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Seit 1926 verbindet der Weltmissionssonntag Katholikinnen und Katholiken rund um den Globus. Missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber und missio-Redakteur Christian Selbherr nehmen uns mit auf eine historische Weltreise: Sie erzählen von mutigen Menschen in der NS-Zeit, vom Wandel der Kirchen in Afrika und Asien, von Biafra und den Boat People, von HIV/AIDS und von der Frage, wann kirchliches Engagement politisch wird.
Mehr Infos zum diesjährigen Weltmissiossonntag
Das Staatsgefängnis von Toamasina gilt als eines der schlimmsten der Welt. Gebaut für 350 Häftlinge sitzen dort jetzt mehr als 13000 Männer, Frauen und Jugendliche ein. missio-Redakteurin Kristina Balbach hat sich dort umgesehen und auch mit Insassen gesprochen. Zum Beispiel einem 14-jährigen Mörder und einer Schwangeren, die DVDs mit Kinderpornographie verkauft hat - beide haben ihre Straftaten aus purer Not begangen. Sie sitzen in Untersuchungshaft - ohne Anklage. Ob es jemals einen Prozess geben wird, weiß man nicht. Der Staat ist hoffnungslos überfordert und kümmert sich in der Haftastalt um rein garnichts. Deshalb setzt die Kirche sich dort für menschenwürdige Bedingungen ein: Im Gefängnishof wachsen Obstbäume, damit die Insassen ein paar Vitamine bekommen, Hühner sorgen für Eier. Eine mobile Klinik versorgt Kranke. Außerdem bieten sie handwerkliche Ausbildungen an, damit die Gefangenen eine Perspetive haben nach ihrer Entlassung.
Madagaskar – der Inselstaat mit den Traumstränden ist das diesjährige Schwerpunktland im Monat der Weltmission bei missio München. Diesmal geht’s in den Süden der Insel und dort wird klar: Die Lage ist alles andere als paradiesisch. Die Menschen leiden unter den Folgen des Klimawandels, wie Kristina Balbach berichtet. Auf den ausgedörrten Feldern wächst nichts mehr. Manchmal werden Kakteen ausgekocht, um noch etwas zu essen zu haben. Die Kirche hilft, wo sie kann. Zum Beispiel bringt ein Erzbischof Reis zu den Menschen, die nicht mehr für sich sorgen können.
Die Partner, die wir im September in der Reisewarnung vorstellen, werden im Oktober zu Gast in Bayern sein. Alle Infos unter: weltmissionsmonat.de
Ein Großteil der Bevölkerung in Malawi glaubt, dass es Hexen gibt. Auch in Burkina Faso und Tansania ist es ähnlich. Wenn hier eine Frau der Hexerei beschuldigt wird, fällt dieser Vorwurf auf fruchtbaren Boden und die Frau schwebt in Lebensgefahr. Es gibt aber auch viele Menschen, die etwas dagegen tun wollen. Zum Beispiel ein katholischer Radiosender, der Aufklärung betreibt und bis ins kleinste Dorf zu hören ist. Antje Pöhner und Christian Selbherr berichten über ihre Erlebnisse.
Die aktuelle Ausgabe des missio-Magazins
Auch der Podcast "himmelwärts und erdverbunden" aus dem Bistum Trier hat eine spannende Folge zum Thema gemacht. Die Ordensfrau Lorena Jenal spricht über ihren Kampf gegen Hexenwahn in Papua-Neuguinea
Auf ihren Reisen sind Antje Pöhner und Christian Selbherr oft darauf gestoßen, dass vor allem ältere Frauen der Hexerei bezichtigt werden - mit schlimmen Konsequenzen bis hin zum Mord an diesen Frauen. In dieser Folge berichten sie über ihre Erfahrungen in Malawi, Burkina Faso und Tansania. Und von einer Ordensfrau, die diese Frauen bei sich aufnimmt und ihnen hilft, auf eigenen Beinen zu stehen.
