RADIO OKJ QuarantäneCast

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RADIO OKJ QuarantäneCast episodes

  • Lokaljournalismus in Jena: Tear down this Paywall
    Die Stadtwerke Jena Gruppe intensiviert während der Corona-Pandemie die Kooperation mit den Jenaer Ausgaben der Zeitungen der Mediengruppe Thüringen.
    Wie die Stadtwerke bekannt gaben seien nun bis Anfang Juni alle Artikel der Jenaer Regionalausgaben über die „Mein Jena“-App kostenfrei zu lesen. Außerhalb der App muss für die Artikel weiterhin bezahlt werden, genauso wie für alle Texte, die über Ereignisse aus Thüringen, Deutschland und der Welt berichten.
    Trotz massiver Kritik hat die Mediengruppe Thüringen die Bezahlschranken zuletzt in deutlich mehr Texten eingeführt. Das Tocherunternehmen der Funke Mediengruppe begründet das mit Blick auf wegbrechende Werbeeinnahmen mit einem Finanzierungsausgleich.
    1 min
  • Corona-Hackathon nach Ostern in Jena
    Die Stadt Jena plant unter dem #JenaVsVirusCamp einen Hackathon, bei dem Lösungen für die Herausforderungen der Corona-Pandemie gefunden werden sollen. Die zu lösenden "Challenges" können die Bürger_innen vom 9. bis zum 12. April auf der Webseite jenavsvirus.de selbst einreichen.
    Der eigentliche Hackathon findet vom 14. bis zum 18. April statt. Es werden sowohl Teilnehmer_innen, als auch Organisator_innen für das Jena vs Virus Camp gesucht. Teilnehmen kann jeder/jede mit einem Internetzugang, einem PC und einer Webcam.
    Bei ihrem Projekt orientiert die Stadt sich am Hackathon WirVsVirus der Bundesregierung. Hier konnten innerhalb eines Wochenendes 1.000 Lösungsansätze gefunden werden.
    Die Anmeldefrist für Teilnehmer_innen, Organisator_innen und Challenges endet am Mittag des 14. April. Die eingereichten Challenges werden von einer Jury ausgewählt. Am Abend des selben Tages startet dann die eigentliche Aktion.
    2 min
  • Jenas lokaler Handel organisiert sich online
    Jenaer Händler werden angesichts der Krise kreativ und öffnen einen eigenen Onlinehandel.
    Derzeit haben sich sechs Jenaer Läden zusammengeschlossen und unter jenmarkt24.de einen Onlineshop eröffnet. Das Angebot von über 400 Artikeln beinhaltet Produkte für den alltäglichen und den gehobenen Bedarf. Wie die Mediengruppe Thüringen berichtet, sucht der neue Onlineshop nach weiteren Anbietern, die sich am Projektbeteiligen und das Angebot erweitern wollen.
    Daneben haben andere Einzelhandelsgeschäfte und Gastronomiebetriebe eigene Abhol- und Lieferdienste ins Leben gerufen. Auf der Website handelt-gemeinsam.de bewerben sie ihre Services.
    1 min
  • privater Wachdienst unterstützt Ordnungsamt
    Angesichts weitreichender Einschränkungen des öffentlichen Lebens setzt die Stadtverwaltung von Jena auf einen privaten Sicherheitsdienst zur Unterstützung des Ordnungsamts. Nach Berichten der Mediengruppe Thüringen wurden 18 Teams gebildet, die die Einhaltung der verhängten Allgemeinverfügungen kontrollieren.
    20 Wachpersonen des privaten Dienstes würden sich darunter befinden. Nach Angaben der Stadt sei bei den Kontrollgängen aber immer eine Kraft des Zentralen Ermittlungsverfahrens- und Vollzugsdienstes dabei. Hoheitliche Aufgaben wie die Verhängung von Bußgeldern blieben bei den Bediensteten der Stadt.
    Aus einem Zeitungsbericht geht hervor, dass die Stadt Jena einen Großteil der Kapazitäten des Ordnungsamtes auf die Kontrolle der Allgemeinverfügung verwendet. So würde die Verkehrsüberwachung derzeit ausgesetzt, um Pandemie-Kontrollen vollziehen zu können.
    Die Ordnungskräfte seien in der ganzen Stadt und auch an dezentralen Orten unterwegs. Täglich von 7 bis 24 Uhr müsse mit den Kontrollen gerechnet werden.
    2 min
