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Radio RaBe episodes

  • Was hat Big Tech mit Faschismus zu tun?
    In der Nacht auf Samstag beschossen die Streitkräfte der Vereinigten Staaten Boote und Gebäude in Venezuela. Mit Hubschraubern entführten sie den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro und seine Frau. Die Aktion verstösst sowohl gegen US-Gesetze als auch gegen Völkerrecht. Das Vorgehen brachte in zahlreichen Ländern die Leute auf die Strasse. So auch gestern in Bern. Und ausserdem hören wir den ersten Teil einer Serie vom Chaos Communication Congress, der zwischen den Feiertagen in Hamburg stattfand. Rund 16‘000 Hacker:innenn und Technologieinteressierte trafen sich zum jährlichen Kongress. Aus rund 170 Vorträgen haben wir einige Themen herausgepickt. Der Kongress startete mit einem Vortrag von Katika Kühnreich über einige Grundlagen einer Gesellschaft, die durch Technologie geformt wird: Sie sprach über KI in Anführungszeichen, über eine Gesellschaft, die immer mehr über Maschinen funktioniert und sich Richtung Faschismus bewegt. 
    24 min
  • Wilson A. verklagt die Schweiz wegen Racial Profiling
    Am 19. Oktober 2009 begann für Wilson A. eine Geschichte, die heute – 16 Jahre später – immer noch nicht zu Ende ist. Bei einer Polizeikontrolle, die aus seiner Sicht aus rassistischen Motiven erfolgte, erlitt er Verletzungen. Die Polizist*innen traten und schlugen ihn gegen die Brust, obwohl er kurz davor eine Herzoperation hinter sich hatte. Im Herbst hat sich das Bundesgericht mit dem Vorfall befasst. Nun zieht Wilson A. den Fall vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte.
    Ausserdem: Am 24. August griff ein Patrouillenboot der lybischen Küstenwache das Rettungsschiff Ocean Viking der Seenotrettungsorgnaisation SOS Mediteranee an. Das Schiff musste während drei Monaten repariert werden. Dieser Tage kehrt die Ocean Viking wieder ins Mittelmeer zurück. Fragen über den Angriff bleiben bis heute offen.
    23 min
  • Das Museumsquartier erhält einen Masterplan für die weitere Entwicklung
    Die Burgergemeinde, der Kanton und Stadt Bern haben einen Studienauftrag ausgeschrieben Architekturteams sollen einen Plan das grösste Kulturareal der Schweiz erstellen. Der Präsident des Vereins Museumsquartier, Bernhard Pulver erzählt, welches Ziel der Studienauftrag verfolgt.
    Ausserdem: In diesen Tagen befasst sich der Ständerat mit dem Sparprogramm des Bundes, dem so genannten «Entlastungspaket 27». In einigen Punkten will die kleine Kammer weniger weit gehen als der Vorschlag des Bundes. Wir verschaffen uns eine Übersicht.
    Und schliesslich: Der Autor und ehemalige Kulturminister der palästinensischen Autonomiebehörde Atef Abu Saif war kürzlich in Bern zu Gast. Im Gespräch mit RaBe-Info erzählt von zerbombten Museen und Bibliotheken und davon, wie ein wiederaufgebautes Gaza trotz dieser gezielten Zerstörung von Kulturgut an die Vergangenheit anknüpfen kann.
    25 min
  • Budget unter Druck: Was ist uns Prävention wert? Ein Kommentar
    In der Budgetdebatte im Parlament wird deutlich, wo gespart wird, und wo nicht. Ein Kommentar aus unserer Redaktion zur Frage, welchen Stellenwert Prävention künftig noch haben soll. Dann der Blick nach Belarus: Mehr als 100 politische Gefangene sind am vergangenen Samstag freigekommen. Doch was bedeutet das für das Regime von Alexander Lukaschenko – und für die Opposition? Eine Kurzeinordnung von Ingo Petz, Journalist bei der Onlineplattform dekoder.org.
    23 min
  • Palästinademo: Amnesty spricht von einem Polizeieinsatz mit strafendem Charakter
    Mit dem Verkauf der Billette für die 2. Klasse subventioniere die SBB die Abteile der 1. Klasse – das behauptet der junge Verkehrsclub der Schweiz (jungVCS) und verlangt in einer Petition die Abschaffung der 1. Klasse im öffentlichen Verkehr. Was ist dran an dem Vorwurf? Und welche weiteren Argumente hat der jungVCS für die Abschaffung der 1. Klasse? Darüber sprechen wir mit dem Präsidenten des jungVCS im ersten Teil der Sendung.
    Ausserdem: Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International Schweiz hat den Polizeieinsatz vom 11. Oktober in Bern untersucht. Nach zahlreichen Gesprächen mit Zeug*innen kommt die Organisation zum Schluss: Der Einsatz der Polizei hatte einen strafenden Charakter.
    23 min
  • Das Café Révolution erhält den Berner Sozialpreis
    Die Protestaktionen haben gewirkt: Nach einer Kundgebung auf dem Bundesplatz und hunderten von Mails and Parlamentarier*innen sprach sich der Ständerat für eine Million zur Prävention von geschlechtsspezifischer Gewalt aus. Die zahlreichen Protestmails hingegen gerieten in Kritik. Unangebracht, findet Itziar Marañón von Campax.
