Der Katastrophenschutz hat auch bei uns im Landkreis lange Zeit keine Rolle mehr gespielt. Man hat sich sicher gefühlt. Aber extremes Wetter und nicht zuletzt auch der russische Angriffskrieg in der Ukraine haben zu einem Umdenken geführt. Es gibt jetzt zum Beispiel auch wieder regelmäßige Warntage. Den Menschen soll damit verdeutlicht werden, wie die zuständigen Behörden warnen, wenn eine Großschadenslage oder Katastrophe eingetreten ist oder unmittelbar bevorsteht…
Im Flecken Aerzen funktionieren zurzeit drei Sirenen nicht, sie sollen aber so schnell wie möglich repariert werden.
Beim letzten Warntag hat sich gezeigt, dass die sogenannten Teller-Sirenen in Gellersen, Reinerbeck und Grupenhagen defekt sind. Die Gemeinde versucht, die Probleme zu lösen, sagt Bürgermeister Andreas Wittrock.
Leider gebe die es bisherige Wartungsfirma nicht mehr, und es sei schwierig Ersatz zu finden.
Wittrock hält die Sirenen für wichtig, um die Bevölkerung im Katastrophenfall zu warnen. Denn nicht jeder besitze ein Smartphone oder habe es immer bei sich.
Er hoffe, bald eine Firma zu finden, die die defekten Sirenen reparieren könnte. Außerdem sei geplant, noch zwei zusätzliche Sirenen zu installieren – in Aerzen und Groß Berkel.