RADIO OKJ QuarantäneCast

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RADIO OKJ QuarantäneCast episodes

  • Aufnahmestopps: Krankenhäuser unter Quarantäne
    Mindestens zwei deutsche Krankenhäuser haben wegen zahlreicher Corona-Infektionen bei Patient_innen und Personal Aufnahmestopps verhängt. Das geht aus Medienberichten hervor. Die Berliner Zeitung nennt ein Krankenhaus in Potsdam, das keine neuen Patient_innen mehr aufnimmt und derzeit niemanden mehr entlässt. Dort sollen sich etwa 20 % aller Patient_innen mit dem Coronavirus infiziert haben. Auch das Personal sei betroffen. Ähnlich ist die Situation in München. Dort wurden laut Berichten des Bayerischen Rundfunks in einem Krankenhaus 16 Personen positiv auf das Virus getestet. Der Normalbetrieb des Klinikums wurde eingestellt.
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  • Corona-Infektionen in Medizin und Pflege nicht hinreichend bekannt
    In Deutschland gibt es keine gesicherte zentrale Erfassung der Corona-Infektionen in Medizin und Pflege. Das ergaben Recherchen von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung. Demnach erfassen nur einige Bundesländer diese Fälle. Aber auch dort sei die Datenlage teilweise mangelhaft, weil Informationen nur mit großer Verzögerung an das zuständige Robert-Koch-Institut gemeldet würden.
    Das RKI geht von mindestens 2.300 Infektionen im Gesundheitsbereich aus, erwartet aber eine deutlich höhere Dunkelziffer. Die Vorsitzende des Marburger Bundes Johna hält es für „nicht nachvollziehbar, dass Länder wie Italien und Spanien diese Zahlen haben“, Deutschland jedoch nicht.
    Derzeit werden immer mehr Fälle von Corona-Infektionen in Pflegeheimen und durch Krankenhausaufenthalte bekannt.
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  • Gewissheit in 10 Minuten: Neuer Coronatest in Jena mitentwickelt
    Ein internationales Forschendenteam hat einen Schnelltest für den Coronavirus zur Marktreife entwickelt. An der Entwicklung beteiligt waren auch Forschende vom Jenaer Leibniz-Institut für Photonische Technologien.
    Der Test dauert lediglich zehn Minuten und zeigt an, ob jemand mit dem Coronavirus infiziert ist oder nicht, oder ob die Person sogar bereits einen Immunschutz gegen SARS-CoV2 entwickelt hat. Genutzt wird dafür eine Blutprobe, deren Antikörper untersucht werden. Die Forschenden schätzen den Test als sehr hilfreich ein, weil mit ihm auch Personen erkannt werden können, die sich unbemerkt mit dem Virus infiziert haben und keine Symptome zeigten, während sie es in sich trugen. Bereits 10.000 dieser Tests könnten demnächst ausgeliefert werden. Die Entwicklung des Tests wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.
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  • Stadt will Masken an Supermärkten verteilen
    Trotz Beschaffungsproblemen von Mundschutzmasken im privaten Bereich hält die Stadt Jena an der Einführung der Maskenpflicht fest. Nach Informationen von Zeit Online habe die Stadt zahlreiche Masken auf Lager. Demnach plant die Verwaltung unter Oberbürgermeister Nitzsche, Masken an Personal im Gesundheitsbereich, der Verwaltung und im öffentlichen Nahverkehr zu verteilen. Auch sollen ab Montag vor Supermärkten Menschen mit Masken ausgestattet werden. Seit Donnerstag wird schrittweise die von der Stadt verordnete Maskenpflicht eingeführt.
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  • Coronavirus – Maskenpflicht
    In Jena gilt eine sogenannte Maskenpflicht. In drei Stufen verteilt über acht Tage wird die neue Regelung eingeführt.
    Ab Donnerstag, dem 02. April müssen Menschen einen sogenannten Mund-Nasen-Schutz tragen, wenn sie eine Dienstleistung in Anspruch nehmen oder durchführen, die den Mindestabstand von 1,5 Metern verletzt. Davon betroffen sind unter anderem die Physiotherapie und Augenoptiker_innen.
