Auch Aerzen hat mit finanziellen Problemen zu kämpfen, aber trotzdem wird dort im Gegensatz zu vielen anderen Kommunen viel in die Infrastruktur investiert. In den letzten Jahren wurden zum Beispiel zwei neue Kitas gebaut, aktuell werden rund 15 Millionen Euro in den Neubau der Grundschule in Groß Berkel investiert, und im März soll der Neubau des Rathauses beginnen. Aber es sind nicht nur die teuren, neuen Gebäude, die Aerzen belasten, sondern auch laufende Kosten. In diesem Jahr wird der Zuschussbedarf für das Hallenbad und das Freibad in Aerzen voraussichtlich das erste Mal die Millionengrenze überschreiten. Natürlich würde es helfen, wenn mehr Besucherinnen und Besucher in die Bäder kämen, sagt Bürgermeister Andreas Wittrock. Das bestehende Schwimmangebot in Aerzen sei für die Attraktivität des Ortes wichtig. Deshalb sei es trotz des steigenden Defizits richtig, dass Aerzen sich die beiden Bäder leistet…