recherchiert – gesellschaftliche Themen von A - Z

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recherchiert – gesellschaftliche Themen von A - Z episodes

  • Die Übergangspflegefamilie – Zwischen Bindung aufbauen und Loslassen
    Zwischenstation für ein Kind vor der Adoption

    Nach 10 Jahren beenden Anne-Käthi und Peter Lobsiger ihre Tätigkeit als Übergangseltern.

    11 Pflegekindern durften sie ein Zuhause bieten und sie dann an ihre Adoptiveltern weitergeben.
    Unsere Host Tabea Kobel besuchte Anne-Käthi Lobsiger und erfuhr dabei mehr über ihre langjährige Aufgabe. Von den kleinen Glücksmomenten bis zu den bitteren Tränen, die sie weinte, wenn die Kinder jeweils gehen mussten.
    Eine Aufgabe, die man nur mit viel Herzblut und Resilienz machen kann. Im Podcast schauen wir zudem auf den Adoptionsplatz Schweiz. Und um den Kreis zu schliessen, gibt es auch ein Gespräch mit der Familie, die das erste Kind adoptierte, das einst bei Lobsigers in der Übergangspflege war.

    Kontakt:

    Wir freuen uns sehr über Feedback, Fragen oder Themenwünsche via das Webformular auf erf-medien.ch/podcast.

    Zu hören in dieser Folge:

    Anne- Käthi Lobsiger. Übergangspflegemami mit Leidenschaft. Nach drei eigenen Kindern hat sie noch 11 weitere in ihrem Herzen. Kinder, die zur Adoption freigegeben wurden und sie in den ersten Monaten ihres Lebens begleiten durfte.

    Cora Bachmann. Geschäftsleiterin der PACH. Die Fachstelle für Pflege- und Adoptivkinder in der Schweiz. Sie setzen sich für das Wohl des Kindes ein.

    Ein Ehepaar, dass vor 10 Jahren das erste Übergangspflegekind von Lobsigers adoptiert hat.

    Autorin:

    Tabea Kobel

    Links:

    PACH - Fachstelle für Pflege- und Adoptivkinder Schweiz:

    https://pa-ch.ch/

    Informationen zur Übergangspflegefamilie:

    https://www.tipiti.ch/index.php/uebergangspflegefamilie.html

    Schweizer Adoptiveltern Verein: https://www.saev.ch

    49 min
  • Fehlgeburt – das fehlende Recht von Mutter und Kind
    was Frauen nach einer Fehlgeburt hilft

    Ein positiver Schwangerschaftstest in der Hand – und 9 Monate später ein gesundes Baby auf dem Arm.

    Das wäre die Ideal-Vorstellung. Die Realität sieht aber nicht immer so aus. In der Schweiz erleiden mindestens zwanzigtausend Frauen pro Jahr eine Fehlgeburt. Also etwa jede 5. Schwangere.
    Doch obwohl so viele Frauen davon betroffen sind, scheinen sie im System unterzugehen: denn Rechte haben sie kaum. Kommt ein Baby noch vor der 23. Schwangerschaftswoche tot zur Welt, hat die Mutter keinen Anspruch auf Mutterschutz.
    Was muss sich auf ändern, damit Mütter nach einer Fehlgeburt mehr Rechte haben? Und was hilft den Betroffenen Frauen wirklich?
    Diesen Fragen geht recherchiert-Host Evelyne Gutknecht nach.

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    Zu hören in dieser Folge:

    • Janina Müller-Heiniger: Stadträtin Langenthal, Mitglied Geschäftsleitung EVP Bern. Setzt sich, seit sie 17 Jahre alt ist, politisch für Sternenkinder (Fehlgeborene) ein. Hat eine Petition für einen Mutterschutz nach frühen Fehlgeburten lanciert.

    • Flurina Staub: Mutter von zwei Kindern. Erlitt bereits drei frühe Fehlgeburten.

    • Autorin:

      Evelyne Gutknecht

      Links:

      Hast du selbst eine Fehlgeburt erlebt und wünschst dir, mit jemandem darüber zu sprechen? Die Fachstelle Kindsverlust.ch bietet einen kostenlosen Beratungsdienst für Betroffene. https://www.kindsverlust.ch/informationen/fruehe-fehlgeburt/

      40 min
    • Wie Schlafprobleme unser Leben beeinflussen
      Fakten rund um Schlafprobleme und wie man seine eigene Schlafqualität fördern kann.

      In dieser Folge von «recherchiert» geht Leonie Kaiser dem Thema Schlaf nach.

