RADIO OKJ QuarantäneCast

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RADIO OKJ QuarantäneCast episodes

  • Modellrechnung: Womöglich sechs Mal mehr Corona-Infektionen in Deutschland
    Weltweit könnten nur etwa 6% der Coronafälle bekannt sein. Das ergab eine wissenschaftliche Studie der Universität Göttingen, über die das Redaktionsnetzwerk Deutschland berichtet. Die Dunkelziffer in Deutschland könnte mit Stand Ende März bei etwa 460.000 Infizierten liegen. Weltweit hätten sich mittlerweile mehrere Millionen Menschen infiziert.
    Ein Großteil der Infektionen geht nicht in die Statistik ein, so die Forschenden. Hierzulande blieben schätzungsweise fünf von sechs Fällen unentdeckt, in anderen Ländern sei die Rate noch höher. Für die Studie verglichen die Forscher_innen die Sterberaten unterschiedlicher Länder. So ließe sich eine geschätzte Dunkelziffer errechnen. Auch die Zeitspanne zwischen Erfassung der Infektion und Todeszeitpunkt analysierten die Wissenschaftler_innen.
    1 min
  • Bundeskabinett billigt Gutscheine statt Erstattungen
    Wer Tickets für eine abgesagte Veranstaltung besitzt, der könnte anstatt Geld demnächst einen Gutschein vom Veranstalter enthalten. So hat es das Bundeskabinett beschlossen.
    Diese sollen bis Ende 2021 gelten und danach wieder in Geld umgewandelt werden, sofern sie nicht eingelöst wurden. Diese Lösung soll den Veranstaltern helfen, die nun neben den laufenden Kosten, mit vielen Rückerstattungen zu kämpfen haben. Berichtet hat darüber die Nachrichtenagentur Reuters.
    1 min
  • Längere Arbeitstage während Corona-Pandemie möglich
    Bundesarbeitsminister Hubertus Heil hat durch eine Rechtsverordnung den 12 Stunden Arbeitstag erlaubt. Das Arbeitszeitgesetz wird bis Ende Juni gelockert, um die Versorgung sicherzustellen. Die Verordnung gilt für die Bereiche öffentliche Sicherheit, Gesundheit und Pflege und die Versorgung mit existentiellen Gütern.
    Auch die Mindestruhezeit von 11 Stunden zwischen Ende und Beginn der Arbeit wurde auf 9 Stunden verkürzt. Außerdem lockert die Verordnung das Beschäftigungsverbot an Sonn- und Feiertagen, so die Nachrichtenagentur Reuters.
    Alle Ausnahmen sind auf bestimmte Tätigkeiten eingeschränkt. Dazu zählen das Herstellen, Verpacken und Einräumen von Waren oder auch die medizinische Behandlung und Pflege.
    Die Verordnung tritt ohne weitere Kabinettsbefassung in Kraft.
    Auf Drängen der Verdi sind Lebensmittelgeschäfte und Lieferdienste von der Verordnung ausgenommen.
    2 min
  • Systemrelevanten Studierenden wird Zuverdienst nicht angerechnet
    Das Kabinett der Bundesregierung nimmt Änderungen beim BAföG und bei befristeten Verträgen in der Wissenschaft vor. Studierende und Auszubildende, die sich in systemrelevanten Bereichen einbringen und BaföG beziehen, sollen den vollen Lohn für ihre Arbeit erhalten. Das geht aus Berichten des Spiegels mit Verweis auf Nachrichtenagenturen hervor.
    Bisher mussten Einnahmen über 450€ angerechnet werden. Unter systemrelevanten Bereichen versteht Bundesforschungsministerin Karliczek Medizin-Studierende in Krankenhäusern, Pflege-Auszubildende und Erzieher_innen in Ausbildung.
    Auslaufende Verträge von Wissenschaftler_innen sollen nach dem Plan des Forschungsministeriums zudem während der Corona-Pandemie um sechs Monate verlängert werden können.
