Dafür sollen besondere Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden, darunter eine telefonische Anmeldung.
    Gerade während der Corona-Pandemie gebe es einen konstanten Bedarf an Blutkonserven, teilte die Pressesprecherin des UKJ gestern mit. Um Ansteckungen während der Spende zu vermeiden, trifft das Uniklinikum verschiedene Infektionsschutzmaßnahmen. Jeder Spendende erhält einen Nasen-Mundschutz, zusätzlich wird die Körpertemperatur gemessen. Schließlich entscheidet ein Arzt über die Eignung als Spender_in. Oberste Priorität habe jedoch eine möglichst geringe Anzahl von Personen im Warteraum.
    Die Gechäftsführerin des Instituts für klinische Transfusionsmedizin Jena Dr. Silke Rummler bittet deshalb unbedingt um eine telefonische Anmeldung vor der Spende. Nur so könne man die Spendenden schützen, sagte sie.
    Anmeldungen für die Blutspende können vorgenommen werden unter der Nummer: 03641 9 39 39 39.
    Ort für die Blutspende ist die ehemalige Chirurgie des UKJ in der Bachstraße 18 in der Innenstadt.
    2 min
  • Uniklinikum Jena trifft Vorbereitungen für steigende Fallzahlen
    Das Uniklinikum Jena äußert sich zuversichtlich hinsichtlich der erwarteten steigenden Infektionszahlen. Durch Umstrukturierungen habe man genügend Ressourcen mobilisieren können, um die medizinische Versorgung in nächster Zeit zu gewährleisten. Allein bei der Beschaffung von Schutzkleidung hofft das UKJ auf die Politik.
    Das Uniklinikum Jena schätzt seine Vorbereitungen auf steigende Coronafälle als ausreichend ein. Das sagte Thüringens Wissenschaftsstaatssekretär und UKJ-Verwaltungsratsvorsitzender Carsten Feller. Die Koordination übernehme ein Krisenstab, der täglich über die aktuelle Lage berät und Entscheidungen trifft, wie etwa vorhandene Ressourcen eingesetzt werden sollen.
    Inzwischen habe das Klinikum zusätzliche Behandlungsmöglichkeiten für die erwarteten Coronafälle geschaffen. Die Kapazitäten wurden frei durch die Vertagung von nicht zwingend notwendigen Behandlungen. So sind bis jetzt zusätzliche Isolierzimmer und 54 Beatmungsgeräte frei geworden, aber auch Personal, das nun anderweitig beschäftigt werden kann. Gestärkt wird das Personal außerdem durch 600 Medizinstudierende, die freiwillig helfen.
    Auch die Ausstattung mit medizinischen Geräten und Hygieneartikeln reiche nach Informationen des UKJ größtenteils aus. So hat die Universitätsklinik zusätzliche Beatmungsgeräte angeschafft und die Testkapazitäten erhöht. An Desinfektionsmittel mangele es zudem ebenfalls nicht.
    Einziges Problem ist die Beschaffung von persönlicher Schutzkleidung. Hier gebe es keinen dauerhaft gesicherten Nachschub, hieß es von Seiten des UKJ. Man hoffe hier auf Unterstützung von Bund und Land.
    Ähnlich beschreibt der Frauenstreik Jena die derzeitige Situation an Thüringens größtem Krankenhaus. In einer öffentlichen E-Mail ist von fehlender Schutzausrüstung die Rede. Darüber hinaus werden aber fehlendes Desinfektionsmittel und nicht eingehaltene Mindestabstände kritisiert. Die E-Mail nimmt Bezug auf einen offenen Brief des Koordinierungskreises der Teamdeligierten des UKJ.
    2 min
  • Aufnahmestopp in Pflegeheimen gefordert
    Als Reaktion auf den Tod mehrerer Pflegebedürftiger hat das Bundesland Niedersachsen einen Aufnahmestopp für Pflegeeinrichtungen angeordnet. Niedersachsens Gesundheitsministerin Reimann untersagte am Montag landesweit allen Einrichtungen die Neuaufnahme von Pflegebedürftigen. Ausnahmen gebe es nur, wenn eine 14-tägige Quarantäne für neue Bewohner gewährleistet sei, sagte die SPD-Politkerin.
    In Wolfsburg starben 15 Bewohner_innen eines Altersheims, in Wildeshausen wurden 17 Mitarbeiter_innen und 23 Bewohner_innen positiv auf das Virus getestet. Mehrere der Verstorbenen zeigten vor ihrem Tod keine Symptome für das SARS-CoV2-Virus. Um eine weitere Ausbreitung zu vermeiden, sollen positiv getestete Patient_innen nur noch von positiv getestetem Personal versorgt werden.
    Angehörige werden dazu aufgerufen die Einrichtungen, nicht mehr zu besuchen, um sich und die Bewohner_innen zu schützen.
    Der bayerische Ministerpäsident Söder unterstützt einen grundsätzlichen Aunfahmestopp. „Neuaufnahmen sollen in den entsprechenden Einrichtungen reduziert oder ausgeschlossen werden“, sagte der CSU-Vorsitzende am Mittwoch nach einer Telefonkonferenz mit Bundeskanzlerin Merkel und den Regierungschefs der Länder.
    2 min

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