RADIO OKJ QuarantäneCast

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RADIO OKJ QuarantäneCast episodes

  • Finanzielle Einbußen bei Jenaer Bädergesellschaft
    Die Jenaer Bädergesellschaft (JBG) leidet unter der Schließung der Bäder. Pro Monat entstünden Umsatzeinbußen von etwa 300.000 Euro, sagte die JBG-Geschäftsführerin Susan Zetzmann der Mediengruppe Thüringen. Kündigungen werde es deswegen aber nicht geben.
    Stattdessen seien etwa 90 % der 110 Festangestellten in Kurzarbeit. Die Bäder der JBG sind seit dem 14. März geschlossen. Insbesondere im Freizeitbad Galaxy fehlen die Einnahmen durch das Wegfallen der sonst so zahlreichen Besuche in den Osterferien.
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  • 30.000 Euro Fördermittel für Nachbarschaftshilfe
    Die Bürgerstiftung Jena sammelt Anträge zur Förderung von Nachbarschaftsprojekten. Die Anträge gehen an die Thüringer Ehrenamtsstiftung, die den Fond „Nachbarschaftshilfe“ unterhält. Noch bis Dienstag den 7. April können Anträge bis 300 Euro an die Bürgerstiftung gestellt werden.
    Für die Finanzierung können sich Vereine oder Initiativen bewerben, die sich in der Coronakrise ehrenamtlich in der Nachbarschaftshilfe engagieren. Beantragt werden können Aufwandsentschädigungen, Fahrtkosten, oder auch Sachausgaben wie Hygieneartikel. Auch Förderung von Geflüchtetenhilfe ist möglich.
    Der Umfang des Hilfsfonds „Nachbarschaftshilfe“ der Thüringer Ehrenamtsstiftung beträgt insgesamt 30.000 Euro. Das Antragsformular findet sich auf der Website der Bürgerstiftung Jena.
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  • Zwischenfazit: Nachbarschaftshilfe von Jenaer Ultrafans
    Die FCC-Fangruppierung "Horda Azzuro" hat laut eigenen Angaben in fünf Tagen 4.245 € durch Spenden sammeln können. Dieses Geld soll nun an die Tafeln der Region gehen. Ein erster Lebensmitteleinkauf in Höhe von 1.482€ sei bereits verteilt worden. Mit den 2,2 Tonnen Nahrungsmitteln wurden unter anderem die Tafeln in Gera, Schleiz, Stadtroda und Apolda beliefert. Eine weitere Lieferung, für ca. 2.000€, soll dann in der Zeit rund um Ostern folgen.
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  • Schutzvisier aus dem 3D-Drucker
    Ein Gesichtsschutz, der mittels Folie den Hauptübertragungsweg des Coronavirus verhindern soll, wird derzeit in Jena hergestellt. Das berichtet die Mediengruppe Thüringen. Die Halterung der Folie am Kopf wird von der 3 Faktur GmbH mittels betriebseigener 3D-Drucker hergestellt. Die Folien würden in der Ernst-Abbe-Hochschule zurecht geschnitten. Die Schutzmasken werden für den Selbstkostenpreis an Berufsgruppen abgegeben, die besonders viel Menschenverkehr haben.
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  • Stadtverwaltung will Coronavirus vollständig eindämmen
    Der Corona-Krisenstab der Stadtverwaltung geht nicht von einer flächendeckenden Infektion der Bevölkerung mit dem neuartigen Virus aus. Bürgermeister Gerlitz sagte am Sonntag in der ARD-Talkshow Anne Will: „Wir glauben nach wie vor, dass man das Virus eindämmen kann.“ Damit vertritt die Stadtverwaltung eine andere Ansicht als viele Virolog_innen und die Weltgesundheitsorganisation WHO.
    Die WHO erklärte die Ausbreitung des Coronavirus zur Pandemie. Gemeinhin wird eine Infektionsrate von 60 bis 70 % in der Bevölkerung erwartet. "Diese 60 bis 70 Prozent ist eigentlich nur eine Zahl, die sagt, wann die Pandemie vorbei ist", sagte der Virologe Prof. Dr. Christian Drosten Anfang März im NDR Podcast.