      Ungefähr ein Viertel der Schweizer Bevölkerung hat Schlafprobleme und zehn Prozent leiden an einer Schlaf- und Wachstörung, die behandlungsbedürftig ist. Das schreibt die Klinik für Schlafmedizin Bad Zurzach auf ihrer Website.
      Gemäss Bundesamt für Statistik nehmen etwa 8 von 100 Personen Medikamente ein, um schlafen zu können.
      Schlafmangel und Schlafprobleme führen zu einem höheren Risiko für Berufs- und Freizeitunfälle. 13 Prozent von Arbeitsunfällen entstehen wegen Schlafproblemen. Das zeigt eine Studie, in die uns Inglina Keller, Präventionsberaterin im betrieblichen Gesundheitsmanagement bei der Suva, in dieser Folge Einblick gibt.
      Leonie Kaiser will herausfinden, was Schlafmangel und Schlafprobleme für Auswirkungen auf das Leben haben können und sucht deshalb das Gespräch mit einer Betroffenen von Schlafproblemen. Rebekka lässt uns in ihr Leben einblicken und erzählt, wie sie ihren Alltag mit Schlafproblemen gestaltet.
      Schlafexpertin Katharina Stingelin erklärt aus medizinischer Sicht, was guter Schlaf ist und wie man ihn fördern kann.

      Kontakt:

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      Zu hören in dieser Folge:

      • Inglina Keller: Präventionsberaterin im betrieblichen Gesundheitsmanagement bei der Suva – zuständig für Themen rund um die psychische Gesundheit.
      • Rebekka: Betroffene von Schlafproblemen – erzählt von ihren Erfahrungen
      • Katharina Stingelin: Somnologin in der Klinik für Schlafmedizin Bad Zurzach.
      • Autorin:

        Leonie Kaiser

        Links:

        https://www.suva.ch/de-ch
        https://www.zurzachcare.ch/schlafmedizin

        45 min
      • Weihnachtspause

        Wir machen Pause und sind am 10. Januar wieder mit einer neuen Folge zurück.

        Keine Lust, so lange auf spannenden Inhalt zu verzichten? Dann schau doch mal, ob du schon alle anderen Recherchiert-Folgen ghört hast. Oder hör dir einer unserer anderen Podcasts von ERF Medien an – zum Beispiel "Gott und die Welt", ein Podcast rund um`s aktuelle Weltgeschehen.

        1 min
      • Weibliche Eizellen einfrieren: Zwischen Hoffnung, Medizin und Ethik
        «Social Egg Freezing» – Der Wunsch, der Prozess und die ethischen Fragen dazu

        Ende 30, unerfüllter Kinderwunsch und kein Lebenspartner in Aussicht: Frauen werden heute mit der Option konfrontiert, ihre Eizellen einfrieren zu lassen. Dies ermöglicht es, die weiblichen Eizellen in ihrer ursprünglichen Qualität bis zu zehn Jahre lang zu konservieren und den Traum von eigenen Kindern noch eine Weile zu bewahren.

        Unsere recherchiert-Host Tabea Kobel hat sich intensiv mit dem Thema «Egg Freezing» auseinandergesetzt – aus persönlichem Interesse und auch, weil eine ihrer Freundinnen diesen Schritt gewagt hat. In diesem Podcast gewährt sie uns Einblicke in ihre Gedanken und wie sie den Prozess erlebte. Die Direktorin einer Reproduktionsklinik erläutert zudem den Ablauf des Verfahrens und gibt Aufschluss über die Erfolgsaussichten. Eine renommierte Ethikerin stellt uns die entscheidenden Fragen, die es zu bedenken gilt, bevor man sich für diesen Eingriff entscheidet.

        Kontakt

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        Zu hören in dieser Folge:

        Brigitte Leeners ist die Direktorin der Klinik für Reproduktions-Endokrinologie am Universitätsspital Zürich. Zudem ist sie Professorin an der Universität Zürich. Bevor sie Direktorin wurde, arbeitete sie als Gynäkologin und Psychotherapeutin und begleitete damals schon viele Paare bei ihrem Kinderwunsch.

        Ruth Baumann-Hölzle ist promovierte Theologin und Ethikerin, die das «Institut Dialog Ethik» leitet. Sie befasst sich oft mit medizinethischen Fragen im Gesundheitswesen und unterstützt Heime und Spitäler, wenn sie mit komplexen ethischen Fragen konfrontiert werden. Es gibt jedoch auch andere Themen, die sie aus ethischer Sicht beleuchtet.

