RADIO OKJ QuarantäneCast

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RADIO OKJ QuarantäneCast episodes

  • Corona & Geschlechter
    Durch Corona stehen maßgeblich weiblich konnotierte und besetzte Bereiche im Fokus: Pflege- und Dienstleistungsarbeit. Queere Menschen sind mit einer veränderten Lebensrealität konfrontiert.
    1 min
  • Kostenlose Lebensmittel auch während Corona
    In Jena soll es auch während der Corona-Krise kostenlosen Zugang zu Lebensmitteln geben. Das Angebot der Foodsharing-Gruppe Jena wird ab sofort vor der Magdelstube verteilt, wie JenaTV berichtet. Essbare Lebensmittel von Supermärkten und Restaurants, die diese ansonsten entsorgt hätten, würden dort gesammelt.
    Am Fußgängerweg vor der Mageldstube liegen die gesammelten Lebensmittel aus. Dienstag bis Freitag werden die Lebensmittel unter freiem Himmel zwischen 15 und 18 Uhr verteilt.
    Für Menschen, die sich in Quarantäne befinden oder zur Risikogruppe gehören, gibt es das Angebot der "Quarantänekiste". Hier werden Lebensmittel von den Fair-Teilern zu den Hilfsbedürftigen gebracht und kontaktlos übergeben. Für eine Quarantänekiste kann man sich per E-Mail unter [email protected] melden.
    Auch in Winzerla wurde ein Fair-Teiler geöffnet. Vor dem Klub "Tacheles" bei der Anna-Siemens-Straße 1 werden bis zum Gründonnerstag von 13:30 bis 16 Uhr Lebensmittel verteilt.
    Foodsharing setzt sich gegen die Verschwendung von Lebensmitteln ein.
    2 min
  • Städtetag fordert Rettungsschirm für Kommunen
    Der deutsche Städtetag fordert nach Informationen der Deutschen Presseagentur eine Rettungsschirm für Städte und Gemeinden. Hintergrund sind erwartete Einbrüche bei der wichtigsten Einnahmequelle für Kommunen, der Gewerbesteuer. Mehr als 5 Milliarden Euro sollen in diesem Jahr in den örtlichen Haushalten wegen der Corona-Krise fehlen. Leipzigs Oberbürgermeister und Präsident des Städtetags Jung erwartet dagegen ein noch viel größeres Minus.
    1 min
  • Robert-Koch-Institut will Fitnesstracker auswerten
    Das Robert-Koch-Institut (RKI) bietet seit gestern eine sogenannte Datenspende-App an. Mit der App können Nutzer_innen freiwillig ihre Vitaldaten aus Fitnesstrackern oder Smartwatches an das RKI weitergeben. Aus den Daten erstellt das RKI eine Karte, aus der Infektionsschwerpunkte ablesbar sein sollen. Die Karte sei als Ergänzung zur Fallstatistik gedacht, teilte das RKI mit.
    Wer seine Daten zur Verfügung stellen will, muss das Wearable mit der Datenspendeapp verbinden. Die IT-Nachrichtenseite Golem bezweifelte, ob Fitnessgeräte im Einzelnen Symptome einer Coronainfektion feststellen könnten. Allein durch den Mengeneffekt lasse sich möglicherweise dennoch ein lokaler Trend erkennen lassen, schrieb Golem.
    Das Robert-Koch-Institut behandelt die Gesundheitsdaten anonymisiert und habe zu keiner Zeit Zugriff auf Name oder Anschrift der Nutzer_innen. Nach Angaben des RKI wurde die App bisher über 50.000 Mal heruntergeladen.
    2 min
  • Bessere Staatshilfen für den Mittelstand
    Unternehmen sollen während der Corona-Krise einfacher an die Notkredite der Bundesregierungen kommen. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, übernimmt die Kreditanstalt für Wiederaufbau KfW bei mittelständischen Betrieben nun 100 % des Kreditrisikos statt bisher 90 %. So soll der Erhalt der Notkredite vereinfacht werden.
    Bedingung für einen solchen Kredit sei, dass das Unternehmen in 2019 schwarze Zahlen geschrieben hat. Für Unternehmen mit mit 11 bis 49 Mitarbeitenden stehen Summen von bis zu 500.000 Euro bereit. ab einer Mitarbeitendenzahl von 50 können bis zu 800.000 Euro beantragt werden. In jedem Fall dürfte die Kreditsumme aber nicht drei Monatsumsätze aus 2019 übersteigen.
    Die Kreditlaufzeit betrage 10 Jahre. Statt eines zinslosen Darlehens würde ein Zinssatz von 3 % veranschlagt. Bei vorzeitiger Rückzahlung können auf ein KfW-Darlehen mit 1,5 % umgeschuldet werden.
    Ab Donnerstag könnten Banken die neuen Kreditanträge bearbeiten.
    2 min
  • Dringende Freiwilligendienste werden auf zentraler Plattform vermittelt
    Bundesfamilienministerin Giffey hat eine Plattform für Freiwilligenarbeit in der Coronakrise vorgestellt. Das Internetportal soll junge Menschen im Freiwilligendienst mit Einrichtungen zusammenbringen, die jetzt Hilfe brauchen. Viele Freiwilligendienste seien wegen des grassierenden Coronavirus derzeit ausgesetzt.
    Nutzen kann die Plattform, wer ein freiwilliges soziales oder ökologisches Jahr oder einen Bundesfreiwillgendienst absolviert, so eine Meldung der Nachrichtenagentur EDP. Auch Freiwillige, die derzeit keinen Dienst leisten könnten sich dort registrieren.
    Bisher haben alle Bundesländer außer Thüringen und Sachsen die Regelung angenommen.
    Kommerzielle Anbieter sind von diesem Angebot ausgeschlossen. Nach wie vor stehe der Einsatz auf einer freiwilligen Basis, auch wenn der Einsatzort ein anderer sei. Gezwungen werden könne niemand, so die Familienministerin.
    Die Vermittlungsplattform ist abrufbar unter www.freiwillige-helfen-jetzt.de.
    2 min
  • Diskussion um Exit-Strategie
    Die Versammlungsverbote und Schließungen von öffentlichen Einrichtungen und Geschäften gelten noch bis zum 19. April. Aber wie soll es danach weiter gehen? Unter anderem haben Forschende und das deutsche Innenministerium eigene Exit-Strategie-Papiere veröffentlicht.
    Dabei stimmen sie in der Auffassung über ein, dass eine Rückkehr zum normalen Alltag nur schrittweise möglich ist. Ansonsten drohe ein erneuter rascher Anstieg der Infektionszahlen. Es wird eine gute und schnelle Infrastruktur für Tests gefordert. Dabei soll sowohl auf aktive Fälle, als auch auf Antikörper – als Immunität – getestet werden.
    Die ersten öffentlichen Einrichtungen, die wieder geöffnet werden können sind laut dem Strategiepapier das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung, Bildungseinrichtungen, wie Kindergärten, Schulen und Universitäten. Diese Empfehlung begründet das Institut damit, dass die Krankheit bei jungen Menschen selten schwer verlaufen würde und Eltern so wieder entlastet werden könnten.
    Im Papier des Innenministeriums wird offen über eine Einführung der Maskenpflicht nach Jenaer Vorbild und weitreichende Besuchssperren für Krankenhäuser und Pflegeheime nachgedacht.
    Bund und Länder wollen nach Ostern den Plan für das weitere Vorgehen zur Bewältigung der Corona-Krise bekanntgeben.
    2 min

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