Und hier geht´s zur Reportage im missio-Magazin
Auch der Podcast "himmelwärts und erdverbunden" aus dem Bistum Trier hat eine spannende Folge zum Thema gemacht. Die Ordensfrau Lorena Jenal spricht über ihren Kampf gegen Hexenwahn in Papua-Neuguinea
In Lagern liegen große Elfenbeinvorräte, die nicht mehr verkauft werden dürfen. Schon seit 1000 Jahren wird in Sambia Kupfer abgebaut und es gibt große Kohlevorkommen. Eigentlich müsste jeder einzelne Einwohner Sambias gut leben können. Doch den Profit machen in der globalisierten Welt immer die Anderen. Barbara Brustlein erklärt die Zusammenhänge und weiß, wo man den Hebel ansetzen könnte.
Erstveröffentlichung: April 2023
Für Touristen ist es das Schönste, wenn sie einem Elefanten sehr nahe kommen. Für die Bauern, die rund um die Nationalparks wohnen, allerdings weniger. Barbara Brustlein erzählt, wie der Balanceakt zwischen Tierschutz und Maisernte gelingt. Ein weiteres Thema: der König vom Barotseland zieht mit seinem Gefolge in seine Sommerresidenz. Ein Schauspiel, das Claudia Klein beobachtet hat – und das bei ihrem Besuch von politischen Unruhen überschattet war.
Buchtipp: Ellen Banda-Aaku, Patchwork
Erstveröffentlichung: April 2023
Im September 2025 ist die GenZ auch in Madagaskar auf die Straßen gegangen und hat dafür gesorgt, dass der damalige Präsident gestürzt wurde. Andere Länder wie Nepal oder Bangladesch hatten es vorgemacht. Allerdings geschah das in dem afrikanischen Inselstaat mit Hilfe des Militärs. Kristina Balbach hat mit Studierenden in der Hauptstadt Antananarivo gesprochen, die bei den Aufständen dabei waren und viel riskiert haben – um die Korruption zu beenden und für sich Perspektiven zu schaffen. Doch jetzt fragen sie sich, wie es weitergehen kann mit ihrem Land. Der Übergangspräsident hat seinen militärischen Rang abgelegt, damit er sich zur Wahl stellen kann. Und er fliegt im gleichen Flugzeug, wie die missio-Redakteurin. Warum, das erzählt sie in dieser Folge.
Und hier gibt es das aktuelle missio magazin mit der ganzen Geschichte über die GenZ in Madagaskar.
Tropischer Regenwald, Traumstrände und jede Menge Tiere, die es nur hier gibt. All das könnte Madagaskar zum angesagten Reiseziel machen. Doch das Land gehört zu den ärmsten der Welt. 80 % der Einwohner müssen von weniger als zwei Dollar am Tag leben. missio-Redakteurin Kristina Balbach berichtet von ihrer Reise, auf der sie einen Pater getroffen hat, der Schulen mitten im Busch aufgemacht hat, von Holzkohle als Zahlungsmittel und von ganz vielen Vanilleschoten.
Die Reportage von Kristina Balbach sowie das Bild vom Riesenrad findet ihr im aktuellen missio magazin.
Weihbischof Rupert Graf Stolberg spricht mit missio-Redakteur Christian Selbherr über seine Eindrücke vom Flüchtlingsprojekt in Uganda, wo er Frauen getroffen hat, die vor den Gräueln des Bürgerkriegs im Kongo geflohen sind.
Außerdem haben beide ein Frauenprojekt in Masese besucht - im Abstand von etwa einem Jahr - und wissen, wie sinnvoll es sein kann, wenn wir hier symbolisch ein paar Küken kaufen, die aber dort bei den betroffenen Frauen leben.
Die Küken - sowie auch andere Dinge, mit denen Frauen gezielt unterstützt werden, findet ihr im missio-Spendenshop
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