    1 min
  • Bundesverfassungsgericht weist Antrag gegen Kontaktsperren ab
    Das Bundesverfassungsgericht hat einen Eilantrag gegen die Ausgangsbeschränkungen in Bayern abgewiesen. Das meldet die Nachrichtenagentur Reuters. Ein Antragssteller klagte, die Verbote würden seine persönliche Freiheit verletzen. Das Verfassungsgericht begründet die Ablehnung folgendermaßen: Der Schutz von Gesundheit und Leben wiege schwerer als persönliche Freiheiten. Zudem seien die Verbote vorübergehend und es gebe genügend Ausnahmen.
    Das Bundesverfassungsgericht hat damit erstmals einen Antrag inhaltlich behandelt, der im Zusammenhang mit Corona steht. Zuvor gestellte Anträge wies das Bundesverfassungsgericht aus formalen Gründen ab. Normalerweise muss ein Antrag durch die Fachgerichte gegangen sein, bevor das Bundesverfassungsgericht einen Antrag behandelt. Die Bayerischen Gerichte lehnten alle Anträge gegen die Beschränkungen ab. Solche Anträge zu stellen sei deshalb „derzeit sinn- und aussichtslos“, zitiert die Stuttgarter Zeitung die Richter_innen. Damit erklärte sich das Bundesverfassungsgericht erstmals für zuständig.
    Bei einem Eilantrag wägen die Richter_innen die Folgen ihrer Entscheidung ab. Würde dem Antrag stattgegeben, hieße das die Beschränkungen aufzuheben. Das würde aber eine Gefährdung von Leib und Leben bedeuten. In diesem Fall überwöge die Verantwortung für Gesundheit und Leben die sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Folgen der Einschränkungen.
    2 min
  • Kein Infektionsherd: An Ampeln bitte nicht mehr drücken
    Die Stadt Jena hat die Ampelschaltungen angepasst. Ab sofort würden Fußgängerampeln ein automatischer Teil des Verkehrsleitsystems sein. Somit müssen die Taster an Ampeln nicht mehr berührt werden, um die Straße zu überqueren. Die Infektionsgefahr an Fußgängerampeln soll so verringert werden.
    1 min
  • Tafel geschlossen: Food Sharing hilft aus
    Die Jenaer Tafel wird voraussichtlich bis zum 17. April geschlossen bleiben. Wie die Organisation auf ihrer Website bekannt gab, hängt die Schließung mit dem derzeit grassierenden Coronavirus zusammen. Die Foodsharing Initiative will während der Tafelschließung dafür sorgen, dass Bedürftige weiterhin mit Lebensmitteln versorgt werden. Sie organisiert jetzt kostenlose Essensausgaben an mehreren Stellen in Jena.
    Dazu gehören:
    die Magdelstube beim Magdelstieg 23 15-18 Uhr
    die DRK Seniorenbegegnungsstätte in der Ernst-Schneller-Straße 10, 12-14.30 Uhr
    der Klub Tacheles in Winzerla in der Anna-Siemsen-Straße 1, 13:30-16 Uhr)
    das Ortsteilbüro von Jena Ost in der Karl-Liebknecht-Str. 30, 16-19 Uhr
    der Kindergarten Klex in Lobeda in der Fregestraße 3, 13-15 Uhr
    Die Ausgabestellen sind außer an Sonntagen und Feiertagen täglich geöffnet.
    Risikogruppen und Menschen in Quarantäne könnten darüber hinaus auch mit Lebensmitteln beliefert werden. Kontakt zur Initiative kann per E-Mail aufgenommen werden: [email protected].
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  • Wie Jenas Kirchen Ostern feiern
    Die Jenaer Kirchen werden für die Ostergottesdienste geschlossen bleiben. Die Predigten werden aber im Rundfunk übertragen.
    Die Feiertagsgottesdienste werden aus der Stadtkirche St. Michael durch RADIO OKJ und JenaTV übertragen.
    Die Ausstrahlungstermine der Gottesdienste:
    Andacht zur Sterbestunde: Karfreitag 10.04., 15 Uhr auf Jena TV und Radio OKJ
    Osternacht: Samstag 11.04., 22 Uhr auf Jena TV,
    und Ostersonntag 12.04. 6 Uhr auf Jena TV und Radio OKJ
    Ostergottesdienst: Ostersonntag, 12.04., 10 Uhr Jena TV, 12 Uhr Radio OKJ
    Die Sonntagsretter: Sonntag, 05.04., 10.35 Uhr auf Jena TV
    Aufzeichnungen der Gottesdienste sind unter kirchenkreis-jena.de zu finden.