  • Fehlende Schutzkleidung: Uniklinikum appelliert an Landesregierung
    Die Belegschaft des Uniklinikums Jena (UKJ) fordert die Landesregierung in einem offenen Brief dazu auf, alles Notwendige zum Schutz der Patient_innen zu unternehmen. Konkret fordert sie die sofortige Versorgung mit Schutzkleidung, eine steuerfreie Belastungszulage für alle Beschäftigten sowie die Abschaffung des Finanzierungssystem durch Fallpauschalen (DRGs).
    Gesundheitsministerin Werner reagierte auf den offenen Brief am Dienstag. Vom Land seien Aufträge für Mundschutz und Schutzkleidung für elf Millionen Euro erteilt worden. Eingetroffen sei bisher Material im Wert von einer Millionen Euro, so die Linkenpolitikerin nach einer Meldung der Deutschen Presseagentur.
    Die Verfasser des offenen Briefs, der Koordinierungskreis der Teamdeligierten, vertritt alle Beschäftigten am UKJ. In ihrem Brief weisen sie auf die Mängel des Gesundheitssystems hin. Wörtlich sprechen sie von einem „Gesundheitssystem, welches kaputtgespart wurde“.
    Das etablierte DRG-System rechnet Erkrankungen mit einer Fallpauschale ab. Das führe zu Sparmaßnahmen, die dem Wohl des Patienten schaden würden. Durch diese Finanzierung würde Gesundheit zur Ware, heißt es in dem Brief. Die Mängel des bestehenden Systems treten jetzt in der Notsituation besonders offen zutage.
    Das Finanzierungssystem müsse sich wieder am Bedarf und Gemeinwohl orientieren, fordert die Belegschaft. Gleichzeitig betonen sie, das Uniklinikum würde gemeinsam durch die Pandemie gehen.
    Gesundheisministerin Werner stellte indes ein Konzept vor, das Thüringens Krankenhäuser für die Corona-Pandemie anpassen soll. Krankenhäuser werden demnach in drei Kategorien unterteilt. Level 1 Krankenhäuser sollen Patient_innen versorgen, die intensiv betreut werden müssen.
    Level 2 Krankenhäuser sollen leichte Coronafälle übernehmen und Level 3 Krankenhäuser sorgen für nicht infizierte Patient_innen. Dem UKJ teilte Werner die Kategorie 1 zu, die Versorgung von schweren Coronafällen.
    3 min
  • Corona & Politik
    Auf der einen Seite stehen virologisch sinnvolle Maßnahmen, die auf der anderen Seite die Möglichkeiten für politischen Ausdruck, Mitbestimmung und Versammlungen radikal einschränken. Und gerade die Thüringer Demokratie war vor Corona durch die Landtagswahlen in einer besonderen Situation, die nun von der Pandemieorganisation abgelöst ist.
    1 min
  • Harter Shutdown in der Kritik
    Eine Gruppe von Gesundheitsexpert_innen kritisiert die Entscheidung für den Shutdown des öffentlichen Lebens. Unter den Experten sind auch Mitglieder des Sachverständigenrats der Bundesregierung für das Gesundheitswesen. Das herunterfahren des öffentlichen Lebens rufe an anderen Stellen gesundheitliche und soziale Probleme hervor, hieß es in ihrem Thesenpapier, über das NDR und WDR berichten.
    Man müsse die gesundheitlichen Langzeitschäden in der Bevölkerung abschätzten, hieß es. Außerdem sei die Faktenlage zum Coronavirus sehr dünn. Die Infektions- und Todeszahlen des Robert-Koch-Instituts sagten nur wenig über die tatsächliche Zahl der Infektionen und Todesfälle aus. Folglich sei es auch nicht sinnvoll, politische Handlungen an diesen Zahlen festzumachen. Damit kritisieren die Expert_innen Bundeskanzlerin Merkel, die eine Verdopplungszeit von mehr als 10 Tagen als Bedingung für eine Lockerung der Maßnahmen genannt hatte. Ferner stellen die Experten das Kontaktverbot für jüngere Menschen infrage und forderten gezielte Schutzmaßnahmen für ältere Menschen.
    2 min

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RADIO OKJ informiert im Quarantäne Cast Jena und Umgebung über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus und dessen Folgen.