        Autorin

        Tabea Kobel

        Links

        • Link zur Klinik für Reproduktions-Endokrinologie der Universität Zürich: https://www.usz.ch/fachbereich/reproduktions-endokrinologie/

        • Link zu weiteren Informationen über Prof. Dr. med. Brigitte Leeners: https://www.usz.ch/team/brigitte-leeners/

        • Link zum Förderverein Dialog Ethik: https://www.dialog-ethik.ch/

        • Link zu weiteren Informationen über Dr. theol. Ruth Baumann-Hölzle: https://www.dialog-ethik.ch/ueber-uns/institutsteam

        36 min
      • Klösterliches Leben ausserhalb der Klostermauern
        Auf der Suche nach Alternativen zum Klosterleben

        Ein Leben im Kloster – hinter dicken Mauern, betend, schweigend, abgeschieden von der Welt. Diese Lebensform ziehen die wenigsten Menschen in Betracht. Und doch: das Klosterleben hat auch spannende und faszinierende Aspekte – findet jedenfalls Recherchiert-Host Evelyne Gutknecht. Zum Beispiel die Möglichkeit, sich mitten im Alltag Zeit für Stille und Gebet nehmen und aufs Wesentliche fokussieren zu können. Und dies in verbindlicher und tragender Gemeinschaft mit anderen.

        Evelyne fragt sich deshalb: gibt es eine Möglichkeit, diese positiven Aspekte des Klosterlebens in den Alltag zu integrieren, ohne gleich ins Kloster ziehen und ein Gelübde ablegen zu müssen?
        Auf ihrer Suche trifft sie aufs Netzkloster – ein digitaler Raum für analoge Meditation und Achtsamkeit. Und sie besucht die Kommunität Don Camillo in Montmirail (NE), wo Menschen verschiedener Generationen miteinander leben, arbeiten und den Glauben teilen.

        Kontakt:

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        Zu hören in dieser Folge:

        • Simon Weinreich: Pfarrer und «Netz-Abt» vom Netzkloster — ein digitaler Raum für analoge Meditation und Achtsamkeit.
        • Barbara Weiss: Mitglied und Leitung der Kommunität Don Camillo in Montmirail (NE). Lebt mit ihrem Mann seit 28 Jahren in der Kommunität.
        • Daniela Baumann: lebt seit einem halben Jahr in der Kommunität Don Camillo. Arbeitet auswärts als Kommunikationsleiterin.
        • Joël Keller: reformierter Pfarrer. Lebt und arbeitet seit einigen Monaten mit seiner Frau und den drei gemeinsamen Kindern in der Kommunität Don Camillo.
        • Autorin:

          Evelyne Gutknecht

          Links:

          Netzkloster: https://www.netzkloster.ch/

          Kommunität Don Camillo und Gästehaus Montmirail: https://montmirail.ch/

          52 min
        • Raus aus der Zwangsprostitution — aber wie?
          Menschenhandel gibt es auch in der Schweiz

          Menschenhandel passiert bei uns vor der Haustür. Die Schweiz bleibt da nicht verschont.

          Die grösste Form von Menschenhandel findet man in der sexuellen Ausbeutung – also der Zwangsprostitution.
          Die Regierung hat Gesetze erlassen, um Täter zu bestrafen und Opfer zu schützen — doch die Dunkelziffer ist hoch. Der Druck und die Bürokratie, um eine Anzeige zu machen, ist oft zu gross.
          Organisationen wie der Verein «Heartwings» haben sich den Kampf gegen den Menschenhandel auf die Fahne geschrieben. Seit 2021 bietet «Heartwings» ein Arbeitsintegrationsprogramm als Ausstiegshilfe für Prostituierte an. Im Podcast erfahren wir mehr über diese Arbeit und den Menschenhandel in der Schweiz. Ebenso bekommen wir Einblick in die Geschichte einer jungen Frau, die durch die Loverboy-Masche Opfer von Menschenhandel wurde.

          Kontakt:

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          Zu hören in dieser Folge:

          • Peter Widmer: Gründer und Leiter des Vereins «Heartwings». Ein Verein, der Frauen beim Ausstieg aus der Prostitution hilft.
          • Jael Schwendimann: operative Leitung von «Heartwings».
          • Grazia: Wurde mit 18 Jahren durch die Loverboy-Masche Opfer von Menschenhandel. Hat dank «Heartwings» den Ausstieg geschafft.
          • **Autorinnen: **

            Evelyne Gutknecht und Tabea Kobel

            Links:

            https://www.heartwings.ch/de/
            https://www.fiz-info.ch/de/FIZ-Angebot/Opferschutz-Menschenhandel

            43 min
          • Kirche und KI
            Wie kann die Kirche von künstlicher Intelligenz (KI) profitieren?