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  • Nahverkehr: Jeder Fahrer hat ein fest zugewiesenes Fahrzeug
    Der Jenaer Nahverkehr setzt auf Kohortentrennung, um seinen Fahrplan einhalten zu können. „Jeder Fahrer ist ganz spezifisch einem Fahrzeug zugeordnet. Eine Straßenbahn wird immer vom gleichen Fahrer gefahren, ein Bus immer vom gleichen Fahrer“, sagt Oberbürgermeister Nitzsche in einem Video auf Facebook. Der Fahrplan wurde sehr begrenzt. Es würde aber darauf geachtet, dass das Uniklinikum weiterhin gut erreichbar sei.
    Ziel der Kohortentrennung sei, dass im Falle einer Erkrankung die Kontaktpersonen schnell ermittelt werden könnten und der Fahrplan nicht weiter beeinflusst würde.
    Kritik für den reduzierten Fahrplan kommt vom Robert-Koch-Institut. Das forderte zuletzt erweiterte Fahrpläne, sollten Abstandsregeln in öffentlichen Verkehrsmitteln nicht eingehalten werden können.
    Nitzsche schließt Fahrplanerweiterungen derzeit aus. Das aktuelle Ziel sei die Gewährleistung einer dauerhaften Leistungsfähigkeit des Nahverkehrs.
    Er bittet die Bürger_innen um Verständnis und Geduld.
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  • 275 Kinder in Notbetreuung
    In Jena befinden sich derzeit 275 Kinder in Notbetreuung. Wie die Mediengruppe Thüringen berichtet, könnten die Zahlen noch leicht ansteigen, nachdem die Kriterien für einen Notbetreuungsplatz vom Land geändert wurden.
    In die Notbetreuung dürfen Kinder, deren Kindeswohl bei einer ausschließlichen Betreuung zu Hause gefährdet wäre, und Kinder, deren Eltern in sogenannten systemrelevanten Berufen arbeiten. Zu den systemrelevanten Berufen zählen jetzt neben Medizinern auch Feuerwehrleute, Kassierer_innen und Pflegepersonal.
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  • Verwaltungsgericht hält Maskenpflicht für verhältnismäßig
    Das Verwaltungsgericht Gera hat die Allgemeinverfügung zur Maskenpflicht in Jena für verhältnismäßig erklärt. Damit scheiterte ein Eilantrag gegen die sofortige Vollziehbarkeit der Maskenpflicht. Ab dem 6. April gilt im ÖPNV und in Supermärkten eine Maskenpflicht. Als Masken werden selbstgenähte Mund-Nasen-Masken (MNS) und Schals gezählt, mit denen das Gesicht bedeckt werden kann. Die Maskenpflicht gilt in Bereichen, bei denen der Mindestabstand nicht garantiert werden kann.
    Das Verwaltungsgericht erklärte die Jenaer Allgemeinverfügung für verhältnismäßig, da die Stadt nicht verlangt, dass professionelle MNS getragen werden und improvisierte Masken erlaubt sind. Bei seiner Entscheidung stützt das Verwaltungsgericht sich auch auf das Robert-Koch-Institut. Das Institut hat auf seiner Webseite argumentiert, dass die Verbreitung des Virus durch das Tragen von Masken verlangsamt werden könnte.
    In einer Pressemitteilung schreibt das Verwaltungsgericht Gera: "Das befristete Tragen des Mund-Nasen-Schutzes wiegt nicht so schwer, wie die möglichen Gefahren, die noch immer von einer weiteren dynamischen Verbreitung des hoch ansteckenden Sars-CoV-2-Virus für das Gesundheitssystem und die Gesundheit der Bevölkerung ausgehen."
    Ob das Tragen von Masken wirklich effektiv gegen das Virus schützt, ist nicht wissenschaftlich belegt. Darum muss die Stadt Jena in den folgenden Wochen überprüfen, wie das Tragen der Masken sich auf die Eindämmung des Virus auswirkt.
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RADIO OKJ informiert im Quarantäne Cast Jena und Umgebung über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus und dessen Folgen.