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  • Berner Gemeinderat will Kosten für die Palästina-Demo überwälzen
    Der Berner Gemeinderat hat die Geschehnisse rund um die Demo vom 11. Oktober in einem Bericht politisch aufgearbeitet. Darin geht der Gemeinderat auf Kritik, verschiedene Forderungen und Fragen ein. Im Gespräch erzählt Sicherheitsdirektor Alec von Graffenried, welche Gespräche der Gemeinderat für diesen Bericht geführt hat und weshalb er vor hat, die Einsatzkosten auf verurteilte Demoteilnehmende abzuwälzen.

    AL-Stadtrat David Böhner erklärt, weshalb er vom Bericht der Stadtregierung enttäuscht ist und was er von Forderungen nach einem schärferen Kundgebungsreglement hält.

    Zum Schluss der Sendung blicken wir in die USA. Mehrere Menschenrechtsorganisationen haben kürzlich auf das zweite Amtsjahr Trumps zurückgeblickt, das sie als Katastrophe für die Menschenrechte bezeichnen.
    26 min
  • Eine Mehrheit der Schweizer Bevölkerung hält das Festhalten am Autobahnausbau für undemokratisch
    Nach dem Nein zum Autobahnausbau an der Urne im November 2024 erwägt der Bundesrat, einige der abgelehnten Projekte doch wieder in die Planung aufzunehmen. Der Verkehrsclub Schweiz hat eine Umfrage in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse zeigen, dass eine Mehrheit der Bevölkerung dieses Vorgehen für undemokratisch halten.
    Ausserdem:Das Kollektiv SOORIYAN kreiert in der Kulturlanschaft Orte für südasiatische Identitäten. Damit füllt das Kollektiv eine Lücke und mischt die Schweizer Kulturszene auf. Am Norient Festival ist SOORIYAN zu Gast.
    28 min
  • Ein Film am Norient-Festival zeigt den Klang Gazas
     Wie klingt Gaza? Dieser Frage geht Mohamed Yaghi nach. Der Film Gaza Sound Man begleitet ihn bei seiner Tätigkeit – Mohamed Yaghi dokumentiert seine Umgebung mit seinem Aufnahmegerät.Gezeigt wird der Film am Norient-Festival. 
    Und ausserdem: Mars, der rote Planet – so haben es die Meisten wohl in der Schule gelernt. Dieses Bild muss nun wohl revidiert werden. Zumindest was die Vergangenheit unseres Nachbarplaneten angeht. 
    Dass es auf dem Mars früher Wasser gegeben haben muss, das ist schon länger bekannt. Jetzt hat ein Forschungsteam unter Beteiligung der Universität Bern beweisen können, dass es sogar mal einen ganzen Ozean auf dem Mars gegeben hat. 
    20 min
  • Neuordnung Allmenden: Die Stadtbevölkerung soll mitreden
    Die Stadt Bern will die Nutzung der beiden Allmenden im Norden der Stadt neu regeln. Dafür liess der Gemeinderat verschiedene Varianten ausarbeiten. Nun soll die Stadtbevölkerung mitreden.Wir blicken noch einmal zurück ans NO WEF Winterquartier: Dort ging es um die Rote Hilfe, einer politischen Organisation, der unteranderem Menschen aus dem linken Spektrum im Gefängnis unterstützt. In Deutschland haben zwei Banken die Konten der politischen Organisation gesperrt. Thomas Meyer Falk, ein ehemaliger Gefangener, erklärt was das für die Betroffenen bedeutet.
    19 min
  • Der Blick aus der Diaspora auf den Iran
    In der heutigen Infosendung berichten wir vom NO WEF Winterquartier 2026 in der Reitschule. Wir hören im Interview die deutsch-iranische Autorin Maryam Aras über die aktuellen Proteste im Iran und Lars vom technologiekritischen Çapulcu-Kollektiv über den Zusammenhang zwischen dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz und Faschisierung. 
    22 min
  • Caritas warnt: Die Armut droht sich im neuen Jahr zu verschärfen
    Auf Anfang Jahr treten jeweils neue Gesetze und Regelungen in Kraft. Einen Überblick über die wichtigsten Änderungen seit dem 1. Januar 2026 geben wir im ersten Teil der Sendung.
    Ausserdem: Das Hilfswerk Caritas Schweiz warnt davor, die Gesellschaft drohe auseinanderzudriften. Grund dafür ist die zunehmend schwierige Situation von ärmeren Menschen.
    Und schliesslich beenden wir unsere Serie zum Chaos Communication Congress mit einem Jahresrückblick. Gemeinsam mit der Digitalen Gesellschaft Schweiz beleuchten wir die wichtigsten Entwicklungen aus dem lezten Jahr im Bereich Datenschutz.
    25 min
  • Wie sich die Mediennutzung bis 2035 verändert
     Gestern ist die neue Studie «Mediennutzung 2035 – Studie zur Zukunft der Informationsmedien» des Forschungszentrums Öffentlichkeit und Gesellschaft (fög) der Universität Zürich erschienen. Gefördert wurde sie vom Verlegerverband Schweizer Medien. 
    Die Studie analysiert zentrale Entwicklungen des Journalismus in der Schweiz mit Blick auf die nächsten zehn Jahre. Grundlage sind 15 Interviews mit internationalen Expert:innen aus Wissenschaft und Medienpraxis sowie die Auswertung bestehender Nutzungsdaten und internationaler Forschung. Im Interview hören wir Pia Guggenbühl. Sie ist Direktorin des Verlegerverbands Schweizer Medien. Und ausserdem: Im Jahr 1970 wollte die Schwarzenbach-Initiative 350'000 Arbeiter:innen in ihre Herkunftsländer zurückschicken. Die Initiative wurde abgelehnt, bei einer Stimmbeteiligung von 75 Prozent. Doch 46 Prozent der Stimmbevölkerung stimmten der Initiative zu. Grazia Pergoletti war damals sechs Jahre alt. Ihre Mutter war Schweizerin und ihr Vater Italiener. Bei einer Annahme der Initiative hätte sie mit ihrem Vater die Schweiz verlassen müssen. Wie wäre ihr Leben verlaufen, wenn sie in Assisi und nicht in Basel aufgewachsen wäre? Pergoletti begab sich auf Spurensuche. Dadurch entstand das Stück „Schwarzenbach – Le Dolci Vite“. Es lief bereits 2024 im Schlachthaus Theater, heute Abend wird es wieder aufgenommen. 
    25 min
  • Allianz lanciert Referendum gegen Lockerung des Kriegsmaterialgesetzes
    Eine Allianz von politischen Gruppen und Friedensorganisationen sowie linken Parteien lanciert heute das Referendum gegen eine Lockerung der Kriegsmaterialexporte. Und: Im dritten Teil der Serie zum "Chaos Communication Congress" (CCC) in Hamburg geht es um das "Musum of Care". Ein weltweites Solidaritätsnetzwerk, das von den Ideen der Künstlerin Nika Dubrovsky und ihres verstorbenen Ehemanns, Anthropologen und Aktivisten David Graeber ausging. 
    25 min
  • Insel Pari: Holcim-Klimaklage ist laut Gericht zulässig
    Der Gebäude- und Bausektor ist für fast 40% der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich. Mit dazu bei trägt der Zementkonzern Holcim. Vier Fischer*innen von der indonesischen Insel Pari haben Holcim deshalb verklagt. Im September befasste sich das Zuger Kantonsgericht mit der Frage, ob die Klage überhaupt zulässig und das Kantonsgericht dafür zuständig ist. Nun liegt der Entscheid vor. 