            KI – das bedeutet «Künstliche Intelligenz». Ein Themenfeld, dass sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten rasant entwickelt hat. Aktuell auch mit Programmen wie ChatGPT, einem Programm, das Texte generieren kann. Oder auch Midjourney – eine KI-Software, die Bilder und Fotos erstellen kann.

            Ausserdem gibt es schon diverse Roboter wie beispielsweise in Japan, wo man RoboDogs, sprich KI-Hunde hat oder auch Roboter, die Urnen verschieben können – von einem Ort zum anderen.

            Wie wird KI die Gesellschaft in Zukunft noch prägen? Wo kann gerade die Kirche von ihr profitieren? Wo sind Chancen und wo Gefahren dieser Technologie? Und wird künstliche Intelligenz eines Tages den Menschen komplett ersetzen – ja vielleicht gar auslöschen – so wie wir es aus Hollywood-Filmen kennen?

            In dieser Episode des recherchiert-Podcasts geht Karl Dittli diesen Fragen nach. Er hat dazu eine KI-Tagung in Zürich besucht. Er spricht mit zwei KI-Experten, einer Bloggerin und Podcasterin, die sich schon viel mit dem Thema befasst hat und auch mit einer reformierten Pfarrerin, die eine Themenreihe dazu lanciert hat.

            Welche Erfahrungen sie mit künstlicher Intelligenz schon gemacht haben und wo sie auch Grenzen sehen – aber auch Potenzial für die Zukunft von Gesellschaft und Kirche – das klären wir hier.

            Es ist nicht Science-Fiction – aber es wird innovativ.

            Kontakt:

            Was denkt ihr über KI? Fluch oder Segen für Gesellschaft und Kirche? Schreibt uns per:

            • WhatsApp: 078 410 19 45
            • Instagram: https://www.instagram.com/erf_medien_schweiz
            • Webformular: erf-medien.ch/podcast
            • Wir sind gespannt auf eure Fragen.

              Gäste:

              Jonas Simmerlein ist Evangelischer Theologe und Philosoph, wissenschaftlicher Assistent für praktische Theologie an der Universität Wien. Hat unter anderem einen KI-Gottesdienst veranstaltet und forscht zum Thema.

              Andreas Droste ist Autor des Buches «New Work im Metaverse» und arbeitet als Referent und Berater für technologisch innovative Anwendungsszenarien.

              Johanna di Blasi ist Kunsthistorikerin und Kulturjournalistin und kommt aus Österreich. Seit 2020 arbeitet sie als Bloggerin und Podcasterin für das Reflab – das «digitale Lagerfeuer» für spirituelle Nomaden und Entdeckerinnen. Eine Community, die zusammen nachdenkt, lernt, diskutiert, zweifelt und hofft. Ein Projekt der reformierten Kirche des Kantons Zürich.

              Muriel Koch ist reformierte Pfarrerin im Kirchenkreis 9 in der Stadt Zürich. Sie ist dort für die Schwerpunkte Erwachsene, Kultur, Spiritualität und Bildung zuständig. Sie hat eine Themenreihe zu künstlicher Intelligenz lanciert: mit einem Workshop, einem Gottesdienst, einer Diskussionsrunde und einem Buchclub.

              Autor:

              Karl Dittli

              Links:

              • Mehr Infos zum Reflab: https://www.reflab.ch/
              • Reflab: Beiträge über die digitale Transformation: https://www.reflab.ch/category/dossiers/digitale-transformation/
              • Mehr Infos zu der Arbeit von Jonas Simmerlein: https://etfpt.univie.ac.at/ueber-uns/team/jonas-simmerlein/
              • Mehr Infos zu Andreas Droste und seiner Arbeit (Englisch): https://newworkmeta.drostenet.de/en/
              • Youtube-Kanal von EKiRInternet mit Videos zum Luther-Avatar: https://www.youtube.com/user/EKiRInternet
              • Direkter Link zum Video über den Luther-Avatar: https://www.youtube.com/watch?v=Eo1HIw_VBYo
              • Links zu Bildern des Luther-Avatars: https://medienpool.ekir.de/archiv/pincollection.jspx?collectionName=0cec3bab29414f1b1c365e56e3cb575a#1699345852599_1
              • Luther-Avatar am Reformationstag in Deutschland:
              • https://newworkmeta.drostenet.de/ki/martin-luther-beantwortete-live-fragen-am-reformationstag/
              • Mehr Infos der reformierten Kirche Zürich Kirchenkreis 9 (Muriel Koch): https://reformiert-zuerich.ch/-6/kirchenkreis-9/uber-uns~1760/
              • 56 min
              • Die stille Krise in Schweizer Gewässern
                Und wie ein Berufsfischer damit umgeht