    Während der Ostertage können die Kirchen zum stillen Gebet betreten werden. Dabei muss der Mindestabstand beachtet werden.
    2 min
  • Initiative Innenstadt gibt mit Karte Auskunft über Öffnungen und Lieferdienste von fast 140 Läden
    Die Initiative Innenstadt Jena unterstützt den Einzelhandel und die Gastronomie im Stadtzentrum. Dazu stellt der Verband auf seiner Website eine Karte zur Verfügung, die knapp 140 Läden im Stadtzentrum listet. Dort kann eingesehen werden, ob die Gewerbetreibenden ihr Geschäft geschlossen haben oder einen Abhol- bzw. Lieferdienst anbieten. Viele lokale Unternehmen fürchten aufgrund der einschneidenden Infektionsschutzmaßnahmen der Stadt derzeit um ihr Geschäft.
    1 min
  • Sonderausschuss spricht Empfehlungen an Oberbürgermeister aus
    Der Sonderausschuss zur Gewährleistung der Handlungsfähigkeit des Stadtrates und seiner Ausschüsse hat gestern erste Empfehlungen für Eilentscheidungen an Oberbürgermeister Nitzsche gegeben.
    Eine Ergänzung des öffentlichen Dienstleistungsauftrags (ÖDA) in Bereich des Stadtbusverkehrs wurde beschlossen. Das bedeutet, dass Jena offiziell erklärt, den Busverkehr von Verbrennungsmotoren auf elektrische Motoren umrüsten zu wollen. Gefordert wurde das von den Fördermittelgebern. Dieser Antrag wurde einstimmig angenommen.
    Thematisch blieb der Sonderausschuss auch beim nächsten TOP beim Nahverkehr. Die Stadt will Ende 2023 33 neue Straßenbahnzüge anschaffen. Die Gesamtkosten belaufen sich dabei auf 153 Millionen Euro. Das Land Thüringen und die Jenaer Nahverkehr GmbH wollen der Stadt aber finanziell aushelfen. Übrig blieben aber 77 Millionen Euro, die Jena per Kredit finanzieren will. Zur Absicherung der Bank, verlangt diese eine Endschaftserklärung. Damit soll das Risiko der Bank, in Falle einer Nicht-Beauftragung der Jenaer Nahverkehr GmbH, geregelt werden. Die aktuelle Beauftragung endet am 31.12.2023. Sie soll verlängert werden um weitere 22,5 Jahre. Dieser Antrag wurde ebenso einstimmig angenommen.
    Als letztes ging es um den Wohnungsmarkt in Jena. Die Firma Analyse & Konzepte GmbH wurde damit beauftragt, Bedarfe für Unterkünfte festzustellen. Das bedeutet, dass die "Bedarfe" also Miete und Heizungskosten bei Sozialhilfeempfangenden übernommen werden, wenn bestimmte Kriterien durch die Wohnung erfüllt werden. Mietkosten und Wohnungsgröße dürfen einen bestimmten Rahmen nicht übersteigen. Die neueste Auflage dieser Bedarfsermittlung soll nun von der Verwaltung umgesetzt werden. Durch die steigenden Kosten erwartet die Stadt einen jährlichen Mehraufwand von 11.300 Euro. Auch dieser Antrag wurde angenommen.
    Im Zuge der einschneidenden Maßnahmen zum Infektionsschutz der Stadt Jena tagt anstelle des Stadtrats der Sonderausschuss zur Gewährleistung der Handlungsfähigkeit des Stadtrates und seiner Ausschüsse. Seine Sitzungen finden nicht öffentlich statt. Getroffene Entscheidungen haben lediglich einen empfehlenden Charakter. Oberbürgermeister Nitzsche soll auf Grundlage der Empfehlungen Eilentscheidungen treffen. Das Landesverwaltungsamt hat diese Konditionen festgelegt, die bei den Stadträten auf Widerspruch trafen.
    3 min

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RADIO OKJ informiert im Quarantäne Cast Jena und Umgebung über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus und dessen Folgen.