RADIO OKJ QuarantäneCast

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RADIO OKJ QuarantäneCast episodes

  • Corona in Norwegen unter Kontrolle
    In Norwegen ist die Infektionsrate des Corona-Virus auf 0,7 gesunken. Wie der Stern berichtet, gelang es der Regierung in Norwegen die Infektionsrate von 2,5 Mitte März auf nun 0,7 zu drücken. Das meldet die Nachrichtenagentur AFP. Eine Infizierte Person steckt statistisch demnach im Schnitt 0,7 weitere Personen an.
    Norwegen hatte am 13. März Ausgangsbeschränkungen und die Schließungen von öffentlichen Einrichtungen veranlasst. Die Maßnahmen zeigen Wirkung und sollen zunächst nicht gelockert werden.
    Laut Berichten der DPA warnt die WHO die Länder davor die getroffenen Sicherheitsmaßnahmen zu schnell wieder zu lockern. Es wird befürchtet, dass die Infektionszahlen nach einer vorschnellen Lockerung der Maßnahmen wieder rapide steigen können.
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  • 85 % weniger Fahrgäste bei der Bahn
    Die Züge der Deutschen Bahn sind in Zeiten der Corona-Pandemie nur noch zu 15% ausgelastet. Wie die Tagesschau berichtet sei der Regionalverkehr im Schnitt um 65% gekürzt worden. Vielerorts gilt derzeit der Wochenendfahrplan.
    Bei den Fernzügen wurde ein Viertel der üblichen Verbindungen gestrichen.
    Angesichts der Grenzschließungen und -kontrollen wurden Verbindungen ins Ausland, sowie touristische Inlandsverbindungen gestrichen.
    Weitere Verbindungen sollen laut Konzernchef Richard Lutz nicht gestrichen werden.
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  • Diskussion um Änderung des Grundgesetzes
    Bundestagspräsident Schäuble schlägt eine Änderung des Grundgesetzes vor, damit der Bundestag während der Corona-Pandemie handlungsfähig bleibe. Darüber berichtet die Süddeutsche Zeitung. Schäubles Vorstoß sieht vor, das Notfallparlament auch während Epidemien einsetzen zu können oder Sitzungen digital stattfinden zu lassen. Bislang kann das Notfallparlament nur einberufen werden, wenn in Deutschland der Verteidigungsfall ausgerufen wurde und die Abgeordneten nicht in ausreichender Zahl zur Verfügung stehen. Für eine Änderung des Grundgesetzes braucht es eine Zweidrittelmehrheit. Die Opposition im Deutschen Bundestag, die für dieses Quorum gebraucht würde, lehnt den Vorschlag Schäubles allerdings ab.
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  • Zahl der Intensivbetten in Deutschland unklar
    In Deutschland herrscht Unklarheit über die Zahl der Intensivbetten in Krankenhäusern. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft ging zuletzt von 40.000 Betten aus. Das zentrale Register für Intensivbetten der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin, Divi dementiert gegenüber dem Handelsblatt. Es gäbe demnach nicht einmal 28.000 Intensivbetten in deutschen Krankenhäusern.
    Probleme bei der Erfassung bereiteten teilweise Mehrfachmeldungen und Krankenhäuser, die keine Zahlen ins Register eintragen. Laut einem Entwurf des Gesundheitsministeriums, das dem Handelsblatt vorliegt, soll eine Eintragung in das Register zur gesetzlichen Pflicht werden. Auch arbeite das Divi daran, Daten auf einer neuen Plattform zur Verfügung zu stellen.
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  • Bundesweite Quarantänepflicht für Einreisende
    Für Reiserückkehrer aus dem Ausland soll ab dem 10. April eine zweiwöchige Quarantänepflicht gelten, das beschloss das Corona-Krisenkabinett der Bundesregierung nach Informationen mehrerer Nachrichtenagenturen. Der Beschluss ist allerdings nur eine Handlungsempfehlungen an die Bundesländer, die darüber eigenständig entscheiden.
    Die Empfehlung sieht vor, dass sich Deutsche und in Deutschland Lebende nach einem mehrtägigen Auslandsaufenthalt für zwei Wochen in häusliche Quarantäne begeben müssen. Davon sollen Pendler ausgenommen sein.
    In Jena greift eine ähnliche Regelung schon seit mehreren Wochen. Laut der Allgemeinverfügung der Stadt muss sich jeder, der aus dem Ausland wieder nach Jena zurückkehrt, für zwei Wochen in häusliche Quarantäne begeben. Gleiches gilt für Menschen, die Kontakt zu einer positiv getesteten Person hatten. Laut Angaben der Stadt zeigten diese Maßnahmen Erfolg.