                Seit 1970 nimmt die Anzahl der Süsswasserfische weltweit dramatisch ab, mit einem Rückgang von circa 90%, wie der WWF berichtet. Doch wie sieht die Situation in der Schweiz aus? Ist diese Zahl zutreffend, was sind die Gründe und was wird dagegen unternommen?

                recherchiert-Host Tabea Kobel begleitet Berufsfischer Andreas Braschler auf seiner morgendlichen Tour und spricht mit ihm über zu sauberes Wasser, Krebse, die Pest haben und Fische mit zu vielen Gräten, die dennoch köstlich schmecken sollen.
                Der Geschäftsführer des schweizerischen Fischereiverbands gibt uns Einblick in die Bemühungen, die für diese stummen Tiere gemacht werden und was es braucht, damit es wieder mehr Fische gibt.

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                Zu hören in dieser Folge:

                David Bittner hat Biologie studiert und forschte über Fische. Seine Arbeit wurde mit Preisen dekoriert. Neben den Fischen interessiert er sich auch brennend für Bären, welche er in Alaska mit viel Geduld und Hingabe beobachtet und dokumentiert hat.

                Hierzulande ist er durch Filme, Bücher und Vorträge als Bärenforscher bekannt.
                Seit 2021 ist er Geschäftsführer des Schweizerischen Fischereiverbands.

                Anderas Braschler ist in der sechsten Generation Berufsfischer auf dem Zürichsee,

                in Hurden (SZ).
                Sechs Mal in der Woche zieht er morgens um 4 Uhr seine Fischernetze aus dem See, verarbeitet sie anschliessend und bietet die frischen Fische ab 8 Uhr seinen Kunden zum Verkauf an.

                Autorin

                Tabea Kobel

                Links

                https://www.fischerei-braschler.ch/

                https://sfv-fsp.ch/home/
                https://davidbittner.ch/

                40 min
              • Mönch werden im 21. Jahrhundert: warum?
                Wenn junge Menschen sich für ein Leben im Kloster entscheiden

                Sie leben hinter dicken Mauern, beten und schweigen – von morgens bis abends. Ausserdem sind sie alt und irgendwie weltfremd. Dies ist wohl das gängige Bild, das wir von einem Mönch oder einer Nonne haben. Wir denken dabei an Menschen, die vor Jahrzehnten ins Kloster eingetreten sind.

                Doch es gibt sie auch heute noch: Menschen, die sich gegen Karriere oder Familie und für ein Leben im Kloster entscheiden.
                Warum? Was ist ihre Motivation? Und wie können sie, sich nach all den Missbrauchs-Skandalen in der katholischen Kirche, für ein Leben in Enthaltsamkeit entscheiden?
                Recherchiert-Host Evelyne Gutknecht geht diesen Fragen nach und trifft unter anderem einen 25-jährigen Mann, der vor drei Jahren einen lebensverändernden Schritt machte: Er tauschte die Armee-Uniform gegen eine Mönchskutte. Heute lebt der ehemalige Offizier als Frater Alban im Kloster Einsiedeln. Warum er diese Entscheidung traf und wie es ist, als Jüngster unter alten Männern im Kloster zu leben – davon erzählt er in dieser Folge.

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                Zu hören in dieser Folge:

                • Pater Justinus Pagnamenta: seit 19 Jahren als Mönch im Kloster Einsiedeln, als Novizenmeister für den Nachwuchs zuständig.
                • Frater Alban: 25 Jahre alt, seit 3 Jahren als Mönch im Kloster Einsiedeln, hat mit 15 Jahren den «Ruf Gottes» vernommen.
                • Autorin:

                  Evelyne Gutknecht

                  Links:

                  https://www.kloster-einsiedeln.ch/

                  46 min

                About recherchiert – gesellschaftliche Themen von A - Z

                From the publisher's feed

                Ob soziale Gerechtigkeit, Diversität, Ethik oder Kirchen- und Glaubensthemen: Was uns persönlich interessiert, wird Thema in diesem Podcast. Wechselnde Hosts gehen den grossen gesellschaftlichen Fragen auf den Grund oder recherchieren zu Themen, die der Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit zu entgehen drohen. Dabei kommen Betroffene genauso zu Wort wie Fachleute.