    Wissen vermitteln - das macht das «Investiagtive Theater», wenn es um Technologiekonzern geht: Christiane Mudra zeigte das Stück am Chaos Communication Congress in Hamburg.
    25 min
  • Was hat Big Tech mit Faschismus zu tun?
    In der Nacht auf Samstag beschossen die Streitkräfte der Vereinigten Staaten Boote und Gebäude in Venezuela. Mit Hubschraubern entführten sie den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro und seine Frau. Die Aktion verstösst sowohl gegen US-Gesetze als auch gegen Völkerrecht. Das Vorgehen brachte in zahlreichen Ländern die Leute auf die Strasse. So auch gestern in Bern. Und ausserdem hören wir den ersten Teil einer Serie vom Chaos Communication Congress, der zwischen den Feiertagen in Hamburg stattfand. Rund 16‘000 Hacker:innenn und Technologieinteressierte trafen sich zum jährlichen Kongress. Aus rund 170 Vorträgen haben wir einige Themen herausgepickt. Der Kongress startete mit einem Vortrag von Katika Kühnreich über einige Grundlagen einer Gesellschaft, die durch Technologie geformt wird: Sie sprach über KI in Anführungszeichen, über eine Gesellschaft, die immer mehr über Maschinen funktioniert und sich Richtung Faschismus bewegt. 
    24 min

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