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Viele Menschen, die dringend psychologische Hilfe brauchen, kennen dieses Gefühl: Man hat den Mut gefasst, sich zu öffnen, sich Unterstützung zu suchen – und steht dann vor endlosen Wartelisten, Absagen oder bleibt einfach ohne Rückmeldung. Eine Hamelnerin hat uns ihre Erfahrungen berichtet, als sie monatelang versucht hat, einen Psychotherapieplatz zu finden. Was macht diese Suche mit einem Menschen? Und was sagt das über unser Gesundheitssystem aus?
Seit dem 1. April wurden die Psychotherapeutischen Leistungen von der Gesetzlichen Krankenkasse, kurz GKV, um 4,5% gekürzt. Aber laut der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, die wegen dieser 4,5% im Konflikt mit der GKV gestanden hat, soll es nachweisliche Mängel bei dem Verfahren gegeben haben, die zu einer ungerechtfertigten Absenkung dieser 4,5% geführt hätten. Was da nicht berücksichtigt wurde, hat radio aktiv-Reporterin Vivi Görzen von Sonja Gansefort – Kinder- und Jugendpsychotherapeutin aus Bad Pyrmont – erfahren.
Psychotherapie per App wird aber immer mehr angeboten. Grund dafür sind unter anderem die langen Wartezeiten auf einen Therapieplatz: Ungefähr zwei Jahre kann das Warten dauern. Digitale Gesundheitsanwendungen – kurz DiGA – gibt es seit 2020 und sollen diese Zeit überbrücken. Ziel ist es Patienten zu unterstützen – und die Therapeuten zu entlasten. Sonja Gansefort, Psychotherapeutin für Kinder und Jugendliche aus Bad Pyrmont, verschreibt so eine App und berichtet über ihre Erfahrungen.
Für die Volksbank Hameln-Stadthagen ist das vergangene Geschäftsjahr 2025 äußerst gut gelaufen.
Sie hat das beste Betriebsergebnis aller Zeiten erzielt.
Das Kundenkreditvolumen zum Beipiel ist um 14 Prozent auf den neuen Rekordwert von knapp 1,5 Millionen Euro gestiegen.
Der Gewinn vor Steuern um 20 Prozent von 16,2 auf 19,4 Millionen Euro.
Der Vorstandsvorsitzende Michael Joop ist stolz auf die Leistung seines Teams.
Und er begründet den Erfolg mit einem der Leitsätze seiner Bank:
„Jeder ist seines Glückes Schmied“
Das Freibad in Coppenbrügge steht auch schon in den Startlöchern und soll bald geöffnet werden, es gibt dort einen Volleyballplatz, ein Kinderbecken,
eine große Liegewiese. Jetzt muss nur noch das Wetter besser werden…
Die Seniorenredaktion begrüßt Sie herzlich zur aktuellen „Spätlese“! Durch die Sendung begleiten Sie diesmal: Christiane Meyer und Manfred Arendt
In unserer heutigen Ausgabe erwarten Sie die folgenden Inhalte:
Wir wünschen Ihnen gute Unterhaltung
Den 70. Eurovision Song Contest hat Samstagabend in Wien Bulgarien gewonnen, die Sängerin DARA mit dem Titel BANGARANGA. Für Deutschland landete Sarah Engels mit „Fire“ auf dem drittletzten Platz 23. Aber es gab auch einen Sieg fürs Weserbergland: Denn ESC-Fan Thomas Greef aus Bodenwerder wollte erstmals live vor Ort dabei sein, beim Finale eines Eurovision Song Contests und hatte sich mit zwei Freunden auf den Weg nach Wien gemacht. Allerdings ohne Eintrittskarten, denn die waren schon monatelang ausverkauft. Doch in der Nacht vor dem Finale gab plötzlich wieder offiziell ein paar freie Plätze und Thomas Greef konnte – mit rund 10 000 anderen ESC-Fans – in die Halle. Was er da erlebt hat und welche Tipps er anderen Fans geben kann, die selbst mal gern dabei sein würden, hat er im Gespräch mit radio aktiv-Moderator Jan Hampe berichtet.
Ein altes Boot für tausend Euro – und daraus wird ein Zuhause auf dem Wasser. Mick Johnson lebt seit fast zwanzig Jahren auf einem Hausboot im Hamelner Hafen und hat im Gespräch mit radio-aktiv-Reporterin Jule Stolpe unter anderem erzählt, wie er überhaupt auf die Idee kommen, nicht in einer Wohnung, sondern auf der Weser zu leben. Wie genau der Umbau des Bootes aussah, wie es sich weiterentwickelt hat und was für verrückte Dinge im Hamelner Hausbootdorf schon so passiert sind – all das ist Thema im Gespräch mit Hausbootbewohner Mick Johnson. Das komplette Interview gibt’s heute ab 13 Uhr im „Nachgefragt“ bei uns im Programm oder online zum Nachhören unter radio-aktiv.de / Mediathek / Redaktion, Nachgefragt.
Niedersachsens Umweltminister Christian Meyer (Grüne) hat am Freitagnachmittag die letzte Rückbaugenehmigung für das Atomkraftwerk Grohnde an die PreussenElektra übergeben. Der Rückbau der Anlage hat Ende 2023 begonnen. Seitdem wurden zahlreiche Systeme stillgesetzt und demontiert und parallel dazu die notwendige Infrastruktur für den Rückbau errichtet. Inzwischen ist die Anlage brennstofffrei. Die zweite und letzte Genehmigung für den Rückbau des Kernkraftwerks gestattet den Rückbau des Reaktordruckbehälters und der umschließenden Gebäudestruktur. Die Gemeinde Emmerthal will auch nach dem Rückbau ein zentraler Energiestandort in der Region bleiben. Unter anderem ist auf einer 30 Hektar großen Fläche in Kraftwerksnähe der Bau von Batteriegroßspeichern geplant.
Foto: Von links nach rechts: Jörg Bornemann (Leiter des Atomkraftwerks Grohnde), Christian Meyer (Niedersachsens Umweltminister/GRÜNE), Guido Knott (Vorsitzender der Geschäftsführung Preussen Elektra)
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