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Manchmal merkt man nach zehn Minuten: Das wird keine „normale“ Folge. Gordon McMichael feiert Geburtstag, Wolfgang sitzt mit am Mikro – und Dietmar Hoscher hat einfach so viel zu erzählen, dass daraus ganz automatisch ein Reading-Rock-XL wird.
Hoscher ist ein Unikat zwischen Gemeindebau und Geistesblitz: Volkswirt, wirtschaftspolitischer Insider (Nationalbank, Parlament, Ministerkabinette), Ex-Nationalrat, lange in Spitzenfunktionen rund um Casinos Austria – und sechs Jahre im ORF-Stiftungsrat, davon vier als Vorsitzender. Gleichzeitig ist er eine feste Größe im Blues-Universum: seit Jahrzehnten Musikjournalist (u.a. Concerto), Radiomensch, Festivalmacher (Bluesfestival Wien, Vienna Blues Spring), Mitgründer der European Blues Union – und sogar im Umfeld der Blues Foundation in Memphis aktiv.
Dazu kommen Bücher, Fotoausstellungen und seit 2021 sein Label Blind Rope Records, gegründet nach einem sehr persönlichen Wendepunkt. Und weil das Leben sonst zu einfach wäre: Rapid ist bei Hoscher nicht Hobby, sondern Weltanschauung.
🎧 Eine Überlänge-Folge voller Schmäh, Tiefgang, Blues und Geschichten, die man so nicht erfinden könnte.
Krimiautor, Drehbuchprofi – und Metalfan mit echter Bühnenerfahrung: In dieser Reading Rock-Folge sprechen Andi und Wolfgang mit Bastian Zach. Geboren in Leoben, aufgewachsen in Salzburg und seit dem Studium an der Graphischen in Wien daheim, hat Zach sich als Schriftsteller und Drehbuchautor ein beeindruckend breites Feld erarbeitet – von Romanen und Kurzgeschichten bis zu international erfolgreichen Filmprojekten.
Im Gespräch geht’s um den Weg zum Schreiben (und davon leben), um Routine, Deadlines, Druck und Schreibblockaden – aber auch um die Kunst des Co-Writings: Bastian bildet mit Matthias Bauer das Autorenduo Zach/Bauer und gibt Einblicke, wie gemeinsames Schreiben wirklich funktioniert.
Natürlich sprechen wir auch über seine aktuellen Bücher: die Wien-Krimireihe „Donaumelodien“ (inkl. neuestem Band) – und den Metal-Krimi „Death Over Wacken“, in dem zwischen Riffs, Klischees und Festivalwahnsinn ein ziemlich mörderischer Plot lauert. Und ganz zum Schluss klären wir noch eine Legende: Wie kommt man bitte mit Iron Maiden auf die Bühne? Eine Folge zwischen Schreibmaschine, Thriller-Tempo und Metal-Backstage.
Der Begriff „Legende“ wird oft zu schnell gezückt – bei Rainer Krispel passt er. In dieser Reading Rock-Folge sprechen Andi und Wolfgang mit einem der umtriebigsten „Musikarbeiter“ des Landes: Sänger, Musiker, Veranstalter, Booker, Schreiber – und, und, und.
Ausgehend von Linz, Kapu und Subkultur-Sozialisation geht’s über die Jahre, in denen in Szenen alles eins war: Band, Konzert, Text, Nachtbus. Rainer erzählt von seinen Stationen in Wien (Chelsea, Arena, Szene), von Punk/Hardcore als Lebensader – und von Projekten wie Target of Demand und Seven Sioux bis hin zu seinen aktuellen Releases: der 7-Sioux-„Vinyl only“-Platte Alligator Patrol und der neuen Formation POST, die ihr Debütalbum Go Boomer Go! live präsentiert.
Dazu sprechen wir über Schreiben (Fanzines, OX, Augustin/Musikarbeiter), übers Dranbleiben ohne Musikfunktionär-Filter – und über die Frage, wie man so viele Rollen unter einen Hut bekommt, ohne dabei den Schmäh zu verlieren. Eine Folge voller Szene-Geschichte, Gegenwart und Krispel-Kanten.