    Die zweite Stufe der Maskenpflicht gilt ab Montag, den 06. April. Ab diesem Zeitpunkt müssen Masken in Straßenbahnen und Bussen und beim Einkaufen getragen werden.
    Schließlich muss ab Freitag, den 10. April eine Maske im gesamten öffentlichen Raum getragen werden, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Außerdem gilt die Maskenpflicht in allen Arbeitsstätten, wenn sich in einem Raum mindestens zwei Personen befinden.
    Ausnahmen gelten für Räume mit mindestens 20 Quadratmetern pro Person, solange der verordnete Mindestabstand eingehalten wird. Ausgenommen sind zudem die Notfallbetreuung für Kinder bis sechs Jahren einschließlich der Kinder, allerdings nur am Ort der Betreuung. Die Eltern der Kinder jedoch müssen in den Räumen der Kinderbetreuung eine Maske tragen.
    Für Personen aus innerdeutschen Risikogebieten gilt eine grundsätzliche Maskenpflicht im öffentlichen Raum ab dem 02. April. Das betrifft Menschen, die sich in den vergangenen 14 Tagen in Baden-Württemberg, Bayern, Hamburg oder einer Quaränte-Region aufgehalten haben.
    Aufgrund des momentan geringen Angebots an Masken ruft die Stadtverwaltung auf, sich Masken selbst anzufertigen und erlaubt den Einsatz von anderen Tüchern, die Mund und Nase abdecken.
    Alle Infos zum Nachlesen gibt es auf radio-okj.info/corona
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  • Coronavirus – Risikogebiete
    Das Robert-Koch-Institut meldet für das Coronavirus Risikogebiete, also Gebiete, die besonders vom Coronavirus betroffen sind. Diese Regionen gelten als Risikogebiete: Ägypten, Italien, der Iran, die Provinz Gyeonsangbuk-Do bzw. Nord-Gyeongsang, besonders die Stadt Daegue in Südkorea, Frankreich, Österreich, die Schweizer Kantone Tessin, Waadt und Genf, Spaniens Hauptstadt Madrid sowie die Regionen Navarra, La Rioja und Paìs Vasco, die US-amerikanischen Bundesstaaten Kalifornien, Washington, New Jersey und New York.
    Jenas Stadtverwaltung hat die Liste zum fünften Mal überarbeitet. Demnach gilt das gesamte Ausland als Risikogebiet.
    Wer sich in den vergangenen 14 Tagen dort aufgehalten hat, ist verpflichtet, sich in Quarantäne zu begeben. Das bedeutet, diese Person darf sich für 14 Tage nur in der eigenen Wohnung aufhalten und sollte Kontakte mit anderen Personen vermeiden. Außerdem muss sich diese Person melden. Das geht per Telefon unter 03641 49 22 22 oder per E-Mail unter [email protected] oder [email protected]. Personen mit Symptomen wählen die 03641 49 33 33.
    Für Personen aus innerdeutschen Risikogebieten gilt kein Betretungsverbot mehr. Dennoch gibt es für Menschen, die sich in den vergangenen 14 Tagen in Baden-Württemberg, Bayern, Hamburg oder einer Quaränte-Region aufgehalten haben, die Pflicht im gesamten öffentlichen Raum einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.
    Wer sich nicht an die Regel hält, riskiert eine Geldstrafe von bis zu 25.000 € oder bis zu fünf Jahre Gefängnis.
    Alle Infos zum Nachlesen gibt es auf radio-okj.info/corona
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  • Corona & Geflüchtete
    Menschen in engen Lagersituationen ist es extrem erschwert, sich zu schützen, gleichzeitig soll möglichst wenig Bewegung stattfinden und es wird allen aus sinnvollen Gründen gesagt, sie sollen bleiben, wo sie sind. Aber auch Lager sind virologisch gesagt als Wohnsituation Virenschleudern.
    2 min

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RADIO OKJ informiert im Quarantäne Cast Jena und Umgebung über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus und dessen Folgen.