Wie man mit plötzlichem Sehverlust Schule, Sport und Zukunft neu sortiert
Beke war 18, kurz vor dem Abitur und plötzlich änderte sich ihr Sehen. Was als
„vielleicht brauche ich eine Brille“ begann, wurde nach Wochen zwischen
Untersuchungen, Unsicherheit und Gentest zur Diagnose LHON (Lebersche
Hereditäre Optikusneuropathie). In dieser Folge erzählt Beke, wie sie die Zeit
zwischen ersten Symptomen und bestätigter Diagnose erlebt hat, warum Schule
und Umfeld für sie einen echten Unterschied gemacht haben und welche
Hilfsmittel und Lösungen ihr geholfen haben, dranzubleiben. Wir sprechen über
Nachteilsausgleich, digitale Schulbücher, Tafelkamera, einen eigenen Raum in
der Schule, blöde Kommentare und echte Unterstützung. Und darüber, wie sie
heute ihren Alltag gestaltet: FSJ an ihrer Schule, Fußball, Saxophon, Bass, plus
Halbmarathon Anmeldung, weil „warum warten?“. Eine Folge über
Selbstwirksamkeit, praktische Wege und ein Mindset, das trägt.
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