Wenn man in Österreich über Blues spricht, landet man früher oder später bei einem Namen: Erik Trauner. In dieser Reading Rock-Folge begrüßen Wolfgang und Gordon den Gründer und Fixpunkt der Mojo Blues Band – einen Musiker, der seit Jahrzehnten als „Wanderprediger des Blues“ zwischen Wien, Europa und den USA unterwegs ist und dessen Arbeit sogar mit dem Goldenen Verdienstzeichen der Republik Österreich gewürdigt wurde.
Im Gespräch geht es um Trauners Weg vom späten Gitarrenstart zur internationalen Blues-Institution, um seinen unverwechselbaren Stil zwischen Chicago-Blues, Louisiana-Vibes und Country – und um die besondere Kunst, mit wenigen Tönen maximal viel zu sagen.
Dazu sprechen wir über die Mojo Blues Band als klingendes Gütesiegel, über unzählige Kollaborationen mit Blues-Größen (von Red Holloway bis Louisiana Red), über Live-Magie, Humor zwischen den Songs – und darüber, warum beim Blues am Ende immer das Leben aus dir sprechen muss. Eine Folge voller Groove, Geschichten und echter „Mojo“-Energie.
Man muss ihn nicht vorstellen – und genau deshalb tun wir’s trotzdem: In dieser Reading Rock-Folge haben Wolfgangund Andi den österreichischen Allround-Künstler Reinhold Bilgeri zu Gast. Ein Gespräch über 60 Jahre Bühne, über die wilden Zeiten von Clockwork (inklusive großer Gigs und großer Anekdoten) und über den Weg vom Popstar der 80er/90er in die Welt von Büchern und Filmen.
Natürlich geht’s auch um seine literarischen und filmischen Arbeiten: vom Bestseller „Der Atem des Himmels“ und dessen Weg zur Verfilmung bis zu Projekten wie „Alles Fleisch ist Gras“ und „Erik & Erika“ – und wie Bilgeri seine Stoffe findet, entwickelt und durch alle Hürden bis zur Ausstrahlung bringt.
Dazu sprechen Wolfgang und Andi über Songwriting, kreatives Arbeiten in drei Disziplinen, die Musikindustrie „damals vs. heute“ – und was nach all dem noch kommt. Eine Folge voller Geschichten, Blickwinkel und Bilgeri-Energie.
Er nennt sich selbst „Randzonenforscher“ – und wer seine Texte kennt, weiß: Das ist keine Koketterie. In dieser Reading Rock-Folge sprechen Andi und Wolfgang mit Clemens Marschall über Wiens schillernde (und oft brutale) Parallelwelten, über Recherchearbeit, Archivstaub und echte Zeitzeugengespräche.
Im Zentrum steht sein aktuelles Buch Wilde Wanda – die Biografie von Gertrude „Wanda“ Kuchwalek, Wiens legendärer (und berüchtigter) Zuhälterin: ein Leben zwischen Exzess, Macht und Abgrund.
Und weil Wien mehr ist als Nostalgie-Kulisse, sprechen wir auch über seine Projekte mit Klaus Pichler, etwa Golden Days Before They End, sowie über die „Golden (Porno) Days“ rund um Edition Privat: Claudias und Rudis Wien intim. Ein Gespräch, das tief reinleuchtet, ohne zu verklären.
Wann hast du das letzte Mal etwas konsumiert, bei dem du heilfroh warst, dass dein Spotify-/Netflix-/Amazon-Account nicht öffentlich einsehbar ist? Genau. Willkommen bei Reading Rock: Guilty Pleasures. In dieser Folge setzen sich Wolfgang, Andi und Gordon zusammen, um das zu tun, was man im öffentlichen Musikleben sonst tunlichst vermeidet: peinliche Vorlieben zugeben – ohne Ausreden, ohne „ironisch gemeint“ und ohne Fluchtweg.