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  • Sonderprämie für Pflegekräfte
    Pflegekräfte sollen eine einmalige Corona-Sonderprämie von 1.500 Euro erhalten. Darauf einigten sich die Gewerkschaft Verdi und Bundesvereinigung der Arbeitgeber in der Pflegebranche (BVAP) laut einer Meldung der Nachrichtenagentur AFP.
    Der BVAP vertritt nicht alle Arbeitgeber in der Pflege. Bundesarbeitsminister Heil rief aber alle dazu auf, die Prämie zu zahlen. Ausgezahlt werden soll sie mit dem Juli-Gehalt. Pflegekräfte in Vollzeit erhalten 1.500 Euro, bei Teilzeitbeschäftigten berechnet sich der Betrag anhand der Anzahl der geleisteten Stunden. Auszubildende erhalten 900 Euro. BVAP Vorstandsmitglied Gero Kettler nannte die Prämie eine Anerkennung für die besondere Belastung in der Coronakrise. Die Prämie ersetze natürlich nicht eine faire Bezahlung. Ein Tarifvertrag sei deshalb das langfristige Ziel.
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  • Ansturm auf Tafeln befürchtet
    Die Thüringer Tafeln rechnen in den nächsten Wochen mit einem größeren Ansturm als bisher. In einem Artikel der Mediengruppe Thüringen erklärt Nico Schäfer, Vorsitzender der Tafel in Thüringen, dass durch die Corona-Krise mehr Menschen auf die Tafeln angewiesen seien. Grund dafür sei der drastische Anstieg der Kurzarbeit.
    Gleichzeitig wird das Angebot der Tafeln durch Hamsterkäufe in den Supermärkten geschmälert. Laut Schäfer mangelt es besonders an Frischwahren, wie Obst, Gemüse und Fleisch. Auch viele der ehrenamtlichen Helfer_innen gehören auf Grund ihres Alters zur Risikogruppe und können nicht mehr helfen. In einer Pressemitteilung berichtet die Tafel Deutschland, dass mehr als 400 der 949 deutschlandweiten Tafeln schließen mussten. Durch die große Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung könnten immer mehr geschlossene Einrichtungen mit Notfall-Konzepten die Versorgung der Bedürftigen wieder aufnehmen.
    In Thüringen unterstützen die Tafeln 17.000 Bedürftige. Vom Land werden die Tafeln bis her nicht unterstützt. Nico Schäfer fordert die Politik dazu auf, die Arbeit der Tafeln zu sichern: „Für fast alle Bereiche des Alltags wurden millionenschwere Schutzschirme aufgelegt. Aber dass die Tafeln bislang vergessen wurden, enttäuscht uns bitter. Das muss schnellstens korrigiert werden.“
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  • Corona Tests: Thüringen hat Luft
    Thüringen hat seine Laborkapazitäten für Coronatests bisher noch nicht voll ausgeschöpft. Das geht aus berichten des MDR hervor. 2.000 Tests pro Tag sind derzeit möglich, rund 1.300 werden täglich ausgewertet. Das Gesundheitsministerium will die Testkapazität nochmals erhöhen und mit zwei neuen Laboren 3.000 Tests pro Tag ermöglichen.
    Getestet wird derzeit in Laboren des Verbraucherschutzes Bad Langensalza, im Uniklinkum Jena und in fünf privaten Laboren. 80% der Testergebnisse liegen nach einem Tag vor. In Einzelfällen kann es auch länger dauern.
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  • So läuft die Sitzung des Mini-Stadtrats
    Der Sonderausschuss des Stadtrates wird heute Abend tagen. Auf der Tagesordnung stehen Beschlüsse, die nicht verschoben werden können. Unter anderem soll die Finanzierung der Straßenbahnbeschaffung beschlossen werden, sowie eine Aktualisierung der Kosten der Unterkunft, hieß es von Seiten der FDP Fraktion.
    Der Sonderausschuss soll während der Krise eine minimale demokratische Beteiligung erhalten. Das Landesverwaltungsamt erkennt diesen Sonderausschuss nicht als entscheidungsfähig an und beruft sich dabei auf die Thüringer Kommunalordnung. Der Ausschuss kann demnach nur beraten, die Entscheidungen trifft der Oberbürgermeister.
    1 min

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RADIO OKJ informiert im Quarantäne Cast Jena und Umgebung über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus und dessen Folgen.