    Ausserdem: Das Café Révolution im Progr hat den Sozialpreis der Stadt Bern erhalten. Das Café bietet einen Schutzraum für Schwarze und schwarzgelesene Frauen in Bern. Wir portraitieren das Kollektiv im zweiten Teil der Sendung und fragen: Welche Art von Wissen fehlt zu Rassismus?
    26 min
  • Hauptstadt-Recherche: «Zur ausländerrechtlichen Administrativhaft gibt es wenig verlässliche Informationen»
    Fährt der Kanton Bern tatsächlich das strengste Regime fährt bei der ausländerrechtlichen Administrativhaft? Das wollte die Journalistin Jana Schmid vom Berner Onlinemagazin Hauptstadt herausfinden. Hunderte Seiten von Dokumenten, dutzendfaches Hin-und-her-Telefonieren, zahlreiche Gespräche später stellt sie fest: Es gibt zu wenige verlässliche Informationen, um das herauszufinden. Über ihre Recherche spricht Jana Schmid im ersten Teil unserer Sendung.
    Dann: Chile wird aller Wahrscheinlichkeit nach in Zukunft von einer rechten Allianz regiert, das prognostiziert Karina Nohales – Feministin, Anwältin und Aktivistin – in der Reportage zur Stichwahl vom kommenden Sonntag im zweiten Teil der Sendung.
    27 min
  • Yole!Africa - das Bildungszentrum mit dekolonialem Lehrplan
    Massenpanik, Massenbewegungen, Massenmigration: Das Museum für Kommunikation eröffnet in einer neuen Ausstellung Perspektiven auf Menschenmassen. Gezeigt wurde die Ausstellung bereits in Paris und Kanada, nun ist sie in Bern zu sehen. Im Interview hören wir Mitkurator Ueli Schenk.
    Dann geht es um die prekären Verhältnisse in der Musikbranche:  Branchenverbände fordern angemessene Honorare für Musiker:innen, die ein Konzert spielen. Doch diese sind viel zu hoch für Veranstalter:innen und Clubs. Deshalb verlangt die Musikvielfaltsinitiative ein Umdenken in der Musikförderung. Die Musikvielfaltsinitiative ist dabei keine Initiative im engeren Sinne, sondern eine Bewegung. Heute hat sie ihren Forderungskatalog präsentiert.
    Und zu guter Letzt: Letzte Woche wurde das Projekt Yole!Africa in Kongo  25-Jahre alt. Yole!Africa ist ein Bildungszentrum, das soziale Innovation durch Kunst fördert. Es steht für einen dekolonialen Lehrplan. Das Zentrum in Goma befähigt junge Menschen, sich mit drängenden sozialen und ökologischen Problemen auseinanderzusetzen. Das Zentrum ins Leben gerufen hat der Filmemacher Petna Ndaliko Katondolo. Seinen jüngsten Film “Lwanzo” zeigte er auch im Oktober am Global Science Film Festival in Bern. Im Film geht es um den Rohstoffabbau von Kobalt im Osten Kongos. Seit Jahrzehnten ist der Osten der Demokratischen Republik Kongo umkämpft.  Die Konflikte stehen mit dem multinationalen Rohstoffabbau in Zusammenhang bei dem immer wieder Menschen ums Leben kommen. Petna Ndaliko versucht in seiner filmischen und pädagogischen Arbeit ein anderes Bild von Kongo und den Menschen zu zeichnen. 
    30 min
  • Handy-Erziehung. Geschrei auf Kinder-und Elternseite?
    Welche Familie kennt das Gesprächsthema nicht: Handy-Konsum der Kinder. Gänzlich ohne die Smartphones geht es irgendwie nicht, unkontrolliert aber genauso wenig. Was machen sich Eltern für Gedanken, wenn es mit dem Handy-Wunsch der Kinder los geht? Fachstellen helfen und beraten Eltern, wie z. B. Gesundheit Bern. In dieser Episode "Ohrensessel" haben die Praktikantinnen und Praktikanten von RaBe Kinder wie auch Eltern erzählen lassen, wie viel Handy toll und wann es genug ist. Zu Wort kommt auch die Schulkommission von Köniz, die alle Handys, Tablets und Smart-Watches aus allen Schulen in der Gemeinde verbannt hat. Und eine Mutter blickt beim Abendessen mit ihrem Sohn zurück über dessen Handy-Erziehung. 
    22 min
  • Wut auf dem Bundesplatz: Frauen demonstrieren gegen Nationalratsentscheid
    Der Nationalrat hat gestern entschieden, die Gelder für die Prävention von Gewalt an Frauen und Mädchen um eine Million zu kürzen. Deswegen versammelten sich Hunderte auf dem Bundesplatz, um ihrer Wut und Trauer Ausdruck zu verleihen. Heute früh war das Geschäft beim Ständerat und die Kundgebung von gestern Abend zeigte Wirkung: Die kleine Kammer genehmigte den Betrag.
    Ausserdem in der heutigen Sendung:  Im Fall von Südafrika gegen Israel am Internationalen Gerichtshof weigert sich Deutschland, sich mit dem Genozidvorwurf gegenüber Israel auseinanderzusetzen. Deutschland ignoriert so internationales Völkerrecht. Stellt dies eine neue Form des Autoritarismus dar? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Rechtswissenschaftlerin Nahed Samour. Sie war gestern an der Uni Bern zu Gast und hat über den Fall am Internationalen Gerichtshof gesprochen. 
    30 min

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