Es geht um die großen Fragen: Ab wann wird ein harmloser Genuss zum Guilty Pleasure – wenn es objektiv schlecht ist, oder wenn es einfach nicht zu deinem Image passt? Ist es etwas, das man heimlich liebt, oder öffentlich verleugnet? Und was ist eigentlich peinlicher: dein schlimmster Song – oder dass du gar keinen hast?
Natürlich bleiben nicht nur die Hosts nackt im Wind: Auch andere Reading-Rock-Gäste haben die Hosen runtergelassen und ihre persönlichen Schamperlen gedroppt – von Pop-Sünden bis Film-Trash, von Print-Laster bis „Warum kann ich das mitsingen?!“. Plus: ein gnadenloser Guilty-Pleasures-Wissenstest, bei dem die Würde schneller stirbt als der letzte Rest Credibility. Doch keine Sorge: Wir verpetzen euren Verlauf nicht.
Er schreibt über laute Gitarren ebenso souverän wie über leise Zwischentöne der Gesellschaft: In dieser Reading Rock-Folge spricht Wolfgang mit Robert Fröwein. Der gebürtige Grazer lebt und arbeitet in Wien und prägt seit vielen Jahren als Musikredakteur der Kronen Zeitung die Berichterstattung über nationale und internationale Acts.
Im Gespräch geht es um Roberts Weg vom frühen Online-Musikjournalismus über Magazine und ORF-Beiträge bis hin zur Arbeit bei Österreichs größter Tageszeitung. Wir reden über Heavy Metal und Pop, über Interviewführung, redaktionelle Verantwortung und darüber, wie sich Musikjournalismus in den letzten Jahren verändert hat.
Auch sein Buch „Ein Leben voller Abzweigungen“ kommt zur Sprache – ein Blick auf Uber-Taxifahrer in Wien, auf Migration, Begegnungen und gesellschaftliche Realitäten abseits der Musikseiten.
Eine Folge über Musik, Menschen und das Erzählen von Geschichten zwischen Subkultur und Massenmedium.
Journalismus abseits der Komfortzone, Geschichten mit Kante und ein untrügliches Gespür für Subkulturen: In dieser Reading Rock-Folge sprechen Andi und Wolfgang mit Hannes Kropik. Der Journalist und Autor bewegt sich seit Jahren souverän zwischen Musik, Actionsport, Film und gesellschaftlichen Themen – immer dort, wo es roh, ehrlich und lebendig wird.
Im Gespräch geht es um Schreiben jenseits von Hochglanz, um Nähe zur Szene und die Frage, wie man authentische Geschichten erzählt, ohne sie glattzubügeln. Hannes spricht über seine Arbeit für unterschiedliche Plattformen, über Musik als Motor, über Freeride-Kultur, Filmfestivals und darüber, warum guter Journalismus oft dort entsteht, wo man sich Zeit nimmt, genau hinzuschauen – und zuzuhören.
Eine Folge über Handwerk, Stories und den langen Atem, den gute Texte brauchen.
In dieser Reading Rock-Episode sitzen Wolfgang und Andi gemeinsam mit Claudia Jusits am Mikrofon – einer vielseitigen Musikkennerin, Stimmtrainerin, Texterin und Musikerin aus Wien. Claudia verbindet Jahrzehnte voller Erfahrungen in der Musikszene mit einem reichen Blick über Sprachen, Stimmen und Sounds, von klassischen Riffs bis hin zu wilden Metalklängen.
Im Gespräch erzählt sie aus ihrem Leben als langjährige Autorin und Musikerin, von ihren Wurzeln in härteren Musikgenres und davon, wie sie als Teil der Szene sowohl live als auch literarisch unterwegs ist. Dazu gibt’s Einblicke in ihre Arbeiten als Stimmtrainerin und Arrangeurin – und natürlich ihre persönlichen Rock- und Metalmomente, wenn sie etwa Heavy-Klassiker aus den 80ern oder Underground-Highlights kommentiert.
Diese Folge ist ein Streifzug durch Geschichten, Gedanken und Sounds einer Frau, die Musik nicht nur hört, sondern in all ihren Facetten denkt, fühlt und schreibt.
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